Und nun schon der zweite Fall dieser Art: Eine Wiener Rotlichtgröße soll in den Knast einfahren, entdeckte sein weibliches Wesen und erklärte sich zur Frau. Aus Walter wurde Waltraut.
Kurz bevor Walter seine Haftstrafe antreten sollte, kam ihm eine ungewöhnliche Idee. „Ich dachte mir: Dann gehe ich eben ins Frauengefängnis“, sagte der Wiener der Kronen Zeitung. Gesagt, getan – aus Walter wurde Waltraud. Das entsprechende Gutachten war rasch erstellt, die Umschreibung erfolgte in Deutschland und war binnen einer Woche erledigt.
Nach eigenen Angaben freue sie sich nun „besonders aufs gemeinsame Duschen und Spazierengehen mit den Frauen“. Eine elektronische Fußfessel lehnte sie ab. Der Geschlechtswechsel brachte aber noch eine überraschende Nebenwirkung: Die Rentenversicherungsanstalt informierte die frischgebackene „Frau P.“, daß sie nun vier Jahre früher in den Ruhestand gehen könne – mit 61 statt 65 Jahren. „Damit habe ich nicht gerechnet. Das war nicht mein Ziel und nicht mein Plan“, erklärte Waltraud. Eigentlich habe sie „nur die Justiz ein bißchen ärgern“ wollen.
Näheres siehe hier:
https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2025/verurteilter-betrueger-darf-ins-frauengefaengnis-und-frueher-in-rente/
Gut Nacht, Leute!
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