... gibt es hier jetzt, überwacht von unserem »Senior Publisher« Rudi Marterpfahl, geliefert von unseren Spitzenagenten Raymond Schaendler, Séamus Bomb und anderen, die wissen, worauf's ankommt ... Auch Zeitgeschehen und Politik wird's weiterhin geben, wenn's nicht zu sehr nervt ...
22.2.15
Wixer auf Abwegen
Irgendwie was falsch verstanden hat der hier. Hätte er Onanieren für Profis gelesen, wär das nicht passiert. Da bekommt man(n) erzählt, wie man sich gepflegt einen von der Palme wedeln kann, ohne in die Bredouille zu geraten. Demnächst überschreitet der Titel wohl die 10.000-Stück-Schwelle, ein bemerkenswerter Erfolg, aber ach! Er sollte 100.000 Leser haben, das wäre ein echter Gewinn für die Volksbildung - und für uns auch :-)
»Jacky im Königreich der Frauen« oder: Wie wird man(n) der »Große Dödel«?
Er startete in Frankreich am 29. Januar, jetzt kommt er auch bei uns in die Kinos: der Film »Jacky im Königreich der Frauen«. Er spielt das beliebte Spiel »verkehrte Welt«: Im fiktiven Staat Bubunne, eine Mischung aus Nordkorea und Saudiarabien, herrschen die Frauen, und Männer sind rechtlos und mehr oder weniger verhüllt. Aber es regt sich ein Aufbegehren unter dem Mannsvolk ...
Hier der deutsche Trailer.
Hier eine Inhaltsangabe und Besprechung.
Bild: Jacky hat es schwer, denn er möchte unbedingt der »große Dödel« werden, d. h. der Gemahl der feschen Diktatorinnentochter:
Die wird gespielt von Charlotte Gainsbourg, der Tochter des Chansonniers Serge Gainsbourg, der uns u. a. solch herrliche Songs beschert hat wie den Grand-Prix-Eurovision-Gewinner »Poupée de cire, poupée de son« (Inhalt u. a.: »Wäre ich kein Wachs- und Strohpüppchen, sondern eine feine Chiffon-Salonpuppe, müßte ich nicht fürchten zu vergehen, wenn sich die heißen Jungs nähern«). - Ein verfolgter Männerrechtler wird gespielt von Michel Hazanavicius, dem Regisseur des Films »The Artist« mit seiner schönen Stepszene.
Na, mal sehen (übermorgen), wie sich das Filmchen im Kino tatsächlich ausnimmt :-) (Das Atelier ist, wie das Arsenal, ein Programmkino, das man durch eine Kneipe betritt, der Mann am Tresen sieht sogar auf einem Monitor, wie weit der Film schon ist; vor Jahren sah ich dort den Film »Larry Flint« über den Pornoproduzenten im Rollstuhl, der nolens volens zum Kämpfer für mehr Meinungs- und Pressefreiheit wurde.)
Hier der deutsche Trailer.
Hier eine Inhaltsangabe und Besprechung.
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Die wird gespielt von Charlotte Gainsbourg, der Tochter des Chansonniers Serge Gainsbourg, der uns u. a. solch herrliche Songs beschert hat wie den Grand-Prix-Eurovision-Gewinner »Poupée de cire, poupée de son« (Inhalt u. a.: »Wäre ich kein Wachs- und Strohpüppchen, sondern eine feine Chiffon-Salonpuppe, müßte ich nicht fürchten zu vergehen, wenn sich die heißen Jungs nähern«). - Ein verfolgter Männerrechtler wird gespielt von Michel Hazanavicius, dem Regisseur des Films »The Artist« mit seiner schönen Stepszene.
Na, mal sehen (übermorgen), wie sich das Filmchen im Kino tatsächlich ausnimmt :-) (Das Atelier ist, wie das Arsenal, ein Programmkino, das man durch eine Kneipe betritt, der Mann am Tresen sieht sogar auf einem Monitor, wie weit der Film schon ist; vor Jahren sah ich dort den Film »Larry Flint« über den Pornoproduzenten im Rollstuhl, der nolens volens zum Kämpfer für mehr Meinungs- und Pressefreiheit wurde.)
20.2.15
Jetzt geht der »Männerschwarm« auch ein ... und andere erschröckliche Neuigkeiten
In den 90er Jahren hatten sie noch eine in der SM-Szene vielbeachtete Broschüre verfaßt, eine Broschüre mit Buchtiteln zu SM, durchaus auch für Heteros, die Mannen vom Hamburger schwulen Buchladen Männerschwarm. Damals waren sie noch obenauf und ahnten ebenso wenig wie manch schwule »Location«, welche Gefahr sich in Gestalt des Internets zusammenbraute. In den letzten Jahren habe sich die schwule »Szene« ganz stark von den (dahinmickernden bis eingehenden) bisherigen Real-Life-Treffpunkten (Kneipen, Parties, Discos) weg ins Internet verlagert - sozusagen ein Kneipensterben der schwulen Kneipen, gar nicht viel anders als bei den Heteros. - Ebenso erwischte es nach und nach die schwulen Buchläden, was aus meiner Sicht schade ist, denn die waren so ungefähr die einzigen, die SM-Literatur (auch für Heteros) auslegten, ans Lager nahmen. Die vom »Männerschwarm« hatten um die Jahrtausendwende eine »standing order« meiner neuen Buchtitel (von jedem nahmen sie drei Stück), aber das bestellten sie bald wieder ab - »für Hetero-SM-Literatur bestehe kaum noch Nachfrage«. Auch die Bestellungen von anderen schwulen Buchläden aus Mannheim oder Stuttgart wurden allmählich weniger - und die Zahlungsmoral ließ sowieso nach ... Vor ein, zwei Jahren ging dann, wenn ich mich recht erinnere, »Max und Milian« aus München ein - und jetzt eben Männerschwarm. Die Vielfalt trocknet aus, die Spießer und der Riese Amazon saugen alles auf ... *seufz* - Hier äußert sich Männerschwarm selbst dazu.
Plötzlicher Ansturm
Normalerweise hat dieser Blog so etwa 30 bis 100 Besucher pro Tag, das kann man an einer Statistik ablesen, einer Statistik mit einem schönen, zackigen Schaubild. Links steht oben 100 und in der Mitte 50; werden die 100 Besucher pro Tag ausnahmsweise einmal überschritten, dann sieht alles gleich ganz anders aus, viel niedriger - denn dann steht links oben 200 und in der Mitte 100 ... Als ich jetzt auf die Statistik schaute, sah ich in der Mitte einen nadelscharfen Gipfel - huch!: Da waren es auf einmal rund 750 Besucher pro Tag. Was war geschehen? Ähnliches hatte ich nur vor Jahren erlebt (4000 Besucher pro Tag, 22.000 im Monat, nur weil ich mit einem geklauten Bildchen von Sarah Palins Möpsen berichtet hatte ;-). - Neben diesen 750 Besuchern, ein Himalaya-Gipfel, mutierten die restlichen »Zacken« zu Maulwurfshügeln in der Tiefebene ...
»Amazon liefert uns zwar nur falsche Zahlen, aber die leiten wir wenigstens weiter, damit Sie wenigstens irgendwas haben ...«
Kurz vor der Buchmesse in Frankfurt letzten Herbst brach plötzlich Hektik aus bei Readbox, dem Dienstleister, der für mich Ebooks produziert. Seine Majestät Amazon hatte beschlossen, eine Flatrate für Ebooks einzuführen, und nun sollte alles ganz schnell gehen, nämlich rechtzeitig bis zur Messe, und wir Verleger sollten jetzt hopplahopp angeben, welche Titel für diese Flatrate zur Verfügung stünden. Ich gab alle fünf Titel an, die ich bis dato auf dem Markt hatte, denn schlechter konnte es nicht mehr werden, die Verkaufszahlen waren mies. (Überhaupt sind Ebooks bisher für mich bestenfalls ein Nullsummenspiel - da werde ich nicht mehr viel investieren, denn da »kommt nicht viel bei rüber« außer Streß und Verdruß, um es mal so zu sagen.) Geänderte Verträge, um diese Flatrate gegenüber uns, den Verlegern, abzurechnen, würden folgen, hieß es. Jetzt ist fast ein halbes Jahr vergangen, aber Amazon ist so, wie sie immer sind: Freundlich und entgegenkommend zu den Kunden, garstig zu den Lieferanten. »Wir haben von Amazon.de leider immer noch keine korrekten Zahlen bekommen«, verkündete Readbox neulich, »also schicken wir Ihnen die Zahlen, die wir haben, auch wenn sie ersichtlich nicht korrekt sind - einfach nur, damit Sie irgendwelche Zahlen haben.«
Plötzlicher Ansturm
Normalerweise hat dieser Blog so etwa 30 bis 100 Besucher pro Tag, das kann man an einer Statistik ablesen, einer Statistik mit einem schönen, zackigen Schaubild. Links steht oben 100 und in der Mitte 50; werden die 100 Besucher pro Tag ausnahmsweise einmal überschritten, dann sieht alles gleich ganz anders aus, viel niedriger - denn dann steht links oben 200 und in der Mitte 100 ... Als ich jetzt auf die Statistik schaute, sah ich in der Mitte einen nadelscharfen Gipfel - huch!: Da waren es auf einmal rund 750 Besucher pro Tag. Was war geschehen? Ähnliches hatte ich nur vor Jahren erlebt (4000 Besucher pro Tag, 22.000 im Monat, nur weil ich mit einem geklauten Bildchen von Sarah Palins Möpsen berichtet hatte ;-). - Neben diesen 750 Besuchern, ein Himalaya-Gipfel, mutierten die restlichen »Zacken« zu Maulwurfshügeln in der Tiefebene ...
»Amazon liefert uns zwar nur falsche Zahlen, aber die leiten wir wenigstens weiter, damit Sie wenigstens irgendwas haben ...«
Kurz vor der Buchmesse in Frankfurt letzten Herbst brach plötzlich Hektik aus bei Readbox, dem Dienstleister, der für mich Ebooks produziert. Seine Majestät Amazon hatte beschlossen, eine Flatrate für Ebooks einzuführen, und nun sollte alles ganz schnell gehen, nämlich rechtzeitig bis zur Messe, und wir Verleger sollten jetzt hopplahopp angeben, welche Titel für diese Flatrate zur Verfügung stünden. Ich gab alle fünf Titel an, die ich bis dato auf dem Markt hatte, denn schlechter konnte es nicht mehr werden, die Verkaufszahlen waren mies. (Überhaupt sind Ebooks bisher für mich bestenfalls ein Nullsummenspiel - da werde ich nicht mehr viel investieren, denn da »kommt nicht viel bei rüber« außer Streß und Verdruß, um es mal so zu sagen.) Geänderte Verträge, um diese Flatrate gegenüber uns, den Verlegern, abzurechnen, würden folgen, hieß es. Jetzt ist fast ein halbes Jahr vergangen, aber Amazon ist so, wie sie immer sind: Freundlich und entgegenkommend zu den Kunden, garstig zu den Lieferanten. »Wir haben von Amazon.de leider immer noch keine korrekten Zahlen bekommen«, verkündete Readbox neulich, »also schicken wir Ihnen die Zahlen, die wir haben, auch wenn sie ersichtlich nicht korrekt sind - einfach nur, damit Sie irgendwelche Zahlen haben.«
10.2.15
Schuldenuhr für BER
Da haben die Berliner Grünen mal eine gute Idee gehabt: Auf ihrer Website gibt es jetzt eine Schuldenuhr für den verkorksten, ewig nicht fertig werdenden Großflughafen BER. Jede Minute Eröffnungsaufschub kostet den Steuerzahler rund 6700 Euro; pro Jahr macht das rund 700 Millionen Euro. In den drei Jahren Verzug seit Sommer 2012 sind somit rund 2,1 Milliarden zusätzliche Kosten aufgelaufen. Hier die Schuldenuhr.
9.2.15
Und noch'n Milliardendesaster
Sind der Großflughafen BER und Stuttgart 21 noch nicht genug? Nein, offenbar nicht. Auch der geplante Fehmarnsund-Tunnel nach Dänemark sprengt wegen andauernder Umplanungen jeden zeitlichen und finanziellen Rahmen. Die WELT berichtet.
7.2.15
Wanderungen in der Antarktis, angebliche Haßpredigten, Churchill über den Islam (1899) und mehr
Nur mit amtlicher Genehmigung!
Einfach so in der Antarktis rumwandern, gar in Rekordzeit zum Südpol? Ha! Von wegen! Statt einer Prämie winkt einem Balinger, der solches getan, nunmehr ein saftiges Bußgeld. Das TAGBLATT berichtet.
»Einzelne Moslems mögen hervorragende Leute sein ...«
»... insgesamt jedoch ist der Islam ein Hemmschuh für jede moderne Entwicklung«, befand der junge Winston Churchill in dieser Rede. Daran hat sich nichts Wesentliches geändert.
»Ein feste Burg ist unser Gott, einen anderen brauch und will ich nicht«
- aber nicht mehr hier und heute in Deutschland. Wer als protestantischer Pastor heute sagt, daß der christliche Gott nach alleiniger Anbetung verlangt und andere Götter, andere Glaubenslehren ausschließt und daß ein Christ auf muslimischen religiösen Festen nichts zu suchen hat und daß der christliche Gott auch nicht identisch ist mit Allah, der kriegt eine Anzeige wegen Volksverhetzung an den Hals. Hier die ach so schreckliche Predigt.
Nomophobie, die neue Krankheit
Nein, es handelt sich nicht um die Furcht vor Gesetzen, sondern (von »no mobile phone«) die Furcht vor Handy-, insbesondere Smartphone-Entzug. Darüber berichtete der Deutschlandfunk vor einigen Stunden. Die Probanden, junge Studenten zumeist, verbrächten meist drei bis vier Stunden pro Tag mit ihrem Smartphone, und wenn man es ihnen entziehe, dann reagierten sie mit erhöhtem Blutdruck, schnellerem Puls und anderen körperlichen Entzugserscheinungen ...
Gesundheit, lieber Leser!
Einfach so in der Antarktis rumwandern, gar in Rekordzeit zum Südpol? Ha! Von wegen! Statt einer Prämie winkt einem Balinger, der solches getan, nunmehr ein saftiges Bußgeld. Das TAGBLATT berichtet.
»Einzelne Moslems mögen hervorragende Leute sein ...«
»... insgesamt jedoch ist der Islam ein Hemmschuh für jede moderne Entwicklung«, befand der junge Winston Churchill in dieser Rede. Daran hat sich nichts Wesentliches geändert.
»Ein feste Burg ist unser Gott, einen anderen brauch und will ich nicht«
- aber nicht mehr hier und heute in Deutschland. Wer als protestantischer Pastor heute sagt, daß der christliche Gott nach alleiniger Anbetung verlangt und andere Götter, andere Glaubenslehren ausschließt und daß ein Christ auf muslimischen religiösen Festen nichts zu suchen hat und daß der christliche Gott auch nicht identisch ist mit Allah, der kriegt eine Anzeige wegen Volksverhetzung an den Hals. Hier die ach so schreckliche Predigt.
Nomophobie, die neue Krankheit
Nein, es handelt sich nicht um die Furcht vor Gesetzen, sondern (von »no mobile phone«) die Furcht vor Handy-, insbesondere Smartphone-Entzug. Darüber berichtete der Deutschlandfunk vor einigen Stunden. Die Probanden, junge Studenten zumeist, verbrächten meist drei bis vier Stunden pro Tag mit ihrem Smartphone, und wenn man es ihnen entziehe, dann reagierten sie mit erhöhtem Blutdruck, schnellerem Puls und anderen körperlichen Entzugserscheinungen ...
Gesundheit, lieber Leser!
1.2.15
Kreml jagt Hausfrauen ...
... zumindest wenn diese kritische Fragen stellen à la: »Wieso werden die Soldaten in der Kaserne vor unserem Haus immer weniger? Wo gehen die hin - noch dazu in zivil?« Na, wohin wohl? Die machen bewaffneten Abenteuerurlaub in der Ukraine, mit organisiertem Freizeitprogramm. Der SPIEGEL berichtet: Die Hausfrau, die zuviel wußte. Und wie üblich ein Schwall von rußland- und putinfreundlichen Kommentaren - wie üblich zum Kotzen.
25.1.15
Proteste gegen PEGIDA von islamischen Geldern befeuert
Einige derer, die am lautesten gegen PEGIDA wettern, werden von Abu Dhabi finanziert. Die PAZ berichtet. (Ich erzählte hier ja schon mal, daß der katarische Staatsfond 700 Milliarden Euro in Frankreich investiert hat, 13000 Euro pro Einwohner - da ist eine Einflußnahme auch ziemlich wahrscheinlich ...)
20.1.15
AKTUALISIERT: Die Durchfahrt-Strafe: Ausländische Trucker und die Bürokratie - und der MARTERPFAHL ...
Seit dem 1.1.2015 gilt der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde - in Deutschland. Wie wörtlich das genommen werden muß, meldete soeben der Deutschlandfunk: Transportiert ein tschechischer, festangestellter, gemäß den Sitten seines Heimatlands mit 2 bis 3 Euro pro Stunde entlohnter Trucker Waren aus Tschechien über Deutschland nach Holland, dann muß ihm für die Durchfahrtdauer durch Deutschland der deutsche Mindestlohn von 8,50 Euro bezahlt werden. Wundern Sie sich also künftig nicht über dahinschleichende tschechische oder polnische Laster, die Fahrer wollen nur die Bezugszeit ihres höheren Lohns in die Länge ziehen ... Die ganze Durchfahrt und ihre Dauer müssen penibel erfaßt und ans Bundesamt für Außenwirtschaft gemeldet werden, ein Arbeitsvertrag in deutscher Sprache ist im Lkw mitzuführen, bei Verstößen kann es Bußgelder bis zu einer halben Million Euro geben. Die tschechischen Spediteure sind noch sprach- und verfassungslos, erste sprechen von einem unverschämten Hineinregieren Deutschlands nach Tschechien. Schon spricht man davon, statt deutscher nunmehr polnische Häfen bevorzugen zu wollen. Somit würde der Mindestlohn indirekt auch negativ auf deutsche Hafenarbeiter ausstrahlen und ihre Beschäftigungschancen aus. - Und vielleicht wird auch der MARTERPFAHL für seine Anlieferungen aus polnischen Druckereien künftig mehr Frachtkosten bezahlen müssen, nachdem schon die Lkw-Maut für einen Kostenschub gesorgt hatte ... Tja, mal überlegen, ob ich die einzelnen Buchtitel dann 50 Cent teurer machen muß, als ich sie sonst gemacht hätte ...
Vor 2004 - also vor dem Beitritt Tschechiens zur EU - berichtete eine Fernsehreportage mal über ein tschechisches Fertighausunternehmen, das zwar in Deutschland arbeiten durfte, aber schikanöserweise bei jedem Arbeiter auf 14 Tage im voraus den deutschen Behörden melden mußte, mit welchen Arbeiten er sich an welchem Tag befassen würde. Ein Regentag, und der ganze Plan war im Eimer. Dabei hatte dieses Unternehmen nur Gutes im Sinn, nämlich deutschen Familien für 80.000,- Euro ein Häuschen hinzustellen, das in vergleichbarer Größe und Qualität bei einem deutschen Anbieter 120.000,- Euro kosten würde ...
Schweden wiederum will über den Konzern VATTENFALL nach Deutschland hineinregieren und Deutschland die Kohleverstromung verbieten. Die TAZ berichtet.
Nachtrag 7.2.: Inzwischen ist diese Regelung nach heftigen Protesten ausländischer Spediteure vorläufig ausgesetzt. Aber überhaupt nur auf eine so abstruse Idee zu kommen!
Vor 2004 - also vor dem Beitritt Tschechiens zur EU - berichtete eine Fernsehreportage mal über ein tschechisches Fertighausunternehmen, das zwar in Deutschland arbeiten durfte, aber schikanöserweise bei jedem Arbeiter auf 14 Tage im voraus den deutschen Behörden melden mußte, mit welchen Arbeiten er sich an welchem Tag befassen würde. Ein Regentag, und der ganze Plan war im Eimer. Dabei hatte dieses Unternehmen nur Gutes im Sinn, nämlich deutschen Familien für 80.000,- Euro ein Häuschen hinzustellen, das in vergleichbarer Größe und Qualität bei einem deutschen Anbieter 120.000,- Euro kosten würde ...
Schweden wiederum will über den Konzern VATTENFALL nach Deutschland hineinregieren und Deutschland die Kohleverstromung verbieten. Die TAZ berichtet.
Nachtrag 7.2.: Inzwischen ist diese Regelung nach heftigen Protesten ausländischer Spediteure vorläufig ausgesetzt. Aber überhaupt nur auf eine so abstruse Idee zu kommen!
13.1.15
»Bauern legen« bei Amazon und andere Neuigkeiten - 2 x AKTUALISIERT
»Bauern legen« bei Amazon
Autor Torres ist unzufrieden und schrieb mir (sinngemäß): »Seit drei Wochen schon ist SKLAVENHÖLLE, der neue Superthriller, lieferbar, und bei Amazon wird es mal mit ›zur Zeit nicht lieferbar‹, mal mit ›in zwei Wochen lieferbar‹ geführt - oder so ähnlich -, und dann reden die auch noch von Preissenkungen. Was ist denn da nur los? Woran liegt das?« Autor Fuehrhand wiederum wundert sich über fehlende oder fehlerhafte Klappentexte und fehlende Titelbilder und fragt ebenso: Woran liegt`s?
Wenn ich das wüßte! Amazon, der geheimnisvolle, halbmonopolistische Megastore, hüllt sich wie immer in Schweigen. Ich habe Klappentext und Titelbild zu Libri hochgeladen, von dort könnte es Amazon nun übernehmen - will Amazon aber offenbar nicht, und das nicht nur bei diesem Titel. Die wollen Verlage wie meinen offenbar weichkochen - »Bauern legen« nannte man das im Mittelalter: Die wenigen noch freien Bauern wurden mit Pflichten (z. B. Heeresfolge) und Abgaben so lange traktiert, bis sie aufgaben und sich als Unfreier einem Adligen anschlossen. Wenn ich sehe, wie prall die CHARONesen ihr Sortiment präsentieren ... Vergleichsweise arm dran ist edition antaios, der konservative Kleinverlag, der vor rund einem Jahr willkürlich, vielleicht aus politischen Gründen, komplett ausgelistet wurde, und jetzt wieder da ist - aber haben Sie gesehen? Alle Titel werden nur - neu oder gebraucht - über Amazon Marketplace von diversen Anbietern feilgeboten, keiner von Amazon.de selbst.
Die Konditionen des von Amazon gewünschten »Advantage Programs« sind eigentlich unverschämt: Erstens der laut Buchpreisgesetz maximal erlaubte Rabatt von 50 % - eigentlich gedacht für Großhändler, die dann mit geringerem Rabatt an Bucheinzelhändler verkaufen -, dann noch eine »Lagerhaltungsgebühr« von 5 %, ferner Skonto und 50,- Euro Jahresgebühr - also im Endeffekt 56 bis 57 % Effektivrabatt. Die Autorenhonorare müßten um einige Prozent gekürzt werden, sonst bleibt für mich gar nichts mehr übrig. Aber vielleicht ist dieser Schritt unvermeidlich.Und mein Drang zu billigen polnischen, lettischen etc. Druckereien wird noch mehr zunehmen.
AKTUALISIERUNG: Wir machen's doch nicht! Der Kampf geht weiter !!! :-)
»Auftraggeberhaftung«
»Elf Tage Mindestlohn - uns reicht's schon« war vorgestern ein Artikel in BILD AM SONNTAG überschrieben - mit reichlich Beispielen: Der Bäcker, der drei von sechs Filialen schließen muß, der Kletterpark-Betreiber, der einen Angestellten entlassen muß, um die vielen Minijobber halten zu können ... Besonders sonderbar fand ich die »Auftraggeberhaftung«: Jeder Unternehmer ist dafür verantwortlich, daß seine Subunternehmer - und das können von Fall zu Fall viele sein! - die korrekten Mindestlöhne zahlen. Ich frage mich: Ist eine Druckerei, die für mich druckt, auch schon ein »Subunternehmer«? Falls ja - prost Mahlzeit. Woher soll ich wissen, was meine Druckerei für Löhne zahlt? Ich halte es zwar für unwahrscheinlich, daß meine altbewährte deutsche Druckerei unseriös ist, aber die Neigung, ins billigere, unkompliziertere Ausland abzuwandern, wird dadurch gewiß nicht geringer werden ...
Hach ja - es ist ja nicht nur die Sch..., die man aus dem Ausland liest (etwa: Transen dürfen in Rußland nicht mehr Auto fahren), so nach dem Motto: Wenn man denkt, es geht nimmer schlimmer, kommt's eben doch noch schlimmer), auch in Deutschland gibt's immer wieder (völlig unnötige) Knüppel zwischen die Beine. Da kann man Majestix schon verstehen:
Einen echt grünen Daumen gehabt ...
... hat eine meiner Autorinnen mit einem Krimi, der in einer Gärtnerei ihres Ortes spielt, so nach dem Motto: »Der Mörder ist (nicht) immer der Gärtner«. Mundpropaganda, Verkauf in Blumenläden und Hofläden sowie die Lokalpresse sorgten dafür, daß von 1000 gedruckten Stück innerhalb von wenigen Monaten 900 verkauft waren, und mit etwas - aus Zeitmangel unterbliebener - Reklame in der nächsten Kreisstadt wären es sicher 1200 Stück geworden. Chapeau! Das macht Mut für den vor zwei, drei Jahren angedachten »Kneipenführer Tübingen«; da müßten dann doch 1000 Stück loszukriegen sein ...
Demnächst will sie ein gewaltiges (und gewalttätiges, kriegerisches) Indianer-Epos unter die Leute bringen; da wird sie die Erfahrung machen, daß das Leserpublikum zwar potentiell viel größer ist - die ganze deutschsprachige Welt statt nur ein Dutzend Dörfer -, aber auch sehr viel schwerer ansprechbar, überall und nirgends sozusagen. So ein Roman könnte sich zehntausendmal verkaufen - oder, wenn man es nicht versteht, das Publikum richtig zu erreichen, auch nur zweihundertmal ...
»52 Ausreden« ...
... warum die versprochene Klima-Erwärmung seit Ende der 90er Jahre ausbleibt, finden sich hier.
Ach ja ...
eh ich's vergesse: «Moi aussi, je suis Charlie, naturellement - evidemment» ist ein Verleger von SM-Literatur fast genauso auf Toleranz angewiesen wie ein Satireblatt mit Mohammedkarikaturen.
Ob die zwei sich in Rußland noch Hoffnungen auf einen Führerschein machen dürften? Oh je - hier zum Ausklang russischer Blues aus Petersburg.
Autor Torres ist unzufrieden und schrieb mir (sinngemäß): »Seit drei Wochen schon ist SKLAVENHÖLLE, der neue Superthriller, lieferbar, und bei Amazon wird es mal mit ›zur Zeit nicht lieferbar‹, mal mit ›in zwei Wochen lieferbar‹ geführt - oder so ähnlich -, und dann reden die auch noch von Preissenkungen. Was ist denn da nur los? Woran liegt das?« Autor Fuehrhand wiederum wundert sich über fehlende oder fehlerhafte Klappentexte und fehlende Titelbilder und fragt ebenso: Woran liegt`s?
Wenn ich das wüßte! Amazon, der geheimnisvolle, halbmonopolistische Megastore, hüllt sich wie immer in Schweigen. Ich habe Klappentext und Titelbild zu Libri hochgeladen, von dort könnte es Amazon nun übernehmen - will Amazon aber offenbar nicht, und das nicht nur bei diesem Titel. Die wollen Verlage wie meinen offenbar weichkochen - »Bauern legen« nannte man das im Mittelalter: Die wenigen noch freien Bauern wurden mit Pflichten (z. B. Heeresfolge) und Abgaben so lange traktiert, bis sie aufgaben und sich als Unfreier einem Adligen anschlossen. Wenn ich sehe, wie prall die CHARONesen ihr Sortiment präsentieren ... Vergleichsweise arm dran ist edition antaios, der konservative Kleinverlag, der vor rund einem Jahr willkürlich, vielleicht aus politischen Gründen, komplett ausgelistet wurde, und jetzt wieder da ist - aber haben Sie gesehen? Alle Titel werden nur - neu oder gebraucht - über Amazon Marketplace von diversen Anbietern feilgeboten, keiner von Amazon.de selbst.
Die Konditionen des von Amazon gewünschten »Advantage Programs« sind eigentlich unverschämt: Erstens der laut Buchpreisgesetz maximal erlaubte Rabatt von 50 % - eigentlich gedacht für Großhändler, die dann mit geringerem Rabatt an Bucheinzelhändler verkaufen -, dann noch eine »Lagerhaltungsgebühr« von 5 %, ferner Skonto und 50,- Euro Jahresgebühr - also im Endeffekt 56 bis 57 % Effektivrabatt. Die Autorenhonorare müßten um einige Prozent gekürzt werden, sonst bleibt für mich gar nichts mehr übrig. Aber vielleicht ist dieser Schritt unvermeidlich.Und mein Drang zu billigen polnischen, lettischen etc. Druckereien wird noch mehr zunehmen.
AKTUALISIERUNG: Wir machen's doch nicht! Der Kampf geht weiter !!! :-)
»Auftraggeberhaftung«
»Elf Tage Mindestlohn - uns reicht's schon« war vorgestern ein Artikel in BILD AM SONNTAG überschrieben - mit reichlich Beispielen: Der Bäcker, der drei von sechs Filialen schließen muß, der Kletterpark-Betreiber, der einen Angestellten entlassen muß, um die vielen Minijobber halten zu können ... Besonders sonderbar fand ich die »Auftraggeberhaftung«: Jeder Unternehmer ist dafür verantwortlich, daß seine Subunternehmer - und das können von Fall zu Fall viele sein! - die korrekten Mindestlöhne zahlen. Ich frage mich: Ist eine Druckerei, die für mich druckt, auch schon ein »Subunternehmer«? Falls ja - prost Mahlzeit. Woher soll ich wissen, was meine Druckerei für Löhne zahlt? Ich halte es zwar für unwahrscheinlich, daß meine altbewährte deutsche Druckerei unseriös ist, aber die Neigung, ins billigere, unkompliziertere Ausland abzuwandern, wird dadurch gewiß nicht geringer werden ...
Hach ja - es ist ja nicht nur die Sch..., die man aus dem Ausland liest (etwa: Transen dürfen in Rußland nicht mehr Auto fahren), so nach dem Motto: Wenn man denkt, es geht nimmer schlimmer, kommt's eben doch noch schlimmer), auch in Deutschland gibt's immer wieder (völlig unnötige) Knüppel zwischen die Beine. Da kann man Majestix schon verstehen:
Einen echt grünen Daumen gehabt ...
... hat eine meiner Autorinnen mit einem Krimi, der in einer Gärtnerei ihres Ortes spielt, so nach dem Motto: »Der Mörder ist (nicht) immer der Gärtner«. Mundpropaganda, Verkauf in Blumenläden und Hofläden sowie die Lokalpresse sorgten dafür, daß von 1000 gedruckten Stück innerhalb von wenigen Monaten 900 verkauft waren, und mit etwas - aus Zeitmangel unterbliebener - Reklame in der nächsten Kreisstadt wären es sicher 1200 Stück geworden. Chapeau! Das macht Mut für den vor zwei, drei Jahren angedachten »Kneipenführer Tübingen«; da müßten dann doch 1000 Stück loszukriegen sein ...
Demnächst will sie ein gewaltiges (und gewalttätiges, kriegerisches) Indianer-Epos unter die Leute bringen; da wird sie die Erfahrung machen, daß das Leserpublikum zwar potentiell viel größer ist - die ganze deutschsprachige Welt statt nur ein Dutzend Dörfer -, aber auch sehr viel schwerer ansprechbar, überall und nirgends sozusagen. So ein Roman könnte sich zehntausendmal verkaufen - oder, wenn man es nicht versteht, das Publikum richtig zu erreichen, auch nur zweihundertmal ...
»52 Ausreden« ...
... warum die versprochene Klima-Erwärmung seit Ende der 90er Jahre ausbleibt, finden sich hier.
Ach ja ...
eh ich's vergesse: «Moi aussi, je suis Charlie, naturellement - evidemment» ist ein Verleger von SM-Literatur fast genauso auf Toleranz angewiesen wie ein Satireblatt mit Mohammedkarikaturen.
Ob die zwei sich in Rußland noch Hoffnungen auf einen Führerschein machen dürften? Oh je - hier zum Ausklang russischer Blues aus Petersburg.
29.12.14
Endlos wie ihre Beine erschien der Erfolg der Bettie Page ...
... des erfolgreichsten Sex- und Fetisch-Models der 50er Jahre in den USA - bis sie dann 1957 plötzlich aufhörte wie vorher nur Greta Garbo, sich aus der Öffentlichkeit zurückzog, fromm wurde, und für die breite Masse unsichtbar blieb, bis 2008 die Nachricht von ihrem Ableben in Los Angeles durch die Medien ging. SPON berichtet.
Der Wind weht, wie er will - nicht wie die Stromkunden wollen
... und für die Sonne gilt dasselbe:

Links die unfaßbar niedrigen 24 MW, die am 17.7.2014 vom Winde ins deutsche Netz eingespeist wurden, rechts die fast 30.000 MW, das Maximum vom 12.12.2014. Das heißt: Es muß eine teure Doppelstruktur unterhalten und errichtet werden. Näheres hier.
Links die unfaßbar niedrigen 24 MW, die am 17.7.2014 vom Winde ins deutsche Netz eingespeist wurden, rechts die fast 30.000 MW, das Maximum vom 12.12.2014. Das heißt: Es muß eine teure Doppelstruktur unterhalten und errichtet werden. Näheres hier.
25.12.14
Der Antichrist marschiert! 2 x AKTUALISIERT
Wo? In China. - Gewiß, nach wie vor haben muslimische Länder die Nase vorn, wenn's um Christenverfolgung geht, aber China eifert ihnen nach Kräften nach: Siehe hier. Und was macht das sogenannte christliche Abendland dagegen? Vermutlich gar nichts.
AKTUALISIERT: Hier noch jede Menge weiterer Christenverfolgung.
PPS: »Bye, bye, Jesus« titelt die ACHSE DES GUTEN zu der offiziellen Meldung des IS, man wolle das Christentum im Nahen Osten ganz ausrotten. Näheres hier.
AKTUALISIERT: Hier noch jede Menge weiterer Christenverfolgung.
PPS: »Bye, bye, Jesus« titelt die ACHSE DES GUTEN zu der offiziellen Meldung des IS, man wolle das Christentum im Nahen Osten ganz ausrotten. Näheres hier.
24.12.14
Mit Feuer und Flamme für den Glauben
Vor der Buchmesse 2010 war ich betrübt durch die mangelnde Resonanz auf einen von mir ausgelobten Geschichtenwettbewerb; gefragt war die Fortsetzung einer Geschichte, die in Saudi-Arabien und Deutschland spielt und die auch mit der islamischen Gesellschaftsordnung zu tun hat. Ich schrieb damals, wahrscheinlich müßte ich wohl erst einen Koran verbrennen müssen wie jener Terry Jones, durchgeknallter Priester in den USA und in aller Munde, um bekannt zu werden und den Geschichtenwettbewerb in Schwung zu bringen. Da ich kein Bild eines brennenden Korans finden konnte, illustrierte ich das Posting mit dem Bild eines Korans im Klo. Das nun wiederum rief vor Monaten, im Herbst 2014, eine »Yildiz AS« auf den Plan, die per Mail verlangte, ich solle das Bild entfernen. Machte ich auch - und ersetzte es jetzt durch das Bild eines brennenden Korans - siehe hier.
Erstaunlich, daß überhaupt mal jemand diese alten Postings liest. Immerhin ist dieser kleine Fehler jetzt ausgebügelt :-)
Erstaunlich, daß überhaupt mal jemand diese alten Postings liest. Immerhin ist dieser kleine Fehler jetzt ausgebügelt :-)
23.12.14
»Huch, ein Tannenzweig!« sagt die Hausfrau
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| ... aber wenigstens kommen da die beworbenen Seidenstrümpfe besser zur Geltung |
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| Eine Knarre zu Weihnachten, das wär doch was! |
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| Der Papa in Rock und Schürze - warum kauft er auch nicht das praktische Gestell zum Trocken von Frauenkleidung? Jetzt muß er selbst als lebendes Trocknungsgestell fungieren! |
22.12.14
Frohe Weihnachten, liebe Leser!
So froh waren die Weihnachten vor 23 Jahren: Am 25. Dezember 1991 wurde über dem Kreml die rote Sowjetfahne eingeholt und die Trikolore Rußlands gehißt:
Ein Alptraum für die Menschheit war vorbei.
»›Es zerbrach das letzte Imperium des 20. Jahrhunderts, die Sowjetunion, dieses blutige, utopische, gegen den Willen Gottes und die Gesetze der Natur entstandene Reich‹, lautete [das] vernichtende Resümee« des letzten sowjetischen Außenministers Schewardnadse.
Hier mehr darüber.
In diesem Sinne frohe Weihnachten allen Lesern und ein schönes neues Jahr!
Ein Alptraum für die Menschheit war vorbei.
»›Es zerbrach das letzte Imperium des 20. Jahrhunderts, die Sowjetunion, dieses blutige, utopische, gegen den Willen Gottes und die Gesetze der Natur entstandene Reich‹, lautete [das] vernichtende Resümee« des letzten sowjetischen Außenministers Schewardnadse.
Hier mehr darüber.
In diesem Sinne frohe Weihnachten allen Lesern und ein schönes neues Jahr!
12.12.14
Ebook-Titel vom MARTERPFAHL - aktualisiert 21.4.2016
+++ Preissenkung aller teureren Titel auf 4,99 € zum 1.5.2016 +++
Vom Marterpfahl Verlag sind folgende 19 Ebook-Titel lieferbar:
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- Henri Arradon, Die Briefe der Lady S., zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für 4,99 €, - hier bei Amazon.de, beam-ebooks.de, Barnes & Noble, Kobo, ibookstore und Buchhandel.de.
- Henri Arradon, Im Banne der Gräfin, zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für 4,99 € - hier bei Amazon.de, Beam-ebooks.de, Barnes & Noble, Kobo, Buchhandel.de sowie ebook.de und ibookstore.
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- Cagliostro, FOX - wenn du verlierst, bist du Freiwild, zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für 4,99 € - bei Amazon.de, Barnes & Noble, Kobo und Buchhandel.de.
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- Cagliostro, Machtgeil, zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für
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- M. Fuehrhand, Die Katze, zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für
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- Gerwalt, 42 garstige Gerwalt Geschichten, zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für
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- Gerwalt, In seinem mörderischen Element, so heißt die Ebook-Ausgabe von »Das letzte Element«, zum Inhalt (Link folgt demnächst), zu kaufen als Ebook für 4,99 € bei Amazon.de, Barnes & Noble, Kobo, Buchhandel.de und eBook.de, ferner beam-ebooks.
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- Gerwalt, Ricks Welt, zum Inhalt (Link folgt), zu kaufen als Ebook für 4,99 € - hier bei Amazon.de (Ebook-Ausgabe folgt wohl in den nächsten Tagen, 8.1.16), weitere Bezugsquellen werden demnächst nachgetragen.
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- Heiligmann, Gregor, Der Herrin Wille geschehe, zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für
- Cat von M., My dark side, zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für
- Pampersboy, Windeln, Stöckchen, strenge Gouvernanten, zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für 4,99 € - hier bei Amazon.de, Beam-ebooks.de, Barnes & Noble, Kobo, Buchhandel.de sowie Ebook.de und ibookstore.
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- Tomás de Torres, Sklavenjagd, zum Inhalt hier (Link folgt), der Autor dazu hier, zu kaufen als Ebook für 4,99 € - hier bei Amazon.de, Barnes & Noble, Kobo, Buchhandel.de, eBook.de, ferner beam-ebooks.
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- Tomás de Torres, S & M Dreams Inc. (Neubearbeitung), zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für
- Saskia Weißer, Stille Tage in Roissy, zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für
Angenehme Lektüre! :-)
8.12.14
Wenn die Sklavin zur Furie wird
Einst ließ sie sich sogar freiwillig den Arsch verstriemen - in einer SM-Beziehung, in der ihr Freund der Dom war. Dann hatte sie dazu keine Lust mehr und ging zum Gegenangriff über, völlig nonkonsensuell - und höhnte gar noch: »Wehre dich nie wieder, sonst hol ich die Polizei, und die glaubt dann mir und nicht dir.« Arne Hoffmann berichtet.
Schmusekurs geht weiter - 2 x AKTUALISIERT
Jetzt haben sie's schon wieder getan, und vermutlich weil sie wußten, daß das nicht jedermann goutieren würde, haben sie's so heimlich getan, daß es erst jetzt, gut zehn Tage später, publik wurde: Am 26.11. trafen sich AfD-Leute in der russischen Botschaft mit russischen Diplomaten zwecks »Gedankenaustausch und strategischer Beratung«. Lucke sieht so was wie üblich skeptisch, aber kann er sich noch durchsetzen? Gauland findet es wie üblich prima. Der SPIEGEL berichtet. Offensichtlich versucht der Kreml westeuropäische Rechtsparteien als Hebel zu benutzen, um einen Keil zwischen die Europäer und die Amerikaner zu treiben ... (Der Front National nahm sogar einen Kredit einer kremlnahen Bank in Anspruch.)
Die Kommentare unter dem SPIEGEL-Bericht sprechen für sich; viele meinen: »Schade - die AfD war eine für mich wählbare Alternative zu den etablierten Parteien. Eine Kremlpartei aber ist für mich indiskutabel.« Für mich auch. Es ist ja diskutabel, die Sanktionen aus real- und wirtschaftspolitischen Gründen abzulehnen, weil sie Deutschland und Westeuropa schaden und die Krim trotzdem nicht wieder zur Ukraine zurückbringen - aber diese grundsätzliche Sympathie für ein repressives, rückwärtsgewandtes, autoritär-imperiales System, das bei vielen Putinverstehern spürbar durchschimmert, irritiert und befremdet mich sehr. Da ist es wohl *mildeseufz* wieder mal Zeit, den Hut zu nehmen, bevor ich mich in einer deutschen Kreml-Partei wiederfinde, obwohl ich doch eigentlich in eine liberale, für die Befreiung von erdrückenden EU-Normen eintretende Partei eingetreten bin. Aber die Euro- und EU-Kritik ist leider zugunsten von allerlei oft ultrakonservativem Gedöns immer mehr in den Hintergrund getreten. - Na ja, ein Jahr kann man vielleicht noch auf Besserung warten und sich selbst dafür einsetzen ... Weiß noch nicht genau ... ;-)
NACHTRAG:
Die aktuelle JUNGE FREIHEIT berichtet:
Ausgerechnet Bottrop
Junge Alternative: Vor dem Bundeskongreß Anfang des Jahres hadert der AfD-Nachwuchs mit dem Tagungsort und streitet über die Richtung
Marcus Schmidt
Bottrop. Ausgerechnet Bottrop. Die Entscheidung des Bundesvorstandes der Jungen Alternative (JA), Anfang Januar den Bundeskongreß in der Ruhrgebietsstadt abzuhalten, hat den Parteinachwuchs der AfD in Aufregung versetzt. »Die Wahl Bottrops als Veranstaltungsort ist unglücklich und wird von Teilen der JA als gezielte Provokation empfunden«, sagte der Landeschef von Baden-Württemberg, Markus Frohnmaier, der JUNGEN FREIHEIT. Der eher liberal geprägte nordrhein-westfälische Landesverband habe absichtlich einen »abgelegenen« Tagungsort gewählt, der den konservativen östlichen Verbänden die Anreise erschwere. [...]
Was auf den ersten Blick wie die typischen Machtspielchen eines politischen Jugendverbandes wirkt, erweist sich bei genauerer Betrachtung als handfester Richtungsstreit des Parteinachwuchses. Ganz nach dem Motto: Was die AfD kann, können wir schon lange. »Es gibt in der JA bei allen Gemeinsamkeiten auch gewaltige politische Unterschiede«, berichtet Ritz, der dem liberal-konservativen Lager zugerechnet wird. »In Bottrop wird über die Ausrichtung der Jungen Alternative entschieden«, gibt Frohnmaier die Richtung vor. Gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Damian Lohr will er für den JA-Vorsitz kandidieren und das Profil des Verbandes schärfen. Beide gelten als Vertreter des nationalkonservativen Flügels und unterstützen die Rußland-Politik von AfD-Vize Alexander Gauland.
[...]
»Man muß bei jedem Verbot überlegen, ob es auch umgesetzt werden kann«, gibt Ritz zu bedenken, der für eine Freigabe [von Cannabis] plädiert. Er wolle das Thema aber nicht überbewerten. Für seine Herausforderer ist die Cannabis-Diskussion dennoch ein rotes Tuch. »Das muß aufhören, darauf habe ich keine Lust mehr«, ärgert sich Frohnmaier und greift den JA-Chef frontal an. »Wenn Philipp Ritz das Thema so wichtig ist, soll er zur Grünen Jugend gehen.« Ritz plädierte hingegen dafür, die Frage mit »Verstand statt mit Ideologie zu lösen« und nicht in Schubladendenken zu verfallen. Die Stimmung ist jedenfalls gereizt. »Die politischen Auseinandersetzungen sind bei uns fast noch intensiver als in der AfD«, sagt Ritz. Eine Einschätzung, die Frohnmaier teilt, der von einer aggressiven Stimmung in den internen Internetforen berichtet. »Ich hoffe, daß sich in Bottrop alle zusammenreißen, sonst könnte es auch knallen«, warnt Ritz.
Nachbemerkung dazu: Im Frühjahr 2013 beschloß ein AfD-Mitgliederparteitag in Erfurt eine sehr rußlandfreundliche Einstellung; hätte er in Aachen stattgefunden, mit weniger Ostmitgliedern, wäre die Beschlußlage vielleicht anders ausgefallen ...
+++
Aus derselben Ausgabe der JF:
»Im Moment stellt sich die Frage nicht«
CDU: Auf dem Kölner Parteitag der Union rücken angesichts der AfD-Haltung zu Rußland selbst Konservative von einer möglichen Zusammenarbeit ab
Hinrich Rohbohm
[...]
Ostverbände liebäugeln mit einer Zusammenarbeit
Die AfD hingegen wird von ihr [Merkel] nicht erwähnt. Sympathisanten einer langfristig möglichen schwarz-blauen Zusammenarbeit oder einer Bahamas-Koalition mit der FDP sind angesichts der Annäherungen von AfD-Funktionären an Rußland spürbar auf Distanz gegangen. »In unseren Ortsverbänden gibt es nicht wenige, die durchaus Schnittmengen mit der AfD sehen«, meint ein hessischer Delegierter. Aber: »Die Kreml-Propaganda von Alexander Gauland geht überhaupt nicht.« Auch unter Konservativen CDUlern habe dessen »Hofieren von Putin« für Kopfschütteln gesorgt.
Das sehen inzwischen auch jene Unionisten so, die sich bisher nicht daran beteiligt haben, die neue Partei in die rechtsradikale Ecke zu schieben. »Wenn es stimmt, daß sich der Bundesgeschäftsführer und der Pressesprecher der AfD von der russischen Botschaft haben einladen oder gar beraten lassen, dann ist diese Partei kein vertrauensvoller Gesprächspartner«, sagte ein Delegierter aus Nordrhein-Westfalen der JUNGEN FREIHEIT, den zudem ein »respektloser Umgang zwischen den Funktionären« der Alternative für Deutschland stört. »Wie soll man denn mit solchen Amokläufern gemeinsam regieren, die dazu noch unser westliches Bündnis in Frage stellen?«
In den CDU-Landesverbänden der östlichen Bundesländer liebäugeln zwar durchaus Christdemokraten mit einer Zusammenarbeit mit der AfD. Die gehen inzwischen jedoch auf Tauchstation. »Im Moment stellt sich diese Frage ja nicht«, heißt es ausweichend. Und: »Erst mal müssen wir doch sehen, wie sich die AfD weiterentwickelt.«
Wie stark die Unionsbasis eine Verurteilung der russischen Annexion der Krim befürwortet, zeigt Merkels Rede auf. Als die 60jährige davon spricht, daß die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine nicht folgenlos bleiben dürfe, brandet ebenso starker Beifall auf wie bei ihrer Kritik an der Hogesa-Demonstration in Köln Ende Oktober.
Tja, so ist das ;-)
Warum befassen sich die nicht mehr - so wie früher - mit sinnvollen Themen, z. B. diesen?:
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| AfD - bald vom Kreml ferngelenkt? Bild: SPIEGEL |
NACHTRAG:
Die aktuelle JUNGE FREIHEIT berichtet:
Ausgerechnet Bottrop
Junge Alternative: Vor dem Bundeskongreß Anfang des Jahres hadert der AfD-Nachwuchs mit dem Tagungsort und streitet über die Richtung
Marcus Schmidt
Bottrop. Ausgerechnet Bottrop. Die Entscheidung des Bundesvorstandes der Jungen Alternative (JA), Anfang Januar den Bundeskongreß in der Ruhrgebietsstadt abzuhalten, hat den Parteinachwuchs der AfD in Aufregung versetzt. »Die Wahl Bottrops als Veranstaltungsort ist unglücklich und wird von Teilen der JA als gezielte Provokation empfunden«, sagte der Landeschef von Baden-Württemberg, Markus Frohnmaier, der JUNGEN FREIHEIT. Der eher liberal geprägte nordrhein-westfälische Landesverband habe absichtlich einen »abgelegenen« Tagungsort gewählt, der den konservativen östlichen Verbänden die Anreise erschwere. [...]
Was auf den ersten Blick wie die typischen Machtspielchen eines politischen Jugendverbandes wirkt, erweist sich bei genauerer Betrachtung als handfester Richtungsstreit des Parteinachwuchses. Ganz nach dem Motto: Was die AfD kann, können wir schon lange. »Es gibt in der JA bei allen Gemeinsamkeiten auch gewaltige politische Unterschiede«, berichtet Ritz, der dem liberal-konservativen Lager zugerechnet wird. »In Bottrop wird über die Ausrichtung der Jungen Alternative entschieden«, gibt Frohnmaier die Richtung vor. Gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Damian Lohr will er für den JA-Vorsitz kandidieren und das Profil des Verbandes schärfen. Beide gelten als Vertreter des nationalkonservativen Flügels und unterstützen die Rußland-Politik von AfD-Vize Alexander Gauland.
[...]
»Man muß bei jedem Verbot überlegen, ob es auch umgesetzt werden kann«, gibt Ritz zu bedenken, der für eine Freigabe [von Cannabis] plädiert. Er wolle das Thema aber nicht überbewerten. Für seine Herausforderer ist die Cannabis-Diskussion dennoch ein rotes Tuch. »Das muß aufhören, darauf habe ich keine Lust mehr«, ärgert sich Frohnmaier und greift den JA-Chef frontal an. »Wenn Philipp Ritz das Thema so wichtig ist, soll er zur Grünen Jugend gehen.« Ritz plädierte hingegen dafür, die Frage mit »Verstand statt mit Ideologie zu lösen« und nicht in Schubladendenken zu verfallen. Die Stimmung ist jedenfalls gereizt. »Die politischen Auseinandersetzungen sind bei uns fast noch intensiver als in der AfD«, sagt Ritz. Eine Einschätzung, die Frohnmaier teilt, der von einer aggressiven Stimmung in den internen Internetforen berichtet. »Ich hoffe, daß sich in Bottrop alle zusammenreißen, sonst könnte es auch knallen«, warnt Ritz.
Nachbemerkung dazu: Im Frühjahr 2013 beschloß ein AfD-Mitgliederparteitag in Erfurt eine sehr rußlandfreundliche Einstellung; hätte er in Aachen stattgefunden, mit weniger Ostmitgliedern, wäre die Beschlußlage vielleicht anders ausgefallen ...
+++
Aus derselben Ausgabe der JF:
»Im Moment stellt sich die Frage nicht«
CDU: Auf dem Kölner Parteitag der Union rücken angesichts der AfD-Haltung zu Rußland selbst Konservative von einer möglichen Zusammenarbeit ab
Hinrich Rohbohm
[...]
Ostverbände liebäugeln mit einer Zusammenarbeit
Die AfD hingegen wird von ihr [Merkel] nicht erwähnt. Sympathisanten einer langfristig möglichen schwarz-blauen Zusammenarbeit oder einer Bahamas-Koalition mit der FDP sind angesichts der Annäherungen von AfD-Funktionären an Rußland spürbar auf Distanz gegangen. »In unseren Ortsverbänden gibt es nicht wenige, die durchaus Schnittmengen mit der AfD sehen«, meint ein hessischer Delegierter. Aber: »Die Kreml-Propaganda von Alexander Gauland geht überhaupt nicht.« Auch unter Konservativen CDUlern habe dessen »Hofieren von Putin« für Kopfschütteln gesorgt.
Das sehen inzwischen auch jene Unionisten so, die sich bisher nicht daran beteiligt haben, die neue Partei in die rechtsradikale Ecke zu schieben. »Wenn es stimmt, daß sich der Bundesgeschäftsführer und der Pressesprecher der AfD von der russischen Botschaft haben einladen oder gar beraten lassen, dann ist diese Partei kein vertrauensvoller Gesprächspartner«, sagte ein Delegierter aus Nordrhein-Westfalen der JUNGEN FREIHEIT, den zudem ein »respektloser Umgang zwischen den Funktionären« der Alternative für Deutschland stört. »Wie soll man denn mit solchen Amokläufern gemeinsam regieren, die dazu noch unser westliches Bündnis in Frage stellen?«
In den CDU-Landesverbänden der östlichen Bundesländer liebäugeln zwar durchaus Christdemokraten mit einer Zusammenarbeit mit der AfD. Die gehen inzwischen jedoch auf Tauchstation. »Im Moment stellt sich diese Frage ja nicht«, heißt es ausweichend. Und: »Erst mal müssen wir doch sehen, wie sich die AfD weiterentwickelt.«
Wie stark die Unionsbasis eine Verurteilung der russischen Annexion der Krim befürwortet, zeigt Merkels Rede auf. Als die 60jährige davon spricht, daß die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine nicht folgenlos bleiben dürfe, brandet ebenso starker Beifall auf wie bei ihrer Kritik an der Hogesa-Demonstration in Köln Ende Oktober.
Tja, so ist das ;-)
Warum befassen sich die nicht mehr - so wie früher - mit sinnvollen Themen, z. B. diesen?:
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| In einem liberalen Staat muß es erlaubt sein, solche Dienstleistungen anzubieten und nachzufragen. Bild: Junge Alternative |
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| Eine bessere Kritik der Energiewende gibt's nicht :-) Bild: Junge Alternative |
3.12.14
Bewaffneter Überfall / Strahlende Zukunft / Ohne Moos nix los
Bewaffneter Überfall
Plötzlich standen sie mitten im Fernsehstudio: Maskierte, bewaffnete Männer, die die Angestellten auf den Boden zwangen. Hatten die das Aufnahmestudio für den neuesten Reißer mit den Büroräumen verwechselt? Nein, es handelte sich um russische Truppen, die auf der Krim nur praktizierten, was sie neuerdings leider oft praktizieren: alles enteignen, was den neuen russischen Machthabern nicht in den Kram paßt. Hier mehr dazu. - Ein typischer Kommentar: »Aha - die Hetze gegen den bösen, bösen Putin geht also weiter.« Na, Mahlzeit - aber nicht daß es Ihnen hochkommt!
Strahlende Zukunft!
Erstmals bietet ein Energie-Unternehmen einen reinen Atomstromtarif an: Siehe hier. Einen Fünfziger pro Jahr könnte ich damit sparen, das ist nicht die Welt, aber besser als nichts. Das Klimaschutz-Gesülze auf der Seite des Atomstromers kann man je nach Geschmack willkommen heißen oder ignorieren. Individuellen Geschmack beweist man so oder so.
Ohne Moos nix los
Jetzt habe ich erst gelesen, daß britische Banken nicht nur den Protest der Hongkonger gegen undemokratische Tendenzen in ihrem Land mißbilligten, sondern zugleich auch noch manchen Protestierern ihr Bankkonto kündigten. Und nun stelle man sich mal vor, die Träume mancher Politiker von der Abschaffung des Bargelds würden wahr - existenzvernichtend wäre dann die Kontosperre ...
Plötzlich standen sie mitten im Fernsehstudio: Maskierte, bewaffnete Männer, die die Angestellten auf den Boden zwangen. Hatten die das Aufnahmestudio für den neuesten Reißer mit den Büroräumen verwechselt? Nein, es handelte sich um russische Truppen, die auf der Krim nur praktizierten, was sie neuerdings leider oft praktizieren: alles enteignen, was den neuen russischen Machthabern nicht in den Kram paßt. Hier mehr dazu. - Ein typischer Kommentar: »Aha - die Hetze gegen den bösen, bösen Putin geht also weiter.« Na, Mahlzeit - aber nicht daß es Ihnen hochkommt!
Strahlende Zukunft!
Erstmals bietet ein Energie-Unternehmen einen reinen Atomstromtarif an: Siehe hier. Einen Fünfziger pro Jahr könnte ich damit sparen, das ist nicht die Welt, aber besser als nichts. Das Klimaschutz-Gesülze auf der Seite des Atomstromers kann man je nach Geschmack willkommen heißen oder ignorieren. Individuellen Geschmack beweist man so oder so.
Ohne Moos nix los
Jetzt habe ich erst gelesen, daß britische Banken nicht nur den Protest der Hongkonger gegen undemokratische Tendenzen in ihrem Land mißbilligten, sondern zugleich auch noch manchen Protestierern ihr Bankkonto kündigten. Und nun stelle man sich mal vor, die Träume mancher Politiker von der Abschaffung des Bargelds würden wahr - existenzvernichtend wäre dann die Kontosperre ...
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