Die volle Auswahl:
https://www.youtube.com/@avantgardey/shorts
Hier die Glückwünsche für 2025 - vor fast einem Jahr:
https://www.youtube.com/shorts/_HARI3mK1Fs
... gibt es hier jetzt, überwacht von unserem »Senior Publisher« Rudi Marterpfahl, geliefert von unseren Spitzenagenten Raymond Schaendler, Séamus Bomb und anderen, die wissen, worauf's ankommt ... Auch Zeitgeschehen und Politik wird's weiterhin geben, wenn's nicht zu sehr nervt ...
Die volle Auswahl:
https://www.youtube.com/@avantgardey/shorts
Hier die Glückwünsche für 2025 - vor fast einem Jahr:
https://www.youtube.com/shorts/_HARI3mK1Fs
Eine Band auf dem Weg nach oben - ach nee, stimmt gar nicht ...
https://www.youtube.com/shorts/Svx9R3zW0HM
sdf
https://www.youtube.com/shorts/XWqsFXJ84jY
Auch schön - schon mehr als ein Imbiß:
https://www.youtube.com/shorts/glB2-1JTdus
sdf
So, der Weihnachtsbraten sackt, jetzt ist es Zeit für ein Weinchen und einen Film: "Wenn die tollen Tanten kommen" (1970). Ilja Richter und Rudi Carrell im Fummel. Na, Prost Mahlzeit! :-)
Hicks! Ist das die Tante oder die Tunte?
Ciao bis demnäxt!
https://www.youtube.com/shorts/J84pbnkNQEg
"Danke für den September!" schreiben die Japanmädels ...
Hier der Roman "Ins Kleidchen gezwungen" von JaSMin Stepford, und zwar das Cover der alten Paperback-Ausgabe. Mittlerweile gibt's nur noch die Ebook-Ausgabe:
https://tinyurl.com/399kdtkn
Als Gruselfilm für die Vorweihnachtszeit sei empfohlen: die deutsche Fassung des alten Stepford-Films von 1975:
https://www.youtube.com/watch?v=dSx3UGV3C5k&t=1095s
Ob der arme Bub Sterne sieht? Aus dem STERN ist jedenfalls das Bild ...
Ob ich, Rudi Marterpfahl, auch bald Sternchen seh'? Marterpfahls Auftritt bei der Leipziger Buchmesse im Frühjahr 2026 ist geplatzt, wie ich bereits Ende November erfuhr - wegen größerer Zickigkeit des Jugendschutzes als vor einem Dutzend Jahren, aber auch weil sie günstige Ramschverkäufe nicht mögen ...
Na ja - ein Adieu ohne Tränen ...
Ciao bis dann!
Und nun schon der zweite Fall dieser Art: Eine Wiener Rotlichtgröße soll in den Knast einfahren, entdeckte sein weibliches Wesen und erklärte sich zur Frau. Aus Walter wurde Waltraut.
Kurz bevor Walter seine Haftstrafe antreten sollte, kam ihm eine ungewöhnliche Idee. „Ich dachte mir: Dann gehe ich eben ins Frauengefängnis“, sagte der Wiener der Kronen Zeitung. Gesagt, getan – aus Walter wurde Waltraud. Das entsprechende Gutachten war rasch erstellt, die Umschreibung erfolgte in Deutschland und war binnen einer Woche erledigt.
Nach eigenen Angaben freue sie sich nun „besonders aufs gemeinsame Duschen und Spazierengehen mit den Frauen“. Eine elektronische Fußfessel lehnte sie ab. Der Geschlechtswechsel brachte aber noch eine überraschende Nebenwirkung: Die Rentenversicherungsanstalt informierte die frischgebackene „Frau P.“, daß sie nun vier Jahre früher in den Ruhestand gehen könne – mit 61 statt 65 Jahren. „Damit habe ich nicht gerechnet. Das war nicht mein Ziel und nicht mein Plan“, erklärte Waltraud. Eigentlich habe sie „nur die Justiz ein bißchen ärgern“ wollen.
Näheres siehe hier:
https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2025/verurteilter-betrueger-darf-ins-frauengefaengnis-und-frueher-in-rente/
Gut Nacht, Leute!
Die meisten kennen ihn wohl schon: Sven Liebich, als Rechtsextremer wegen irgendwelcher Propagandadelikte zu Knast verurteilt, entschied sich aber dafür, Frau sein zu wollen und in den Frauenknast einzufahren, machte aber vor Haftantritt die Biege und verduftete irgendwohin und unterhält sein Publikum seitdem mit lustigen Beiträgen z. B. auf Facebook:
So schön hat schon lange keiner mehr »das System« vorgeführt wie die süße Svenja! Zum Knuddeln *Herzchen* !
Schönen Feiertag noch, Ihr Süßen!
PS: Ein Wiener Betreiber eines Stundenhotels namens Walter * sollte wegen Betrugs in den Knast und änderte seinen Namen flugs in "Waltraut *". "Nach eigenen Angaben freue sie sich nun „besonders aufs gemeinsame Duschen und Spazierengehen mit den Frauen“. Eine elektronische Fußfessel lehnte sie ab. Der Geschlechtswechsel brachte aber noch eine überraschende Nebenwirkung: Die Rentenversicherungsanstalt informierte die frischgebackene „Frau P.“, daß sie nun vier Jahre früher in den Ruhestand gehen könne – mit 61 statt 65 Jahren. „Damit habe ich nicht gerechnet. Das war nicht mein Ziel und nicht mein Plan“, erklärte Waltraud. Eigentlich habe sie „nur die Justiz ein bißchen ärgern“ wollen." Die komplette Story hier:
https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2025/verurteilter-betrueger-darf-ins-frauengefaengnis-und-frueher-in-rente/
So, und nun bin ich gespannt, ob noch weitere "Updates" zu diesem vor etlichen Wochen geschriebenen Blogbeitrag kommen werden ... Ein System/Staat, der offfensichtlich seinen Verstand verloren hat, lädt ja auch geradezu dazu ein ...
Und weil's so schön war, gleich noch einen: (Jetzt wollt' ich noch ein Bild von Marla als Karibik-Bikinimieze einfügen, fand's aber nimmer. Sorry und ciao!)
"Alles, was Gladys hören wollte, war Jims 'Ich liebe dich'. Alles, was Jim hören wollte, war, wie seine Eier gegen ihren Arsch klatschen."
Für "Arsch" gibt's im Englischen (mindestens) zwei Wörter, nämlich "ass" und "arse". Letzteres ist mit deutsch "Arsch" verwandt und überhaupt ein uraltes indogermanisches Wort - siehe u. a. hethitisch "arrasch" ("der Arsch").
Soweit der Arsch das Wort zum Sonntag. Ciao!
... die Attacken der Bargeldlos-Mafia nämlich (laut Google und KI):
Die Zeit sei noch nicht reif für die bargeldlose Zahlung, sagte der Direktor. Schöner wär's gewesen, er hätte gesagt, daß der Ausschluß von Bargeld bis auf weiteres vom Tisch sei.
Vorhin gelesen:
Pack, Sunday, 16.11.2025, 18:47 (vor 19 Stunden, 59 Minuten)
"Keinen Cent für euch!"
Weihnachtsmarkt verbietet Bargeld – 500 Franken Strafe
Wer auf dem Weihnachtsmarkt in Zürich seinen Glühwein mit Münzen und Scheinen bezahlen will, geht leer aus. Mehr noch: Es drohen saftige Strafen – und die Wut ist groß.
Der beliebte Weihnachtsmarkt "Polarzauber" am Hauptbahnhof von Zürich löst in diesen Tagen massive Diskussionen in sozialen Netzwerken aus. Erstmals verzichtet der Weihnachtsmarkt komplett auf Bargeld – die Bezahlung ist nur noch mit der Karte oder Alternativen wie Apple Pay und Google Pay möglich.
Der neue Betreiber des Weihnachtsmarkts hat zudem eine Strafe eingeführt, falls dennoch in bar bezahlt werden sollte. Wie die Zeitung "Blick" berichtete, sollen Händler, die Bargeld annehmen, 500 Franken Strafe zahlen. Das wären umgerechnet rund 540 Euro.
Weihnachtsmarkt bargeldlos – Veranstalter reagiert
Der Betreiber begründet das Bargeldverbot auf dem Weihnachtsmarkt in
Zürich mit Sicherheitsaspekten. Auf Anfrage der Zeitung erläuterte ein
Sprecher des Weihnachtsmarkts: "Ursprünglich war geplant, ein System mit
aufladbaren Zahlungskarten auf Kosten der Veranstalterin anzubieten."
Wegen des geringen Interesses der Aussteller habe man dann aber darauf
verzichtet.
Allerdings regt sich Kritik gegen die neue Regel: Nicht bei allen Schaustellern kommt das Bargeldverbot gut an. Ein langjähriger Verkäufer sagte der Zeitung "Blick": "Rund 45 Prozent unseres Umsatzes machten wir bisher mit Bargeld." Jetzt habe er sich entschieden, seinen Stand auf einem anderen Weihnachtsmarkt aufzustellen.
Weihnachtsmarkt: Bargeldverbot löst Unmut aus
Auch bei potenziellen Kunden des Weihnachtsmarkts gibt es Widerstand: In
den sozialen Netzwerken finden sich viele wütende Kommentare. Ein
Nutzer schreibt etwa: "Das ist Diskriminierung gegenüber Kindern und
auch älteren Menschen, die damit nicht mehr klarkommen." Und ein anderer
schreibt: "Keinen Cent für Euch!"
Der "Polarzauber" findet vom 20. November bis zum 24. Dezember in der festlich geschmückten Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs in Zürich statt.
"Keinen Cent für euch!"
Weihnachtsmarkt verbietet Bargeld – 500 Franken Strafe
Inzwischen haben die Herrschaften offenbar gemerkt, dass sie den Bogen überspannt haben:
«Ihr habt gesprochen, wir haben euch
gehört»: So kündigen die Organisatoren des «Polarzauber», also des
beliebten Weihnachtsmarkts am Zürcher Hauptbahnhof, an, dass am Markt
doch Bargeld akzeptiert wird. Nach Kritik krebsen die Betreiber zurück.
(...)
Man habe jedoch «in den vergangenen Tagen (...) zahlreiche Nachrichten
von Bürgerinnen und Bürgern erhalten, die sich besorgt über die neu
eingeführte Cashless-Bezahlmethode zeigten», heisst es auf der Webseite
des Marktes. Darum habe man sich dazu entschieden, den Ausstellenden die
Möglichkeit zu geben, neben den «gängigen digitalen Zahlungsmitteln»
auch Bargeld anzunehmen.Quelle: https://www.20min.ch/story/zuercher-hb-bargeld-doch-erlaubt-weihnachtsmarkt-betreiber-rudern-zurueck-103452365
Es wird in dem verlinkten Artikel allerdings auch angedeutet, was wohl der wahre Grund für die vorgesehene Pflicht zur bargeldlosen Zahlung gewesen sein könnte, auch wenn's der Veranstalter natürlich abstreitet:
Gemäss dem «K-Tipp» war der Hintergrund, dass die Standbetreiber neu eine Umsatzbeteiligung abgeben müssen. Die Polarzauber AG bestritt dies.
Man könnte also denken, da hat die ehrenwerte Polarzauber-Gesellschaft allen Standbetreibern locker-flockig unterstellt, für einen Teil der Barzahlungs-Umsätze keine Umsatzbeteiligung abliefern zu wollen. Das geht weit über ein gesundes Maß an Misstrauen zwischen Geschäftspartnern hinaus, womit man also an einem ganz kleinen Beispiel sieht, um was es bei der Bargeldabschaffung wirklich geht.
Es geht nicht um die Kunden. Es geht nicht um die Händler. Es geht nicht um die Bequemlichkeit und auch nicht um die Sicherheit. Es geht um die totale Kontrolle.
++++ So weit die Zürcher.
Ein schwedischer Bargeldgegner sagte mal: "Bargeld brauchen doch nur alte Omas und Leute, die eine Nutte oder einen Schwarzarbeiter bezahlen wollen."
Was hat der gegen Omas, Nutten und Schwarzarbeiter? Völlig unverständlich :-)
Stattdessen hat er gleich zwei (oder sogar drei) Vorteile des Bargelds auf einmal benannt ...
Ich freu mich auf den Tübinger Weihnachtsmarkt, wo's Bargeld satt gibt ... und Feuerzangenbowle, eine Badewanne voll, während auf der Großbild-Leinwand der gleichnamige Film läuft, und und und ... Ciao!
Quelle: Mohr in der PAZ
Wie die Welt den deutschen Klimarettern ins Gesicht lacht,
... war neulich ein Artikel von Hans Heckel in der PAZ betitelt.
Dass Deutschlands Rolle als Vorreiter bei der Rettung der Welt vor dem Klimatod nur eine eitle Selbstbespiegelung war, ahnten wir seit Längerem. Doch auf der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém hat die deutsche Delegation nun sogar live erleben dürfen, wie ihr der Rest der Welt hämisch ins Gesicht lacht. Oder besser gesagt: Sie hätte es erlebt, wenn sie wenigstens einmal hingehört hätte.
Haben sie aber nicht, denn der „Vorreiter“ will seinen Ritt in die Wüste des wirtschaftlichen Verderbens auf keinen Fall unterbrechen. Mindestens 300 Milliarden US-Dollar sollen die Industrieländer jährlich (!) an andere Staaten in Form einer „Klimafinanzierungsverpflichtung“ abdrücken, so das Ziel unserer Vertreter in Belém unter der persönlichen Führung von Kanzler Merz.
Wer sind diese spendable Industrieländer? Weder die USA noch China,
Indien oder Russland. Auch Großbritannien, Australien und praktisch alle
anderen sind mehr oder weniger abgetaucht. Selbst innerhalb der EU
rutschen die Spendierhosen immer tiefer. Nur die Bundesregierung steht
wacker zu ihren „Verpflichtungen“, sowohl was die Gaben an andere Länder
als auch die Selbstverpflichtung zur rabiaten CO₂-Verminderung
hierzulande angeht. Also wird ein Großteil der Last bei uns
hängenbleiben (...) Wer will noch mal ...?
Diesen ehrgeizigen Plan Berlins hätte man uns auch früher verraten können! Dann hätten wir doch verstanden, warum unsere Steuern nicht gesenkt werden können, sondern erhöht werden müssen. Warum unsere Rente wegen Geldmangels ebenso wenig zu retten ist wie unsere Infrastruktur, und warum für die innere Sicherheit Deutschlands auch keine zusätzlichen Mittel da sind. Das Geld benötigt unsere Regierung dringend, um es anderen Regierungen zu schenken! Der niederländische Autor Leon de Winter nennt das Programm die größte „globale sozialistische Umverteilung“ der Geschichte. Und wir dürfen ganz vorn mit dabei sein!
Die anderen Länder blicken halb ungläubig, halb feixend darauf, wie wir uns planvoll selbst in den Abgrund reißen. Mit ihrem eigenen Klimaschutzgesetz erlauben sich die Deutschen nur noch eine Rest-Emission von 6,7 Gigatonnen Kohlendioxid, die Anfang der 2030er Jahre komplett ausgestoßen sein dürften. Danach muss Berlin laut dem eigenen Gesetz zu Freiheitsbeschränkungen und Stilllegungen greifen, um die eigenen rigiden Vorgaben erfüllen zu können. Der wirtschaftliche Selbstmord wäre komplett.
Die ausländische Konkurrenz kann ihr Glück kaum fassen. Nehmen wir nur die Kfz-Branche. Generationenlang hatten sie sich die Zähne ausgebissen an der Überlegenheit deutscher Verbrennerautos. Dann kommen die depperten Teutonen selbst auf die Lösung und schlagen sich per Verbrenner-Aus eigenhändig die Beine weg! Davon hätten sie im Ausland nicht einmal zu träumen gewagt in den Zeiten, als bei den Germanen noch alle Tassen im Schrank standen.
Wenn die Bundesrepublik heute in Sachen „Klimapolitik“ überhaupt noch vorreitet, dann in die entgegengesetzte Richtung zum Rest der Welt. Es reicht heute, „Germany“ zu sagen, um in anderen Ländern alle Forderungen nach mehr „Klimaschutz“ wie eine Seifenblase zerplatzen zu lassen. Das abschreckende Beispiel Deutschlands wirkt rund um den Globus wie die Warnung vor dem „Schwarzen Mann“ beim Kindergeburtstag: Alle rennen weg.
Und so weiter und so weiter ... Siehe den oben verlinkten Artikel.
Ja, gut' Nacht, Deutschland. Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer.
Gestern, Samstag, war mal wieder ein Höhepunkt oder Tiefpunkt der momentanen Dunkelflaute. Die "Erneuerbaren" lieferten gerade mal einen Bruchteil dessen, was sie liefern könnten und sollten:
Zuletzt
lag der Ertrag aus Wind und Solar laut Daten des Energieportals „Energy
Charts“ des Fraunhofer-Instituts (ISE) teils bei weniger als ein
Gigawatt (GW). Das Minimum lag am Samstag um 16:45 Uhr bei nur rund 665
Megawatt (MW, entspricht 0,665 GW). Das sind lediglich 0,35 Prozent der
installierten Leistung. Der Anteil aller „Erneuerbaren“ an der Last sei
dabei auf 14 Prozent gesunken, berichtet „Epoch Times“.
Sogar der Antiquar Heck zeigte sich beunruhigt:
Seit über drei Jahren sitzt er nun in U-Haft, der Prinzi, der angeblich mit seinen "Reichsbürger"-Kumpels die Republik stürzen wollte, siehe achgott.
An der saarländisch-lothringischen Grenze gab's mal diese berühmte Straße, auf der einen Seite französisch, auf der anderen Seite deutsch, wo auf der deutschen Seite u. a. viele Puffs waren, weil die Gesetze dort liberaler waren. In Frankreich war anscheinend das Leben billiger, weshalb einer der Puffbesitzer dort lebte und leider den Fehler beging, telefonisch über einen Bumstermin zu verhandeln; das wurde ihm dann als "Förderung der Prostitution auf französischem Boden" ausgelegt und war Anlaß oder Vorwand dazu, ihn über ein Jahr lang in U-Haft einzubunkern. Ich erinnere mich an ein Foto, wo er knapp vor der Bordsteinkante stand, die die Grenze zu Deutschland bildete, und sie aus Furcht vor Konsequenzen nicht zu überschreiten wagte ...
OB Palmer aus Tübingen feiert mal wieder seine Fahrradstadt und bügelt alle Einwände ab: Oh jemine!
Di 11.11., gleich ist's 11.11 Uhr - genug der Narreteien. Ciao!
... denn das zahlen euch doch die eingeladenen Merkelgäste, vorausgesetzt, sie randalieren nicht an den WeihnachtsWintermärkten an den Merkelpollern 'rum. Ciao!
Bisher waren's nur Rotterdam und London, jetzt schwappt die Seuche auch auf New York über. Muslimischer OB. In einer Kleinstadt in den USA, wo die Musels die Mehrheit haben, wurde gleich schon mal der CSD verboten und die Regenbogenflagge. Ist nicht mit den Muselwerten vereinbar. Auf jeden Fall ist das Bild die Steilvorlage für eine Story. Schwarz auf Schwarz.
Ciao!
Türk. Tochter in Sommerferien verheiratet, Türkei in EU, diktiert alles, Vollverschleimung, äh: Verschleierung eingeführt ... Scharia ... Prügel ...
An seinem Ferien(haus)ort in Spanien: H. S. Er schätzt offenbar mehr das halbvertrocknete Mittelmeerspanien als das grüne Atlantikspanien. (Quelle: Helges Website, Zurück aus Spanien )
Kürzlich schrieb ich über den gerade 90 gewordenen Didi Hallervorden und sein Schloß in der Bretagne und daß er es für 10 Mio. Euro verkaufen wolle. Helge Schneider wurde gerade 70, ist seit kurzem Rentner und mußte überraschend erkennen, daß selbst nach 50 Jahren üppigen Beitragszahlens die Rente überraschend mickrig ausfällt.
Immerhin reichte es für ein Haus in Spanien (laut einem Playboy-Bezahlinterview):
In Spanien, wo der Mann aus dem Ruhrgebiet ein Haus hat, mag er das Sozialleben lieber: „Mir gefällt, dass ich da immer überall hingehen kann. Wenn ich Hunger habe, gehe ich einfach raus und esse was. Ich habe da ein kleines Häuschen. Und es gibt viele kleine Kneipen. Das vermisse ich in Mülheim ganz besonders. In München, Berlin, Hamburg oder Köln geht es ja noch, aber in kleinen Städten ist heute nichts mehr los.“
Auf die Frage, was ihn an den aktuellen Zeiten außerdem störe, sagte Schneider dem „Playboy“: „Die Spaltung der Gesellschaft. Egal, wo du hinguckst. Bei Corona fing das an. Der eine schimpft über den anderen. Der eine ist geimpft, der andere nicht. Also ich versuche immer, beide Seiten zusammenzubringen. Ich mag das nicht, wenn eine Gesellschaft so auseinandergesplittet wird und die Politik dabei auch noch mithilft. Das haben wir seit längerer Zeit.“ [Ja, das fing schon Jahre vor Corona an und ist auch nicht nur in Deutschland so; aber im Prinzip hat er recht.]
Gegenüber „Brisant“ spricht der Komiker auch ein Thema an, was viele ältere Leute in Deutschland derzeit beschäftigt: das Thema Rente. Und die ist trotz seines guten Verdienstes ziemlich mager. „Na ja, ich kann davon meine Miete bezahlen, von der Rente“, offenbart Helge Schneider seine bescheidene Pension. „Aber zum Essen muss ich dann wieder auf die Bühne, damit ich zu essen krieg.“
Heißt das, Helge Schneider kann sich mit seinem Renteneinkommen nicht mal mehr Nahrungsmittel leisten? „Und ich geh’ dann gerne auf Tournee, da gibt es immer Catering“, erzählt das Multitalent weiter. Damit scheint es ihm ziemlich ernst zu sein, denn eingezahlt hat er laut eigener Aussagen viel, sogar „sehr viel“. Reichen tut es aber anscheinend trotzdem nicht ohne zusätzliches Arbeiten. „Von meiner Rente bezahle ich die Miete, und essen tu ich auf Tournee.“
Helge hat zwar noch keinen genauen Plan, was er den Zuschauern alles bieten möchte, doch eine kleine Richtung hat er schon verraten: Künstliche Intelligenz. Schließlich ist es gerade ein aktuelles Thema weltweit. „Die künstliche Intelligenz ist nicht mehr wegzudenken aus unserer momentanen Welt“, sagt auch Helge Schneider; er selber kann aber ganz gut ohne die KI leben.
Viele Dinge stören ihn an der heutigen Zeit, vor allem „dieser KI-Kram“.
Helge Schneider, bald 70 Jahre alter Komiker, beobachtet „eine gewisse Unverschämtheit gegenüber älteren Menschen“. In der deutschen Ausgabe des „Playboy“ nennt der 69-Jährige als Beispiel Zugfahren, „dass sie jetzt eine App brauchen, damit sie mit der Bahn fahren können“.
Schneider führt das wie folgt aus: „Man muss eine Fahrkarte im Internet bestellen, sonst stehst du dumm da und musst dreifach bezahlen. Du musst dich mit diesem Scheiß, mit diesem Internet beschäftigen, und jetzt kommt noch dieser KI-Kram dazu. Wenn ich ins Handy schaue, lese ich überall nur KI.“ Fernsehen sei ähnlich. „Ich meine, welcher 80-Jährige kennt sich mit der Mediathek aus und weiß, was er da drücken muss?“
Immerhin leistet er sich mehrere Autos: "Darunter befindet sich ein Jaguar E-Type, ein Triumph TR3 und ein Peugeot 404." Letzterer ist mir am sympathischsten - noch mehr wäre es der Peugeot 403 Cabrio oder Coupé (?), das Auto des verschusselten Inspector Columbo.
Als 2020/-21/-22 das Silvesterböllern verboten wurde, empfahl er, "Puch-Puch" zu machen und mit Plastikverpackungen, "hier für irgend so'n Stromscheiß", zu klappern und dabei Politikersätze von Silvesterreden zu veralbern:
So - das war nun das Wort zum Sonntag. Ciao!
So sollte es aussehen ...
... besteht weiterhin in der EU, für die Ursel die Finstere im Verein mit ihren Komplizen allerlei Fieses plant ...
... und so wurde es schließlich. Ciao!
... war das Ulmer Münster von 1890 bis jetzt, 2025, mit gut 161 Metern. Jetzt ist der Turm der "Sagrada Familia" in Barcelona 1,41 m höher * schluchz *
Wahrscheinlich wird's hier doch wieder öfter ein Bildchen und ein Textchen geben, bei dem Unsinn, der allerorten geschieht. Na ja - schau'n wer mal ...
Laut Google: Der 1890 vollendete 161,53 Meter hohe Hauptturm war für rund 135 Jahre der höchste Kirchturm der Welt. Am 30. Oktober 2025 übertraf ihn der zu diesem Zeitpunkt noch unvollendete Christus-Turm der Sagrada Família in Barcelona.
Und jetzt ist hier erst mal wieder Schluß mit täglichen Postings. Guckt eh kein Schwein. Freut euch auf die nächste Neuerscheinung "Die Arschgeige". So, und nun geht schön brav schlafen, das Land tut's auch. Deutschland gut Nacht!
Mein Vater handelte ähnlich: Als der Arzt ihm mehr Bewegung empfahl, stieg er morgens in der Nordstadt in den Bus und fuhr bis zur entgegengesetzten Endstation in der Südstadt, machte aber dort keinen Spaziergang, obwohl die Gegend dazu einlud, zischte auch kein Bierchen in der nahen Sportgaststätte, sondern ließ sich einfach in die Nordstadt zurückchauffieren. Das war seine Vorstellung von Bewegung.
Eben! Grünzeug füllt eben doch nicht wirklich den Magen. Ich habe gerade mal die Hälfte geschafft, aber bis Silvester schaff' ich hoffentlich weitere fünf bis zehn Kilo!
Was habe ich (und nicht nur ich) über sie gespottet und gelächelt, aber heut' zieh' ich vor ihr meinen Hut! Weiter so!
Und jetzt muß ich's auch schaffen! *zähnezusammenbeiß* :-)
Ciao!
Diese römische Hausfrau kann es am 6.6.1944 kaum glauben, daß Männer im Röckchen, "Piper", "Majors", ihre Heimatstadt Rom befreit haben und es sicher kaum erwarten können, auch mal "angeblasen" zu werden ...
Die grüne Agenda läuft auf Armut und Unfreiheit hinaus, monierte mal der kritische Berliner Journalist Gunnar Schupelius, aber das gebe natürlich niemand von den Verantwortlichen zu, um die Wähler nicht zu verschrecken ...
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten: Vorhin in einem Lokal im SCHWÄBISCHEN TAGBLATT gelesen, daß der Tübinger Frauenbuchladen THALESTRIS, 1979 gegründet, demnächst schließt. Zeitweise hatten Männer noch nicht mal Zutritt. Als ich im Rahmen eines SM-Spiels (siehe Bild oben) von meiner "Braut" an der Leine am "Thalestris" (links außerhalb des Bilds) vorbeigezogen wurde und ihr erzählte, daß Männer hier nicht reindürfen, war sie kaum zu bremsen, mit mir an der Leine da 'reinzustürmen und sich zu beschweren ... 2005 war das. Und jetzt? Alles passé ...
Hier das Tübinger Radio Wüste Welle dazu:
Etwas unscharf, wohl weil sie sich ungern knipsen läßt: Die Niqabiene der Woche, diesmal von Achgut.com . Ciao!
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"Feministisch morden" - wäre nicht auch "Feministisch modern" ein toller Titel gewesen? Auf der Leipziger Buchmesse 2010 (?) war der "Unrast Verlag" aus Münster in unserer Nachbarschaft, und jetzt, im Frühjahr 2026, wird es vielleicht wieder so sein. Soll man sich das wirklich antun? Oder gibt es nicht bessere und billigere Alternativen?
Und dieser Verlag gewinnt auch noch einen 50.000-€-Preis, hochoffiziell. Was er für einen geistigen Unrat produziert - siehe hier:
Themenwechsel:
Mit dem Müll, den die Sprengung von Nordstream 2 verursacht, befaßt sich der Blogger Dilger:
"Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr."
In der Tat: Deutschland sollte den Laden namens NATO und den unberechenbaren Trump alleine weiterwursteln lassen ...
... und zerplatzt waren alle Träume von russischen Energielieferungen: im Loch der Explosionsstelle von Nordstream II ...
Ein marokkanischer Pouf wäre doch optimal beim Warten auf DIE SKLAVINNEN VON TANGER im Puff, oder!?
"Und das ausgerechnet jetzt!" Ich glaubte die Arthritis-/Gichtattacken eigentlich schon im Griff zu haben, aber mußten sie ausgerechnet jetzt, Tage vor der Bofewo, zuschlagen?
Da halfen nur Schmerzmittel; auch während der Reise wurden sie mein ständiger Begleiter. Ich hatte eine gemütliche Reiseroute mit (hoffentlich) weniger Betrieb ausgesucht: Über Heilbronn auf der A81 bis Würzburg, dann auf der A3 bis kurz vor dem Ziel (Hofheim-Wallau).
Das klappte auch leidlich - bis ich östlich vom Frankfurter Kreuz im Stau stand, und das dauernde Treten der stramm eingestellten Kupplung tat leider weh ... "A3 gesperrt" hieß es sogar, nach mehreren Unfällen anscheinend. Immerhin fand ich doch bald auf die A66 Frankfurt-Wiesbaden und nach nur wenigen Irrungen und Wirrungen ans Ziel. Sechs Stunden hatte die Fahrt gedauert, und schon dämmerte es an diesem Donnerstagabend. Nach dem Aufbau, der schnell erledigt war, wie üblich in eine Pizzeria mit Lieferdienst an der Ecke; die hatten da noch Zigeunerschnitzel auf der Karte und den Namen auch nicht geändert.
Nachtquartier im "Hotel Ford". Frühstück mit Gebäck in der nahen Bäckerei. Dann der erste Messetag von 15 bis 21 Uhr. Der erste von drei Tagen im Kilt, hosenlos, aber immerhin mit Unterwäche; sonst klebt der nackte Po am Plastikhocker, und das finde weder ich schön noch die "Nachsitzenden". Was anderes wäre es wohl, wenn ich eine Frau wäre ... Ein Schotte gab - nicht zum ersten Mal - den Bescheid "Das Glatte gehört nach vorn!" - sonst ist es nämlich nur ein Faltenrock, fast wie bei einem Schulmädchen. - Als ich 2022 nach einem langen Tag als Aussteller bei der Frankfurter Buchmesse im Kilt im Aufzug der Frankfurter Jugendherberge stand, in deren zweitem Stock ich residierte, trat in dieselbe Aufzugkabine eine Mutti mit einer vielleicht siebenjährigen Tochter, die im ersten Stock 'rausmußte. Sie hatte anscheinend meine Werbung mit "Die Sklavinnen von Tanger" und "Ursel an die Leyne!" gesehen, und als die Türen sich im ersten Stock öffneten, kommandierte sie nur knapp: "Raus!!" Sie verschwand mit ihrem Töchterchen um die Ecke, und ich hörte noch, wie das Töchterchen zu seiner Mami sagte: "Mami, hast du Angst vor dem Mann?" Das sind die Momente, die im Gedächtnis bleiben :-)
"Allem Anfang wohnt ein Zauber inne", heißt es. So ist es wirklich. Vor einem Jahr hatte ich in den drei ersten Stunden bereits ein Drittel meiner Bücher verkauft und in den letzten Messestunden Mühe, überhaupt noch was auf die Regalbretter zu stellen; diesmal lief es deutlich zäher. "Das erste Mal" ist halt nur einmal ... Auch die antiquarischen SCHLAGZEILEN-Hefte fanden selbst für einen mickrigen Euro pro Stück keine Abnehmer, allenfalls despektierliche Bemerkungen und Desinteresse.
Samstag: der Hauptkampftag, diesmal noch eine Stunde länger als sonst, von 11 Uhr bis 22 Uhr. Und das, wo ich von der schlecht durchschlafenen Nacht sowieso schon etwas zerknautscht war. Um überhaupt schlafen zu können, mußte ich Schmerzmittel nehmen. Und Immodium. Muß ja nicht sein, daß man ins Gebüsch sch*** - Pinkeln reicht ja schon. Zum Glück hatte ich einen Kiesparkplatz ca. hundert Meter entfernt aufgesucht, wo es etwas dunkler, leiser und unauffälliger war ... - Am Morgen ging vor allem der linke Schuh kaum über seinen (angeschwollenen) Fuß, der metallene Schuhlöffel war bald leicht verbogen; dafür entdeckte ich zwei noch unausgepackte Plastiktüten mit Büchern. Also wieder zum Hauptparkplatz der Messe fahren und parken und die von Meter zu Meter mehr zerreißenden Plastiktüten an meinen Stand schleppen. Die Lastenaufzüge sind während der Messe außer Betrieb; auch die Rolltreppe setzt sich erst in Gang, wenn die zahlenden Gäste kommen, nicht für den Ausstellerpöbel, die können ruhig schwitzen und sich abmühen. - Die Bofewo wird heuer zehn, und je älter sie wird, desto langatmiger wird sie, desto mehr muß man sich die Beine in den Bauch stehen oder den Hintern plattsitzen, konkret: von 11 bis 22 statt bis 21 Uhr. Bei mir eher Letzteres - ein Plattsitzen. Trotzdem wird's mir zäh mit dem immer wieder aufkeimenden Schmerz, kurz vor dem Abbau sogar im Knie. Wegen der leicht angeschwollenen Füße komme ich nur mühsam in die Puschen Schuhe; fast hätte ich meinen metallenen Schuhlöffel geschrottet, zumindest verbogen. - Der Messeveranstalter, kenntlich daran, daß er immer nackten Fußes einherläuft, besuchte mich und verlangte 60 € extra, weil ich mehr Regalbretter benötigt hatte als bestellt. So? Ich meine, daß es die letzten Male ohne Extrakosten mit gleich vielen Brettern ging, aber meinetwegen. "Gib mir einen Fünfziger, dann ist die Sache erledigt." - "Dann steh mal auf!" - "???" - "Du sitzt auf dem Geld." Das in meinem roten Hocker mit Stauraum verstaut war. Vielleicht sollte ich, wenn ich schon einen Titel wie "Die Sklavinnen von Tanger" bewerbe, so marokkanisches ledernes Sitzmöbel namens "Pouf" bestellen ... (siehe Bild oben)
Ich schlief wie ein Stein in der milden Nacht, auch auf dem stark beleuchteten Hauptparkplatz der Messe. Am Sonntagmorgen gab's - wie schon am Samstagmorgen - ein gutes Frühstücksbüfett in der Messe-Caféteria, und damit ließen sich die restlichen Stunden ganz gut 'rumbringen, den ewigen Strom der Besucher, von denen manche sichtlich Spaß hatten, ihr bizarres Fetischoutfit spazierenzuführen - in einigen Fällen als "Hunde", "Doggies", die ausgeführt werden (WP):
Nein, in 5 Minuten hatte ich diesmal nicht zusammengepackt, es dauerte schon rund 50 Minuten - während die Anbieter von ganzen Wagenladungen von Fetischklamotten wie üblich Stunden brauchten. Ich verzog mich mit meinem Autochen wieder auf den 100 Meter entfernten, ruhigeren Kiesparkplatz - wo ich morgens sogar der Einzige war.
Einen Kaffee in der Bäckerei, Auftanken in der Tankstelle in der "Altstadt" von Wallau und 'rauf auf die Autobahn. A3 ostwärts, Richtung Würzburg. Diesmal ging alles staufrei glatt - aber in der Gegenrichtung östlich vom Frankfurter Kreuz wieder ein Riesenstau. Herbstlich erglühender Wald im Spessart. "Raststätte Spessart"; als die - mitsamt der Autobahn - 1958 gebaut wurde, wurde das berühmte "Wirtshaus im Spessart" in der Nähe abgerissen. Nach vier Stunden gemächlicher Fahrt gemütlicher Ausklang im Mössinger Lokal Krokodil. Ciao.
... und da die Schweiz an ihren Franken festhält, gibt es auch noch einen Schalter zum Geldwechsel. - Auf der südelsässischen Bezahl-Autobahn stand ich vor Jahren mal an einer Bezahlstelle, und vor mir stand ein Schweizer ohne Euro - er bot mir an, ein paar Euro in Franken zu tauschen, was ich dann auch tat ...
Nach einem Kaffee und einem Snack am Morgen machte ich mich wieder auf den Weg gen Heimat. Zunächst mal Richtung Lyon und dann nach Nordosten, nach Mulhouse und Richtung deutsche Grenze.
2001 hatte ich im Auto eine kalte Nacht (mit gelegentlichem Motorbetrieb wegen Heizung) im Zentralmassiv verbracht, bis am anderen Morgen um sieben die Tankstellen wieder geöffnet hatten; Cash oder Kredit war damals kein Problem. Ich tankte voll und fuhr nur auf den Gratisstrecken rund um Lyon Autobahn. Auf der Landstraße um Besancon ignorierte ich alle Wirtshausschilder, so sehr ich auch Lust hatte - ich wollte nicht versumpfen, sondern heimkommen. - Nach 16 Stunden am Steuer war ich daheim. Heute wär's da nix mehr für mich ...
Ja, wenn man mautfrei durch Frankreich fahren will (und nicht im Auto übernachten will), dann braucht man einen Tag länger ohne Autobahnmaut; entsprechend teurer ist es. Wer wiederum Zeit sparen will durch Autobahnbenutzung, der muß dafür zahlen in Höhe etwa einer Hotelübernachtung.
Auf eins kann man sich bei diesen Ohne-Maut-durch-Frankreich-Videos bei Youtube verlassen: auf die meist grottigen Französischkenntnisse der Ersteller. Da fährt man von "Amiiiins nach Besankong" (Amiens bis Besancon/sprich: "Besansson") oder in Belgien von "Charle-ro-hi nach Lieesche" (von Charleroi nach Liège ("Liii-äsch")/Lüttich/Luik), und "den Namen des marokkanischen Produktionsorts des Dacia Logan versuche ich gar nicht auszusprechen", sagte ein deutscher Automobilarbeiter in einer Reportage, dabei ist auf deutsch doch ganz einfach: "Tanger", englisch "Tangiers" - ein Ort, wo ich auch mal hinfahren sollte, denn man kann ja schlecht einen Roman "Die Sklavinnen von Tanger" schreiben, ohne wenigstens mal dort gewesen zu sein, nicht wahr ...
Ob's mir in dieses Lokal ("Au Cheval Blanc"?) in Ferrette/Pfirt noch reichen würde? Dort war ich vor knapp 15 Jahren gut in eine Galicienreise gestartet: "Une assiette nordique", einen "nordischen Fischteller", runtergespült mit einem Liter Bier, war eine schöne Grundlage für die Weiterfahrt gewesen. - Um 1995 war ich mal bei einem meiner Autoren, einem Deutschen, der mit einheimischer Frau an der italienischen Riviera lebte, über Silvester zu Gast. Über mein Mitbringsel zum Essen (Heringe in Sahnesoße) amüsierte er sich etwas - das sei doch wohl wie Eulen nach Athen tragen. Aber die italienischen Gäste waren begeistert, erbaten sich das Rezept. Die kannten das gar nicht, das Zubereiten mit Sahne o. ä. - An sich ist Milch ja etwas für Jungtiere bzw. Babies; beim erwachsenen Individuum bildet sich häufig eine Milchsäureunverträglichkeit heraus - außer beim weißen, nordischen Menschen *hüstel*; man könnte geradezu von einer Rasse-Eigenart sprechen. Sie verschaffte dem weißen, nordeuropäischen Menschen einen Selektionvorteil; wenn es im kalten Winter kein Grünzeug gab, konnte er sich immer noch mit Milchprodukten über Wasser halten, sozusagen ...
In Schweden sind 90 % aller Erwachsenen milchsäureverträglich, in Deutschland nur 70 % - mit einem Nord-Süd-Gefälle, und je weiter's gen Süden geht, desto mehr gefällt's, d. h., desto weniger Leute vertragen Milch(produkte).
Aber es war zu spät mit einem Abstecher in erwähntes Lokal; mit einem Seufzen legte ich mich wieder auf einem Parkplatz irgendwo westlich von Belfort, wo die Gegend (die Lücke zwischen Vogesen und Schweizer Jura) auf französisch "la porte de l'Alsace" heißt und auf deutsch "burgundische Pforte", je nach Perspektive. Morgen, Montag (und Dienstag), würde das Lokal zu haben. Na ja, das war's mal wieder mit dem rassigen Fischteller; lieber wieder - wie damals - beim Aldi Heringe in Sahnesauce kaufen - oder eine Fischkonserve in Senfsauce ...
Der Ort Ferrette, "Pfirt" auf deutsch, gehörte übrigens zu dem habsburgischen Streubesitz, den sich die Franzosen 1648, nach dem Ende des 30jährigen Kriegs, einverleibten. Der sonnige König Ludwig XIV reichte das Dorf weiter an Kardinal Mazarin.
"Über ein Vermächtnis des Kardinals Mazarin und Erbschaften ging die
Comté de Ferette an die Grimaldis, so dass der Fürst von Monaco noch
heute den Titel Comte (Graf) de Ferette trägt. Im Jahr 2006 war Albert II. von Monaco zu Gast. Unter den regelmäßigen Gästen war auch Otto von Habsburg." (WP)
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Ferrette vor seiner Burgruine (WP)
Montag - ich weiß schon gar nimmer, welcher; gerade zwei Wochen von meinem Aufbruch entfernt. Ich stürzte mich ins Getümmel des morgendlichen Berufsverkehrs; ein kleiner Auflauf an der deutschen Grenze - aber nur Stichproben, und kein "Stich" bei mir ...
Auf die deutsche Autobahn A5 - und gleich wieder 'raus bei der erstbesten Ausfahrt, Neuenburg am Rhein. Tankstellen und Läden sind mit Tabakwaren für eine offenbar französische Klientel vollgestopft; aber was zu essen gibt's auch noch :-)
Freiburg, Höllental, rüber über den Schwarzwald, nordwärts - und bei einem Essen im Mössinger Lokal "Krokodil" lasse ich die Reise ausklingen ...
So schön trällern beim Schnulzen - das ist schon was! https://www.youtube.com/shorts/P49Qtdtwx3w