30.4.15

Die Sklavin im Zug, Flitterwochen mit dem Rohrstock, Lust an hemmungsloser Dominanz - 3 Novitäten zum 1. Mai

Lilo David: Die Sklavin im Zug

Warum erzählt eine Wildfremde einem reisenden Professor im Zug alle Details ihrer Unterwerfung?

In diesem Roman ist die Sklavin nicht nur IM Zug, sondern auch AM Zug ...



Flitterwochen mit dem Rohrstock, ja ein komplettes Eheleben mit dem Rohrstock erleben die Helden der Stories in diesem Band voller Geschichten aus der guten alten Zeit, als man noch wußte, was sich gehörte und was eine Ehe glücklich macht - und die Beziehung zu den Dienstboten sowieso ...

Alexander: Flitterwochen mit dem Rohrstock



































Schon als Kind hatte sie Lustgefühle, wenn einer ihrer Klassenkameraden eine Abreibung erhielt oder irgendwie gedemütigt wurde, besonders von Frauen. Heute ist sie selbst eine erwachsene Frau und macht die Männer lustvoll zur Schnecke - wer heult, ist selber schuld ... 

Alex Melville: Lust an hemmungsloser Dominanz











 

Diverse Gedanken zum Tag der Arrrbeit ...


Zum Tag der Arrrbeit: Lohnt sich Arbeit eigentlich noch? Meine z. B.? Oder die meiner Autoren?

Als Joseph von Westphalen in den 90er Jahren nach erfolgreichen (und guten) Essaybänden seinen ersten (mittelmäßigen) Roman schrieb, verriet er später: »Einen Fortsetzungsband wollte ich nur in Angriff nehmen, wenn der erste Band mindestens 15.000 Käufer findet. Für weniger Leser mache ich mir die Mühe nicht.« er hatte Glück, sein erster Roman kam über die selbstgelegte Meßlatte. Goldene Zeiten - und ein großer Verlag natürlich; für Kleinverlage sah's damals schon bescheidener aus.
Ein Verlag wie MARTERPFAHL konnte eigentlich nur über das Internet groß werden - der traditionelle Buchhandel meidet ihn, und so was wie »Onanieren für Profis« oder »Windeln, Stöckchen, strenge Gouvenanten« kauft auch kein Fan bei der langjährigen Buchhändlerin seines Vertrauens ...
Gleichzeitig macht mir das Internet aber auch das Leben schwer: Mit Gratisbildern, die Bildbände überflüssig machen und wie Blei bei mir im Lager liegen lassen, mit Gratis-Kurzgeschichten, die papierene Kurzgeschichensammlungen überflüssig machen (daß das meiste davon Müll ist, scheint viele Leser nicht zu stören; hoffentlich muß man in künftigen Literaturgeschichten nicht lesen: »Von der hervorragenden deutschen Kurzgeschichte des 21. Jahrhunderts ist leider nichts erhalten; sie ging bei einem Festplattencrash verloren« oder »... sie verflog, als ›die Wolke‹ sich verzog«). Von einer Kurzgeschichtensammlung 5000 Stück zu verkaufen (wie bei »Ins Röckchen gezwungen« und »Die Nacht hat 24 Stunden«), das könnte ich heute nicht mehr, da können die Geschichten noch so gut sein.
Ist es aber nicht auch für den Autor eine Beleidigung und Geringschätzung, wenn immer weniger Leute bereit sind, für seine Geschichten einen angemessenen Preis zu bezahlen, wenn sie seinen Fleiß und seine Kreativität für lau oder für fast lau haben wollen? Und so ist das leider. Einige meiner Autoren publizieren selbst oder über einen Verlag ihre neuen Titel als Ebooks, mit durchaus mäßigem Erfolg, denn auch die Preise sind überaus mäßig. Kaum einer scheint bereit zu sein, mehr als zwei, drei Euro für ein Ebook auszugeben. Einer schrieb mir: »Der neue Titel wurde vom Verlag zum Kampfpreis von 0,99 Euro auf den Markt geworfen, und innerhalb von einem Monat waren 500 Stück verkauft. Danach wurde der Preis auf 3,99 Euro angehoben, und der Verkauf brach auf 20 Stück pro Monat ein. Mein Honorar aus diesem Titel: rund 90 Euro.« Und vorher hatte er sich beklagt, weil sich meine Auflagen ja »bei 300 Stück einpendeln« würde. Ärgerlich, ja, 3000 Stück wären mir auch lieber, aber mit 300 Stück hätte er wenigstens an die 400 Euro verdient. Trotzdem wünsche er mir viel Glück - ja, ich werd's brauchen können ... 
Ganz vom Schreiben von Erotikgeschichten abgekommen ist einer meiner Erfolgsautoren (leider, leider). Ein Garantiehonorar in der Höhe für 3000 verkaufte Stück hätte ihn wohl davon abgehalten, denn er meint, wenn er einen Monat mit dem Schreiben eines Romans beschäftigt sei, erwarte er daraus auch einen Ertrag, der wenigstens halbwegs einem Monatseinkommen entspreche.
Tja, dann wird mir wohl nix anderes übrigbleiben, als einfach weiterzumachen ...

PS: Ein erfahrener Verlagsmensch sagte auf meine Gedanken, eventuell dem Amazon-»Advantage«-Programm beizutreten: »BLOSS NICHT!« - Werd' ich beherzigen. :-) 

Möpse und more - Frühlingsgefühle zum Tag der Arrrbeit

»Wie sagte die Magd so schön?: ›Schicken ist fön!‹«

Frühlingsgefühle allerorten - da tut es gut, sich mal einen Porno aus der guten alten Zeit reinzuziehen, von 1974, als die 68er Liberalisierung - gerade in puncto Sex und Pornographie - schon gelebte Realität war, aber die miese Stimmung durch Wirtschaftskrise und Aids noch in der Zukunft lag: Wenn die prallen Möpse hüpfen, so der Link auf den Trailer.Typische Sätze: Sie: »Du bist echt ein guter Bumser! Letzte Nacht bin ich neun mal gekommen!« - »Da hatte ich einen schlechten Tag, Schatz.« Sie (später): »Du redest und redest, und dann bumst du und bumst, und dann gibt es immer wieder Probleme!« - Eine Nutte: »Dreimal spanisch und einmal griechisch und zweimal französisch (...), das macht dann 1500 Mark!« Anwesende Frau, zornig: »Du verbumst deinen Lohn!« 
Schon typographisch ist dieser Film ein Kind seiner Zeit. Leider endete der Versuch, einige Screenshots zu machen, damit, daß gerade über den prallen, hüpfenden Möpsen immer dieses STARTEN-Zeichen zu sehen ist, so daß der verehrte Leser doch bitte selber direkt auf den Link oben gehen möge.

Mädels in Ketten

Wer es SMiger mag, der greife zu Frauengefängnis (der Schweizer Film von 1976, nicht der US-Film von 1950). Hier derselbe Trailer auf Youtube. Die Nase habe ich mir damals an den diesbezüglichen Kino-Aushängen plattgedrückt, die Bilder mit den halbnackten Frauen in Fesseln waren beeindruckend:




Ja, ja, ich weiß schon, beides sind nur Trailer, leider, leider - und bei Filmen wie »Wo Gangster um die Ecke knallen« oder »Zigarren werden nachts gerollt« - keine Erotikfilme - fand ich nicht mal einen solchen, sorry.


Stalin als Vorbild, und »Putin wird schon bald genauso groß«

Julia Smirnova beleuchtet hier die Geschichte des russischen Rockerclubs »Nachtwölfe« (wir berichteten), insbesondere wie sie sich von einem westlich-liberalen Motorradclub in einen patriotisch-russischen verwandelten, dessen Chef nun sogar Stalin als vorbildlich empfindet. Frau Smirnova wollte er allerdings kein Interview geben, weil deren Artikel - hier eine Auflistung - ihm mißfielen ...


Das letzte Bier wird allzu teuer ...

... denn dann wird abgerechnet. Dann zahlen wir die Quittung für die Geldschwemme, die Mario Draghi uns derzeit ebenso präsentiert wie Niedrigzins und Euroschwäche gegenüber dem Dollar. Hier die fundierte Darstellung von Roland Tichy: Das letzte Bier ist sooo teuer. Auch nicht schlecht: seine sieben Irrtümer zur Flüchtlingspolitik.


Feministin arbeitet probeweise als Nutte

Ist Nuttesein wirklich so erniedrigend, und sind Freier so fies, wie es immer  heißt? Eine Feministin ermittelt hautnah. 

AfD am Scheideweg? 

Die Rechten, vor allem aus Ostdeutschland, werden immer einflußreicher in der AfD, konstatieren die baden-württembergischen AfD-Abgeordneten Kölmel und Starbatty. Es hagelt Rücktritte, vor allem von Liberalen, und Merkel stellt schon mal den Sekt kalt. Der SPIEGEL zitiert Kölmel, der zu einem Bild, das die EU-Abgeordneten der AfD in lächelnder Verbundenheit zeigt: »Das Bild ist leider Geschichte.« Auch der Tagesspiegel befaßt sich mit der Lage. Wahrscheinlich hat die JF recht mit der Behauptung, wir erlebten vor unseren Augen eine Tragödie - den Zerfall nämlich einer hoffnungsvoll gestarteten Alternative für Deutschland. Erste Zeitungen melden: AfD unter 5 %. Gut, Außenstehenden kann es egal sein, aber nicht denen, die (wie ich) auf eine liberal-konservative, euro- und EU-kritische Alternative gehofft hatten. Es ist wohl bald Zeit für mich, meinen Hut zu nehmen *mildeseufz*.

Die Sozis und die Diktatoren

Schröder hat's vorgemacht mit seinem Job bei Gazprom, Tony Blair berät seit 2011 den kasachischen Diktator Nasarbajew: Die Sozis und die Diktatoren.

Keuschgehaltene Knackis

Als ob die Knacki's nicht schon schwer genug hätten - jetzt verbietet ihnen eine moralinsaure Berliner Regierung auch noch die Pornos. Aber die Nichtknackis sind auch nicht viel besser dran - die Bezirksregierung Friedrichshain-Kreuzberg verbietet sexy Werbung. Das ist ja fast so schlimm wie Jürgen Todenhöfers Ergüsse: Einmal Kalifat mit Frühstück.

Poetischer Tango

Mai ist's (demnächst), alles blüht auf, die Lilien noch nicht, vor allem nicht in Finnland - um so liebevoller besang man sie: »Liljankukka«, »Lilienblüte«, hier in einer poetischen italienischen Version.

Und das war's mit dieser ellenlangen Mai-Postille. Einen wunderschönen arbeitsfreien 1.5. wünsche ich! :-)

17.4.15

Aktuelles: Was knattert so spät durch Nacht und Wind?

... s'ist der Putin mit seinem Kind - seinem ideologischen Kind, denn er und der Präsi des russischen Rockerclubs »Nachtwölfe« sind ein Herz und eine Seele, sind doch die russischen Krad-Kameraden genauso stramm nationalistisch wie der Präsi ganz Rußlands selbst. Und so veranstalten die Biker dann eine Motorrad-Parade zum einjährigen Jubiläum des zweifelhaften Krim-Referendums und schlagen sich auch in Luhansk und anderen Orten der Ostukraine auf Seiten der Rebellen und Separatisten. Wahrscheinlich sehen sie das irgendwie als »Befreiung« an, genau wie den Vormarsch der Roten Armee gen Berlin 1945. Manche Putin-Verehrer kleben sich den Spruch Marschall Schukows »nach Berlin!« an die Windschutzscheibe ihres Autos - das sollten sich alle deutschen Putin-Verehrer merken.
Putin und seine Biker, die »Nachtwölfe«. Er hält schützend die Hand über sie, sie organisieren schon mal 'ne Demo wie den »Anti-Maidan«
Nun war es in der Tat erfreulich, daß der Faschismus ging; weniger erfreulich aber, daß der Kommunismus kam. Im Osten Europas wechselte nur die Uniformfarbe der Gefängniswärter, das Gefängnis wurde nicht aufgelöst, leider, leider. Auch im KZ Buchenwald wurde nur kurz durchgelüftet, und danach wurden wieder neue Häftlinge reingestopft und übel behandelt, z.T. sogar dieselben wie vorher, etwa wackere Sozialdemokraten, die unter Adolf gesessen hatten und unter Josef wieder saßen, etwa weil sie die Zwangsvereinigung der SPD mit der KPD mißbilligten. Der SPD-Vorsitzende der Westzonen, Kurt Schumacher, sagte dann auch sehr richtig: »Kommunisten sind rotlackierte Nazis.«
Die Spur der »Befreiung«, d. h. der westwärts vorrückenden Sowjetisierung (kurz nach Beseitigung der Nazis) möchten die russischen Biker in einem Motorradkorso gen Westen nachzeichnen, von Rußland über Polen, die Slowakei und Tschechien, und am 9. Mai wollen sie in Berlin eintreffen. In Polen, das doch unter den Nazis mehr gelitten hat als viele andere Länder, regt sich bereits Widerstand: 9000 Unterschriften wurden gesammelt, um den knatternden »Nachtwölfen« die Einreise zu verbieten. »›Mit wehenden russischen Flaggen wollen sie den Weg der Roten Armee nachfahren, die Polen niemals Freiheit gebracht hat‹, sagte Jarek Podworski, ein Biker aus dem ostpolnischen Lublin, der die Petition gestartet hatte«, berichtet die WELT, und hier - mit mehr Bildern - die FAZ. 
Aus Bikern (Wölfen) werden Bettvorleger? Leider nicht ...




NACHTRAG: Es scheint so, als würde die russische Bikerparade durch Berlin von den deutschen Behörden untersagt.

»Bargeld lacht« - noch, aber schon bald soll ihm das Lachen vergehen, ...

... so fordern es diverse Politiker in immer wieder neuen Vorstößen im Verein mit den Bankern, die beide den Bürgern die Unabhängigkeit und Diskretheit des Bargelds entziehen wollen, die die Bürger an die Leine der totalen Überwachung und Kontrolle legen wollen, den fortan gläsernen Bürger. Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Autobahnmaut. Immer wieder haben Politiker gebohrt und gebohrt, und jetzt kommt sie (ärgerlicherweise). Über die neuesten Vorstöße der Politiker in Richtung »Abschaffung des Bargelds« siehe hier.

Freiheit, die sie suchen? 

In Italien stehen jetzt afrikanische, muslimische Bootsflüchtlinge vor Gericht, die christliche Mitflüchtlinge im Streit über Bord gekippt haben sollen. Ist das die Freiheit, die sie hier in Europa suchen - die Freiheit, einen aggressiven Islam zu verbreiten?


Deutsch sei viel zu elitär - 

meint die aus Marokko stammende gegenwärtige französische Kultusministerin und strich die Deutschstunden drastisch zusammen. Die WELT berichtet.

Dieser Conchita ist nicht alles wurst

Tagsüber arbeitet sie an einflußreicher Stelle in der niederländischen Zentralbank, abends schafft sie als Domina an: »Conchita van der Waals«, so ihr Künstlername in ihrem Zweitjob. »Arbeitete« muß man inzwischen sagen, denn ihren Bankjob ist sie mittlerweile los, seit ihr Doppelleben ruchbar wurde. Ein Bericht darüber in der Schweizer Zeitung »Blick« ist von Deutschland aus gar nicht abrufbar, ist gesperrt - nicht aber dieser Bericht in der Basler Zeitung.
Der ist nicht alles wurst - die erteilt Benimm-Zensuren! ;-)

Kein Job mehr als Bankerin? Das geht mir doch am Arsch vorbei!



















 





Da hört doch nun alles auf! ;-) ... und die Verpixelung der Augen ist komplett nutzlos

Komm mich doch mal besuchen, dann spielen wir! :-)
Gute Nacht und schönes Wochenende!

5.4.15

Kalte Ostern, wieder einmal ...

... die Nachtfröste wollen und wollen nicht weichen, jeden Morgen sind die Autoscheiben vereist. Das Auto benutzte ich auch nicht heute morgen, nein, ich machte meine (fast) erste Frühlingsausfahrt mit dem Roller, der den Winter in meiner Garage sehr gut überstanden hat, besser als alle Roller und Kräder zuvor. Bei strahlendem Sonnenschein, aber eisig kaltem Wind ein paar Kilometer zur Tanke, Benzin und Luft auffüllen, Bockwurst, Käse und Kaffee frühstücken.
Wieder zu Hause, Lektüre am PC:
Gut ein Jahr ist es jetzt her, daß W. Putin die Krim besetzen ließ und ihre Annexion durch Rußland durch ein eiligst anberaumtes und durchgeführtes Pseudo-Referendum absegnen ließ. Vor die Wahl gestellt zwischen »Beitritt zu Rußland sofort« und »Beitritt zu Rußland später«, stimmten - oh Wunder - angeblich 97 % mit Ja. »Das kennen wir schon«, werden die Balten gedacht haben und des Jahrs 1940 gedacht haben, als - oh Wunder - 99 % der Bevölkerung in einer »Abstimmung« demütig um Aufnahme in die Sowjetunion flehten.
»Wahl«kabinen mit Vorhängen in den russischen Nationalfarben - da weiß man, wohin die Reise geht
Die Abstimmung kann man in der Pfeife rauchen - sofern einem nicht schlecht wird davon. Zu den »Unregelmäßigkeiten« hier die ZEIT und hier die NZZ. Ganz viel Verständnis für Rußlands und Putins Position hat Frau Gabriele Krone-Schmalz, eine, wie man hier nachlesen kann, bezahlte Beraterin diverser kremlnaher Institutionen.  Als Beobachter beim Referendum waren Putin nur Vertreter westeuropäischer Rechtsparteien genehm (siehe hier), etwa Ewald Stadler von der konservativen österreichischen REKOS (Reformkonservative), der an der Durchführung des Krim-Referendums nichts Unkorrektes fand, aber Stein und Bein schwört, daß die Nato einen großen Krieg mit Rußland will und darum Waffen durch Wien gen Osten rollen läßt, siehe hier. (In Wirklichkeit waren's wahrscheinlich fabrikneue, für die Niederländer bestimmte Steyr-Panzer, daher noch ohne Hoheitszeichen.)
Dann schon lieber was Erbauliches, Aufbauendes - Bilder von Orientalisten, Sie wissen schon, jenen Salonmalern des 19. Jahrhunderts, die sich und das Publikum an orientalischen Szenerien ergötzten, besonders gern an Sujets wie »Europäerin wird von finsteren Orientalen auf dem Sklavenmarkt verkauft / in einen Harem gesteckt / nackt zur Schau gestellt«. Im Herbst 2005 besuchte ich eine ganze Ausstellung solcher Orientalistengemälde in Krems, östlich von Wien. Besonders eindrucksvoll Franz Eisenhuts riesig breiter Ölschinken von 1891: Liegende nackte Haremssklavinnen, die Füße in einer prangerartigen Vorrichtung, auf ihre Bestrafung wegen irgendwas wartend ... 
Viel zu breit fürs Blog: Sklavinnen »vor dem Urteil«, Franz Eisenhut, 1890
Da muß der Blog noch rechts anbauen, um alles zeigen zu können :-) 

Blogkompatibler sind da schon fesche Formate wie dieses hier:
Das war ein guter Einkauf! lächelt der Herrscher wohlwollend, als ihm die neue europäische Sklavin vorgeführt wird


Oder das hier:

»Entführung einer Herzegowinerin« - sicher soll sie auch in einen Harem verschleppt werden, das arme Ding! Wie sie romantisch-verzweifelt die Arme in die Luft stößt!
Die ganze Galerie sieht man hier - aber Vorsicht: Manches davon sei »NSFW«, d. h. »not safe/suitable for work«, ungeeignet für die Arbeit - Sie verstehen, wenn da plötzlich der Chef hinter einem steht und einem über die Schulter guckt ;-). Wieder was Neues gelernt - und das war das heutige Wort zum (Oster-)Sonntag - frohen Ostermontag noch! (In Sevilla waren neulich schon 31 Grad - wenn wir uns doch davon ein paar Grad abschneiden könnten! Wo bleibt der Klimawandel, wenn man ihn braucht?)

3.4.15

Die Tschechen wissen es ... (+ 2 Nachträge)

... wer im Zweifel für die Freiheit der kleineren ostmitteleuropäischen Länder geradesteht: die Amis. Mit Jubel, Nato- und US-Fahnen begrüßten etliche Prager die von Baltikum- und Polenmanövern in ihre bayrischen Kasernen zurückkehrenden amerikanischen Truppen:
US- und Natofahnen in Prag 






















Hier der komplette Artikel der DAILY MAIL. Frohe Ostern, liebe Leser! (Auffällig ist - siehe Karte im Daily-Mail-Artikel -, daß die aus Polen nach Nordbayern heimkehrenden Truppen die Ex-DDR sorgfältig umfuhren, anstatt bequem über die Autobahn Stettin-Berlin-Nürnberg zu fahren; ob das dem 2+4-Vertrag geschuldet ist, der in der Ex-DDR die Stationierung ausländischer Waffen und Truppen verbietet - und vielleicht sogar deren schlichte Durchfahrt? - Der tschechische Ex-Premier Vaclav Klaus findet derweil in Interviews verständnisvolle Worte für Putin und die Russen.)

NACHTRAG:

Manche von der AfD wissen's anscheinend nicht so ganz, wem wir unsere Freiheit verdanken. Eine Erfurter Resolution will die AfD weiter nach rechts öffnen, zum Deutschnationalen (und Amerikafeindlichen, Rußlandfreundlichen) hin. Bernd Kölmel von der Ba-Wü-AfD findet dazu genau die richtigen Worte.
Stimme der Vernunft: Bernd Kölmel
NACHTRAG 2:

Hier wehrt sich - erbost, und das zu Recht - Prof. Starbatty gegen den Vorwurf, er sei ein angepaßter Technokrat: Wir kämpfen wie die Löwen! :-)





10.3.15

»NoFap« - haltet eure Wichsgriffel im Zaum!

Es scheint eine neue Bewegung zu sein: »NoFap« - von »Fapping«, anscheinend ein Slangbegriff für »Wichsen«: Der Verzicht auf dasselbe, und das einen stolzen Monat lang.

















Genausogut könnte ein Kettenraucher einen Monat lang aufs Rauchen verzichten ...
Doch laut eigenem Bekunden schaffte es der Autor dieses WELT-Artikels es mit Mühe.
Wieviel schöner und stilvoller wäre es geworden, hätte ihn eine strenge Herrin in das eingezwängt:



Hier der passende Buchtitel dazu.

Sogar schlecht erzogene Prinzen kommen in den Gürtel:







































Da kann man schon am Wappen am Gürtel ablesen, wem der Inhalt gehört - jedenfalls NICHT dem, der darin steckt. Und wenn die Queen mal vier Wochen lang auf Dienstreise geht und der Prinzgemahl zu Hause putzen und fegen und »Stallwache« halten muß - tja! Prinzi ins Gürtelchen! :-)

Wie schön wäre es für die im Keuschheitsgürtel Steckenden doch, würde die Herrin ihrer Herzen (und Schwänze) ihnen aus diesem Buch jeweils eine Gutenachtgeschichte vorlesen!:







































Das würde doch das Herz erwärmen (und noch viel mehr), das Vorlesen aus aus diesem Wixbestseller.

Steiler als die dollste Erektion ist jedoch die merkwürdige Besucherstatistik dieses Blogs in den letzten Wochen:


















Viel Spaß, liebe Leser! :-)

2.3.15

Nerze bei Westwind und andere Neuigkeiten

Bei Westwind - also ziemlich oft - fangen die Nerze an zu schreien ... 

... und sich totzubeißen - jedenfalls wenn sie im Infraschallbereich von Windkraftanlagen gehalten werden, und die wachsen in Dänemark üppiger als der Spargel in Deutschland. Menschen können den Infraschall nicht hören, reagieren aber oft mit Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und allerlei anderen Beschwerden. Doch Dänemark will auf »komplett erneuerbar« umstellen - was ficht die Regierung da ein Wehwehchen oder ein noch höherer Strompreis als in Deutschland an! Näheres hier.

»Sagst du, lieber Bruder, dich los vom Satan, sagst du dich los auch vom Islam?«

»Ja!« antworteten mittlerweile rund 400 Muslime in der Dreieinigkeitskirche zu Berlin. Einer von ihnen: »Im Namen des Islam werden viele Menschen getötet, da will ich nicht mehr dazugehören.« Halleluja! Näheres hier.

Seit wann hat Lucky Luke einen Grashalm statt einer Zigarette im Mund?

Seit die Anti-Rauch-Hysteriker mehr und mehr das Sagen haben. Alte Fotos müssen retuschiert werden wie einst im Kommunismus, ist doch die Fluppe ähnlich in Ungnade gefallen wie damals nur Leo Trotzki. Der Druck der Anti-Rauch-Lobby ist immens, sogar alte Filmbilder und Fotos werden nachträglich umgelogen. Näheres hier.

22.2.15

Wixer auf Abwegen

Irgendwie was falsch verstanden hat der hier. Hätte er Onanieren für Profis gelesen, wär das nicht passiert. Da bekommt man(n) erzählt, wie man sich gepflegt einen von der Palme wedeln kann, ohne in die Bredouille zu geraten. Demnächst überschreitet der Titel wohl die 10.000-Stück-Schwelle, ein bemerkenswerter Erfolg, aber ach! Er sollte 100.000 Leser haben, das wäre ein echter Gewinn für die Volksbildung - und für uns auch :-)

»Jacky im Königreich der Frauen« oder: Wie wird man(n) der »Große Dödel«?

Er startete in Frankreich am 29. Januar, jetzt kommt er auch bei uns in die Kinos: der Film »Jacky im Königreich der Frauen«. Er spielt das beliebte Spiel »verkehrte Welt«: Im fiktiven Staat Bubunne, eine Mischung aus Nordkorea und Saudiarabien, herrschen die Frauen, und Männer sind rechtlos und mehr oder weniger verhüllt. Aber es regt sich ein Aufbegehren unter dem Mannsvolk ...
Hier der deutsche Trailer.
Hier eine Inhaltsangabe und Besprechung.























Bild: Jacky hat es schwer, denn er möchte unbedingt der »große Dödel« werden, d. h. der Gemahl der feschen Diktatorinnentochter:















Die wird gespielt von Charlotte Gainsbourg, der Tochter des Chansonniers Serge Gainsbourg, der uns u. a. solch herrliche Songs beschert hat wie den Grand-Prix-Eurovision-Gewinner »Poupée de cire, poupée de son« (Inhalt u. a.: »Wäre ich kein Wachs- und Strohpüppchen, sondern eine feine Chiffon-Salonpuppe, müßte ich nicht fürchten zu vergehen, wenn sich die heißen Jungs nähern«). - Ein verfolgter Männerrechtler wird gespielt von Michel Hazanavicius, dem Regisseur des Films »The Artist« mit seiner schönen Stepszene.

Na, mal sehen (übermorgen), wie sich das Filmchen im Kino tatsächlich ausnimmt :-) (Das Atelier ist, wie das Arsenal, ein Programmkino, das man durch eine Kneipe betritt, der Mann am Tresen sieht sogar auf einem Monitor, wie weit der Film schon ist; vor Jahren sah ich dort den Film »Larry Flint« über den Pornoproduzenten im Rollstuhl, der nolens volens zum Kämpfer für mehr Meinungs- und Pressefreiheit wurde.)

20.2.15

Jetzt geht der »Männerschwarm« auch ein ... und andere erschröckliche Neuigkeiten

In den 90er Jahren hatten sie noch eine in der SM-Szene vielbeachtete Broschüre verfaßt, eine Broschüre mit Buchtiteln zu SM, durchaus auch für Heteros, die Mannen vom Hamburger schwulen Buchladen Männerschwarm. Damals waren sie noch obenauf und ahnten ebenso wenig wie manch schwule »Location«, welche Gefahr sich in Gestalt des Internets zusammenbraute. In den letzten Jahren habe sich die schwule »Szene« ganz stark von den (dahinmickernden bis eingehenden) bisherigen Real-Life-Treffpunkten (Kneipen, Parties, Discos) weg ins Internet verlagert - sozusagen ein Kneipensterben der schwulen Kneipen, gar nicht viel anders als bei den Heteros. - Ebenso erwischte es nach und nach die schwulen Buchläden, was aus meiner Sicht schade ist, denn die waren so ungefähr die einzigen, die SM-Literatur (auch für Heteros) auslegten, ans Lager nahmen. Die vom »Männerschwarm« hatten um die Jahrtausendwende eine »standing order« meiner neuen Buchtitel (von jedem nahmen sie drei Stück), aber das bestellten sie bald wieder ab - »für Hetero-SM-Literatur bestehe kaum noch Nachfrage«. Auch die Bestellungen von anderen schwulen Buchläden aus Mannheim oder Stuttgart wurden allmählich weniger - und die Zahlungsmoral ließ sowieso nach ... Vor ein, zwei Jahren ging dann, wenn ich mich recht erinnere, »Max und Milian« aus München ein - und jetzt eben Männerschwarm. Die Vielfalt trocknet aus, die Spießer und der Riese Amazon saugen alles auf ... *seufz* - Hier äußert sich Männerschwarm selbst dazu.

Plötzlicher Ansturm

Normalerweise hat dieser Blog so etwa 30 bis 100 Besucher pro Tag, das kann man an einer Statistik ablesen, einer Statistik mit einem schönen, zackigen Schaubild. Links steht oben 100 und in der Mitte 50; werden die 100 Besucher pro Tag ausnahmsweise einmal überschritten, dann sieht alles gleich ganz anders aus, viel niedriger - denn dann steht links oben 200 und in der Mitte 100 ... Als ich jetzt auf die Statistik schaute, sah ich in der Mitte einen nadelscharfen Gipfel - huch!: Da waren es auf einmal rund 750 Besucher pro Tag. Was war geschehen? Ähnliches hatte ich nur vor Jahren erlebt (4000 Besucher pro Tag, 22.000 im Monat, nur weil ich mit einem geklauten Bildchen von Sarah Palins Möpsen berichtet hatte ;-). - Neben diesen 750 Besuchern, ein Himalaya-Gipfel, mutierten die restlichen »Zacken« zu Maulwurfshügeln in der Tiefebene ...

»Amazon liefert uns zwar nur falsche Zahlen, aber die leiten wir wenigstens weiter, damit Sie wenigstens irgendwas haben ...«

Kurz vor der Buchmesse in Frankfurt letzten Herbst brach plötzlich Hektik aus bei Readbox, dem Dienstleister, der für mich Ebooks produziert. Seine Majestät Amazon hatte beschlossen, eine Flatrate für Ebooks einzuführen, und nun sollte alles ganz schnell gehen, nämlich rechtzeitig bis zur Messe, und wir Verleger sollten jetzt hopplahopp angeben, welche Titel für diese Flatrate zur Verfügung stünden. Ich gab alle fünf Titel an, die ich bis dato auf dem Markt hatte, denn schlechter konnte es nicht mehr werden, die Verkaufszahlen waren mies. (Überhaupt sind Ebooks bisher für mich bestenfalls ein Nullsummenspiel - da werde ich nicht mehr viel investieren, denn da »kommt nicht viel bei rüber« außer Streß und Verdruß, um es mal so zu sagen.) Geänderte Verträge, um diese Flatrate gegenüber uns, den Verlegern, abzurechnen, würden folgen, hieß es. Jetzt ist fast ein halbes Jahr vergangen, aber Amazon ist so, wie sie immer sind: Freundlich und entgegenkommend zu den Kunden, garstig zu den Lieferanten. »Wir haben von Amazon.de leider immer noch keine korrekten Zahlen bekommen«, verkündete Readbox neulich, »also schicken wir Ihnen die Zahlen, die wir haben, auch wenn sie ersichtlich nicht korrekt sind - einfach nur, damit Sie irgendwelche Zahlen haben.«

10.2.15

Schuldenuhr für BER

Da haben die Berliner Grünen mal eine gute Idee gehabt: Auf ihrer Website gibt es jetzt eine Schuldenuhr für den verkorksten, ewig nicht fertig werdenden Großflughafen BER. Jede Minute Eröffnungsaufschub kostet den Steuerzahler rund 6700 Euro; pro Jahr macht das rund 700 Millionen Euro. In den drei Jahren Verzug seit Sommer 2012 sind somit rund 2,1 Milliarden zusätzliche Kosten aufgelaufen. Hier die Schuldenuhr.


9.2.15

Und noch'n Milliardendesaster

Sind der Großflughafen BER und Stuttgart 21 noch nicht genug? Nein, offenbar nicht. Auch der geplante Fehmarnsund-Tunnel nach Dänemark sprengt wegen andauernder Umplanungen jeden zeitlichen und finanziellen Rahmen. Die WELT berichtet.

7.2.15

Wanderungen in der Antarktis, angebliche Haßpredigten, Churchill über den Islam (1899) und mehr

Nur mit amtlicher Genehmigung!

Einfach so in der Antarktis rumwandern, gar in Rekordzeit zum Südpol? Ha! Von wegen! Statt einer Prämie winkt einem Balinger, der solches getan, nunmehr ein saftiges Bußgeld. Das TAGBLATT berichtet.

»Einzelne Moslems mögen hervorragende Leute sein ...«

»... insgesamt jedoch ist der Islam ein Hemmschuh für jede moderne Entwicklung«, befand der junge Winston Churchill in dieser Rede. Daran hat sich nichts Wesentliches geändert.

»Ein feste Burg ist unser Gott, einen anderen brauch und will ich nicht«

- aber nicht mehr hier und heute in Deutschland. Wer als protestantischer Pastor heute sagt, daß der christliche Gott nach alleiniger Anbetung verlangt und andere Götter, andere Glaubenslehren ausschließt und daß ein Christ auf muslimischen religiösen Festen nichts zu suchen hat und daß der christliche Gott auch nicht identisch ist mit Allah, der kriegt eine Anzeige wegen Volksverhetzung an den Hals. Hier die ach so schreckliche Predigt.

Nomophobie, die neue Krankheit

Nein, es handelt sich nicht um die Furcht vor Gesetzen, sondern (von »no mobile phone«) die Furcht vor Handy-, insbesondere Smartphone-Entzug. Darüber berichtete der Deutschlandfunk vor einigen Stunden. Die Probanden, junge Studenten zumeist, verbrächten meist drei bis vier Stunden pro Tag mit ihrem Smartphone, und wenn man es ihnen entziehe, dann reagierten sie mit erhöhtem Blutdruck, schnellerem Puls und anderen körperlichen Entzugserscheinungen ...

Gesundheit, lieber Leser!  

1.2.15

Kreml jagt Hausfrauen ...

... zumindest wenn diese kritische Fragen stellen à la: »Wieso werden die Soldaten in der Kaserne vor unserem Haus immer weniger? Wo gehen die hin - noch dazu in zivil?« Na, wohin wohl? Die machen bewaffneten Abenteuerurlaub in der Ukraine, mit organisiertem Freizeitprogramm. Der SPIEGEL berichtet: Die Hausfrau, die zuviel wußte. Und wie üblich ein Schwall von rußland- und putinfreundlichen Kommentaren - wie üblich zum Kotzen.

25.1.15

Proteste gegen PEGIDA von islamischen Geldern befeuert

Einige derer, die am lautesten gegen PEGIDA wettern, werden von Abu Dhabi finanziert. Die PAZ berichtet. (Ich erzählte hier ja schon mal, daß der katarische Staatsfond 700 Milliarden Euro in Frankreich investiert hat, 13000 Euro pro Einwohner - da ist eine Einflußnahme auch ziemlich wahrscheinlich ...)

20.1.15

AKTUALISIERT: Die Durchfahrt-Strafe: Ausländische Trucker und die Bürokratie - und der MARTERPFAHL ...

Seit dem 1.1.2015 gilt der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde - in Deutschland. Wie wörtlich das genommen werden muß, meldete soeben der Deutschlandfunk: Transportiert ein tschechischer, festangestellter, gemäß den Sitten seines Heimatlands mit 2 bis 3 Euro pro Stunde entlohnter Trucker Waren aus Tschechien über Deutschland nach Holland, dann muß ihm für die Durchfahrtdauer durch Deutschland der deutsche Mindestlohn von 8,50 Euro bezahlt werden. Wundern Sie sich also künftig nicht über dahinschleichende tschechische oder polnische Laster, die Fahrer wollen nur die Bezugszeit ihres höheren Lohns in die Länge ziehen ... Die ganze Durchfahrt und ihre Dauer müssen penibel erfaßt und ans Bundesamt für Außenwirtschaft gemeldet werden, ein Arbeitsvertrag in deutscher Sprache ist im Lkw mitzuführen, bei Verstößen kann es Bußgelder bis zu einer  halben Million Euro geben. Die tschechischen Spediteure sind noch sprach- und verfassungslos, erste sprechen von einem unverschämten Hineinregieren Deutschlands nach Tschechien. Schon spricht man davon, statt deutscher nunmehr polnische Häfen bevorzugen zu wollen. Somit würde der Mindestlohn indirekt auch negativ auf deutsche Hafenarbeiter ausstrahlen und ihre Beschäftigungschancen aus. - Und vielleicht wird auch der MARTERPFAHL für seine Anlieferungen aus polnischen Druckereien künftig mehr Frachtkosten bezahlen müssen, nachdem schon die Lkw-Maut für einen Kostenschub gesorgt hatte ... Tja, mal überlegen, ob ich die einzelnen Buchtitel dann 50 Cent teurer machen muß, als ich sie sonst gemacht hätte ...
Vor 2004 - also vor dem Beitritt Tschechiens zur EU - berichtete eine Fernsehreportage mal über ein tschechisches Fertighausunternehmen, das zwar in Deutschland arbeiten durfte, aber schikanöserweise bei jedem Arbeiter auf 14 Tage im voraus den deutschen Behörden melden mußte, mit welchen Arbeiten er sich an welchem Tag befassen würde. Ein Regentag, und der ganze Plan war im Eimer. Dabei hatte dieses Unternehmen nur Gutes im Sinn, nämlich deutschen Familien für 80.000,- Euro ein Häuschen hinzustellen, das in vergleichbarer Größe und Qualität bei einem deutschen Anbieter 120.000,- Euro kosten würde ...
Schweden wiederum will über den Konzern VATTENFALL nach Deutschland hineinregieren und Deutschland die Kohleverstromung verbieten. Die TAZ berichtet.

Nachtrag 7.2.: Inzwischen ist diese Regelung nach heftigen Protesten ausländischer Spediteure vorläufig ausgesetzt. Aber überhaupt nur auf eine so abstruse Idee zu kommen!
 

13.1.15

»Bauern legen« bei Amazon und andere Neuigkeiten - 2 x AKTUALISIERT

»Bauern legen« bei Amazon



Autor Torres ist unzufrieden und schrieb mir (sinngemäß): »Seit drei Wochen schon ist SKLAVENHÖLLE, der neue Superthriller, lieferbar, und bei Amazon wird es mal mit ›zur Zeit nicht lieferbar‹, mal mit ›in zwei Wochen lieferbar‹ geführt - oder so ähnlich -, und dann reden die auch noch von Preissenkungen. Was ist denn da nur los? Woran liegt das?« Autor Fuehrhand wiederum wundert sich über fehlende oder fehlerhafte Klappentexte und fehlende Titelbilder und fragt ebenso: Woran liegt`s?
Wenn ich das wüßte! Amazon, der geheimnisvolle, halbmonopolistische Megastore, hüllt sich wie immer in Schweigen. Ich habe Klappentext und Titelbild zu Libri hochgeladen, von dort könnte es Amazon nun übernehmen - will Amazon aber offenbar nicht, und das nicht nur bei diesem Titel. Die wollen Verlage wie meinen offenbar weichkochen - »Bauern legen« nannte man das im Mittelalter: Die wenigen noch freien Bauern wurden mit Pflichten (z. B. Heeresfolge) und Abgaben so lange traktiert, bis sie aufgaben und sich als Unfreier einem Adligen anschlossen. Wenn ich sehe, wie prall die CHARONesen ihr Sortiment präsentieren ... Vergleichsweise arm dran ist edition antaios, der konservative Kleinverlag, der vor rund einem Jahr willkürlich, vielleicht aus politischen Gründen, komplett ausgelistet wurde, und jetzt wieder da ist - aber haben Sie gesehen? Alle Titel werden nur - neu oder gebraucht - über Amazon Marketplace von diversen Anbietern feilgeboten, keiner von Amazon.de selbst.
Die Konditionen des von Amazon gewünschten »Advantage Programs« sind eigentlich unverschämt: Erstens der laut Buchpreisgesetz maximal erlaubte Rabatt von 50 % - eigentlich gedacht für Großhändler, die dann mit geringerem Rabatt an Bucheinzelhändler verkaufen -, dann noch eine »Lagerhaltungsgebühr« von 5 %, ferner Skonto und 50,- Euro Jahresgebühr - also im Endeffekt 56 bis 57 % Effektivrabatt. Die Autorenhonorare müßten um einige Prozent gekürzt werden, sonst bleibt für mich gar nichts mehr übrig. Aber vielleicht ist dieser Schritt unvermeidlich.Und mein Drang zu billigen polnischen, lettischen etc. Druckereien wird noch mehr zunehmen.

AKTUALISIERUNG: Wir machen's doch nicht! Der Kampf geht weiter !!! :-) 

»Auftraggeberhaftung«

»Elf Tage Mindestlohn - uns reicht's schon« war vorgestern ein Artikel in BILD AM SONNTAG überschrieben - mit reichlich Beispielen: Der Bäcker, der drei von sechs Filialen schließen muß, der Kletterpark-Betreiber, der einen Angestellten entlassen muß, um die vielen Minijobber halten zu können ... Besonders sonderbar fand ich die »Auftraggeberhaftung«: Jeder Unternehmer ist dafür verantwortlich, daß seine Subunternehmer - und das können von Fall zu Fall viele sein! - die korrekten Mindestlöhne zahlen. Ich frage mich: Ist eine Druckerei, die für mich druckt, auch schon ein »Subunternehmer«? Falls ja - prost Mahlzeit. Woher soll ich wissen, was meine Druckerei für Löhne zahlt? Ich halte es zwar für unwahrscheinlich, daß meine altbewährte deutsche Druckerei unseriös ist, aber die Neigung, ins billigere, unkompliziertere Ausland abzuwandern, wird dadurch gewiß nicht geringer werden ...

Hach ja - es ist ja nicht nur die Sch..., die man aus dem Ausland liest (etwa: Transen dürfen in Rußland nicht mehr Auto fahren), so nach dem Motto: Wenn man denkt, es geht nimmer schlimmer, kommt's eben doch noch schlimmer), auch in Deutschland gibt's immer wieder (völlig unnötige) Knüppel zwischen die Beine. Da kann man Majestix schon verstehen:
 Einen echt grünen Daumen gehabt ...

... hat eine meiner Autorinnen mit einem Krimi, der in einer Gärtnerei ihres Ortes spielt, so nach dem Motto: »Der Mörder ist (nicht) immer der Gärtner«. Mundpropaganda, Verkauf in Blumenläden und Hofläden sowie die Lokalpresse sorgten dafür, daß von 1000 gedruckten Stück innerhalb von wenigen Monaten 900 verkauft waren, und mit etwas - aus Zeitmangel unterbliebener - Reklame in der nächsten Kreisstadt wären es sicher 1200 Stück geworden. Chapeau! Das macht Mut für den vor zwei, drei Jahren angedachten »Kneipenführer Tübingen«; da müßten dann doch 1000 Stück loszukriegen sein ...
Demnächst will sie ein gewaltiges (und gewalttätiges, kriegerisches) Indianer-Epos unter die Leute bringen; da wird sie die Erfahrung machen, daß das Leserpublikum zwar potentiell viel größer ist - die ganze deutschsprachige Welt statt nur ein Dutzend Dörfer -, aber auch sehr viel schwerer ansprechbar, überall und nirgends sozusagen. So ein Roman könnte sich zehntausendmal verkaufen - oder, wenn man es nicht versteht, das Publikum richtig zu erreichen, auch nur zweihundertmal ...

»52 Ausreden« ... 

... warum die versprochene Klima-Erwärmung seit Ende der 90er Jahre ausbleibt, finden sich hier.


Ach ja ... 

eh ich's vergesse: «Moi aussi, je suis Charlie, naturellement - evidemment» ist ein Verleger von SM-Literatur fast genauso auf Toleranz angewiesen wie ein Satireblatt mit Mohammedkarikaturen.

































Ob die zwei sich in Rußland noch Hoffnungen auf einen Führerschein machen dürften? Oh je - hier zum Ausklang russischer Blues aus Petersburg.

29.12.14

Endlos wie ihre Beine erschien der Erfolg der Bettie Page ...

 20 Zentimeter? Null Problem:  Weil sie in High Heels fast so sicher laufen...

... des erfolgreichsten Sex- und Fetisch-Models der 50er Jahre in den USA - bis sie dann 1957 plötzlich aufhörte wie vorher nur Greta Garbo, sich aus der Öffentlichkeit zurückzog, fromm wurde, und für die breite Masse unsichtbar blieb, bis 2008 die Nachricht von ihrem Ableben in Los Angeles durch die Medien ging. SPON berichtet.

Der Wind weht, wie er will - nicht wie die Stromkunden wollen

... und für die Sonne gilt dasselbe:
Minimum Maximum 2014
Links die unfaßbar niedrigen 24 MW, die am 17.7.2014 vom Winde ins deutsche Netz eingespeist wurden, rechts die fast 30.000 MW, das Maximum vom 12.12.2014. Das heißt: Es muß eine teure Doppelstruktur unterhalten und errichtet werden. Näheres hier.

25.12.14

Der Antichrist marschiert! 2 x AKTUALISIERT

Wo? In China. - Gewiß, nach wie vor haben muslimische Länder die Nase vorn, wenn's um Christenverfolgung geht, aber China eifert ihnen nach Kräften nach: Siehe hier. Und was macht das sogenannte christliche Abendland dagegen? Vermutlich gar nichts.

AKTUALISIERT: Hier noch jede Menge weiterer Christenverfolgung.

PPS: »Bye, bye, Jesus« titelt die ACHSE DES GUTEN zu der offiziellen Meldung des IS, man wolle das Christentum im Nahen Osten ganz ausrotten. Näheres hier. 

bofewo 6-8.3.'26

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