22.8.21

Merkel adieu!

»Das Land wurde von einer Frau mit der zuversichtlichen Ausstrahlung einer Trauerweide regiert«, schrieb mal ein Romanautor über das heutige Deutschland.

Hier das passende Abschlußporträt unserer Mutter aller Desaster und Katastrophen, der Abrißbirne aus der Uckermark: 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fast könnte man es zynisch als Glück bezeichnen, daß sich am Schluß die Desaster noch mal häufen, sonst täte sie uns am Ende noch leid ... 

Ob was Besseres nachkommt, ist zweifelhaft, aber es ist immerhin ein anderes Gesicht.

»Ich hätte nie gedacht, daß ich mal nach Schröder zurücksehne«, sagte Peter Hahne in einem Podcast (und ich konnte bis vor einigen Jahren nicht verstehen, was die Leute so an Helmut Schmidt finden). 

Hier spricht er mit Erika Steinbach über die aktuelle Lage. - Ja, wir werden von Irren regiert ;-)

13.8.21

Abgerichtet von der Superdomina Amazon - oder demnächst von den Grünen?

Na also, geht doch:


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da braucht man nur die neuen Titel dem VLB zu melden, und schon erscheinen sie auf Amazon.de - auch solche, die als Ebook gelöscht wurden. »Lieferbar« werden sie wohl erst sein, wenn ich sie Libri gemeldet habe.

Das wiederum hat nur einen Sinn, wenn ich alle 3000 Exemplare diverser Neuerscheinungen in ca. 50 bis 60 Paketen zu  Revilak, meiner neuen Verlagsauslieferung, verfrachtet habe, denn von meiner neuen kleineren Wohnung aus kann ich das Auslieferungsgeschäft nimmer selbst betreiben. - Andererseits konnte ich - auch in x Paketen - 1000 Ex. alter Titel an Kelm/ORION losschlagen. Mein Rapp-Bierkutscher sah's und erbat sich ein Femdom-Buch. Ich gab ihm VINDICTA, das gerade griffbereit lag. Er darüber 14 Tage später: »Superszenario, aber ein bißchen zäh!« - ??? - »Der Abstand von einer Handlung zur nächsten ist reichlich groß!«

So schleppe ich Pakete, räume aus und um - und manchmal sitze ich einfach nur so da und denke mir: Hat doch eh alles keinen Zweck. Man rackert sich ab, z. B. mit Ebooks, und die Leser und Autoren freuen sich - und auf einmal kappt Amazon alle Blüten, locker die Hälfte des Jahresumsatzes. Wozu also abrackern? 

Politisch sieht's auch nicht viel besser aus: 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da beschreibt eine Werbekampagne #GrünerMist zutreffend die Ökodiktatur, die die Grünen zu errichten planen - und die laufen verbal Amok, nennen das Ganze Brauner Mist. Nun ja, getroffene Hunde bellen ... 

So - und nun muß ich hier weiterrümpeln ;-) Ciao bis demnäxt!

9.8.21

»Schnucki Sumpfschnuller« oder Lust und Last des Aktualisierens

2014: Nein, die SCHWARZE SERIE war noch Zukunftsmusik ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Matthias Grimme von den SCHLAGZEILEN macht das perfekt: Über seine persönliche Facebook-Seite so eine Art SCHLAGZEILEN-wir-Gefühl zu inszenieren: Morgens das tägliche Hafenbild ... oder auch mal Grimmes Balkonpflanzen ... »und jetzt geht's zum Korrekturlesen« oder zum Paketeschnüren ... abends »noch einen Drink auf der Meile und beim Chinesen essen mit der Family« und manches mehr. Unterhaltsam, les ich gern. Aber auch Grimme scheint das manchmal mehr als Last denn als Lust zu empfinden. »Jetzt hab ich 2 1/2 Wochen Urlaub, jetzt bleiben FB und Twitter aus«, freute er sich unlängst - und er hielt sich daran. Er hat ja auch neben FB und Twitter und der SZ-Website noch eine Handvoll Bondage-und-sonstwas-Seiten zu betreuen, da wird die Lust schnell zur Last ...

Und ich? Nachdem ich meine FB-Marterpfahl-Seite ca. 2016 auslaufen ließ, aber weiterhin mit dem alten Paßwort eingeloggt blieb, wurde mir von FB im Frühjahr 2020 »Mißbrauch« vorgeworfen und ich gesperrt.

Ich legte mir eine private FB-Seite »Schnucki Sumpfschnuller« zu mit diesem netten Profilbild:




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwie war's schön, eine Zeitlang jeden Morgen gefragt zu werden: »Was machst du gerade, Schnucki?« Schnucki holt sich gerade einen runter ... :-) - wenn ich nicht gerade dabei war, Boris Palmer oder Journalisten wie den (sonst durchaus verdienstvollen) Wolfgang Bauer zu necken: »Eid mubarak!« wünschte der den Muslimen; darauf ich: »Wieso sollen wir denn diesem Mubarak einen Eid schwören? Ist der nicht längst weg vom Fenster? Lebt der überhaupt noch?«

Aber das war denen von auch nicht recht, die Site wurde gesperrt, und so ging's auch den Nachfolgeseiten unter meinem richtigen Namen. Inzwischen könnte ich wohl wieder eine private FB-Seite aufmachen, aber selbst wenn sie bleibt, ergibt sich die Frage: Wer soll das alles regelmäßig aktualisieren? Ich habe anderes zu tun. Eine »Flurbereinigung« unter Verzicht auf alte, kaum besuchte, aber Arbeit machende Websites wäre wohl eher angebracht ... 

Mal nachdenken ... ist ja auch eine nette Tätigkeit für Schnucki Sumpfschnuller :-) 

21.7.21

Ziemlich tote Hose - der Stand der Dinge im Juli 2021

 


Wumm! Der Islam - die wohl explosivste Weltreligion von allen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun ist er tot: Kurt Westergaard, der dänische Karikaturist der oben gezeigten Karikatur. Wenigstens hatte ihn kein islamistischer Mordbube erwischt. Hier Näheres.

Ansonsten: Meine (diesmal öffentliche) Rundmail an meine Autoren und Freunde:

21.7.2021

Hallo liebe Freunde und Autoren,

gegen die Blockade nicht nur der Frühjahrs-Bestseller, sondern auch der neuen Titel durch die grausame Domina Amazon.de ist scheint's kein Kraut gewachsen. Es bleibt dabei, daß unsere (verkauften) Auflagen und Einkommen auf locker die Hälfte des Möglichen beschnitten werden :-(

Ich muß dann wohl damit leben, den Rest meines Lebens den Ertrag meines verkauften Hauses zu verzehren und den Verlag fast nur noch als eine von zwei Einkommenshälften zu sehen …

Daß die wenigen Autoren, die davon leben müssen und wollen, mir dann keine Manuskripte mehr schicken werden – nun ja, c'est la vie. Mit einem Verlag wie Blue Panther Books, der monatlich 10 Schnulzen raushaut, manche mit SM, andere ohne, und einer Handvoll Angestellten wohl, kann ich nicht mithalten. Die meisten der dortigen Autorinnen machen das wohl eh nur nebenberuflich.

Ich werde wohl nicht mehr als 4-6 Neuerscheinungen jährlich bringen können, wenn's nicht ein Gehudel werden soll im Ein-Mann-Betrieb. 

Der Rechtsverleger Kubitschek, dem's einst ähnlich ging, Amazon hatte ihn rausgeschmissen, schrieb auf seinem Blog, man solle eben seinen eigenen Vertrieb aufbauen, d. h. wohl, an Endkunden einzeln verkaufen. Macht viel Arbeit und ist wohl bei seiner treuen rechten Fangemeinde möglich, aber für mich wohl nicht …

… zumal ich jetzt in Dutzenden von schweren Paketen die (gar nicht mehr) so neuen Titel der SCHWARZEN SERIE (und einige, die ich zu „Schwarze Serie“ umetikettiert habe) an Revilak gesandt habe, meine neue Verlagsauslieferung* bei München, die in Zukunft die neueren Titel (ab „Schwarze Serie“ Band II) versenden wird; in der neuen, halb so großen Wohnung könnte ich das gar nicht mehr, zumal sie steil am Hang liegt, mit schönem Balkon und Ausblick:

 

Blick vom Balkon in die Abendsonne ... so melancholisch ... ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwo auf der sonnenbeschienenen Hangseite, da ist die neue Adresse: Ab September/Oktober:

Rüdiger Happ

Marterpfahl Verlag 

Schafblumenhalde 15

72160 Horb-Rexingen

Vielleicht bin ich einige Zeit nicht zu erreichen, und hoffentlich klappt mit Internet und PC alles in puncto Umzug … Smartphone hab ich nicht …

Angemeldet sind die (nicht mehr so) neuen Titel jetzt beim VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) und demnächst – wenn alle zu Revilak rübergeschafft sind – auch bei Libri. Manchmal ist es vielleicht ganz gut, wenn man etwas trödelt;-) 

So, und jetzt mach ich mal ein Stündchen weiter ... 2-3 t Bücher aussortieren und manches mehr ...

Rexingen hatte mal eine große Judengemeinde und manch anderes, auch mehrere Kneipen – und jetzt keine einzige mehr. Das war die letzte: 

 

Ansichten von Rexingen 10.jpg
Der SONNE ist mittlerweile das Lachen endgültig vergangen ... :-(








 

 

 

 

 

 

 

 

 

… die SONNE. Das Gebäude gehört meinem neuen Vermieter. Er probierte es mit diversen Pächtern, aber es hat einfach keinen Zweck: Eine Dorfkneipe trägt sich heut' meist nimmer. Auch in Nehren, obwohl wesentlich größer, war's nur unwesentlich anders. (Jetzt werden Luxuswohnungen daraus; ob die Luxus-Insassen es schätzen werden, daß es in Rexingen weder Kneipe noch Supermarkt gibt?)

Man muß in die 3 – 4 km entfernte Horber Kernstadt fahren (das Neckar-Fachwerkstädtchen mit dem D-Zug-Halt der Linie Neapel-Zürich-Stuttgart); aber dann kann man natürlich nicht ungebremst saufen …

Ach, wie ich den guten SCHLAGZEILEN-Grimme beneide, wenn er nach dem täglichen Hafenbild (Fernweh! Wasser!) und des Tages Mühen Dutzende von Restaurants und Bars in nächster Nähe hat, um sich was Leckeres und Süffiges durch die Kiemen zu ziehen!

Nun ja, überall gibt's Licht und Schatten ... 

Melancholische Grüße

Rüdiger »Marterpfahl«

7.7.21

Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe

Bill Ramsey ist tot, schon seit 2.7. - hier noch mal die »Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe«.

Und weil wir schon dabei sind - einige hübsche Bilder, die mir in der letzten Zeit aufgefallen sind:

 


 

 

 

 



»Eiszeit droht« - ja, das fürchte ich auch, wenn ich sehe, wie kühl und naß es dieses Jahr die meiste Zeit über war ... (Und bis dahin ein Kräuter-Lachsfilet und Rotwein:-) 

4.7.21

Unwetter, nasse Bücher, trockene Tücher - Alltag eines Verlegers

 

Der Bekannte, der hier in der Nähe parkte, hatte nichts zu lachen (Bild: Schwäbisches Tagblatt)

Vor fast einer Woche regnete sich über Nehren ein heftiges Gewitter ab, mit ein bißchen Hagel. In meinem Haus gab's nur zwei feuchte Flecken, und die Bücher waren nicht in Gefahr, aber auf der anderen Straßenseite liefen mehrere Keller voll, und das Nachbarhaus auf der anderen Seite - da sog sich der Kellerteppich mit Wasser voll - und da waren Bücher von mir gelagert; die auf Palette blieben trocken, die anderen nicht. Und dafür zahlt auch nicht meine Hausratversicherung, sondern nur eine »Firmenbesitzversicherung« oder so ähnlich - und die hab ich nicht.

Glück im Unglück: Es waren lauter Ladenhüter, die wären sowieso makuliert worden. Traurig, ca. 3000 Bücher entsorgen zu müssen im Druckwert von 10-15.000 Euro, darunter vielleicht 1000 feuchte und der Rest unbeschädigte - aber in der Masse der über 180.000 verkauften papierenen Bücher des Verlags sind sie relativ unbedeutend ... 

Nach 20 Jahren fällt der Kreissparkasse auf, daß mein Konto nicht mehr nur Privatkonto ist, sondern auch Geschäftskonto (auch bei anderen fällt ihr das auf, z. B. wenn da plötzlich Corona-Hilfen auf dem Konto eingehen), und da macht sie mein Konto zu einem teureren Geschäftskonto und streicht mir den Dispo von 5000 € (bei meiner Kreditkarte hatte ich einen größeren, aber die hab ich mittlerweile auch nimmer). Der Service wird immer mickriger,

Dafür ist mein Hausverkauf mittlerweile in trockenen Tüchern, da bin ich finanziell saniert sozusagen, aber das ist ja kein Trost dafür, daß meine Autoren und ich von der großen Domina Amazon um tausende von Euro beschnitten werden.

Immer noch rund zehnmal so viel Besucher wie sonst hat dieser Blog, und wiederum kommen die meisten aus Frankreich, wer weiß, warum ... ;-) 

Momentan schleppe ich fast jeden Tag schwere Pakete auf die Post oder zu Hermes, und auf einmal bin ich froh darüber, bei den schon längst erschienenen neueren Titeln die Anmeldung bei Libri und VLB bis jetzt vertrödelt zu haben - denn wenn die Titel jetzt schon im vollen Vertrieb wären ...  

Wenn man bei der Post in Mössingen bestimmte Sachen für 1 bis 3 € aufgibt, steht auf der Quittung »Habichtskraut« oder »Buschwindröschen« - nett ... ;-)

23.6.21

Blut, Gewalt, Sex und die große Domina Amazon

Studio von James Bond: Amazon kauft Hollywood-Firma MGM - ZDFheute 

Was gab es früher oft für ein Theater mit WELTBILD!: Der (katholischen?) Kirche gehörig, haben die vor Jahren beim geringsten Anschein von Fetisch, Sex und SM rumgezickt. Und jetzt? Das reinste MARTERPFAHL-Festival:

https://www.weltbild.de/suche/marterpfahl

Alles da – die bei Amazon rausgeflogenen 'Titel und die allerneuesten, die jetzt in allen kleineren Shops sind – außer bei Amazon. Bringt Amazon jetzt überhaupt nichts Neues mehr von Marterpfahl?

Der Bestseller der März-Neuerscheinungen war ausgerechnet der vielleicht härteste aller neuen Titel: Melnyk, Abgerichtet ohne Gnade. 272 Verkäufe im April 2021. (Soeben mit Entsetzen gesehen, daß ich auf die Readbox-Statistik keinen Zugriff mehr habe, vielleicht der (Kon-)Fusion mit Bookwire geschuldet.) Und doch hatte ich gleich ein ungutes Gefühl, als nach kurzer Zeit zwei Ein-Stern-Verrisse etwa des Inhalts »Miese frauenfeindliche Gewalt« auftauchten: »Da muß man die Behörden informieren.«

Gegen den Willen Melnyks postete ich eine positive Rezension, in der ich betonte, daß das Gute siegt. Es hat nichts genutzt, wie wir wissen – leider …

Wie machen das denn andere Verlage? Bluttriefende und nicht gerade einfühlsame Stories hat auch Redrum, neulich berichteten wir, wie eine Lesung des Verlags in Berlin

https://marterpfahlverlag.blogspot.com/2021/04/kein-zucker-fur-candygirl.html

... im Protest unterging.

Aber das Buch blüht und gedeiht auf Amazon: 

Candy Girl

Oder Blue Panther Books? Die hauen jeden Monat mindestens 10 neue Schnulzen raus, mal mit, mal ohne SM, und haben wohl – wie Redrum – eine Handvoll Angestellte – und die Titel sind auch nicht alle für Zartbesaitete, und nie hört man was davon, daß Amazon einen dieser Titel sperrt – oder hängen die das nur nicht an die große Glocke?

Also ich weiß nicht, was jetzt zu tun ist. Melnyk mag jetzt – wie ein anderer Autor vor Jahren – keine Romane mehr für mich schreiben, da das zu unprofitabel sei …

Was tun?

Ich weiß es nicht :-(

PS: Momentan hat dieser Blog über 11.000 Besucher monatlich (statt wie sonst 1.000 bis 2.000), und die meisten kommen aus Frankreich. Schade, daß sie nicht wenigstens 1 Cent pro Besucher hierlassen ... ;-)  - Und so hat dieser Blog mittlerweile schon die Zahl von 300.000 Besuchern übertroffen :-)

PPS: Wollte heute vormittag die Verkaufszahlen von Mai abrufen, dem Monat, an dessen 19. Amazon die Bestseller abgesägt hat. Ging nimmer. Kundenbereich von Readbox geschlosssen.

Auch das Einloggen in den Kundenbereich von Bookwire ging nur einmal, und die Darstellung der älteren Verkaufszahlen sah ich dort nicht ... 

... scheint es aber zu geben, sagte mir ein Mitarbeiter von Readbox/Bookwire telefonisch. Von Melnyk seien allein im Mai 2021 184 Stück verkauft worden, von Torres' sämtlichen Titeln 358 Stück, von Contrera 104 Stück. Na, da werde ich ja was zu lesen haben, wenn mir der Zugang erneut freigeschaltet sein wird ... (Futur 2:-)

9.6.21

t-online - nix als Spam ;-)

Mein t-online-Konto wird von nicht enden wollenden Spamwellen heimgesucht - sie ist nicht an  mich gerichtet, sondern wälzt sich über mein t-online-Konto an andere, und ich soll nun alle möglichen Paßwörter ändern, für Email, für Emailprogramme, das Kennwort für meinen persönlichen Internetzugang - nein. Mach ich nicht. Brauchte ich nie, alles ging automatisch, und ich will mir nicht selbst das Internet abdrehen.

Lieber drehe ich t-online ab. Schließe den Email-Account. Vielleicht in einigen Wochen, wenn sich nichts ändert und t-online mich für eventuelle Schäden verantwortlich machen will. Schauen wir mal :-( 

In Zukunft bitte Mails an Marterpfahl_Verlag@gmx.de richten. Danke.  

Nebenbei: Dieser Blog hat z. Z. zehnmal so viele Besucher wie sonst, 400-600 pro Tag, über 4000 pro Monat - die meisten aus Frankreich. Tss - Sachen gibt's ;-) 

PS 12.6.: Seit ich das Paßwort für Email-Dienste änderte, hat der Spam aufgehört - unberufen toi toi toi ;-) 


8.6.21

Amazon.de, die grausame Domina

„Ich komme kaum noch die Treppe hoch“, klagt einer meiner Autoren, einer, der wirklich krank ist, depressiv – ich höchstens ein bißchen: mit dem Gefühl, es nicht zu schaffen, nicht so gut zu sein wie andere (schon ewig lange). Immerhin habe ich 10 kg abgenommen – vielleicht fühle ich mich deswegen so schlaff, insbesondere wenn ich an das Mähen des hüfthohen Rasens denke, der wuchernden Hecke … Es reicht gerade mal dazu, mit fremder Hilfe zwei bis drei Tonnen Ladenhüter auszumisten, private und geschäftliche …

Die Steuererklärung für 2020 ist fast fertig – überpünktlich ;-) Sie ist desaströs, nur wenige tausend Euro Gewerbegewinn, und noch dazu hab' ich in meinem Chaos zwei kleinere Autorenhonorare doppelt bezahlt ;-) Na ja, lassen wir die Überzahlung mal als Vorschuß stehen, auch wenn der in Zeiten der Raserei der Amazon-Domina eher langsam abgebaut werden wird …

Ein Telefonat mit Readbox klärte neulich, was eh schon klar war: Amazon hat die Regelungen in puncto Erotik mal wieder verschärft, wobei wieder mal unklar bleibt, was denn nun genau verboten ist und was nicht. Unberechenbar, von außen betrachtet.

Und daß die Fusion zwischen Readbox und Bookwire dazu führte, daß Amazon die Marterpfahl-Titel besonders beäugte, kann auch sein. Ändern läßt sich daran jedenfalls nichts mehr. Leider.

Tja: Was tun? Soll ich die SCHWARZE SERIE (SS) ergänzen durch eine weichgespülte SSSS (Schwarze Serie supersoft)? Aufwendig. Erfolg ungewiß. Denn von uns erwarten die Leute die harten Sachen. Seufz.


PS: Gerade ein Anruf von der Hausarzt-Praxis: Morgen 8.6. hab ich einen Impftermin :-) Wenigstens das.

PPS 8.6.: Pieks Nr. 1 intus! :-)

6.6.21

»10 Kilo abgenommen mit der Bierdiät«


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... sagte der Erfinder derselben - und ich jetzt auch. Zu Ostern hatte ich etwa 10 kg mehr als heute - allerdings auch mehr Energie. Nix zu essen, stattdessen nur Kaffee, Bier, Cider zu trinken läßt die Pfunde schmelzen, wenn man insgesamt nicht mehr Kalorien in sich hineingießt als verausgabt. Allerdings macht es auch müde - die alte Energielosigkeit und Apathie ist wieder da; und das gerade jetzt, wo Energie gefragt wäre (Amazon sägt unsere Bestseller ab, ein Umzug steht vielleicht an, da sollte der Garten passabel und nicht verkrautet aussehen, aber schon nach einer Stunde körperlicher Arbeit hab ich genug ...)

Aber 10 Kilo sind weg. Das ist doch schon mal was :-)  

29.5.21

Wieviel Bücherliebe darf's denn sein? Ohne daß sie in Haß umschlägt?


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Wohnen im Büchertempel - wer's mag ...

Wie viele Bücher kann ein Mensch im Laufe seines Lebens lesen? Da kursiert immer mal wieder die Zahl 4000. Optimistisch angenommen, er schafft ein Buch pro Tag, sind das 4000 Tage Lesedauer, fast 11 Jahre. - Die Gegenposition ist die aus Joseph von Westphalens Essay »Warum ich lieber döse als lese«: Mehr als 10 Bücher pro Jahr könne man nicht wirklich gründlich lesen und lieben lernen, denn man wolle ja auch noch andere Dinge tun ...

Hier zwei pensionierte Ex-Dozenten der Uni Tübingen, die mit ihren 40.000 Büchern (kein Tippfehler) in Ofterdingen die ehemalige neuapostolische Kirche gekauft haben und dort nun sozusagen in ihrer Privatbibliothek leben, siehe hier. 

Mein Vater war in kleinerem Ausmaß ähnlich: Überall trat man auf Bücher, überall quollen sie hervor, Menschen wie Möbel waren fast nur geduldetes Nebenwerk, dabei waren viele teure Bücher kaum oder gar nicht benutzt oder gelesen - da konnte die Liebe zu Büchern in Haß umschlagen. Ich neige daher mittlerweile eher der westfalen'schen Einstellung zu: Weniger ist mehr. 

PS: Auch unser Lokaljournalist Jonas schrieb über die Bücherkirche der Payers.

PPS: Fünf Kilometer weiter in Dußlingen das Antiquariat des Thomas Leon Heck - auch der zog vor Jahren aus einem vollgestopften Laden in Tübingen in eine anfangs halbleere, jetzt aber ebenso vollgestopfte Halle in Dußlingen. Hier ein Bericht des SWR:

1 Million Bücher

26.5.21

Immer noch (fast) alles auf Rot in St. Pauli ...

 













... auf der Reeperbahn. Endlich ist das romantisch-traurige Video von Michel Ruge vom Anfang des ersten Lockdowns auch auf Youtube anzusehen, nämlich hier. Bildschön, aber traurig. Und 14 Monate später sind wir immer noch nicht wesentlich weiter - höchstens näher an der Pleite; und das alles, wie ein Kommentator wohl richtig schreibt, wegen einer etwas stärkeren Grippewelle ... 

Gesundheit und Salute, amigos! 

Gruß, Rüdiger »Marterpfahl«

21.5.21

10.000 € im Müll versenkt - nein, bei Amazon ...


 

 

 

 

 

Wie gut, daß ich mit der Vorstellung der Ebook-Neuerscheinungen noch gewartet hatte! 

Falls es ihrer bedurft hätte. Die Leser stürzten sich auf unsere Ebook-Neuerscheinungen, ließen die Verkäufe in die Höhe schießen ... 

... bis zum 19.5.2021, da gewann die Prüderie von Amazon.de die Überhand - die Marterpfahl-Neuerscheinungen wurden getilgt und etliche tausend Euro verbrannt :-( 

Kein weiterer Kommentar.

Tschüß, ich bin müde, Leute ... 

Rüdiger "Marterpfahl" 

 




14.5.21

14. Mai - Tag der heiligen Corona


 

Fast vergessen! ;-) Am heutigen 14. Mai feiert man den Tag der heiligen Corona, der Patronin des Geldes, der Fleischer und Schatzgräber.

Darauf wollen wir einen heben! :-) 

 

10.5.21

»Killervirus« - don't drink and publish - oder doch?

Eigentlich ist er ja maßgeschneidert für die heutige Situation: der Roman »Panik« von MarVol: Um den Absatz des mittelmäßigen Grippemittels Damoflex anzukurbeln, wird »eine Pandemie gemacht«: Man stilistiert die (für Menschen harmlose) Korallenpest zur menschheitsbedrohenden Seuche hoch, und am Schluß gerät gar noch die Bundeskanzlerin ins Visier ... 

Aber der Roman dümpelte so dahin, ähnlich wie einige ältere Romane (darunter einer von Dean Coontz, wir berichteten) mit ähnlicher Thematik.

Bis jetzt: die Ebook-Ausgabe unter dem Titel »Killervirus« ist im Anmarsch. In der Mache.

Der Sachbearbeiter bei Readbox fragte mich irritiert: »Also in der Titelei des neuen Bucblocks heißt es ›Panik‹, ansonsten ›Killervirus‹, und in den Metadaten ›Krise‹?«

Wir einigten uns auf den Grundsatz: Don't drink and publish. Ich werde es in Zukunft beherzigen. Mit zuviel Cider oder Bier kann man stussige Sprüche raushauen, aber keine Bücher für die Ewigkeit. Wir wissen ja (wie einst der selige Horaz): »Exegi monumentum aere perennius« - »ich errichtete ein Denkmal, dauerhafter als Erz« - mit seinem literarischen Werk nämlich. Nun ja, auf ihn mag's zutreffen, aber das meiste landet leider im Altpapier. Traurig, aber wahr. Wollen wir hoffen, daß »Killervirus« wenigstens einigen Menschen zwischendurch noch etwas Freude bereitet.

Und sonst? 

Die Spanier feiern - wie schon vor Wochen - das Ende von Corona, siehe hier. Die Glücklichen :-) 

29.4.21

Kein Zucker für »Candygirl« ...

... das Mädel soll nur anderen gut schmecken ... 

Hier seht Ihr, was Michael Merhi, Chef des Redrum Verlags, Berlin, erlebt, wenn er aus einem seiner Bücher vorliest (die sind noch ... äh ... extremer als meine, vor allem oft blutrünstiger ;-), und das in irgendeiner Szenekneipe in Berlin - nicht SM-Szene, sondern eher so »Szene« im allgemeineren Sinn. Man macht ihm eine Szene:

So geht's, wenn man zartbesaiteten Stinos so was aufzwingt.

»Interessant« kommentierte mein Autor Melnyk (»Abgerichtet ohne Gnade«) - und wurde jetzt schon selbst Opfer solcher Ablehnung: »Hat nichts mit SM zu tun. Perverse Gewaltfantasien. Sollte entfernt werden. Werde die Behörden informieren.« Informier' lieber dich, Männeken, und laß halt die Lektüre solcher Bücher, wenn's Dir zu viel wird - aber mach anderen keine Vorschriften. Man darf sich auch an nonkonsensueller Gewalt aufgeilen; ein literarischer Mord ist kein realer.

 

27.4.21

»Die Fremde« kommt an ihr Ende ...

Vielleicht einer der literarisch höchststehenden Titel in diesem unserem Hause, kam er doch nie richtig in die Puschen, vielleicht gerade deswegen - und wird jetzt von seinem Autor und mir eingestellt:

»Die Fremde«. Hier noch mit dem Cover der Printausgabe, fotografiert von Thomas Haas, der seit einigen Jahren leider auch nimmer unter den Lebenden weilt. Mit 57 Jahren gestorben, vielleicht an Krebs. Ich weiß es nicht genau. Ich weiß nur, daß die »Szene« dadurch einen der interessantesten Menschen verlor ... 

Unten rechts das Cover der Kindle-Ebookausgabe, die auch kein Renner war und die jetzt von mir ebenfalls eingestellt wurde.

Wir wollen ihrer und auch Thomas' Haas' gedenken *schnüff* und dann gehen ... 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.4.21

Bombastisch! »Im Kerker der Kleopatra« demnächst als Ebook!

Wow! Das Bild ist aus einem US-Spielfilm von 2010, der es wohl nie in deutsche Kinos geschafft hat. Inhalt: Die Absolventen einer Mittelwest-Highschool wissen nicht, womit sie das teure Studium in New York finanzieren sollen.

Siehe hier.

Da naht der rettende Engel mit einem billigen Darlehen - aber das hat seinen Preis, nämlich die Mitwirkung bei solchen Filmen wie dem hier links - sieht schwul aus (selbst die Frau in der Mitte ist ein Mann) und ist es auch ... Die Eltern sind entsetzt, aber die Studenten machen ihren Weg ... 

Als Titelbild der Ebook-Version von »Im Kerker der Kleopatra« macht es sich nicht schlecht - wie ein schwülstiger Historienschinken ...  

Morgen werd' ich den Schinken wohl in Produktion geben, damit er dann so ca. um 11. Mai lieferbar sein wird :-)

Afrika, Reisen und Merkel



 

Hach ja *seufz*, so ist das, wenn statt des freiheitlichen Genscher (aus Halle) unsere flunschige FDJ-Zonentrulla mit ihrem »Einsperrgesetz« (BILD) das Regiment übernimmt und die alten DDR-Unsitten wiederaufleben. »Als ich noch reisen durfte« betitelte gerade ein Freund auf Facebook ein Bild von seiner 2018er Ägyptenreise. Nun, der Roman »African Queen« ist heute morgen schon mal auf die Reise gegangen, in Produktion, wird wohl ab ca. 10. Mai lieferbar sein :-)


bofewo 6-8.3.'26

 äläl                   äläl