Wer am besten den Koran auswendig herbeten kann, kriegt als Fleißkärtchen 'ne Sexsklavin - so berichtet es PI mitsamt diesem Bild:
Wer weiß, ob es stimmt - aber als SM-Phantasie taugen diese Meldungen allemal ... :-)
... gibt es hier jetzt, überwacht von unserem »Senior Publisher« Rudi Marterpfahl, geliefert von unseren Spitzenagenten Raymond Schaendler, Séamus Bomb und anderen, die wissen, worauf's ankommt ... Auch Zeitgeschehen und Politik wird's weiterhin geben, wenn's nicht zu sehr nervt ...
1.7.15
Fast 10 Euro für ein Kneipenbierchen? - Lebenshaltungskosten=Bierkosten ...
Bier ist ein Grundnahrungsmittel, vor allem in Bayern, weniger im Rest Deutschlands, der mittlerweile von den Kampftrinkern aus Tschechien, Belgien etc. schon längst in den Ausguß gespült wurde ... Aber irgendwie läuft doch der Bierkostenindex halbwegs parallel zum Lebenshaltungskostenindex, und so referiere ich gern die diesbezügliche Rangliste auf GoEuro. Fast 10 Euro kostet das Kneipenbier im sündteuren Genf - Zustände wie auf dem Münchner Oktoberfest; aber da gibt's wenigstens noch einen vollen Liter für das Geld ...
30 Jahre »Zukunft« - die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war ...
Was habe ich ihn damals, 1985, geliebt, den Film »Zurück in die Zukunft«! Ich hätte ihn auch mit einem ernsteren Hauptdarsteller wie Eric Stoltz geliebt:
Die Filmmogule befanden allerdings, Steltz sei zu ernst, und entschlossen sich, alles mit Michael Fox noch mal neu zu drehen - teuer, aber kostengedämpft durch Schleichwerbung ;-) Dieses und vieles mehr erfährt man auf SPIEGEL online.
2015 müßte es übrigens laut Teil II der Filmtrilogie längst fliegende Autos und Skateboards geben, und für eine Cola zahlt man per Fingerabdruck im Café an die 50 Dollar - vielleicht ist es doch ein Glück, daß nicht alles eintrifft, was Hollywoodregisseure sich so zusammenfabulieren ...
Die Filmmogule befanden allerdings, Steltz sei zu ernst, und entschlossen sich, alles mit Michael Fox noch mal neu zu drehen - teuer, aber kostengedämpft durch Schleichwerbung ;-) Dieses und vieles mehr erfährt man auf SPIEGEL online.
2015 müßte es übrigens laut Teil II der Filmtrilogie längst fliegende Autos und Skateboards geben, und für eine Cola zahlt man per Fingerabdruck im Café an die 50 Dollar - vielleicht ist es doch ein Glück, daß nicht alles eintrifft, was Hollywoodregisseure sich so zusammenfabulieren ...
27.6.15
Anarchie statt AfD
Nanu, bin ich beim falschen Auto? fragte ich mich heute morgen, als ich aus dem Lokal kam, in dem ich gefrühstückt hatte. Statt des blauen AfD-Aufklebers prangte auf der Hecktür meines Wagens nämlich ein grüner Aufkleber mit einem Anarchisten-A und dem Hinweis: »Wachstum und Technologie sind keine Lösung, sie sind das Problem.«
Nachdem ich den grünen Aufkleber abgelöst hatte, kam darunter wieder der blaue zum Vorschein. Doch auch die AfD erscheint mir immer weniger als Lösung und immer mehr als Problem. Ich hatte ja ernsthaft überlegt, ob ich zum Essener Mitgliederparteitag in der Grugahalle am ersten Juli-Wochenende gehen soll, um beim großen Hauen und Stechen für gemäßigte bürgerliche Kandidaten zu stimmen. 3000 Mitglieder sind schon jetzt angemeldet, das Ganze wird - wie immer - ein stressiges Riesenspektakel. Aber das Ganze würde mich vier Tage und um die 300 Euro kosten (mit An- und Abreise), und die AfD ist wohl eh nicht mehr zu retten. Die Piraten zerlegten sich von links, die AfD nun von rechts. Momentan liegen die Themen für AfD nur so auf der Straße (Grexit, Brexit ...), aber sie läßt sie weitgehend liegen und zerfleischt sich stattdessen selbst - notgedrungen, denn man kann ja den rechten Durchmarsch nicht so einfach sang- und klanglos geschehen lassen. Wenn aber selbst der unverdrossen optimistische, liberale Ex-NRW-Vorsitzende Dilger meint, nach Essen »fängt die Arbeit erst an«, nämlich das Rausgraulen der Rechten aus der Partei nach einem - hoffentlichen - Erfolg Luckes und der Gemäßigten, dann hab ich keine Lust mehr - und das Wahlvolk auch nicht; das möchte nämlich eine klare Linie und Lösungen statt Gezänk und goutiert innerparteilichen Dauerstreit nicht. Auch täuscht sich Dilger: Nicht die Gemäßigten werden die Rechten rausgraulen, die Gemäßigten werden resignieren und verschwinden, sofern sie es nicht bereits sind, und die Rechten werden sich wahrscheinlich lautstark breitmachen und durchsetzen und dann der AfD das Schicksal der Republikaner bescheren: Ab in den Mülleimer der Geschichte! Schade eigentlich - eine Chance vertan :-(
Nachdem ich den grünen Aufkleber abgelöst hatte, kam darunter wieder der blaue zum Vorschein. Doch auch die AfD erscheint mir immer weniger als Lösung und immer mehr als Problem. Ich hatte ja ernsthaft überlegt, ob ich zum Essener Mitgliederparteitag in der Grugahalle am ersten Juli-Wochenende gehen soll, um beim großen Hauen und Stechen für gemäßigte bürgerliche Kandidaten zu stimmen. 3000 Mitglieder sind schon jetzt angemeldet, das Ganze wird - wie immer - ein stressiges Riesenspektakel. Aber das Ganze würde mich vier Tage und um die 300 Euro kosten (mit An- und Abreise), und die AfD ist wohl eh nicht mehr zu retten. Die Piraten zerlegten sich von links, die AfD nun von rechts. Momentan liegen die Themen für AfD nur so auf der Straße (Grexit, Brexit ...), aber sie läßt sie weitgehend liegen und zerfleischt sich stattdessen selbst - notgedrungen, denn man kann ja den rechten Durchmarsch nicht so einfach sang- und klanglos geschehen lassen. Wenn aber selbst der unverdrossen optimistische, liberale Ex-NRW-Vorsitzende Dilger meint, nach Essen »fängt die Arbeit erst an«, nämlich das Rausgraulen der Rechten aus der Partei nach einem - hoffentlichen - Erfolg Luckes und der Gemäßigten, dann hab ich keine Lust mehr - und das Wahlvolk auch nicht; das möchte nämlich eine klare Linie und Lösungen statt Gezänk und goutiert innerparteilichen Dauerstreit nicht. Auch täuscht sich Dilger: Nicht die Gemäßigten werden die Rechten rausgraulen, die Gemäßigten werden resignieren und verschwinden, sofern sie es nicht bereits sind, und die Rechten werden sich wahrscheinlich lautstark breitmachen und durchsetzen und dann der AfD das Schicksal der Republikaner bescheren: Ab in den Mülleimer der Geschichte! Schade eigentlich - eine Chance vertan :-(
16.6.15
Gedenken - erwünscht und unerwünscht
Was im heutigen Rußland nicht mehr gezeigt werden darf:
Ein Thriller in der GULag-, Unterdrückungs-, Hunger- und Bespitzelungswelt der UdSSR der 30er Jahre. »Kind 44« heißt er. »Der beklemmende Realismus ist es, was den Kulturminister Russlands bewogen hat, den Film als ›untragbar‹ zu bezeichnen und die Aufführung in Russland zu untersagen. Ein Grund mehr, ihn sich anzuschauen«, schreibt Vera Lengsfeld hier.
2 1/2 Euro für den Sieg
800 Jahre ist die englische Magna Charta libertatum jetzt alt, einer der ersten Schritte hin zum westlich-demokratisch-liberalen Rechts- und Verfassungsstaat, in dem aus Untertanen Bürger wurden, und 200 Jahre ist die Schlacht von Waterloo her, die dem Tyrannen Europas, Napoleon, endgültig das Genick brach und die versklavten Völker von diesem Alpdruck erlöste. Doch in Frankreich wird der Tyrann immer noch viel zu freundlich gesehen, und so protestierte Frankreich, als Belgien eine Euromünze zum Gedenken der Schlacht von Waterloo prägen wollte. Belgiens Ausweg?: Eine 2 1/2-Euro-Gedenkmünze. Die WELT berichtet. (Nebenbei: Warum hat Deutschland eigentlich keine Gedenkmünze zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig geprägt? Oder hat es das, und ich hab´s nicht mitbekommen?)
Ein Thriller in der GULag-, Unterdrückungs-, Hunger- und Bespitzelungswelt der UdSSR der 30er Jahre. »Kind 44« heißt er. »Der beklemmende Realismus ist es, was den Kulturminister Russlands bewogen hat, den Film als ›untragbar‹ zu bezeichnen und die Aufführung in Russland zu untersagen. Ein Grund mehr, ihn sich anzuschauen«, schreibt Vera Lengsfeld hier.
2 1/2 Euro für den Sieg
800 Jahre ist die englische Magna Charta libertatum jetzt alt, einer der ersten Schritte hin zum westlich-demokratisch-liberalen Rechts- und Verfassungsstaat, in dem aus Untertanen Bürger wurden, und 200 Jahre ist die Schlacht von Waterloo her, die dem Tyrannen Europas, Napoleon, endgültig das Genick brach und die versklavten Völker von diesem Alpdruck erlöste. Doch in Frankreich wird der Tyrann immer noch viel zu freundlich gesehen, und so protestierte Frankreich, als Belgien eine Euromünze zum Gedenken der Schlacht von Waterloo prägen wollte. Belgiens Ausweg?: Eine 2 1/2-Euro-Gedenkmünze. Die WELT berichtet. (Nebenbei: Warum hat Deutschland eigentlich keine Gedenkmünze zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig geprägt? Oder hat es das, und ich hab´s nicht mitbekommen?)
13.6.15
Wer bezahlt die Dachspitze vom Berliner Schloß?
Ich vielleicht. Zusehends schließt sich die alte Wunde im Berliner Stadtbild, näheres dazu hier. Ich war einst gegen den Wiederaufbau des Schlosses - schließlich war auch »Erichs Lampenladen« ein Stück Geschichte, wenn auch kein besonders tolles, und wenn rings um den einstigen »Palazzo Prozzo« nur moderne Gebäude stünden, ergäbe der Wiederaufbau des Schlosses in der Tat keinen Sinn, es stünde isoliert inmitten der modernen Bauten - da aber die DDR in ihrer späten Preußenbegeisterung ringsum lauter alte Gebäude »rekonstruiert« hat, von denen auch oft kaum ein Stein mehr stand, wäre nunmehr der Palast der Republik ein moderner Fremdkörper - gut, daß er jetzt dem wiederaufgebauten Schloß weicht!
Ich werde noch einen bescheidenen Zehner für dessen Vollendung spenden - wer meinem Beispiel folgen will, kann das hier tun.
Ich werde noch einen bescheidenen Zehner für dessen Vollendung spenden - wer meinem Beispiel folgen will, kann das hier tun.
150 Euro für einen Papierkorb - das Elend des Automarkts (AKTUALISIERUNG: auch ein Peugeot-Haus macht dicht)
Die Lokalzeitung überrascht heute durch die Titelmeldung, ein großes Tübinger Renault-Dacia-Autohaus - dasselbe, bei dem ich meinen Dacia Logan gekauft habe und bisher warten ließ - werde zum 1.2.2016 die Pforten schließen. Grund ist derselbe, der auch schon anderen Autohäusern zum Verhängnis wurde: Die Autofirmen machen ihren Vertragshändlern detailverliebte Vorschriften, die aus jedem Autohaus einen millionenteuren, durchdesignten Autotempel machen sollen - inklusive Designer-Papierkörben für 150 Euro das Stück. Immer mehr Autohändler wollen diese ruinösen Auflagen nicht mehr mitmachen und geben auf.
Kein Wunder, daß auch die Autos immer teurer werden, wenn die Hersteller daraus Luxus-Ikonen machen statt zuverlässige Alltags-Gebrauchsgegenstände. Diskussionen über dieses Thema verlaufen immer gleich: Viele zucken mit den Achseln und sagen: »Klar kosten Autos heute viel mehr als früher, sie bieten aber auch mehr, und unsere Einkommen sind ja auch gestiegen.« Stimmt leider vorne und hinten nicht. Soeben las ich - neben dem Renault-Autohaus-Löffler-Bericht vom SCHWÄBISCHEN TAGBLATT - in einer AUTO, MOTOR UND SPORT einen Report »Ist neu zu teuer?«. Von 1994 bis 2014 seien die Löhne um 33 % gestiegen, die Preise von Neuwagen aber um 60 %, die Unterhaltskosten gar bis zu 130 %. Auch die höheren Rabatte änderten nichts wesentliches daran, daß die Autokosten der Einkommensentwicklung davongelaufen seien. Daher sei es nur natürlich, daß immer mehr einstige Neuwagenkäufer jetzt nur noch Gebrauchtwagen kauften und der Anteil der Privatkäufer unter den Neuwagenkäufern immer mehr abnehme. Die Krise von 2009, in der der Steuerzahler die Autoindustrie durch die Abwrackprämie rettete, sei ein Warnschuß gewesen, aber jetzt mache die Autoindustrie so weiter wie zuvor: Die Preise galoppierten den Löhnen davon.
AKTUALISIERUNG: Wie ich erst später erfuhr, hat in der gleichen Woche wie das Renault-Autohaus auch ein Tübinger Peugeot-Autohaus dichtgemacht - aus demselben Grund.
Kein Wunder, daß auch die Autos immer teurer werden, wenn die Hersteller daraus Luxus-Ikonen machen statt zuverlässige Alltags-Gebrauchsgegenstände. Diskussionen über dieses Thema verlaufen immer gleich: Viele zucken mit den Achseln und sagen: »Klar kosten Autos heute viel mehr als früher, sie bieten aber auch mehr, und unsere Einkommen sind ja auch gestiegen.« Stimmt leider vorne und hinten nicht. Soeben las ich - neben dem Renault-Autohaus-Löffler-Bericht vom SCHWÄBISCHEN TAGBLATT - in einer AUTO, MOTOR UND SPORT einen Report »Ist neu zu teuer?«. Von 1994 bis 2014 seien die Löhne um 33 % gestiegen, die Preise von Neuwagen aber um 60 %, die Unterhaltskosten gar bis zu 130 %. Auch die höheren Rabatte änderten nichts wesentliches daran, daß die Autokosten der Einkommensentwicklung davongelaufen seien. Daher sei es nur natürlich, daß immer mehr einstige Neuwagenkäufer jetzt nur noch Gebrauchtwagen kauften und der Anteil der Privatkäufer unter den Neuwagenkäufern immer mehr abnehme. Die Krise von 2009, in der der Steuerzahler die Autoindustrie durch die Abwrackprämie rettete, sei ein Warnschuß gewesen, aber jetzt mache die Autoindustrie so weiter wie zuvor: Die Preise galoppierten den Löhnen davon.
AKTUALISIERUNG: Wie ich erst später erfuhr, hat in der gleichen Woche wie das Renault-Autohaus auch ein Tübinger Peugeot-Autohaus dichtgemacht - aus demselben Grund.
10.6.15
Stepford, Bodensee und auch sonst
»Die Frauen von Stepford« (1975)
... kann man hier als kompletten Film anschauen - die Originalversion von 1975, nicht die etwas mißratene von 2004. Viel Vergnügen! :-)
Was Asylbewerber uns Steuerzahler kosten ...
... nämlich bei einer halben Million Menschen, die abgelehnt sind, aber nicht abgeschoben werden, durchaus einen Betrag von über einer Milliarde Euro, das kann man hier nachlesen, und als kleiner, amüsanter Nachtrag dazu noch das hier.
Leinen (wieder) los fürs Bodensee-Bumsboot!
Eine Zeitlang sah's ja danach aus, als würden spießige Politiker das Bodensee-Bumsboot dauerhaft an die Leine legen, jetzt legt es doch wieder ab - mit kleinen Änderungen (ein bißchen mehr Boot, ein bißchen weniger Bums): Näheres hier.
8.6.15
Bargeld contra GEZ
Alle Jahre wieder - nein, alle drei Monate wieder ärgert mich die Abbuchung von der GEZ, nicht weil ich generell etwas gegen öffentlich-rechtlichen Rundfunk habe, sondern weil ich ihn für total überdimensioniert halte. Eine Handvoll öffentlich-rechtlicher Fernseh- und Radiokanäle (statt annähernd 100) würde doch vollauf genügen, und 2 statt beinahe 20 Euro Monatsbeitrag täten's auch. Aber wie soll man sich wehren gegen die GEZ, wenn die einem bei Beitragsboykott sofort Drohbriefe schicken? Vielleicht mit dem Bargeldtrick, über den hier der FOCUS und hier der Blog von Norbert Häring berichten ...
29.5.15
Lilo liest in Hamburg: die »Sklavin im Zug«
Eigentlich ist es jetzt zu spät, die Veranstaltung läuft bereits, aber wenigstens der Vollständigkeit halber sei's vermerkt: Unsere Autorin Lilo David liest im
Hamburger BaSMent
aus ihrem Roman »Die Sklavin im Zug«. Viel Spaß und viel Erfolg! :-) (Besucher in der Stärke zweier Schulklassen haben sich anscheinend schon vorangemeldet - das hätt ich 2011 in Frankfurt ganz gut gebrauchen können :-)
Hamburger BaSMent
aus ihrem Roman »Die Sklavin im Zug«. Viel Spaß und viel Erfolg! :-) (Besucher in der Stärke zweier Schulklassen haben sich anscheinend schon vorangemeldet - das hätt ich 2011 in Frankfurt ganz gut gebrauchen können :-)
22.5.15
Der Stalin-Stopper - ein Memento mori zum besinnlichen Pfingstfest u. a. m.
1939: Estland, Lettland und Litauen hatte Stalin schon einkassiert. Nun war Finnland an der Reihe. Aber Finnland wehrte sich - mit Erfolg. Zwar büßte es Gebiete ein, konnte aber seine Unabhängigkeit und Freiheit wahren, und das lag auch an Männern wie Simo Häyhä:
»Der Tod in Weiß«, so nannten sie ihn. In 100 Tagen beförderte er über 500 Stalinsoldaten ins Jenseits. Hier ein Bericht im SPIEGEL. Darunter z. T. entsetzte Kommentare à la: »Wie kann man so kalt im Herzen sein, so gnadenlos? Die sowjetischen Soldaten waren sicher auch oft Familienväter.« Gewiß - und hätten die Finnen diese sowjetischen Familienväter ins Land gelassen, hätten die mit den finnischen Familienvätern dasselbe gemacht wie zuvor schon mit den estnischen, lettischen und litauischen Familienvätern: deren Haus umstellt, sie rausgetrieben, die Väter vom Rest der Familie getrennt, und dann ab in die Züge nach Sibirien! Der nichtdeportierte Rest der Bevölkerung hätte sich über 50 Jahre Diktatur, Angst und Armut freuen können, Marginalisierung der finnischen Sprache und Millionen russische Zuwanderer, die sich wie Herrenmenschen aufführen und nicht Finnisch lernen wollen. Daß den Finnen das alles erspart blieb, verdanken sie Männern wie Simo Häyhä. Das Bild links oben habe ich jetzt als Mousepad, und es erinnert mich immer daran, daß man manchmal entscheiden muß: Er oder ich.
Bargeld lacht - wie lange noch?
Auch ein Aspekt von Freiheit: »Bargeld ist geprägte und gedruckte Freiheit« - nicht ganz so wie Goldmünzen, aber immerhin anonymer als eine bargeldlose Zahlung, die immer eine Datenspur hinterläßt und uns zu gläsernen Bürgern macht, total kontrollierbar, überwachbar und ausbeutbar. Deshalb fordern auch Banker und Politiker immer wieder die Abschaffung des Bargelds, und irgendwann werden sie es wohl leider durchsetzen, zuerst wahrscheinlich in Skandinavien. In Dänemark sind kleine Läden demnächst nicht mehr verpflichtet, Bargeld anzunehmen, und ab 2016 wird der Staat keine Banknoten mehr nachdrucken, allenfalls noch welche bei privaten Druckereien in Auftrag geben. Gut, daß ein Kleinstaat keine eigene (aufwendige) Banknotendruckerei unterhält, sondern fremddrucken läßt, ist nicht unüblich - aber doch bleibt der unangenehme Eindruck, daß das Ende des Bargelds wieder mal einen Schritt näherrückt und ebenso das Gängelband, an dem uns unsere Obrigkeit führt ... Die FAZ berichet.
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| Armer Niels Bohr - was hat er nur getan, daß sie ihn abschaffen wollen? |
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Stalin redivivus :-)
Wollen Sie mal auf Stalins Facebookseite? Bitte sehr:
Offenbar ein indischer Politiker, aus Tamil Nadu im Süden des Landes (um Madras) wahrscheinlich, und die hübschen Buchstaben dürften Tamilisch sein, eine Sprache, die immerhin von rund 50 Millionen Menschen gesprochen wird, also zu den bedeutenden der Welt gehört, bedeutender als Polnisch oder Niederländisch-Flämisch.
Schöne Pfingsten, liebe Leser!
125.000 Euro Steuern habe ich in 10 Jahren gezahlt ...
... so ungefähr wenigstens; kann sein, daß es, genau berechnet, vielleicht auch 120.000 oder 130.000 waren in dem Zeitraum zwischen dem 1.1.2005 und dem 1.1.2015. In jedem Fall eine schockierende Summe, alle Steuerarten zusammengezählt. Die Einkommensteuer ist ja nur die Spitze des Eisbergs, sie macht gerade mal ein Drittel der Gesamtsumme aus. Ich bin ja nicht der reiche Knopp von Großverleger, wie mancher sich das vielleicht vorstellt; aber als ich tatsächlich mal kurze Zeit überdurchschnittlich verdiente, biß die Progression gleich ziemlich stark zu.
Ein nur unwesentlich kleinerer Batzen ist die Mehrwertsteuer, die ich als Verbraucher zahlte, eine Verbrauchssteuer, ohne die alles viel billiger wäre. Erbschaftsteuer fiel auch noch reichlich an, ein Betrag, für den ich mir 2006 auch ein schönes, fettes Motorrad hätte kaufen können. Nicht daß meine Tante selig so reich gewesen wäre - aber als Neffe fällt man in die Erbschaftsteuerklasse II, mit wesentlich niedrigeren Freibeträgen und wesentlich höheren Steuersätzen, als Söhne und Töchter sie in Erbschaftsteuerklasse I haben. Außerdem besaß meine Tante zuletzt kein (gering besteuertes) Grundvermögen mehr, sondern nur noch Geldvermögen (sie hatte ihr Haus verkauft und war in meins eingezogen), und den Ausweg, alles ins erbschaftsteuerfreie Österreich zu schaffen, wie es ihre Vermögensberaterin bei der stinknormalen dörflichen Volksbank empfohlen hatte, hatte sie zuletzt zwar erwogen, aber dann doch nicht mehr realisiert ... Und natürlich hatte meine Tante all dieses Geld bei sich selbst schon versteuert, also aus ihrem Nettoeinkommen angespart. Warum es dann beim Übergang auf eine andere Person noch mal besteuert werden soll, das weiß der liebe Gott - und der Finanzminister ... ;-)
Das restliche Drittel setzt sich aus etlichen tausend Euro Mineralölsteuer (jetzt »Energiesteuer«), mehreren tausend Euro Grund- und Grunderwerbsteuer sowie Kfz-Steuer, Gewerbesteuer und etlichen Bagatellsteuern zusammen, und schon sind wir bei rund 125.000 Euronen. Eine erschreckende Summe! Aber es ist ja allgemein bekannt, daß »Steuerzahlers Tag« immer so um die Jahresmitte liegt, mal Ende Juni, mal Anfang Juli. Die ganze erste Hälfte des Jahres arbeiten wir nur für Vater Staat und die Sozialkassen, was bedeutet, daß wir in einem 40jährigen Erwerbsleben rund 20 Jahre nur für die Allgemeinheit malochen und nicht für uns selbst.
Prost Mahlzeit! Darauf einen Schampus zum Trost - auch wenn dann wieder Schampussteuer (»Schaumweinsteuer«) fällig wird, eingeführt 1902 von Kaiser Wilhelm zur Finanzierung seiner Flottenrüstung und genauso zu einer ewigen Abgabe geworden wie nach der Wiedervereinigung der Soli; gut ein Euro pro Flasche. Es ist zum Heulen - und zum Saufen! ;-) Prost!
Ein nur unwesentlich kleinerer Batzen ist die Mehrwertsteuer, die ich als Verbraucher zahlte, eine Verbrauchssteuer, ohne die alles viel billiger wäre. Erbschaftsteuer fiel auch noch reichlich an, ein Betrag, für den ich mir 2006 auch ein schönes, fettes Motorrad hätte kaufen können. Nicht daß meine Tante selig so reich gewesen wäre - aber als Neffe fällt man in die Erbschaftsteuerklasse II, mit wesentlich niedrigeren Freibeträgen und wesentlich höheren Steuersätzen, als Söhne und Töchter sie in Erbschaftsteuerklasse I haben. Außerdem besaß meine Tante zuletzt kein (gering besteuertes) Grundvermögen mehr, sondern nur noch Geldvermögen (sie hatte ihr Haus verkauft und war in meins eingezogen), und den Ausweg, alles ins erbschaftsteuerfreie Österreich zu schaffen, wie es ihre Vermögensberaterin bei der stinknormalen dörflichen Volksbank empfohlen hatte, hatte sie zuletzt zwar erwogen, aber dann doch nicht mehr realisiert ... Und natürlich hatte meine Tante all dieses Geld bei sich selbst schon versteuert, also aus ihrem Nettoeinkommen angespart. Warum es dann beim Übergang auf eine andere Person noch mal besteuert werden soll, das weiß der liebe Gott - und der Finanzminister ... ;-)
Das restliche Drittel setzt sich aus etlichen tausend Euro Mineralölsteuer (jetzt »Energiesteuer«), mehreren tausend Euro Grund- und Grunderwerbsteuer sowie Kfz-Steuer, Gewerbesteuer und etlichen Bagatellsteuern zusammen, und schon sind wir bei rund 125.000 Euronen. Eine erschreckende Summe! Aber es ist ja allgemein bekannt, daß »Steuerzahlers Tag« immer so um die Jahresmitte liegt, mal Ende Juni, mal Anfang Juli. Die ganze erste Hälfte des Jahres arbeiten wir nur für Vater Staat und die Sozialkassen, was bedeutet, daß wir in einem 40jährigen Erwerbsleben rund 20 Jahre nur für die Allgemeinheit malochen und nicht für uns selbst.
Prost Mahlzeit! Darauf einen Schampus zum Trost - auch wenn dann wieder Schampussteuer (»Schaumweinsteuer«) fällig wird, eingeführt 1902 von Kaiser Wilhelm zur Finanzierung seiner Flottenrüstung und genauso zu einer ewigen Abgabe geworden wie nach der Wiedervereinigung der Soli; gut ein Euro pro Flasche. Es ist zum Heulen - und zum Saufen! ;-) Prost!
21.5.15
»Die Spur führt nach Berlin!«
... und zwar diesmal zum vollen Film, nicht nur zu einem Teil davon. Wer weiß, wie lange noch ... Schnell angucken, bevor's wieder gelöscht wird:
Die Spur führt nach Berlin (1952).
Die Kneipen warben mit »Bier aus Kanne und Syphon«, und ein Korn dort kostete 30 Pfennig. Zwei davon braucht nämlich der Bösewicht, um seine flatternden Nerven zu beruhigen. Danach klemmt er sich wieder ans Steuer. Das waren noch Zeiten.
Viel Vergnügen! :-)
Die Spur führt nach Berlin (1952).
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| Die Fiesen pirschen sich an die Guten heran in Westberlins Trümmerlandschaft ... |
Die Kneipen warben mit »Bier aus Kanne und Syphon«, und ein Korn dort kostete 30 Pfennig. Zwei davon braucht nämlich der Bösewicht, um seine flatternden Nerven zu beruhigen. Danach klemmt er sich wieder ans Steuer. Das waren noch Zeiten.
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| ... und hier nahen schon die Guten! :-) |
30.4.15
Die Sklavin im Zug, Flitterwochen mit dem Rohrstock, Lust an hemmungsloser Dominanz - 3 Novitäten zum 1. Mai
Lilo David: Die Sklavin im Zug
Warum erzählt eine Wildfremde einem reisenden Professor im Zug alle Details ihrer Unterwerfung?
In diesem Roman ist die Sklavin nicht nur IM Zug, sondern auch AM Zug ...
Flitterwochen mit dem Rohrstock, ja ein komplettes Eheleben mit dem Rohrstock erleben die Helden der Stories in diesem Band voller Geschichten aus der guten alten Zeit, als man noch wußte, was sich gehörte und was eine Ehe glücklich macht - und die Beziehung zu den Dienstboten sowieso ...
Alexander: Flitterwochen mit dem Rohrstock
Schon als Kind hatte sie Lustgefühle, wenn einer ihrer Klassenkameraden eine Abreibung erhielt oder irgendwie gedemütigt wurde, besonders von Frauen. Heute ist sie selbst eine erwachsene Frau und macht die Männer lustvoll zur Schnecke - wer heult, ist selber schuld ...
Alex Melville: Lust an hemmungsloser Dominanz
Warum erzählt eine Wildfremde einem reisenden Professor im Zug alle Details ihrer Unterwerfung?
In diesem Roman ist die Sklavin nicht nur IM Zug, sondern auch AM Zug ...
Flitterwochen mit dem Rohrstock, ja ein komplettes Eheleben mit dem Rohrstock erleben die Helden der Stories in diesem Band voller Geschichten aus der guten alten Zeit, als man noch wußte, was sich gehörte und was eine Ehe glücklich macht - und die Beziehung zu den Dienstboten sowieso ...
Alexander: Flitterwochen mit dem Rohrstock
Schon als Kind hatte sie Lustgefühle, wenn einer ihrer Klassenkameraden eine Abreibung erhielt oder irgendwie gedemütigt wurde, besonders von Frauen. Heute ist sie selbst eine erwachsene Frau und macht die Männer lustvoll zur Schnecke - wer heult, ist selber schuld ...
Alex Melville: Lust an hemmungsloser Dominanz
Diverse Gedanken zum Tag der Arrrbeit ...
Zum Tag der Arrrbeit: Lohnt sich Arbeit eigentlich noch? Meine z. B.? Oder die meiner Autoren?
Als Joseph von Westphalen in den 90er Jahren nach erfolgreichen (und guten) Essaybänden seinen ersten (mittelmäßigen) Roman schrieb, verriet er später: »Einen Fortsetzungsband wollte ich nur in Angriff nehmen, wenn der erste Band mindestens 15.000 Käufer findet. Für weniger Leser mache ich mir die Mühe nicht.« er hatte Glück, sein erster Roman kam über die selbstgelegte Meßlatte. Goldene Zeiten - und ein großer Verlag natürlich; für Kleinverlage sah's damals schon bescheidener aus.
Ein Verlag wie MARTERPFAHL konnte eigentlich nur über das Internet groß werden - der traditionelle Buchhandel meidet ihn, und so was wie »Onanieren für Profis« oder »Windeln, Stöckchen, strenge Gouvenanten« kauft auch kein Fan bei der langjährigen Buchhändlerin seines Vertrauens ...
Gleichzeitig macht mir das Internet aber auch das Leben schwer: Mit Gratisbildern, die Bildbände überflüssig machen und wie Blei bei mir im Lager liegen lassen, mit Gratis-Kurzgeschichten, die papierene Kurzgeschichensammlungen überflüssig machen (daß das meiste davon Müll ist, scheint viele Leser nicht zu stören; hoffentlich muß man in künftigen Literaturgeschichten nicht lesen: »Von der hervorragenden deutschen Kurzgeschichte des 21. Jahrhunderts ist leider nichts erhalten; sie ging bei einem Festplattencrash verloren« oder »... sie verflog, als ›die Wolke‹ sich verzog«). Von einer Kurzgeschichtensammlung 5000 Stück zu verkaufen (wie bei »Ins Röckchen gezwungen« und »Die Nacht hat 24 Stunden«), das könnte ich heute nicht mehr, da können die Geschichten noch so gut sein.
Ist es aber nicht auch für den Autor eine Beleidigung und Geringschätzung, wenn immer weniger Leute bereit sind, für seine Geschichten einen angemessenen Preis zu bezahlen, wenn sie seinen Fleiß und seine Kreativität für lau oder für fast lau haben wollen? Und so ist das leider. Einige meiner Autoren publizieren selbst oder über einen Verlag ihre neuen Titel als Ebooks, mit durchaus mäßigem Erfolg, denn auch die Preise sind überaus mäßig. Kaum einer scheint bereit zu sein, mehr als zwei, drei Euro für ein Ebook auszugeben. Einer schrieb mir: »Der neue Titel wurde vom Verlag zum Kampfpreis von 0,99 Euro auf den Markt geworfen, und innerhalb von einem Monat waren 500 Stück verkauft. Danach wurde der Preis auf 3,99 Euro angehoben, und der Verkauf brach auf 20 Stück pro Monat ein. Mein Honorar aus diesem Titel: rund 90 Euro.« Und vorher hatte er sich beklagt, weil sich meine Auflagen ja »bei 300 Stück einpendeln« würde. Ärgerlich, ja, 3000 Stück wären mir auch lieber, aber mit 300 Stück hätte er wenigstens an die 400 Euro verdient. Trotzdem wünsche er mir viel Glück - ja, ich werd's brauchen können ...
Ganz vom Schreiben von Erotikgeschichten abgekommen ist einer meiner Erfolgsautoren (leider, leider). Ein Garantiehonorar in der Höhe für 3000 verkaufte Stück hätte ihn wohl davon abgehalten, denn er meint, wenn er einen Monat mit dem Schreiben eines Romans beschäftigt sei, erwarte er daraus auch einen Ertrag, der wenigstens halbwegs einem Monatseinkommen entspreche.
Tja, dann wird mir wohl nix anderes übrigbleiben, als einfach weiterzumachen ...
PS: Ein erfahrener Verlagsmensch sagte auf meine Gedanken, eventuell dem Amazon-»Advantage«-Programm beizutreten: »BLOSS NICHT!« - Werd' ich beherzigen. :-)
Möpse und more - Frühlingsgefühle zum Tag der Arrrbeit
»Wie sagte die Magd so schön?: ›Schicken ist fön!‹«
Frühlingsgefühle allerorten - da tut es gut, sich mal einen Porno aus der guten alten Zeit reinzuziehen, von 1974, als die 68er Liberalisierung - gerade in puncto Sex und Pornographie - schon gelebte Realität war, aber die miese Stimmung durch Wirtschaftskrise und Aids noch in der Zukunft lag: Wenn die prallen Möpse hüpfen, so der Link auf den Trailer.Typische Sätze: Sie: »Du bist echt ein guter Bumser! Letzte Nacht bin ich neun mal gekommen!« - »Da hatte ich einen schlechten Tag, Schatz.« Sie (später): »Du redest und redest, und dann bumst du und bumst, und dann gibt es immer wieder Probleme!« - Eine Nutte: »Dreimal spanisch und einmal griechisch und zweimal französisch (...), das macht dann 1500 Mark!« Anwesende Frau, zornig: »Du verbumst deinen Lohn!«
Schon typographisch ist dieser Film ein Kind seiner Zeit. Leider endete der Versuch, einige Screenshots zu machen, damit, daß gerade über den prallen, hüpfenden Möpsen immer dieses STARTEN-Zeichen zu sehen ist, so daß der verehrte Leser doch bitte selber direkt auf den Link oben gehen möge.
Mädels in Ketten
Wer es SMiger mag, der greife zu Frauengefängnis (der Schweizer Film von 1976, nicht der US-Film von 1950). Hier derselbe Trailer auf Youtube. Die Nase habe ich mir damals an den diesbezüglichen Kino-Aushängen plattgedrückt, die Bilder mit den halbnackten Frauen in Fesseln waren beeindruckend:
Ja, ja, ich weiß schon, beides sind nur Trailer, leider, leider - und bei Filmen wie »Wo Gangster um die Ecke knallen« oder »Zigarren werden nachts gerollt« - keine Erotikfilme - fand ich nicht mal einen solchen, sorry.
Stalin als Vorbild, und »Putin wird schon bald genauso groß«
Julia Smirnova beleuchtet hier die Geschichte des russischen Rockerclubs »Nachtwölfe« (wir berichteten), insbesondere wie sie sich von einem westlich-liberalen Motorradclub in einen patriotisch-russischen verwandelten, dessen Chef nun sogar Stalin als vorbildlich empfindet. Frau Smirnova wollte er allerdings kein Interview geben, weil deren Artikel - hier eine Auflistung - ihm mißfielen ...
Das letzte Bier wird allzu teuer ...
... denn dann wird abgerechnet. Dann zahlen wir die Quittung für die Geldschwemme, die Mario Draghi uns derzeit ebenso präsentiert wie Niedrigzins und Euroschwäche gegenüber dem Dollar. Hier die fundierte Darstellung von Roland Tichy: Das letzte Bier ist sooo teuer. Auch nicht schlecht: seine sieben Irrtümer zur Flüchtlingspolitik.
Feministin arbeitet probeweise als Nutte
Ist Nuttesein wirklich so erniedrigend, und sind Freier so fies, wie es immer heißt? Eine Feministin ermittelt hautnah.
AfD am Scheideweg?
Die Rechten, vor allem aus Ostdeutschland, werden immer einflußreicher in der AfD, konstatieren die baden-württembergischen AfD-Abgeordneten Kölmel und Starbatty. Es hagelt Rücktritte, vor allem von Liberalen, und Merkel stellt schon mal den Sekt kalt. Der SPIEGEL zitiert Kölmel, der zu einem Bild, das die EU-Abgeordneten der AfD in lächelnder Verbundenheit zeigt: »Das Bild ist leider Geschichte.« Auch der Tagesspiegel befaßt sich mit der Lage. Wahrscheinlich hat die JF recht mit der Behauptung, wir erlebten vor unseren Augen eine Tragödie - den Zerfall nämlich einer hoffnungsvoll gestarteten Alternative für Deutschland. Erste Zeitungen melden: AfD unter 5 %. Gut, Außenstehenden kann es egal sein, aber nicht denen, die (wie ich) auf eine liberal-konservative, euro- und EU-kritische Alternative gehofft hatten. Es ist wohl bald Zeit für mich, meinen Hut zu nehmen *mildeseufz*.
Die Sozis und die Diktatoren
Schröder hat's vorgemacht mit seinem Job bei Gazprom, Tony Blair berät seit 2011 den kasachischen Diktator Nasarbajew: Die Sozis und die Diktatoren.
Keuschgehaltene Knackis
Als ob die Knacki's nicht schon schwer genug hätten - jetzt verbietet ihnen eine moralinsaure Berliner Regierung auch noch die Pornos. Aber die Nichtknackis sind auch nicht viel besser dran - die Bezirksregierung Friedrichshain-Kreuzberg verbietet sexy Werbung. Das ist ja fast so schlimm wie Jürgen Todenhöfers Ergüsse: Einmal Kalifat mit Frühstück.
Poetischer Tango
Mai ist's (demnächst), alles blüht auf, die Lilien noch nicht, vor allem nicht in Finnland - um so liebevoller besang man sie: »Liljankukka«, »Lilienblüte«, hier in einer poetischen italienischen Version.
Und das war's mit dieser ellenlangen Mai-Postille. Einen wunderschönen arbeitsfreien 1.5. wünsche ich! :-)
17.4.15
Aktuelles: Was knattert so spät durch Nacht und Wind?
... s'ist der Putin mit seinem Kind - seinem ideologischen Kind, denn er und der Präsi des russischen Rockerclubs »Nachtwölfe« sind ein Herz und eine Seele, sind doch die russischen Krad-Kameraden genauso stramm nationalistisch wie der Präsi ganz Rußlands selbst. Und so veranstalten die Biker dann eine Motorrad-Parade zum einjährigen Jubiläum des zweifelhaften Krim-Referendums und schlagen sich auch in Luhansk und anderen Orten der Ostukraine auf Seiten der Rebellen und Separatisten. Wahrscheinlich sehen sie das irgendwie als »Befreiung« an, genau wie den Vormarsch der Roten Armee gen Berlin 1945. Manche Putin-Verehrer kleben sich den Spruch Marschall Schukows »nach Berlin!« an die Windschutzscheibe ihres Autos - das sollten sich alle deutschen Putin-Verehrer merken.
Nun war es in der Tat erfreulich, daß der Faschismus ging; weniger erfreulich aber, daß der Kommunismus kam. Im Osten Europas wechselte nur die Uniformfarbe der Gefängniswärter, das Gefängnis wurde nicht aufgelöst, leider, leider. Auch im KZ Buchenwald wurde nur kurz durchgelüftet, und danach wurden wieder neue Häftlinge reingestopft und übel behandelt, z.T. sogar dieselben wie vorher, etwa wackere Sozialdemokraten, die unter Adolf gesessen hatten und unter Josef wieder saßen, etwa weil sie die Zwangsvereinigung der SPD mit der KPD mißbilligten. Der SPD-Vorsitzende der Westzonen, Kurt Schumacher, sagte dann auch sehr richtig: »Kommunisten sind rotlackierte Nazis.«
Die Spur der »Befreiung«, d. h. der westwärts vorrückenden Sowjetisierung (kurz nach Beseitigung der Nazis) möchten die russischen Biker in einem Motorradkorso gen Westen nachzeichnen, von Rußland über Polen, die Slowakei und Tschechien, und am 9. Mai wollen sie in Berlin eintreffen. In Polen, das doch unter den Nazis mehr gelitten hat als viele andere Länder, regt sich bereits Widerstand: 9000 Unterschriften wurden gesammelt, um den knatternden »Nachtwölfen« die Einreise zu verbieten. »›Mit wehenden russischen Flaggen wollen sie den Weg der Roten Armee nachfahren, die Polen niemals Freiheit gebracht hat‹, sagte Jarek Podworski, ein Biker aus dem ostpolnischen Lublin, der die Petition gestartet hatte«, berichtet die WELT, und hier - mit mehr Bildern - die FAZ.
NACHTRAG: Es scheint so, als würde die russische Bikerparade durch Berlin von den deutschen Behörden untersagt.
»Bargeld lacht« - noch, aber schon bald soll ihm das Lachen vergehen, ...
... so fordern es diverse Politiker in immer wieder neuen Vorstößen im Verein mit den Bankern, die beide den Bürgern die Unabhängigkeit und Diskretheit des Bargelds entziehen wollen, die die Bürger an die Leine der totalen Überwachung und Kontrolle legen wollen, den fortan gläsernen Bürger. Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Autobahnmaut. Immer wieder haben Politiker gebohrt und gebohrt, und jetzt kommt sie (ärgerlicherweise). Über die neuesten Vorstöße der Politiker in Richtung »Abschaffung des Bargelds« siehe hier.
Freiheit, die sie suchen?
In Italien stehen jetzt afrikanische, muslimische Bootsflüchtlinge vor Gericht, die christliche Mitflüchtlinge im Streit über Bord gekippt haben sollen. Ist das die Freiheit, die sie hier in Europa suchen - die Freiheit, einen aggressiven Islam zu verbreiten?
Deutsch sei viel zu elitär -
meint die aus Marokko stammende gegenwärtige französische Kultusministerin und strich die Deutschstunden drastisch zusammen. Die WELT berichtet.
Dieser Conchita ist nicht alles wurst
Tagsüber arbeitet sie an einflußreicher Stelle in der niederländischen Zentralbank, abends schafft sie als Domina an: »Conchita van der Waals«, so ihr Künstlername in ihrem Zweitjob. »Arbeitete« muß man inzwischen sagen, denn ihren Bankjob ist sie mittlerweile los, seit ihr Doppelleben ruchbar wurde. Ein Bericht darüber in der Schweizer Zeitung »Blick« ist von Deutschland aus gar nicht abrufbar, ist gesperrt - nicht aber dieser Bericht in der Basler Zeitung.
Gute Nacht und schönes Wochenende!
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| Putin und seine Biker, die »Nachtwölfe«. Er hält schützend die Hand über sie, sie organisieren schon mal 'ne Demo wie den »Anti-Maidan« |
Die Spur der »Befreiung«, d. h. der westwärts vorrückenden Sowjetisierung (kurz nach Beseitigung der Nazis) möchten die russischen Biker in einem Motorradkorso gen Westen nachzeichnen, von Rußland über Polen, die Slowakei und Tschechien, und am 9. Mai wollen sie in Berlin eintreffen. In Polen, das doch unter den Nazis mehr gelitten hat als viele andere Länder, regt sich bereits Widerstand: 9000 Unterschriften wurden gesammelt, um den knatternden »Nachtwölfen« die Einreise zu verbieten. »›Mit wehenden russischen Flaggen wollen sie den Weg der Roten Armee nachfahren, die Polen niemals Freiheit gebracht hat‹, sagte Jarek Podworski, ein Biker aus dem ostpolnischen Lublin, der die Petition gestartet hatte«, berichtet die WELT, und hier - mit mehr Bildern - die FAZ.
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| Aus Bikern (Wölfen) werden Bettvorleger? Leider nicht ... |
NACHTRAG: Es scheint so, als würde die russische Bikerparade durch Berlin von den deutschen Behörden untersagt.
»Bargeld lacht« - noch, aber schon bald soll ihm das Lachen vergehen, ...
... so fordern es diverse Politiker in immer wieder neuen Vorstößen im Verein mit den Bankern, die beide den Bürgern die Unabhängigkeit und Diskretheit des Bargelds entziehen wollen, die die Bürger an die Leine der totalen Überwachung und Kontrolle legen wollen, den fortan gläsernen Bürger. Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Autobahnmaut. Immer wieder haben Politiker gebohrt und gebohrt, und jetzt kommt sie (ärgerlicherweise). Über die neuesten Vorstöße der Politiker in Richtung »Abschaffung des Bargelds« siehe hier.
Freiheit, die sie suchen?
In Italien stehen jetzt afrikanische, muslimische Bootsflüchtlinge vor Gericht, die christliche Mitflüchtlinge im Streit über Bord gekippt haben sollen. Ist das die Freiheit, die sie hier in Europa suchen - die Freiheit, einen aggressiven Islam zu verbreiten?
Deutsch sei viel zu elitär -
meint die aus Marokko stammende gegenwärtige französische Kultusministerin und strich die Deutschstunden drastisch zusammen. Die WELT berichtet.
Dieser Conchita ist nicht alles wurst
Tagsüber arbeitet sie an einflußreicher Stelle in der niederländischen Zentralbank, abends schafft sie als Domina an: »Conchita van der Waals«, so ihr Künstlername in ihrem Zweitjob. »Arbeitete« muß man inzwischen sagen, denn ihren Bankjob ist sie mittlerweile los, seit ihr Doppelleben ruchbar wurde. Ein Bericht darüber in der Schweizer Zeitung »Blick« ist von Deutschland aus gar nicht abrufbar, ist gesperrt - nicht aber dieser Bericht in der Basler Zeitung.
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| Der ist nicht alles wurst - die erteilt Benimm-Zensuren! ;-) |
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| Kein Job mehr als Bankerin? Das geht mir doch am Arsch vorbei! |
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| Da hört doch nun alles auf! ;-) ... und die Verpixelung der Augen ist komplett nutzlos |
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| Komm mich doch mal besuchen, dann spielen wir! :-) |
5.4.15
Kalte Ostern, wieder einmal ...
... die Nachtfröste wollen und wollen nicht weichen, jeden Morgen sind die Autoscheiben vereist. Das Auto benutzte ich auch nicht heute morgen, nein, ich machte meine (fast) erste Frühlingsausfahrt mit dem Roller, der den Winter in meiner Garage sehr gut überstanden hat, besser als alle Roller und Kräder zuvor. Bei strahlendem Sonnenschein, aber eisig kaltem Wind ein paar Kilometer zur Tanke, Benzin und Luft auffüllen, Bockwurst, Käse und Kaffee frühstücken.
Wieder zu Hause, Lektüre am PC:
Gut ein Jahr ist es jetzt her, daß W. Putin die Krim besetzen ließ und ihre Annexion durch Rußland durch ein eiligst anberaumtes und durchgeführtes Pseudo-Referendum absegnen ließ. Vor die Wahl gestellt zwischen »Beitritt zu Rußland sofort« und »Beitritt zu Rußland später«, stimmten - oh Wunder - angeblich 97 % mit Ja. »Das kennen wir schon«, werden die Balten gedacht haben und des Jahrs 1940 gedacht haben, als - oh Wunder - 99 % der Bevölkerung in einer »Abstimmung« demütig um Aufnahme in die Sowjetunion flehten.
Die Abstimmung kann man in der Pfeife rauchen - sofern einem nicht schlecht wird davon. Zu den »Unregelmäßigkeiten« hier die ZEIT und hier die NZZ. Ganz viel Verständnis für Rußlands und Putins Position hat Frau Gabriele Krone-Schmalz, eine, wie man hier nachlesen kann, bezahlte Beraterin diverser kremlnaher Institutionen. Als Beobachter beim Referendum waren Putin nur Vertreter westeuropäischer Rechtsparteien genehm (siehe hier), etwa Ewald Stadler von der konservativen österreichischen REKOS (Reformkonservative), der an der Durchführung des Krim-Referendums nichts Unkorrektes fand, aber Stein und Bein schwört, daß die Nato einen großen Krieg mit Rußland will und darum Waffen durch Wien gen Osten rollen läßt, siehe hier. (In Wirklichkeit waren's wahrscheinlich fabrikneue, für die Niederländer bestimmte Steyr-Panzer, daher noch ohne Hoheitszeichen.)
Dann schon lieber was Erbauliches, Aufbauendes - Bilder von Orientalisten, Sie wissen schon, jenen Salonmalern des 19. Jahrhunderts, die sich und das Publikum an orientalischen Szenerien ergötzten, besonders gern an Sujets wie »Europäerin wird von finsteren Orientalen auf dem Sklavenmarkt verkauft / in einen Harem gesteckt / nackt zur Schau gestellt«. Im Herbst 2005 besuchte ich eine ganze Ausstellung solcher Orientalistengemälde in Krems, östlich von Wien. Besonders eindrucksvoll Franz Eisenhuts riesig breiter Ölschinken von 1891: Liegende nackte Haremssklavinnen, die Füße in einer prangerartigen Vorrichtung, auf ihre Bestrafung wegen irgendwas wartend ...
Da muß der Blog noch rechts anbauen, um alles zeigen zu können :-)
Blogkompatibler sind da schon fesche Formate wie dieses hier:
Oder das hier:
»Entführung einer Herzegowinerin« - sicher soll sie auch in einen Harem verschleppt werden, das arme Ding! Wie sie romantisch-verzweifelt die Arme in die Luft stößt!
Die ganze Galerie sieht man hier - aber Vorsicht: Manches davon sei »NSFW«, d. h. »not safe/suitable for work«, ungeeignet für die Arbeit - Sie verstehen, wenn da plötzlich der Chef hinter einem steht und einem über die Schulter guckt ;-). Wieder was Neues gelernt - und das war das heutige Wort zum (Oster-)Sonntag - frohen Ostermontag noch! (In Sevilla waren neulich schon 31 Grad - wenn wir uns doch davon ein paar Grad abschneiden könnten! Wo bleibt der Klimawandel, wenn man ihn braucht?)
Wieder zu Hause, Lektüre am PC:
Gut ein Jahr ist es jetzt her, daß W. Putin die Krim besetzen ließ und ihre Annexion durch Rußland durch ein eiligst anberaumtes und durchgeführtes Pseudo-Referendum absegnen ließ. Vor die Wahl gestellt zwischen »Beitritt zu Rußland sofort« und »Beitritt zu Rußland später«, stimmten - oh Wunder - angeblich 97 % mit Ja. »Das kennen wir schon«, werden die Balten gedacht haben und des Jahrs 1940 gedacht haben, als - oh Wunder - 99 % der Bevölkerung in einer »Abstimmung« demütig um Aufnahme in die Sowjetunion flehten.
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| »Wahl«kabinen mit Vorhängen in den russischen Nationalfarben - da weiß man, wohin die Reise geht |
Dann schon lieber was Erbauliches, Aufbauendes - Bilder von Orientalisten, Sie wissen schon, jenen Salonmalern des 19. Jahrhunderts, die sich und das Publikum an orientalischen Szenerien ergötzten, besonders gern an Sujets wie »Europäerin wird von finsteren Orientalen auf dem Sklavenmarkt verkauft / in einen Harem gesteckt / nackt zur Schau gestellt«. Im Herbst 2005 besuchte ich eine ganze Ausstellung solcher Orientalistengemälde in Krems, östlich von Wien. Besonders eindrucksvoll Franz Eisenhuts riesig breiter Ölschinken von 1891: Liegende nackte Haremssklavinnen, die Füße in einer prangerartigen Vorrichtung, auf ihre Bestrafung wegen irgendwas wartend ...
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| Viel zu breit fürs Blog: Sklavinnen »vor dem Urteil«, Franz Eisenhut, 1890 |
Blogkompatibler sind da schon fesche Formate wie dieses hier:
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| Das war ein guter Einkauf! lächelt der Herrscher wohlwollend, als ihm die neue europäische Sklavin vorgeführt wird |
Oder das hier:
»Entführung einer Herzegowinerin« - sicher soll sie auch in einen Harem verschleppt werden, das arme Ding! Wie sie romantisch-verzweifelt die Arme in die Luft stößt!
Die ganze Galerie sieht man hier - aber Vorsicht: Manches davon sei »NSFW«, d. h. »not safe/suitable for work«, ungeeignet für die Arbeit - Sie verstehen, wenn da plötzlich der Chef hinter einem steht und einem über die Schulter guckt ;-). Wieder was Neues gelernt - und das war das heutige Wort zum (Oster-)Sonntag - frohen Ostermontag noch! (In Sevilla waren neulich schon 31 Grad - wenn wir uns doch davon ein paar Grad abschneiden könnten! Wo bleibt der Klimawandel, wenn man ihn braucht?)
3.4.15
Die Tschechen wissen es ... (+ 2 Nachträge)
... wer im Zweifel für die Freiheit der kleineren ostmitteleuropäischen Länder geradesteht: die Amis. Mit Jubel, Nato- und US-Fahnen begrüßten etliche Prager die von Baltikum- und Polenmanövern in ihre bayrischen Kasernen zurückkehrenden amerikanischen Truppen:
Hier der komplette Artikel der DAILY MAIL. Frohe Ostern, liebe Leser! (Auffällig ist - siehe Karte im Daily-Mail-Artikel -, daß die aus Polen nach Nordbayern heimkehrenden Truppen die Ex-DDR sorgfältig umfuhren, anstatt bequem über die Autobahn Stettin-Berlin-Nürnberg zu fahren; ob das dem 2+4-Vertrag geschuldet ist, der in der Ex-DDR die Stationierung ausländischer Waffen und Truppen verbietet - und vielleicht sogar deren schlichte Durchfahrt? - Der tschechische Ex-Premier Vaclav Klaus findet derweil in Interviews verständnisvolle Worte für Putin und die Russen.)
NACHTRAG:
Manche von der AfD wissen's anscheinend nicht so ganz, wem wir unsere Freiheit verdanken. Eine Erfurter Resolution will die AfD weiter nach rechts öffnen, zum Deutschnationalen (und Amerikafeindlichen, Rußlandfreundlichen) hin. Bernd Kölmel von der Ba-Wü-AfD findet dazu genau die richtigen Worte.
NACHTRAG 2:
Hier wehrt sich - erbost, und das zu Recht - Prof. Starbatty gegen den Vorwurf, er sei ein angepaßter Technokrat: Wir kämpfen wie die Löwen! :-)
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| US- und Natofahnen in Prag |
Hier der komplette Artikel der DAILY MAIL. Frohe Ostern, liebe Leser! (Auffällig ist - siehe Karte im Daily-Mail-Artikel -, daß die aus Polen nach Nordbayern heimkehrenden Truppen die Ex-DDR sorgfältig umfuhren, anstatt bequem über die Autobahn Stettin-Berlin-Nürnberg zu fahren; ob das dem 2+4-Vertrag geschuldet ist, der in der Ex-DDR die Stationierung ausländischer Waffen und Truppen verbietet - und vielleicht sogar deren schlichte Durchfahrt? - Der tschechische Ex-Premier Vaclav Klaus findet derweil in Interviews verständnisvolle Worte für Putin und die Russen.)
NACHTRAG:
Manche von der AfD wissen's anscheinend nicht so ganz, wem wir unsere Freiheit verdanken. Eine Erfurter Resolution will die AfD weiter nach rechts öffnen, zum Deutschnationalen (und Amerikafeindlichen, Rußlandfreundlichen) hin. Bernd Kölmel von der Ba-Wü-AfD findet dazu genau die richtigen Worte.
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| Stimme der Vernunft: Bernd Kölmel |
Hier wehrt sich - erbost, und das zu Recht - Prof. Starbatty gegen den Vorwurf, er sei ein angepaßter Technokrat: Wir kämpfen wie die Löwen! :-)
10.3.15
»NoFap« - haltet eure Wichsgriffel im Zaum!
Es scheint eine neue Bewegung zu sein: »NoFap« - von »Fapping«, anscheinend ein Slangbegriff für »Wichsen«: Der Verzicht auf dasselbe, und das einen stolzen Monat lang.
Genausogut könnte ein Kettenraucher einen Monat lang aufs Rauchen verzichten ...
Doch laut eigenem Bekunden schaffte es der Autor dieses WELT-Artikels es mit Mühe.
Wieviel schöner und stilvoller wäre es geworden, hätte ihn eine strenge Herrin in das eingezwängt:
Hier der passende Buchtitel dazu.
Sogar schlecht erzogene Prinzen kommen in den Gürtel:
Da kann man schon am Wappen am Gürtel ablesen, wem der Inhalt gehört - jedenfalls NICHT dem, der darin steckt. Und wenn die Queen mal vier Wochen lang auf Dienstreise geht und der Prinzgemahl zu Hause putzen und fegen und »Stallwache« halten muß - tja! Prinzi ins Gürtelchen! :-)
Wie schön wäre es für die im Keuschheitsgürtel Steckenden doch, würde die Herrin ihrer Herzen (und Schwänze) ihnen aus diesem Buch jeweils eine Gutenachtgeschichte vorlesen!:
Das würde doch das Herz erwärmen (und noch viel mehr), das Vorlesen aus aus diesem Wixbestseller.
Steiler als die dollste Erektion ist jedoch die merkwürdige Besucherstatistik dieses Blogs in den letzten Wochen:
Viel Spaß, liebe Leser! :-)
Genausogut könnte ein Kettenraucher einen Monat lang aufs Rauchen verzichten ...
Doch laut eigenem Bekunden schaffte es der Autor dieses WELT-Artikels es mit Mühe.
Wieviel schöner und stilvoller wäre es geworden, hätte ihn eine strenge Herrin in das eingezwängt:
Hier der passende Buchtitel dazu.
Sogar schlecht erzogene Prinzen kommen in den Gürtel:
Da kann man schon am Wappen am Gürtel ablesen, wem der Inhalt gehört - jedenfalls NICHT dem, der darin steckt. Und wenn die Queen mal vier Wochen lang auf Dienstreise geht und der Prinzgemahl zu Hause putzen und fegen und »Stallwache« halten muß - tja! Prinzi ins Gürtelchen! :-)
Wie schön wäre es für die im Keuschheitsgürtel Steckenden doch, würde die Herrin ihrer Herzen (und Schwänze) ihnen aus diesem Buch jeweils eine Gutenachtgeschichte vorlesen!:
Das würde doch das Herz erwärmen (und noch viel mehr), das Vorlesen aus aus diesem Wixbestseller.
Steiler als die dollste Erektion ist jedoch die merkwürdige Besucherstatistik dieses Blogs in den letzten Wochen:
Viel Spaß, liebe Leser! :-)
2.3.15
Nerze bei Westwind und andere Neuigkeiten
Bei Westwind - also ziemlich oft - fangen die Nerze an zu schreien ...
... und sich totzubeißen - jedenfalls wenn sie im Infraschallbereich von Windkraftanlagen gehalten werden, und die wachsen in Dänemark üppiger als der Spargel in Deutschland. Menschen können den Infraschall nicht hören, reagieren aber oft mit Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und allerlei anderen Beschwerden. Doch Dänemark will auf »komplett erneuerbar« umstellen - was ficht die Regierung da ein Wehwehchen oder ein noch höherer Strompreis als in Deutschland an! Näheres hier.
»Sagst du, lieber Bruder, dich los vom Satan, sagst du dich los auch vom Islam?«
»Ja!« antworteten mittlerweile rund 400 Muslime in der Dreieinigkeitskirche zu Berlin. Einer von ihnen: »Im Namen des Islam werden viele Menschen getötet, da will ich nicht mehr dazugehören.« Halleluja! Näheres hier.
Seit wann hat Lucky Luke einen Grashalm statt einer Zigarette im Mund?
Seit die Anti-Rauch-Hysteriker mehr und mehr das Sagen haben. Alte Fotos müssen retuschiert werden wie einst im Kommunismus, ist doch die Fluppe ähnlich in Ungnade gefallen wie damals nur Leo Trotzki. Der Druck der Anti-Rauch-Lobby ist immens, sogar alte Filmbilder und Fotos werden nachträglich umgelogen. Näheres hier.
... und sich totzubeißen - jedenfalls wenn sie im Infraschallbereich von Windkraftanlagen gehalten werden, und die wachsen in Dänemark üppiger als der Spargel in Deutschland. Menschen können den Infraschall nicht hören, reagieren aber oft mit Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und allerlei anderen Beschwerden. Doch Dänemark will auf »komplett erneuerbar« umstellen - was ficht die Regierung da ein Wehwehchen oder ein noch höherer Strompreis als in Deutschland an! Näheres hier.
»Sagst du, lieber Bruder, dich los vom Satan, sagst du dich los auch vom Islam?«
»Ja!« antworteten mittlerweile rund 400 Muslime in der Dreieinigkeitskirche zu Berlin. Einer von ihnen: »Im Namen des Islam werden viele Menschen getötet, da will ich nicht mehr dazugehören.« Halleluja! Näheres hier.
Seit wann hat Lucky Luke einen Grashalm statt einer Zigarette im Mund?
Seit die Anti-Rauch-Hysteriker mehr und mehr das Sagen haben. Alte Fotos müssen retuschiert werden wie einst im Kommunismus, ist doch die Fluppe ähnlich in Ungnade gefallen wie damals nur Leo Trotzki. Der Druck der Anti-Rauch-Lobby ist immens, sogar alte Filmbilder und Fotos werden nachträglich umgelogen. Näheres hier.
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