»Sie reiten nicht mehr« betitelte die FAZ am Samstag eine Meldung rechts unten auf der Frontseite ihres Feuilletons, die allerdings nicht online zu sein scheint: »Im Antaios Verlag, der rechtskonservative Essays und schöne Literatur veröffentlicht, erschien im vergangenen Jahr auch der Roman ›Sieben Reiter verließen die Stadt‹ des französischen Monarchisten Jean Raspail. Zusammen mit elf anderen Titeln wurde er nun von dem Internet-Großhändler Amazon aus dem Vertrieb genommen. Amazon war für eine Stellungnahme bis Redaktionsschluss nicht zu erreichen [Die sind NIE telefonisch zu erreichen! R. H.]. Man kann aber vermuten, dass es politische Gründe waren, die zu dieser Entscheidung führten. Der Fall erscheint umso merkwürdiger, als Amazon ansonsten durchaus harte NS-Literatur vertreibt. [...] Wusste die rechte Hand nicht, was die ganz rechte tut?«
Na, da kann ich ja direkt noch glücklich sein, daß es bei mir nur allzu »unkeusche« Cover waren, die von Amazon entfernt wurden (siehe hier und hier und hier). Gut, Amazon.de ist ein Privatunternehmen und kann sich frei aussuchen, mit wem es wie Geschäfte macht und mit wem nicht - aber wenn dieses Privatunternehmen ein halber Monopolist ist, dann hat das eben doch fast den Effekt staatlicher Zensur ...
PS: Inzwischen äußert sich (neben eigentümlich frei) auch der Antaios-Verleger selbst. PPS: Hier legt Kubitschek noch einmal nach: Die Amazon-Blockade ist existenzbedrohend.
... gibt es hier jetzt, überwacht von unserem »Senior Publisher« Rudi Marterpfahl, geliefert von unseren Spitzenagenten Raymond Schaendler, Séamus Bomb und anderen, die wissen, worauf's ankommt ... Auch Zeitgeschehen und Politik wird's weiterhin geben, wenn's nicht zu sehr nervt ...
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