25.9.23

Wort zum Montag (25.9:) Olaf allein im Haus (wie einst Greta) - Schottergärten in die Kiesgrube - Angeknabberte Führerscheine - Vertreibung kritischer Journalisten

 

So schaut's leider aus bei Malern, Musikern, Schreiberlingen (egal ob Zeitung oder Buch) ... 

Gähnendes Desinteresse schlug neulich Bundeskanzler Scholz in New York entgegen: 

UN-Vollversammlung: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht in New York vor fast leeren Stuhlreihen.

Siehe hier. - Haben Sie sich bei Greta Thunfischs Auftritt vor der Weltklimakonferenz in Kattowitz 2018 auch gewundert, daß der Beifall so dünn klang? Das Mädel trat nach dem Ende des offiziellen Programms vor fast leeren Rängen auf:

Leider habe ich nicht mehr Fotos abgespeichert ...

"Die nächste Schnapsidee" ist auch schon da: Die Deutschen sollen auf freistehende Einfamilienhäuser verzichten, weil die zu unökologisch seien, siehe hier. Ab in die Platte à la DDR - aber VONOVIA verkündet hier, den Bau von Wohnblocks einzustellen, weil man bei den explodierenden Kosten sonst pro Mieter 20 Mäuse pro (Quadrat-)Meter nehmen müßte ... 

Also ab ins Reihenhäuschen *seufz* ... Eine meiner Autorinnen, nennen wir sie Miller, hatte einen englischen Vater, und verkündete dann irgendwann auf ihrer Homepage, sie habe sich an den Familiensitz der Millers zurückgezogen. Ich hab' mir dann immer so ein schmalbrüstiges Reihenhäuschen vorgestellt ...  Spart ja auch Mühen und Moneten. Jetzt noch einen arbeitssparenden Kies-Vorgarten - aber da kennt man den Grünen Kretschmann schlecht, denn wenn Grüne was sehen, was ihnen mißfällt, verbieten sie's prompt, siehe hier. Es sei denn, man hat genug Schotter, um die Buße zu bezahlen ... Nahe meinem neuen Wohnort sieht man sowieso dauernd schwere Lkw vom "Schotterwerk Gfrörer" - jetzt weiß ich auch, warum :-) - Die zwangsweise Verkrautung der Dörfer und Städte ist sowieso befohlen via Zwangsfassadenbegrünung; Link spar ich mir mal ... 

Mehr Wohnraum wird's also nicht geben - bloß mehr Migranten: Laut EuGH dürfen wir keine Migranten mehr zurückweisen, siehe hier. 

Unseren Führerscheinen geht's auch wieder ans Leder, siehe u. a. hier, aber auch hier und hier. - Als ich 1981 meinen Autoführerschein machte, bekam ich den damals üblichen grauen Lappen. Als ich 1998 den Führerschein Klasse 1 machte, wurde der graue Lappen durch das damals übliche kleinerformatige rosa Papier ersetzt. "Warum haben Sie nicht einfach in den grauen Lappen einen Stempel 'erweitert auf Klasse 1, Motorräder' gesetzt?" Aber das machte man nicht mehr; schon 1998 war das Bestreben spürbar, die Zahl der alten grauen Lappen zu verringern ... Etwa 2003 verlor ich das rosa Papier auf einer Reise; einfach irgendwo aus der Jackettasche gerutscht oder so ... Ich meldete das Papier als verloren und bekam dann den damals schon eingeführten Plastikkartenausweis. Bei dessen Aushändigung wurde mir allerdings gesagt: "Wenn Sie bis 17 Tonnen fahren wollen, müssen Sie sich mit 58 einer Gesundheitsprüfung unterziehen." Der alte Führerschein Klasse 3 galt für Pkw und für Lkw bis 7,5 Tonnen; mit einem einachsigen Anhänger allerdings durfte man bis zu 13 Tonnen oder sogar bis zu 17 Tonnen fahren. Und nun wurden diese Rechte einfach durch den Führerscheintausch eingeschränkt ... "58 Jahre" schien damals noch fern, 18 Jahre in der Zukunft - aber vorletztes Jahr, 2021, wäre die Gesundheitsprüfung fällig gewesen, und wer weiß, was bei solchen Prüfungen 'rauskommt ... Besser, man meidet sie ... Also verzichtete ich schweren Herzens auf den noch schwereren vier Tonnen und begnügte mich mit 13 Tonnen. 

Neulich einen vom Fernsehen nach Youtube übertragenen Reportagebeitrag gesehen, wo geschildert wurde, wie ein bayrischer Rentner freiwillig seinen alten, grauen Lappen in einen der neuen Plastikkartenführerschein umtauschen wollte. Statt eines neuen Führerscheins bekam er Post vom Amt. "Wenn die Post gelblich anläuft, droht Ungemach." Er sei doch wohl Diabetiker und nehme Neuroleptika (woher wissen die das überhaupt?); er solle erst mal seine Fahrtauglichkeit nachweisen. Ein Attest seiner Hausärztin wurde nicht akzeptiert, ein zweites mußte her, und am Ende stand nach einem Papierkrieg und 1100 Euro Kosten beim Rentner die Erkenntnis: "Ich mach nie wieder was freiwillig!" Denn hätte er seinen alten grauen Lappen weiter benutzt, wäre es im Fall einer Kontrolle nur eine Ordnungswidrigkeit gewesen ... 

Ein kritischer Journalist wird aus Deutschland rausgemobbt, siehe hier. Boris Reitschuster lebt mit seiner Familie jetzt in Montenegro. 

Ciao für heute!

22.9.23

Buch der Woche: »Der Herrin Wille geschehe« (Gregor Heiligmann) - WzS 24.9.'23 - Dumme Schwaben - Geräumte Rathäuser - Angie in Trümmern - Islamisten zum Knuddeln u. v. m.

 

Der Herrin Wille geschehe

Als Ebook für 4,99 € erhältlich u. a. bei bol.com, Lehmanns, Legimi; ab 1.11.'23 für nur noch 1,49 €, und am 31.12.2024 wird sich für diesen Titel endgültig der Vorhang senken. 

Hier ein weiterer Textauszug: 

Im Mai 1987 werde ich zum ersten Laiendiakon der Diözese ernannt. Vor der feierlichen Amtseinführung darf ich mir ein dazu passendes Gewand im Paramentenladen in Bamberg aussuchen. Ich finde ein ganz tolles mit sehr viel Spitze, ganz weich, aus Modal und enganliegend wie ein Kleid. Leider kostet es fast 600 DM, und so muß ich mit meinem Arsch für diese Verschwendung bezahlen. Nach der Amtseinführung durch den Erzbischof werde ich vom Pfarrer und meiner Herrin in unseren Keller geführt und bekomme die sechshundert Hiebe, auf mehrere Rationen verteilt. Am Ende bin ich total verstriemt, habe zwei Ladungen Samen des Pfarrers im Maul, die ich mit Pisse meiner Herrin runterschlucken muß, und mein Arsch ist wund vom mehrfachen Analfick. Aber schon am darauffolgenden Sonntag trage ich stolz mein neues, elegantes Gewand und genieße es, als Diakon mit Striemen auf dem Arsch und geiler Wäsche drüber vor dem Altar zu dienen, als sei alles ganz normal.
Für mich ist das wirklich ganz normal. Ich habe gelernt, daß sich die katholische Religion, so, wie ich sie erlebe, durchaus mit den weltlichen Lüsten verträgt. Ich habe gelernt, daß es gut für mich ist, mich den Autoritäten in meinem Leben unterzuordnen und mich von ihnen führen zu lassen: erst meine Mutter, dann der Pfarrer, jetzt als höchste Instanz meine Frau und dazu noch meine Chefin und meine Schwiegermutter. Ich habe akzeptiert, daß ich als devoter Mann unter der Weiberherrschaft ein besseres, erfüllteres Leben habe als je zuvor, und ich genieße jede Sekunde meines Lebens als Sklave, Putzschlampe und Dienstmagd. Ich darf so leben, wie ich es mir erträumt habe, und manchmal etwas schlimmer als das, aber das ist okay so.  

Die Schnitzlers haben in ihrer Villa auch einen Pool in ihrem riesigen Souterrain neben dem besonderen Keller, und so kommt meine Herrin eines Tages auf die Idee, auch dort mit mir Wasserhinrichtung zu spielen. Streng gefesselt und noch nackt werde ich von ihr an den Poolrand geführt. Dort stülpt sie mir einen kleinen, schwarzen, undurchsichtigen Stoffsack über den Kopf und bindet ihn am Hals fest zu. Dann werde ich vom Herrinnengericht, bestehend aus Margot und Christina, wegen fortgesetzter Geilheit zum Tode durch Ertränken und zusätzlich zu vorheriger strenger Züchtigung verurteilt. Dazu werde ich von beiden Herrinnen am ganzen Körper gepeitscht und ich darf keine falsche Zuckung dabei machen, damit ich nicht vorzeitig ins Wasser falle. Nachdem sie mich ausreichend gezüchtigt haben, wird mir ein langer Stoffsack über den ganzen Körper gestreift und unten an den Knöcheln zugebunden. Jetzt muß ich auf meine Hinrichtung warten. Extrem erregt und voller Angst stehe ich da und versuche zu hören, was um mich vor sich geht. Mein (vorher befreiter) Schwanz steht steif und meine Herrin reibt ihn noch zusätzlich durch den Sack hindurch, damit ich so richtig geil bin. Dann erfolgt irgendwann ohne die geringste Vorwarnung der Stoß von vorn, der mich mit dem Arsch zuerst rücklings in den Pool befördert. Gefesselt. wie ich bin, gehe ich erst mal unter. Dann versuche ich mit den Füßen auf den Boden zu kommen, um so den Kopf aus dem Wasser herausheben zu können. Allerdings kann ich mich nicht selbst retten und ersticke fast, denn der Sack saugt sich voll Wasser und läßt kaum Luft durch. Nach schwerem Kampf und großer Panik und Angst werde ich am Ende halb erstickt von meiner Herrin ins flache Wasser gezogen und vom Sack befreit. Für dieses Mal habe ich dank der Gnade meiner Herrin überlebt!
Aber meine Herrin treibt dieses Spiel noch weiter. Beim zweiten Mal kommt es noch schlimmer: Ich muß am Poolrand niederknien und die Fußgelenke werden mit den auf den Rücken gefesselten Händen zusammengebunden, damit ich die Füße nicht wieder auf dem Boden bringen kann, um mich selbst zu retten, sondern noch totaler von meiner Herrin abhänge. Nach dem Schubs ins Wasser treibe ich hilflos umher. In der Fesselposition bekomme ich noch nicht einmal den Kopf kurz über Wasser und würde jämmerlich ertrinken, wenn sie mich nicht rechtzeitig herausziehen würde. Vollgepumpt mit Adrenalin und klatschnaß knie ich anschließend vor den Herrinnen nieder und danke ihnen für meine Rettung. Dieses Spiel mit meinem Leben ist derart geil, daß ich es immer wieder erleben möchte, und auch Christina und Margot macht es riesigen Spaß, mich bis an die Grenzen zu bringen und mir so zu demonstrieren, daß mein Leben wirklich ihnen gehört. Genau dieses totale Ausgeliefertsein, diese Möglichkeit, daß sie mich einfach ertränken könnten, wenn sie es nur wollten, das ist der irre Kick für mich. Deshalb freue ich mich jedes Mal, wenn es wieder heißt, daß ich in den Pool muß.   

Und sonst so?: 

FR 8.9.: Nun ist es da, das neue Heizungsgesetz. Deutschland wird damit in 7 Jahren so viel CO2 sparen, wie China an einem Tag rausbläst - aber Millionen von Hausbesitzern in den Ruin oder die Altersarmut treiben, siehe hier. - "Wo waren denn die Änderungsanträge der Union?" hielt ein Grüner den Kritikern von CDU/CSU entgegen. Ähnlich hielt man den Gegnern von "Stuttgart 21" entgegen, es habe ja die Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung gegeben - allerdings nicht die Möglichkeit, das ganze Projekt pauschal abzulehnen. Wenn ich das ganze Gebäude nicht will, aber um konstruktive Vorschläge für das Tapetenmuster im Wohnzimmer gebeten werde, fühle ich mich verarscht. Zu Recht. (In der Schweiz wurde das Volk vorher gefragt, ob es den neuen Gotthard-Basistunnel will, und als es wollte, wurde der im Zeit- und Kostenrahmen durchgezogen. So macht man das!)

Hier noch mal ein Überblick, wie sehr es mit Deutschlands Wirtschaft bergab geht. 

Schwulenclub neben Asylheim: Hier sieht man, was das für Folgen hat; die Zahl der homophoben Übergriffe hat sich verdoppelt.

Satte Weiden, grasende Kühe, pralle Euter (nein, nicht im Pornobereich): Was jahrzehntelang gut gefiel und einfach dazugehörte, ist jetzt unter Beschuß, nicht nur in Irland (wir berichteten). Dahinter stünden nicht der Umweltschutzgedanke, sondern mächtige Interessen, siehe hier. Wenn ich erstmal das Paßwort habe, kann ich auch sagen, welche ;-) 

"Verbote fürs Klima: 100 europäische Metropolen wollen bis 2030 Fleisch, Milchprodukte und private Autos verbieten – auch zwei Schweizer Städte machen mit" (und 2 deutsche, Heidelberg und Berlin), schreibt die Schweizer WELTWOCHE hier.

Ferientip: So rustikal geht's in der nordalbanischen Provinz noch zu.

Harvard ist spitze - nämlich bei der Unfreiheit. Irgendwas Inkorrektes gesagt, und aus ist's, "Edeka", Ende der Karriere, siehe hier.

Auch in der EU gibt's eine neue Zensurattacke durch den "Digital Services Act", siehe hier.

Schwabenblagen immer dümmer: Nirgendwo ging's mit dem Bildungsniveau deutscher Schüler so schnell bergab wie in Ba-Wü - seit die Grünen regieren, sagt sogar die offiziöse Tagesschau.

2015 empörte mich ein Fall, wo Realschüler innerhalb von 30 Minuten ihre angestammte Schule verlassen mußten, weil der Platz für Asylanten gebraucht wurde. Schlimmer geht's immer: Nun mußte ein Dorf-Rathaus frei gemacht werden für "Schutzsuchende", siehe hier. 

Angie in Trümmern: Das "güldene" Reiterstandbild Merkels zerfiel jetzt in 1000 Trümmer, siehe hier. 

Das goldene Reiterstandbild von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nach nicht einmal zwei Jahren zusammengebrochen.

England zahlt Millionen für eine Extremistenmoschee, siehe hier. 

Was Versöhnliches zum Schluß:

Islamisten zum Knuddeln, siehe hier und hier. Sind sie nicht süß?

Adé erst mal ... (2015 brachte eine afrikanische Flüchtlingsfrau namens Adé in Deutschland ein Mädchen zu Welt, das´sie aus Dankbarkeit für die Mutti aller Flüchtlinge "Angela Merkel" nannte. Mit vollem Namen heißt das Mädel "Angela Merkel Adé".) 

Jetzt aber wirklich Adé! Bis demnäxt!

21.9.23

Wort zum Samstag (23.9.) - Autorenhonorare - Thomas Mann und der kalte Atem des Nichts

D-Mark: Was das Münzgeld der alten Währung noch wert ist

50 Pfennig von 1950: "Bank deutscher Länder"; für so eine Münze bekam man 1949/50 ein Kneipenbierchen ... 

Thomas Mann im Januar 1932: »›Ich habe heute die Quartalsrechnung bekommen. Es weht mir der schauerliche Hauch des Nichts daraus entgegen‹, schreibt er im Januar 1932 entgeistert an Samuel Fischer: eine ›runde Null‹ als Frucht des miesen Herbst- und Weihnachtsgeschäfts.«

Und dabei war er noch einer der Großen. Bei Autoren ist es ähnlich wie bei Schauspielern: Es gibt einige wenige Stars, Großverdiener, einen schmalen Mittelbau und ein breites Fußvolk an Hungerleidern.

Ein Autor vermißte zuletzt meine Abrechnungen für die Zeit ab 2021:  

+++

Deine Nachricht:

Hi Rüdiger, hast du meine Mail bekommen? Ich würde mich freuen, wenn du mein Honorar für die letzten beiden Jahre abrechnen könntest. 🙂

Ich:
Hallo xxx, da würden sich noch mehr Leute freuen. Meine gmx-Mails hab ich seit ein, zwei Wochen nicht gelesen, noch länger nicht die von t-online. Meine Infos über die Verkäufe der letzten zwei Jahre sind noch ganz lückenhaft und müssen von mir erst in den nächsten Wochen zusammengefügt werden, um ein Gesamtbild zu erhalten. Die Verkäufe liegen dermaßen am Boden, daß pro Autor nicht mehr als 100 € zu erwarten sind. Bei dir vielleicht 200 € - höchstens ... (Vgl. Charon: "Nur noch die Handbücher gehen, die Belletristik, egal ob gut oder schlecht, liegt wie Blei - leider.") Schreib mir noch mal (Mailantwort kommt gleich) Deine Kontonr., damit ich nicht lange suchen muß, dann überweise ich Dir in den nächsten Tagen 200 € als Abschlagszahlung, die dann bis Jahresende mit dem endgültigen Honorar verrechnet wird. Gruß, Rüdi 

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Via Kindle Ebook Selfpublishing nehme ich monatlich 50 bis 100 Euro ein (Umsatz, nicht Gewinn), die Ebooks über Bookwire - da ist es noch weniger, und es werden auch Ebooks als "verkauft" gerechnet, bei denen die Käufer auf irgendwelchen Plattformen nur wenige Seiten gelesen und nur wenige Cent gezahlt haben. 

Mit papierenen Büchern habe ich 2022 Umsätze von knapp 700 € gemacht. Wenn ich einen Teil des Gelds aus meinem Hausverkauf in Festgeld für mittlerweile wieder über 4 % anlege, dann bringt mir das mehr als der ganze Miniverlag. Den werde ich Ende dieses Jahres schließen, damit ich nicht wenigstens nicht noch ca. 73 € Rundfunkgebühr an diese doofen Staatsfunker zahlen muß ...  

Soweit für heute *schnüff* - ciao einstweilen!

15.9.23

»WzS« - Die Arbeit des Verlags II - Titanic sinkt endgültig - Saufen um 7


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die saudische Familie Bin Laden bei einem Sommerausflug in Schweden 1971. Rechts im grünen Pulli der damals 13jährige Osama bin Laden; damals noch halbwegs normal, fing er bereits ein Jahr später an, der Familie durch wachsende Frömmelei auf die Nerven zu gehen. Für Frömmelei schien der Clan damals nix übrig zu haben - keine der Frauen trägt einen Schleier, keine Rock oder Kleid. Heute hingegen nehmen viele arabische Touristen die "Schleierei" in ihre europäischen Ferien- und - Gott bewahre! - Wohnorte mit ...  

Seit einigen Wochen preise ich im WzS - Wort zum Sonntag - je einen (Ebook-)Titel und verweise das Politisieren auf den zweiten Platz; außerdem möchte ich mir einen Überblick verschaffen, welcher Titel von mir noch als Ebook lieferbar ist. Die üblichen Verkaufsberichte von Amazon und von Bookwire listen nämlich nur die Titel auf, von denen im aktuellen Berichtszeitraum tatsächlich was verkauft worden ist, und bei unerfreulich vielen Titeln lautet leider die Verkaufszahl: 0 (Null). 

Immerhin an die 50 lieferbare Titel hab' ich noch, die meisten in Ebookform. Hätte ich gar nicht gedacht ... Mehr als 2000 € Umsatz jährlich erwächst daraus aber nicht. Und Gewinn? Nicht so viel wie das Schwarze unterm Nagel ... :-( 

Worte zum Sonntag: (Blog) – Liste Ebooks                                               aktualisiert 14.9.'23

Via Bookwire (früher Readbox)

1.) Färusmonz, „Im Kerker der Kleopatra“, SS11, WzS 6.8.'23, Pb Ama 9,99 €, ebook außer Ama 4,99, später 1,49     erl.

(2.) Ralph G. Kretschmann, „Hamburg Abandon“, SS2, WzS 13.8.'23, Pb 9,99 €, nur Papier, kein Ebook,             erl.)

3.) Robert Sacher, „Die neue Gutsherrin und ihr Knecht“, SS8, WzS 20.8.'23, Pb 14,99,  ebook außer Ama 9,99, später 1,49  erl.

(4.) Ralph G. Kretschmann, „Verraten und verkauft; Daddys langer Schatten“, nur Papier, WzS 3.9.'23)

5.) Lilo David, „Die Sklavin im Zug“, WzS 10.9.'23, Pb Ama ant., ebook außer Ama 4,99 später 1,49     erl.

6.) Gregor Heiligmann, WzS 24.9.'23, Ebook außer Ama 4,99, ab 1.11.'23-31.12.'24 1,49, dann +

7.) Tomás de Torres, „An die kurze Leine gelegt“, SS4, Amazon Pb 14,99, ebook nur außer Amazon 4,99 → 1,49

(Arne Hoffmann, „Onanieren für Profis“, nur Pb antiquarisch Amazon, nicht ebook)  

8.) Tomás de Torres, „Das Geheimnis der Sklavin“, ebook 4,99 → 1,49, nicht Amazon, dort nur ant. als Pb

9.) Yegor Melnyk, „Abgerichtet ohne Gnade“, SS7, Pb Amazon 14,99, Ebook nicht Amazon, ebook nur außerhalb Amazons 9,99 → 1,49

10.) Arne Hoffmann, „Die Sklavenmädchen von Wiesbaden“, ebook nur außer Amazon, 4,99, dann 1,49 – Text s. u.

11.) Tomás de Torres, Sklavenhölle, ebook außer Ama 4,99, später 1,49

12.) Ana Contrera, „Das Eisenbett“, SS5, Pb Ama 14,99, ebook nur außer Ama, 9,99 €, später 1,49€  – Text s. u.

13.) Arne Hoffmann, „Sex für Fortgeschrittene“, auf Ama ein anderes Buch/Film (DVD) mit demselben Titel, ebook nur außer Ama 4,99, später 1,49

14.) dryade alna, „Blackwater Island“, ebook außer Ama 4,99, 1.11.'23-31.12.'24 1,49  

15.) Rüdiger Happ, „African Queen“, ebook außer Ama 4,99, 1.11.'23-31.12.'24     1,49        

16.) N. MarVol, „Killervirus“ (früher „Panik“), ebook außer Ama 4,99, 1.11.'23-31.12.'24 1,49

17.) Tomás de Torres, „Der Narrenturm“, ebook außer Ama 4,99, 1.11.'23-31.12.'24  1,49

18.) Heike Ploew, „Die Herren von Glenridge“, ebook außer Ama 4,99, später 1,49

19.) Tomás de Torres, „Insel der Ponygirls“, SS10, Pb 9,99, ebook außer Ama 4,99, später 1,49

20.) Arne Hoffmann, „Hörig und ausgeliefert“, ebook außer Ama 4,99, später 1,49

21.) Tomás de Torres, „An die kurze Leine gelegt“, Pb Ama 14,99, ebook außer Ama 9,99, später 1,49 SS

22.) Bellini u. a., „Auf die Knie!“, SS3, Pb Ama 14,99, (noch) kein Ebook)

23.) MarVol, Banker an den Galgen, ebook außer Ama 4,99, später 1,49  

24.) Arne Hoffmann, Lustvolle Unterwerfung, ebook außer Ama 4,99, später 1,49

(25.), Ana Contrera, Die Wahrheitskammer, SS9, Pb 14,99, noch kein Ebook)

(26.) Die Sklavinnen von Tanger; noch kein ebook.

(27.) „Ursel an die Leyne!“ Noch kein ebook.

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Sämtliche Marterpfahl-Amazon-Kindle-Titel 1. Sept. 2023: (nirgends außer Ama)


1.) Carlos A., Die nette Marion, 4,99

2.) G. Vandal, Das SM-Abitur, 4,99

3.) A. Hoffmann, Orgien für Anfänger

4.) Cagliostro, Wachs in deiner Hand

5.) U. Bendrick, Entführt, Teil I

6.) dito Teil II

7.) dito Teil III

8.) L. Walter, Der Hauslehrer, 4,99

9.) Eurydike, Die Nacht hat 24 Stunden, 4,99

10.) A. Melville, Lust an hemmungsloser Dominanz, 4,99  

11.) J. Robinson, Unterm Pantoffel, 4,99

12.) N. Neosteel, Der Prinzgemahl, 4,99

13.) A. Bunt, Schleudergang, 4,99

14.) N. Alexander, Flitterwochen mit dem Rohrstock, 4,99

15.) G. Dunnit, Ins Röckchen gezwungen, 4,99

16.) H.-P. Lepper, Der letzte Schliff: Das Internat in den Reben (Teil I), 4,99  

17.) H.-P. Lepper, Der letzte Schliff: Das Internat in den Reben – Außenstelle Le Roselet (Teil II), 4,99 €

18.) Cagliostro, Zucker und Peitsche für Barbara, 4,99

19.) j. Stepford, Ins Kleidchen gezwungen: Bist als Mann du zu schwach, wirst als Frau du wach, 4,99 €, WzS 27.8.'23


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Und sonst so?: 

Titanic sinkt endgültig. Schon öfter mußten wir hier den Untergang altgedienter, mehr oder weniger verdienstvoller papierener Schlachtrösser verkünden, mal mit einer Träne und mal mit einem verstohlen hämischen Grinsen. Diesmal erwischt es die TITANIC - siehe hier. 

24/5-Veggieday in Freiburg. Das mußte ja irgendwann so kommen: Die Grünen-Hochburg Freiburg streicht den kleinen Stöpseln das Fleisch vom Teller. Nur noch Vegetarisches gibt's für die Kurzen in Kita und Grundschule. Ob die damit kurz bleiben? Der Weltumradler Heinz Helfgen raste Ende 1951 mit Dutzenden von indischen Radsportlern "wie eine wilde Meute" aus Bombay 'raus - und war besser in Form als diese. "Tja, das ist eine Folge der fast rein vegetarischen Kost, die keine Kraftleistungen mehr zuläßt", bedauerte der indische Straßenmeister Mistry. Kostengründe soll der Fleischverzicht auch haben - in Freiburg. Klar - die Grünen handeln ja nach dem Motto: "Was wir nicht verbieten, machen wir schweineteuer." So, wie sie die Schweinezüchter mit Auflagen triezen.

"Phantasier ich bloß - oder geht's wieder los?" Mit Corona nämlich? Oh Gott, hoffentlich nicht! Siehe hier.

"Olafs 'totes Pferd' lebt jetzt in Ruanda": die Kernenergie nämlich. Der in Deutschland erfundene, aber verschmähte neuartige Dual-Fluid-Reaktor wird jetzt in Ruanda gebaut, siehe hier. 

"Du kommst mit!" Der russische Staat billigt und fördert systematische Folter an ukrainischen Zivilisten, berichtet die NZZ.

Da hilft bloß noch Saufen. "Es wird schon um 7 Uhr morgens Schnaps gesoffen, und danach wird Hundefleisch serviert", berichtet ein populärer Reise-Vlogger von seiner Wahlheimat Taiwan, nachdem er zuvor in einem anderen Video die niedrigen Steuern und anderes mehr gelobt hatte. Siehe hier . Leider immer noch viele Lappenträger dort.

"Bundestag winkt Habecks Heizgesetz durch", siehe hier. 

"Tja, liebe FDP, das war's dann wohl", schreibt Achgut hier. Der Verfasser des Achgut-Artikels hatte, wie der Verfasser dieser Zeilen hier, 2021 FDP gewählt in der vagen Hoffnung, die würde hoffentlich den größten Mist der anderen stoppen, und wir wurden wie üblich enttäuscht. (Die AfD mochte ich nicht wählen, u. a. deswegen, weil sie von den anderen konsequent ausgeschlossen wird und daher nichts bewirken kann, egal ob gut oder schlecht; vielleicht wird's mit den Freien Wählern besser.)

"PS, liebe FDP: Möglicherweise meint ihr immer noch, ihr könntet euch damit herausreden, „Schlimmeres verhindert“ zu haben. Deshalb zum besseren Verständnis ein Vergleich aus eurem neuen Spezialgebiet. Also, wenn ein Zug bei 60 km/h aus der Kurve und in den Abgrund fliegt, was bringt es dann, ihn von 100 auf 80 Sachen runterzubremsen? Richtig, nichts. Das Ergebnis ist in jedem Fall katastrophal. Wie beim Gebäudeenergiegesetz." Übrigens wird das Gesetz in 7 Jahren in Deutschland so viel CO2 sparen, wie China an einem Tag rauspustet. 

Ciao für heute! 

50 Shades of Lust - mindestens ... (SM Dreams Inc.) - Das Buch der Woche - WzS 17.9.'23 - Keine Langeweile in der Nachmittagsfesselung


Erhältlich bei Kobo und Weltbild, Vogel u. a. als Ebook für 4,99 €. Ab 1.11.'23 bis zum 31.12.'24 im Schlußverkauf für nur noch 1,49 €. Danach fällt das Fallbeil für den Bücherhimmel ... 

Erweiterte Fassung! Gegenüber der alten Paperback-Fassung enthält diese Ebook-Fassung unzählige weitere Schattierungen der Lust, nein, Gipfel der Lust: 

"Schritte erklangen, und Vicky sah auf. Sie erwartete, Sklavin Nummer 2761 und "Charlie" mit den Ketten für die vier Stunden andauernde und ebenfalls zunehmend quälende Vormittagsfesselung zu sehen, doch stattdessen kamen zwei unbekannte Schwarzuniformierte, die einen kleinen Eisenkasten hinter sich herzogen. - - - Diesmal erschrak Vicky nicht. Sie wusste sofort, was das bedeutete: Es war an der Zeit für den zweiten "Zufallsfaktor", den sie eingebaut hatte, nämlich die Hochzeitsphantasie, die sie in ihren Grundzügen bereits während der Pubertät entwickelt hatte. Darin verbrachte sie die Hochzeitsnacht mit einem charismatischen, dominanten Mann, dessen Gesicht stets im Schatten blieb. Er würde sie zu bedingungslosem Gehorsam zwingen und dabei zu den höchsten Gipfeln der Lust führen. - - - Das war der Rahmen. Aber wie bei der Entführungsphantasie hatte Vicky auch hier großen Spielraum für die Ausgestaltung gelassen. In den vergangenen Tagen hatte sie sich zunehmend den Kopf darüber zerbrochen, was ihre Zufallsliste alles enthalten hatte. Vom erzwungenen Analsex über abgebundene Brüste bis hin zu Elektroschocks an den Schamlippen war alles graue Theorie für Vicky, keines davon hatte sie jemals in der Praxis erprobt. Und mit jedem Tag, der in banger Erwartung verstrich, fürchtete sie sich mehr vor ihrer eigenen Courage. Denn die Entscheidung war ihr längst aus der Hand genommen. Sie hatte die Kontrolle abgegeben. - - - Und die Kontrolle abzugeben, dachte sie, wenn auch freiwillig, ist gleichbedeutend damit, sie zu verlieren."

Und sonst so?: 

"Dieses Land hat sich von der Realität verabschiedet." Interview in der PAZ mit Henryk Broder und Reinhard Mohr. Zitat Mohr: "Selbst den „Deutschlandfunk“ lasse ich immer häufiger aus, weil ich etliche Kommentare nicht mehr ertragen kann."

30.8.'23: Kurzbesuch in Tübingen. Ein Parkknöllchen kostet jetzt "mindestens 35 €" laut einem Schild, das einen gastfreundlich empfängt. - In der Apotheke auf die Waage: 126,0 kg. Vor einigen Wochen waren's 126,4 kg. 

Die Aserbaidschaner scheinen entschlossen, der - bereits stark verkleinerten - armenischen Enklave Berg-Karabach endgültig den Garaus zu machen und greifen dabei zu modernsten Methoden: Die einzige Verbindungsstraße "Arzachs", wie es auf armenisch heißt, mit dem armenischen Hauptland wurde von Klimaklebern besetzt, die sich später als aserbaidschanische Soldaten zu erkennen gaben. (Putin mußte 2014 noch zur Notlüge greifen, grüne Männchen hätten auf einem Wanderausflug versehentlich die Grenzen zur Ukraine überschritten und im nächsten Dorfladen eine Uniform gekauft ... oder so ähnlich ...)

Protestierende Londoner gegen die Politik des Stinkstiefels Sadiq Khan, abgedruckt in der NZZ. Für Diesel gilt die teure Straßenmaut bereits ab Baujahr 2014 und älter, nicht, wie bei Benzinern, ab 2004 und älter - also für einen beträchtlichen Teil der Dieselflotte ... 

Noch was? Ach ja, die IAA steht bevor ... Im September war ursprünglich die Frankfurter Buchmesse (ab 1948 - nachdem die meisten Verlage aus der unfrei gewordenen alten Buchhandelsmessen- und -metropolenstadt Leipzig geflohen waren); dann mußten die Bücher vor den Autos in den Oktober weichen, da Autos nun mal wichtiger seien - und jetzt ist die IAA nach München geflohen und muß sich auch noch von Habeck belehren lassen. Der fordert von der Autoindustrie nämlich Innovationen - nach politischen Vorgaben nämlich. „Erst den Wald abholzen und dann die Rehe anbrüllen, sie sollen gefälligst nicht davonlaufen“, faßt das achgut zusammen.

Ciao so long - und lassen Sie sich in der Nachmittagsfesselung (s. o.) die Zeit nicht lang werden! :-)

12.9.23

Die Arbeit des Verlags I: Die Titel der SCHWARZEN SERIE (SS) - Allende - eine Pflaume wird zur Legende

 

Da freut sich der Lutz ... und der andere ... nur die Fesselung ist noch verbesserungsfähig

 

Als ich 2021 mein 6-Zimmer-Haus in Nehren bei Tübingen verkaufte und an den Schwarzwaldrand (Horb-Rexingen) zog (3 statt 6 Zimmer, 32 Stufen von der Straße, und das im untersten Geschoß), war klar, daß ich das tägliche Liefergeschäft und die Lagerhaltung an eine Verlagsauslieferung abgeben mußte. Meine Wahl fiel zunächst auf Revilak im Münchner Speckgürtel, und wochenlang verfrachtete ich mühsam in schweren Hermes-Paketen um die 3500 Bücher mit Ziel Revilak. (Andere mußten makuliert, d. h. weggeworfen werden. Etwa 1100 schickte ich an den Erotikgroßhändler Kelm nach Köln, der sie zum Billigpreis an Erotikgroßhändler verramschen wollte. Aber die zeigten sich kühl und ablehnend, und als Kelm wenig später starb, konnte ich im Sommer '22 rund 500 Marterpfahl-Bücher von dort zurückholen; ein anstrengender Tagesausflug, siehe hier. Die Bücher landeten im Keller eines einstigen Nehrener Nachbarn, in dem ich bis Sommer '21 Tausende von Büchern gelagert hatte. Sie alle waren Ladenhüter, einige auch angefeuchtet von einem Gewitterregen, und so mußte vor Raumsanierung eine Tonne Bücher mühsam entsorgt werden, siehe hier.

Jetzt sind da die Bücher von Kelm, alte Klamotten und Post ... 

Dann verkündete mir Revilak, im Müncher Speckgürtel lohne sich das alles nicht mehr, zu teuer der Lagerraum, die Mitarbeiterlöhne ... Immerhin konnte er Ersatz auftreiben, und jetzt gehen die Marterpfahl-Bücher vom Südost-Service aus Waldkirchen in die weite Welt ... 

Die Schwarze Serie sollte da weitermachen, wo 2016 Charons "Böse Geschichten" aufgehört hatten. Amazon bot damals mit "Create Space" billigen Großformatdruck an - aber das Angebot existierte bald nimmer, und so mußte ich auch A5-Titel unter "Schwarze Serie" subsumieren, darunter auch ganz und gar unschwarze wie "Kleopatra", schon 2015 gedruckt, damit die Verlagsauslieferung und die Großhändler nicht in Verwirrung gerieten, und das wären sie, wenn ich nicht gesagt hätte: "Ich habe nur noch die Titel der SCHWARZEN SERIE, und sie alle werden von Südost-Service ausgeliefert." (... außer dem Tübinger Kneipenführer, den ich mit epubli veröffentlicht habe.)

Folgende papierenen Titel sind derzeit (Sep. '23) lieferbar:


Übersicht über die gelieferten und in Zukunft von Revilak Südost Service auszuliefernden Marterpfahl-Bücher

14.8.2021 / aktualisiert mehrmals, zuletzt 12.6. 10.9.23

Übersicht SCHWARZE SERIE (SS)

(SS 1: Robinson, „Wir müssen ein Mädchen aus Ihnen machen“: Testband, Format „Letter“, nach wenigen Dutzend verkauften Exemplaren wieder eingestellt, vergriffen).

SS 2: Kretschmann, Hamburg abandon: Der Folterkeller; DIN-A4-Comic, ca. 60 Stück, Verkauf, solange Vorrat reicht, kein Nachdruck. 2016. Ladenpreis: 4,99 €.

SS 3: Bellini u. a., Auf die Knie! A5 Ca. 500 Stück vorrätig. Ladenpreis: 14,99 €.

SS 4: Tomás de Torres, An die kurze Leine gelegt. A5 Ca. 500 Stück vorrätig. Ladenpreis: 14,99 €.

SS 5: Ana Contrera, Das Eisenbett. A5. Ca. 500 Stück vorrätig. Ladenpreis: 14,99 €.

SS 6: Gerwalt, Männermord ist mein Metier (derzeit nur als Ebook). Exitus 31.12.2022. Einstellung auf Wunsch des Autors.  

SS 7: Yegor Melnyk, Abgerichtet ohne Gnade. A5. Ca. 500 Stück vorrätig. Ladenpreis: 14,99 €.

SS 8: Robert Sacher, Die neue Gutsherrin und ihr Knecht. (Format 24 x 17 cm)
Ca. 500 Stück vorrätig. Ladenpreis: 14,99 €.

SS 9: Ana Contrera, Die Wahrheitskammer. A5
Frühjahr 2022, Taschenbuchformat. Auflage ca. 500? Stück
Ladenpreis 14,99 €.

SS 10: Torres, Insel der Ponygirls. A5
Ab 1.9.2021 für 9,99 € lieferbar. Anderslautende Angaben auf dem Cover werden damit ungültig. Ca. 500 Exemplare vorrätig.

SS 11: Färusmonz, Im Kerker der Kleopatra. A5.2015
Ab 1.9.2021 für 9,99 € lieferbar. Anderslautende Angaben auf dem Cover werden damit ungültig.
Ca. 110 Exemplare vorrätig. Lieferbar, solange Vorrat reicht.

SS12: Raymond Schaendler, Die Sklavinnen von Tanger
DIN-A4, Herbst 2022. 19,99 €. Auflage 222 Stück.

SS13: R. Schaendler, N. Parker, R. G. Kretschmann, Annabelle, Carlos A.,
Ursel an die Leyne!
DIN-A4, Herbst 2022, 19,99 €; Auflage 222 Stück.  


Weitere Ideen? Viele. Aber ich möchte nicht über ungelegte Eier sprechen, zumal sich da auch noch vieles ändern wird. 

Bald ist auch der zweite Hunderterpack an ISBNs voll. Weitere werde ich nicht mehr erwerben, sondern möglichst ohne ISBNs publizieren. Im VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) kostet nämlich die unveränderte Übernahme eines Titels von einem Jahr ins nächste 6,- €, obwohl fast keine Kosten anfallen. Bei 100 Titeln sind das dann 600 €, und wenn die 100 Titel kaum Umsatz bringen, ist das ein gewaltiger Kostenklotz am Bein ...

Wenn ich die ganzen Lagerlisten abgleiche, weiß ich auch endlich mal, wie viel der MARTERPFAHL 2022 verkauft hat. Viel ist es nicht, kaum 500 Bücher von allen Titeln. (Eine Rechnung hab ich den "Südostlern" auch noch nicht gestellt, nur die mir;-) 

Auch bei den Ebooks ist's traurig; vielen Menschen ist offenbar in der gegenwärtigen Krise jeder nicht nötige Cent zu viel. - Montag 10.9. fuhr ich den Roller zum Service und ging derweil in ein Lokal. Auf dem Weg dorthin eine vollverschleierte Muslima in Schwarz, sonst kaum jemand. Auch das Lokal ist halbleer; aber immerhin, es gibt noch Leute, die Geld fürs Restaurantessen ausgeben; für Bücher viel weniger, insbesondere nicht für Belletristik.

Es wird weitere Beiträge über die aktuelle Arbeit des Verlags geben. 

Und sonst so?: 

Gestern vor 50 Jahren brachte sich Salvador Allende, die olle legendäre linke Pflaume, mit einer Kalaschnikow ums Leben, die ihm praktischerweise sein Kumpel Fidel Castro geschenkt hatte. "Vor 50 Jahren versuchte ein linker Politiker, ein relativ wohlhabendes Land im Hauruckverfahren zu transformieren. Von seinem Experiment in den Staatsbankrott kann man ein paar Dinge lernen." Siehe hier. Guter Artikel! Vorweg: Allendes Übeltaten entschuldigen nicht die Schandtaten Pinochets. Aber Übeltaten sind es dennoch. 

1970 "gewann" Allende die Wahlen in Chile: mit einer relativen Mehrheit von popligen 36 %, kaum vor den Christdemokraten mit 35 %. Deren Duldung brauchte er fortan zum Regieren, und die waren auch ziemlich duldsam: "Endlose soziale Geschenke mittels Gelddrucken, Aushebelung der fundamentalsten Marktmechanismen, forcierte Verstaatlichungen, dadurch forcierte Kapitalflucht ins Ausland, Inflation, verschärftes Gelddrucken, noch höhere Inflation, Zusammenbruch der Versorgung, Schlangestehen sogar für Kartoffeln in einem der ehedem reichsten Länder der Region – jede neue Maßnahme der Regierung erzeugte neues Chaos. (Man kann das Ganze fast als Blaupause lesen, zum besten Deutschland, das es jemals gegeben hat.)" Erst "als ein christdemokratischer Politiker von Linksextremisten ermordet wurde, versagten ihm die Christdemokraten fortan jede Unterstützung. Seinen Vorschlag einer Volksabstimmung lehnten sie ab. Mehrere landesweite Streiks brachten Chile zum Stillstand. Vor allem der Streik der Lastwagenbesitzer." (Zitate aus dem Achgut-Artikel). Das war's dann.    

Ja, das war's auch mit diesem Beitrag, aber es werden andere folgen. Tschüß!

8.9.23

»Die Sklavin im Zug«: Buch der Woche und WzS 10.9.23 - frierende Briten - Möpse und Bälle - Hunger in Arzach

 


 

 

Die Sklavin im Zug

"Die Sklavin im Zug": Als Ebook für 4,99 € erhältlich z. B. bei Beam oder Amraverlag.e-bookshelf.de oder Livrariacultura.com.br oder Fnac.

Ab 1.11.2023 wird der Preis im Schlußverkauf auf 1,49 € gesenkt, und am 31.12.2024 wird der Titel eingestellt. 

Hier noch mal ein anderer Textausschnitt:

Allerdings wandelte sich mein Gefühl bald in blankes Entsetzen. Ich lauschte auf seine leiser werdenden Schritte und begriff, dass er, nachdem er geschickt die Enden der Binde verknotet hatte, mich im Zimmer alleine ließ. Wie ruhig Stille und wie dunkel Dunkelheit wirklich sein können, das begreift man erst, wenn man nackt, mit verbundenen Augen, dasteht und wartet. Irgendwann begannen meine Gedanken zu kreisen, ich tauchte ein in ein Wechselbad der Gefühle. Mit jeder weiteren Minute, die verstrich, wich die Realität einem irrationalen Empfinden, das ich später weder erklären noch begreifen konnte.
Aufgerieben, dem Untergang nahe und gleichzeitig nach dem rettenden Ufer suchend, trieb ich wie ein Schiff auf wogenden Wellen. Victor war mein Untergang, aber ebenso der Anker, der mich eben davor bewahrte. Aber er war nicht da. Und dann riss mich ein gedämpfter Knall aus meinen Gedanken.
Mir war nie zuvor bewusst, wie intensiv das banale Entkorken einer Sektflasche sein kann, wenn man es nur hört, aber nicht sieht. Mich jedenfalls ließ es zusammenschrecken. Und plötzlich stand er vor mir.
›Ich war nie fort‹, flüsterte er leise und vergrub eine Hand in meinen Haaren. In diesem Moment hätte ich mich am liebsten in seinen Armen verkrochen, weil es das Einzige war, das mir wirklich Halt geben konnte. ›Trink‹, forderte er mich auf, und ich spürte das Glas an meinen Lippen. Ich fühlte die prickelnde Flüssigkeit an meinem Gaumen und trank, obwohl ich eigentlich keinen Alkohol brauchte, um meine Sinne zu berauschen. Erst seine Stimme, die mir sagte, dass es jetzt genüge, setzte meiner Gier ein Ende.
Und dann wurde es wieder still im Zimmer. Ich wusste, dass Victor bei mir war. Dennoch quälte mich sein beharrliches Schweigen in einem Maße, wie ich es kaum für möglich gehalten hatte. Ein schnarrendes Geräusch, als würde jemand etwas heranziehen, ließ mich aufhorchen. Intuitiv drehte ich mich in die Richtung. Im gleichen Augenblick wurde mir bewusst, wie sinnlos mein Unterfangen war. Was immer Victor tat oder plante, ich konnte es nicht sehen.
Etwas berührte meine Arme, sein Plötzliches: ›Setz dich!‹ lag irgendwo zwischen einer Bitte und einer Anordnung. Dennoch dachte ich, wie fürsorglich es doch sei, und tastete mich vorsichtig von der Stuhllehne bis zur Sitzfläche entlang und setzte mich ohne Zögern hin. Dass der Stuhl nicht dazu diente, es mir bequemer zu machen, kam mir nicht in den Sinn.
Augenblicklich ergriff Victor meine Arme und zog sie hinter die Lehne. Ich hörte das Klicken eines Verschlusses, und im gleichen Moment spürte ich Handschellen an meinen Gelenken. Als er an mir vorbei ging, strich er mir kurz über die Wange. Sein ruhiger, gleichmäßiger Atem kam aus einer Richtung, die ich nicht feststellen konnte.
Ehe ich begriff, dass Victor zu meinen Füßen hockte, hatte er mir schon sanft die Beine gespreizt und lederne Fußfesseln an meinen Knöcheln angebracht. Tausendfach durchdrang das Klick-Klack des Metalls meinen Körper, als er die Verschlüsse an den Stuhlbeinen befestigte. Nichts blieb von nun an für ihn verborgen.
Eigentlich hätte mich ja schon der Gedanken daran, so breitbeinig und schamlos vor ihm zu sitzen, vor Scham erröten lassen müssen. Und doch empfand ich in diesem Augenblick nichts anderes als das erregende Gefühl, ihm auf diese Art und Weise ausgeliefert zu sein.
›Das nächste Mal verzichte ich auf die Fixierung. Ich denke, du wirst wissen, wie du dich hinzusetzen hast, sobald wir alleine sind und ich dir keine andere Anweisung gegeben habe.‹
Ich nickte – was mir augenblicklich seinen Tadel einbrachte.
›Meinst du nicht, dass mir mehr zusteht als ein stummes Nicken? Hast du nicht etwas vergessen?‹
Natürlich wusste ich, welche Anrede er von mir erwartete, und dennoch brachte ich die Worte nicht über die Lippen. Schweigend und mit zusammengekniffenem Mund blickte ich zu Boden und wartete ab, was Victor jetzt tun würde.
›Wie du willst. Ich kann warten – wenn es sein muss, die ganze Nacht.‹
Das war deutlich. Er ging, und nach dem Geräusch hatte er es sich auf dem Sofa bequem gemacht. Offensichtlich war er bereit, geduldig auf meine unterwürfige Antwort zu warten. Die Stille, die folgte, breitete sich wie ein lästiger Quälgeist in mir aus. Er hätte ebenso gut schon längst gegangen sein können. Trotz der Ruhe – man hätte eine Stecknadel fallen hören können – spürte ich seinen brennenden Blick auf meiner Haut. Das Gefühl in mir war, als ob er mich Schicht für Schicht entblätterte, so, wie man eine Frucht aus ihrer schützenden Schale schält, bis man das nackte Fleisch in den Händen hält.
Nur allmählich verstand ich, warum Victor das tat. Mein nackter Körper war in diesem Moment ohne große Bedeutung für ihn. Das war schließlich etwas, was er jederzeit haben konnte. Worum es ihm wirklich ging, lag viel tiefer als entblößte Haut. Victor wollte bis auf den Kern meiner Seele blicken und mich seine Macht spüren lassen. Dadurch, dass er mich schweigsam vor sich sitzen ließ, erreichte er es auf subtile und einfache Art. Zunächst begann mich sein durchdringender Blick zu quälen, dann sein lang anhaltendes Schweigen, und am Ende fühlte ich mich gefangen in meiner selbst erwählten Isolation.
Mit der Zeit kam mir mein störrisches Verhalten albern und kindisch vor. Klebrig und hart wie ein Bonbon hingen die Worte an meinem Gaumen fest und wollten einfach nicht heraus.
Nach einer Weile stand Victor auf und kam auf mich zu. Mein allererster Gedanke war, dass er nun des Wartens müde und meiner überdrüssig sei. Ich dachte darüber nach, was ich an seiner Stelle getan hätte. Erschreckt gestand ich mir ein, dass meine Geduld nicht ausgereicht hätte. Ganz sicher hätte ich viel eher etwas unternommen; diese Ausdauer hätte ich nicht aufgebracht. Doch anstatt mich zu strafen oder mit mir zu reden, ging Victor an mir vorbei, ohne mich zu berühren oder etwas zu sagen.
Dann hörte ich, wie er die Tür öffnete und mit jemandem sprach. Ich verstand kein Wort, dafür unterhielten sie sich viel zu leise. Dennoch fragte ich mich, was das zu bedeuten hatte. Mir wurde bewusst, dass ich weder an seinen Entscheidungen noch an dem, was er vorhatte, etwas ändern konnte. Nach wie vor war ich ihm hilflos ausgeliefert.

Kurz darauf wurde die Tür geschlossen. Als Victor erneut an mir vorbeiging, stellte ich erleichtert fest, dass er alleine war. Dennoch hatte ich das Gefühl, als würde er etwas hinter sich herziehen. Mein Herz machte einen gewaltigen Sprung in Richtung Kehle, als ich darüber nachdachte, was es wohl sein könnte.
An genügend Fantasie mangelte es mir nicht. Die Dunkelheit um mich herum regte meine Gedanken an; ich sah vor meinem geistigen Auge ein monströses Folterinstrument. Durch meine Vorliebe für historische Romane hatte ich ein umfangreiches Detailwissen; meine Phantasie überschlug sich. Im Geiste sah ich eine Streckbank, mit der man im Mittelalter Menschen zu Geständnissen fügsam machte. Sie stand vor mir; er wollte mich quälen und gefügig machen.
Doch nichts geschah. Victor setzte sich ruhig und schweigsam zurück auf das Sofa. Ich war erleichtert, freute mich darüber, dass er nicht vorhatte, mich mit derartigen Dingen mürbe zu machen. Sein Handeln war wesentlich simpler und am Ende wahrscheinlich wirkungsvoller als alle Folterinstrumente zusammen.
Ich spürte seinen Blick. Er lag so intensiv auf mir, dass ich glaubte, kaum weiteratmen zu können. Von einer Sekunde zur anderen stand ich in Flammen, und Gänsehaut überzog meinen Körper vom Kopf bis zu den Zehen. Ich fröstelte, obwohl es im Zimmer warm war. Eigentlich hätte ich jetzt Furcht verspüren müssen. Doch war das Einzige, was ich wirklich empfand, eine immer größer werdende Erregung, die von mir Besitz ergriff.
Erstaunt und gleichzeitig verwirrt über diese unerwarteten Gefühle nahm ich zum ersten Mal bewusst wahr, dass mir dieses außergewöhnliche Spiel gefiel. Ja, es steigerte meine Lust auf perfide Weise, und ich glaube nicht, dass das Victor entgangen war. Als ich erneut ein Geräusch hörte, schürte ich meine Hoffnung, dass Victor meine züngelnde Lust nun in ein wahres Flammenmeer verwandeln würde.
Ich gebe zu, dass ich etwas enttäuscht war, als das Geräusch sich als das leise Klirren von Geschirr und Besteck herausstellte. Bald erinnerte der Geruch von frisch gebratenem Fleisch mich daran, wie hungrig ich war. Meine Enttäuschung wandelte sich in Vorfreude. Wenn schon kein heißes Spiel gespielt wurde, dann wurde wenigstens gut gegessen. Doch Victor machte mit einem einzigen Satz all meine Hoffnungen zunichte.
›Dir werden die Worte schon wieder einfallen – es sei denn, du möchtest den ganzen Abend so auf dem Stuhl gefesselt sitzen bleiben.‹

Und sonst so?: 

"Fürs Klima frieren: Briten sollen abends Heizung abschalten", meldet die Epoch Times hier, "damit die Regierung ihr Netto-Null-Ziel erreicht". In Irland werden demnächst 200.000 Milchkühe geschlachtet, damit Irland seine Klimaziele erreicht. Oder die Viecher werden ins Ausland verscherbelt; dann furzen und rülpsen sie woanders und belasten die irische Klimabilanz nimmer. Daß die Londoner keine alten Autos mehr fahren und die Oxforder nimmer so oft von einem Viertel ins andere fahren sollen, schrieb ich schon. Frieren als Erziehungsziel, das ist dann was Neues. Wenn die Unfolgsamen dann einen Arschvoll bekommen, wird's ihnen wenigstens auf den Hinterbacken warm ... Merke: Meschuggesein ist kein deutsches Privileg.

"Cannabis im Schweinestall", das ist der neue Ausweg für frustrierte Schweinezüchter, nachdem ihnen grüne Schikanen das Leben schwergemacht haben, siehe hier.  

37 % aller deutschen Unternehmen sind gerade dabei, ihr Unternehmen ins Ausland zu verlagern, siehe hier. Weitere denken ernsthaft darüber nach. Na, dann ist bald die Hälfte weg ... Energiepreise und Vorschriftenhuberei, das sind die Hauptgründe. 

"Waggonbau Niesky gibt auf: Der letzte Hersteller von Güterwaggons in Deutschland stellt den Betrieb ein. Materialengpässe und steigende Energiepreise brachten das Traditionsunternehmen in wirtschaftliche Not", siehe hier. 190 Jobs futsch.

Über 300 Videos hatten die Rechten von Schnellroda, von Sezession.de, auf ihrem Youtube-Kanal. Als sie ein coronamaßnahmenkritisches Buch wohlwollend besprachen, drohten ihnen die Allgewaltigen mit Löschung ihres Kanals. Die Sezessionisten gehorchten - und dennoch schlug jetzt, ein, zwei Jahre später die Bombe ein: Der gesamte Kanal mit über 300 Videos wurde gesperrt - ist aber zum Glück woanders gespiegelt, auf "Odyssee", glaub ich, siehe hier.

Eine Odyssee des Leidens machen die Armenier mit, z. Z. in Arzach, "Berg-Karabach", wo die Aserbaidschaner sie aushungern wollen - und man hört hierzulande kaum was darüber. Schluß damit!: Podcast von Achgut über den drohenden Hungertod in Arzach, siehe hier. 

In der Kneipe dort bei den "Sezessionisten" wurde der Frauenfußball im TV von den Dorfbewohnern kommentiert mit "Na, zwischen den Schenkeln möchtste auch nich liegen!" oder "Guck mal, da fliehen de Tüten (beben die Möpse)!" 

Von "Achgut": 


Tschüß einstweilen!

2.9.23

Daddys langer Schatten - verraten und verkauft: Das Buch der Woche und WzS zum 3.9.'23


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Ebook für 4,99 € hier bei Lehmanns, hier bei Kobo und hier bei Weltbild und hier bei Beam erhältlich. 

Ab 1.11.'23 als Ebook für 1,49 € im Schlußverkauf erhältlich bis zum 31.12.'24 - danach fällt das Fallbeil für den Bücherhimmel :-(  

Hier noch ein weiterer Ausschnitt aus dem packenden Roman: 

Finnegan hatte sich in ihrem Büro auf dem Sessel so weit zurückgelehnt, wie die Mechanik des Sessels es zuließ, und versuchte, sich zu entspannen.
Maurer war nach Hause gegangen, um ein wenig zu schlafen. Ihr Vorgesetzter machte sie nervös. Der Kerl hatte etwas Animalisches, das sie magisch anzog. Wie gern hätte sie sich ihm hingegeben, wenn er nur ein Anzeichen von Interesse zeigen würde! Sie kniff die Beine zusammen und schloss die Augen. Sie sollte sich auf den Fall konzentrieren. Das würde sie ablenken, und Ablenkung hatte sie mehr als nötig. Sie hatte die Akten studiert und war sie mit Maurer vorwärts und rückwärts durchgegangen. Maurer war sicher, dass es einen Hinweis geben musste, wo sie Roberta Stone finden würden, einen Ort, an dem der Entführer auf sie wartete. Nur konnten sie ihn nicht sehen – sagte Maurer. In diesem Moment durchkämmten alle verfügbaren Männer der New Yorker Polizei die begehbaren Kanäle unter den Straßen der Stadt, unterstützt von Männern der Stadtentwässerung, die sich in den unterirdischen Labyrinthen bestens auskannten. Finnegan bezweifelte, dass die Suchmannschaften etwas finden würden. Der Täter war nicht dumm. Er hatte alles durchgeplant; und so, wie es aussah, hatte er richtig kalkuliert. Wollte er die Missetaten der entführten Mrs. Stone aufdecken und mehr nicht? Oder artete das noch in Selbstjustiz aus? Finnegan hatte das Gefühl, als könne der Entführer unter den Opfern der Roberta Stone zu finden sein – unter den überlebenden Opfern; aber das waren einige Dutzend. Roberta Stone hatte vielen Leuten empfindlich auf die Füße getreten, ohne Frage. Doch wer von denen kam für eine Tat in Frage, die so lang vorbereitet werden musste? Wer hatte einen so langen Atem? Schon das Zusammenstellen der Beweise für die Untaten der Dame war eine Aufgabe, die nicht mal eben so nebenbei erledigt werden konnte.
Finnegan schwang die Beine vom Schreibtisch und riss die Augen auf. Schluss mit den Grübeleien! Sie wollte nicht nach Hause, alles lieber als das! Lieber blieb sie im Büro und sammelte Überstunden, von denen sie wusste, dass sie diese niemals ausgezahlt bekommen würde oder abfeiern konnte. Dann konnte sie auch etwas tun für ihr Gehalt.
Finnegan brühte sich einen Becher Kaffee und hob den Kasten mit den noch nicht gesichteten Filmen aus Mrs. Stones Etablissement auf den Tisch. Es war mitten in der Nacht, und nur in ihrem Büro brannte noch Licht. Die Filme waren, gelinde gesagt, pikant, und um diese Uhrzeit war sie wenigstens vor den dummen Sprüchen der »Kollegen« sicher.
Sie nippte an ihrem Kaffee und schob die erste DVD in den Player. Automatisch zog das Gerät die silberne Scheibe ein, die – wie alle anderen Discs aus Mrs. Stones Appartement auch – nur mit Datum und Uhrzeit beschriftet war.
Vor ihr tat sich ein Splitscreen auf: vier Aufnahmewinkel desselben Betts. Der Raum, in dem Roberta Stone ihre Spiele zu spielen pflegte. Dunkle Volants, schwarze Wände, schwarze Laken aus Seide oder Satin mit mattem Glanz. Finnegan drückte den schnellen Vorlauf. Wenn eine Person ins Bild kam, drückte sie auf normale Wiedergabe. Ein Unbekannter trug eine Kiste in den Raum, dann unter Mithilfe eines anderen Mannes, der nicht zu erkennen war, weil er den Rücken zur Kamera gewendet hielt, eine zweite, größere Kiste. Sie verließen den Raum wieder. Schneller Vorlauf. Person, normale Abspielgeschwindigkeit: Mrs. Stone öffnete die kleinere Kiste und räumte diverse Peitschen und Handschellen aus der Kiste in eine Lade unter dem großen Bett, das die Mitte des Bildes ausfüllte. Geräusche, die Stone schob die kleine Kiste beiseite und ging. Vorlauf. Stopp, normaler Modus: Mehrere nackte Männer betraten den Aufnahmebereich der Kameras. Alle trugen eng anliegende Masken, alle schwarz, manche aus Lack oder Latex, manche aus Leder. Finnegan beugte sich vor. Erkannte sie jemanden? Die Bilder waren recht scharf, aber die muskulösen Körper waren nur Fleisch, keine identifizierbaren Personen. Dann betrat die Regisseurin den Raum, und alle anwesenden Männer neigten die Köpfe. Die Stone trug nur ein Mieder, das ihre Brüste stützte, und ohne Umschweife begann sie mit dem, wofür die Männer angetreten waren. Finnegan nippte an ihrem Kaffee. Die nächste halbe Stunde bestand aus der oralen Befriedigung einiger der anwesenden Männer durch Mrs. Stone, der Finnegan ein gewisses Talent nicht absprechen konnte. Sie ging sehr gewandt zu Werke. Finnegan wollte schon gelangweilt vorspulen, als die Stone zum nächsten Gang rief. Nacheinander bestiegen sie die Kerle vaginal und anal, zu zweit und zu dritt, und die Dame schien die harte Vorgehensweise der Herren zu genießen. Sie kam mehrmals, aber keiner der Männer. Sobald einer die Gefahr sah zu ejakulieren, zog er sich zurück und machte einem frischen Stecher Platz. Das ging gut eine Stunde so, dann änderte die Herrin des Abends den Ablauf erneut.
Die größere der Kisten hatte die ganze Zeit unbeachtet in der Ecke gestanden. Nun ließ Mrs. Stone sie zum Bett ziehen. Die Stone drückte an einer Fernbedienung einen Knopf, und das Bett versank im Boden, der sich darüber schloss. Finnegan staunte. Diesen Mechanismus hatte die Polizei bei ihrer Untersuchung der Wohnung nicht gefunden!
Einer der Männer zog eine speckige Ledermatte von der Seite in den Raum, ein anderer öffnete die Kiste. Finnegan stockte der Atme. In der Kiste lag ein gefesseltes junges Mädchen mit schreckgeweiteten Augen. Furchtsam starrte sie hoch in die maskierten Gesichter und das lächelnde Gesicht Roberta Stones. Die Männer rissen das Mädchen aus seinem Gefängnis und warfen sie brutal auf die mit Flecken übersäte Matte. Die Stone drehte die Kleine am Boden auf den Bauch und goss ein Öl oder etwas Ähnliches über den gefesselten Körper. Sofort machten die Männer sich daran, das Öl auf der Kleinen zu verteilen, und dabei fuhren ihre Finger in alle Körperöffnungen des Mädchens. Mrs. Stone stand lächelnd daneben und rieb sich ihren Schritt. Dann machten sich die maskierten Männer über die Gefesselte her. Finnegan bekam rote Ohren. Was die Männer da mit der Kleinen anstellten, war hart am Rande des Zumutbaren, aber das war es nicht, was Finnegan tief durchatmen ließ. Der Anblick erregte sie. Mit zitterndem Finger ließ sie den Film schneller laufen, in der Hoffnung, die beschleunigten Bewegungen würden den Anblick ins Lächerliche ziehen, doch vergebens. Es erregte sie noch immer. Finnegan drückte die Stoptaste und atmete tief durch. Was war das denn gewesen? Ihr standen Schweißtropfen auf der Stirn, und ihr Herz pochte schneller, als es sollte. Sie rief sich innerlich zur Ordnung. Sei professionell!, sagte sie sich. Du siehst dir das nicht zum Vergnügen an, sondern um eine Straftat zu untersuchen!
Sie brühte sich einen neuen Kaffee, auch um sich abzulenken, und dann setzte sie sich so steif und unbequem wie möglich wieder vor den Computer und startete die DVD erneut. Die Maschine hatte sich die Stelle gemerkt, an der die Aufnahme unterbrochen worden war. Finnegan hielt sich an ihrem Kaffeebecher fest und starrte auf die Szene, die auf dem Schirm ablief.
Drei Männer bestiegen ein zartes Mädchen. Die Kleine hatte asiatische Einschläge, stellte Finnegan fest. Ihr Gesicht war nur selten kurz zu sehen, meist waren die Kameras auf die Genitalien gerichtet. Finnegan starrte auf die Schwänze, die in den Körperöffnungen des Mädchens ein- und ausfuhren. Das Tempo der Männer steigerte sich, bis sie kamen und von der Kleinen abließen. Dann trat Mrs. Stone an die Asiatin heran und strich über den nassgeschwitzten Körper. Ihre Hand wanderte zwischen die missbrauchten Schenkel der gefesselten Kleinen, und dann – Finnegan schnaufte unwillkürlich – tauchte die Hand der Frau in den Unterleib der Kleinen. Der Körper bäumte sich trotz der Fesselung auf, aber Roberta Stone packte fest zu, drückte den Körper des gefesselten Mädchens zurück und stieß ihre Hand weiter in deren Vagina. Finnegan atmete stoßweise. Sie hatte schon ein paar Pornofilme gesehen, aber keiner davon hatte sie wirklich angemacht. Das hier war Ernst, kein Pornofilm, bei dem die Darsteller hinterher duschen gingen! War es das, was sie erregte?
Finnegan ließ die Aufnahme schneller abspielen. Mrs. Stone beendete ihr Tun nach einer Weile und winkte zwei der wartenden Männer zu sich. Der eine begann, ihre Hand abzulecken, während der andere ein Seil griff und die gefesselte Asiatin hochzerrte. Andere Männer kamen ihm zu Hilfe, und mit vereinten Kräften banden sie ihr Opfer an einem Gestell fest, das sie aus einem Nebengelass hereinrollten. Das Gestell ähnelte einem Rhönrad, und das gefesselte Mädchen darin erinnerte Finnegan an diese berühmte Zeichnung von Leonardo da Vinci mit dem Titel »Anatomie nach Vitruv«, die einen Mann mit ausgestreckten Armen und Beinen in einem Kreis zeigte.
Die Männer drehten die Gefesselte in dem Rad nun so, dass ihr Schritt weit geöffnet nach oben zeigte und die Beine ein V bildeten. Dann begannen sie, Gegenstände in Vagina und Anus zu schieben. Anfangs waren es normale Dildos von einer Größe, die Finnegan selbst auch durchaus benutzt hätte, aber langsam steigerten sie die Durchmesser der Dildos. Dann kam einer der Männer mit einer Colaflasche, und sie schoben und drehten, bis die Flasche weit in der Gefangenen verschwunden war. Finnegan sah Blut über den Bauch und die Brüste herunterlaufen. Rücksichtslos machten die Männer weiter. Roberta Stone stand daneben und sah genau zu. Ihre Augen funkelten. Nach der Colaflasche trat eine kleine Pause ein, und Finnegan hoffte, diese Sache beenden zu können. Noch immer lief die DVD mit doppelter Geschwindigkeit. Finnegan wollte eben aufstehen, als erneut Leute in den Raum kamen, in dem noch immer die Kleine in dem Rad-Gestell hing. Finnegan drückte auf normale Wiedergabe und sah gebannt dem zu, was nun kam. Roberta Stone führte zwei riesige Kerle in den Raum. Der eine war ein Farbiger, wenigstens zwei Meter groß, mit unglaublich vernarbtem Gesicht und einem muskelbepackten Körper, der andere sah aus wie ein Redneck, der aus Spaß zu den Marines gegangen war, zwar mit Bierbauch, aber fast so riesig wie der Schwarze und um einiges breiter. Was beide gleichermaßen auszeichnete, waren ihre Penisse. Finnegan konnte kaum glauben, dass die Dinger echt sein sollten.
Diese zwei Monster fielen über die wehrlos Gefangene her. Erst penetrierten sie die Kleine abwechselnd, zu Anfang vaginal, dann anal, schließlich beide zugleich in beide Öffnungen. Finnegan glühte. Ihre Hand rutschte zwischen ihre Beine, und sie erwischte sich dabei, wie sie ihren Schritt rieb. Ein feuchter Fleck zeichnete sich auf ihrer Hose ab. Endlich kamen die beiden Riesenkerle und ließen den zitternden Körper des Mädchens zurück, triefend in seinem Rad hängend. Finnegan konnte nur den Rücken des Mädchens sehen, nass vom Schweiß der Männer. Roberta Stone kannte kein Pardon. Kaum hatten die beiden Riesen den Raum verlassen, betraten erneut zwei Männer den Raum. Sie trugen beide Masken wie die Männer in der ersten Runde. Die beiden schnitten die Fesseln durch, die das Mädchen am Rhönrad gehalten hatten, und ließen den zuckenden Körper zu Boden sinken. Dann bestiegen die Männer die Kleine. Nachdem sie ejakuliert hatten, kamen wieder neue Kerle, die das Spiel wiederholten, dann wieder und wieder andere. Finnegan sah dem Gangbang zu und zweifelte an sich selbst. Sie konnte den Blick nicht von dem Geschehen abwenden, obwohl sie genau wusste, dass sie es sollte.
Als anscheinend alle Männer sich an dem Opfer vergangen hatten, begann der Reigen von vorn, diesmal härter und fieser. Die Männer kniffen der Kleinen in die Brüste, das Gesäß, manche bissen sie, schlugen sie auf Po und Körper. Einer stellte sich über die am Boden Liegende und urinierte auf ihr Gesicht. Finnegans Hand zitterte, als sie den Vorlauf wieder einschaltete. Die Bilder rasten nun vorbei, doch trotzdem dauerte es eine Viertelstunde, bis die DVD durchgelaufen war. Sie brach ab, bevor die aufgenommene Szene ein Ende gefunden hatte. Finnegan fragte sich, was aus der Kleinen geworden sein mochte. Konnte man eine solche Tortur aushalten? Bei dem Gedanken lief ein Ziehen durch ihren Unterleib.
Verdammt, das durfte sie nicht zulassen!
Aber wie eine Süchtige nahm Finnegan die nächste DVD und schob sie in den Player. Sie konnte nicht aufhören, sie musste sich den Rest ansehen. Die nächste DVD spielte an einem anderen Ort und war offenbar mit einer Handkamera aufgenommen und dann auf DVD überspielt worden. Der Ton fehlte, und Finnegan war dankbar, als das Bild auf den blutig gepeitschten Oberkörper eines Mannes schwenkte, der an einer Kette von der Decke einer Scheune oder eines Stallgebäudes herabhing. Eine Frau kam ins Bild – die Frau des Bürgermeisters. Sie lachte und rollte eine Bullenpeitsche zusammen. Die Kamera schwenkte wieder in die andere Richtung und folgte einem Mann in dunkelblauem Anzug, der eine junge Frau mit verbundenen Augen an einer Leine hinter sich herzog. Die junge Frau war nackt, und ihre Hände waren auf ihrem Rücken mit ledernen Manschetten gefesselt. Die großen, festen Brüste der Frau schwangen hin und her, als sie dem Zug des Halsbands folgte. Finnegan schätzte, dass sie brasilianische Vorfahren haben musste, der Farbe der Haut und dem schwarzen, langen Haar nach zu urteilen. Der Anzugtyp zerrte die junge Frau weiter hinein in die Scheune. Am Ende des Ganges mit den Boxen der Pferde stieß er sie in eine leere, mit Stroh ausgelegte Box und band ihre Leine an einen Haken. Die Kamera schwenkte auf den Anzugträger, der die Tür der Box aufhielt. Die Frau des Bürgermeisters trug mit einem unbekannten Mann in Reit­cordhosen einen Bock herein. Es wurden ein paar Worte getauscht, dann verabschiedete sich die erste Dame der Stadt und ging mit dem Reitkordhosenträger fort. Der Anzugmann zerrte die junge Frau hoch und band sie mit dem Bauch nach unten auf den Bock, so dass sie sich nicht mehr rühren konnte. Einen Moment später führte der Reitcordhosenträger ein Pferd in die Box und verschwand sofort wieder. Das Kamerabild wackelte. Die Person hinter der Kamera schien diese auf ein Stativ geschraubt zu haben, denn nun trat sie vor das Objektiv. Mrs. Stone trug ein Reitkostüm und Schaftstiefel. Was dann kam, war fast zu viel für Finnegan. Roberta Stone kniete sich unter das Pferd, und nach kurzem Hantieren konnte man erkennen, dass das Pferd ein Hengst war. Das riesige Tier schnaubte, und der Mann griff die Zügel, um das Tier zu beruhigen. Mrs. Stone masturbierte das Geschlechtsteil des Hengstes, bis es zu gewaltiger Größe angeschwollen war, und dann drückte sie sich die fransige Eichel des Tieres in den Mund. Ekel kam in Finnegan hoch. Sie unterdrückte den Brechreiz und starrte gebannt auf das Geschehen. Wie tief würde diese Frau noch sinken?
Das Nächste, woran sich Finnegan erinnern konnte, war, dass sie keuchend über einer Lache mit ihrem Erbrochenen hockte. Es hatte ihr den Magen umgedreht. Zu ihrem Glück war das Büro mit billigem PVC ausgelegt. Mit einem Lappen aus der Putzkammer und etwas Wasser und Reinigungsmittel war das Malheur schnell beseitigt.
Finnegan setze sich wieder vor ihren Computer. Hatte sie noch nicht genug gesehen? Die Verderbtheit dieser Frau kannte keine Grenzen, das wusste sie und brauchte sich deshalb sicher keine Filme mit Mrs. Stone als Hauptdarstellerin anzusehen. Aber Finnegan konnte nicht anders, als eine weitere DVD in den Player zu schieben. Wie eine Süchtige starrte sie auf den Schirm und fieberte den neuen Bildern entgegen. Finnegan hatte sich immer für eine biedere, ganz normale Frau gehalten. Was war denn das, dieses viel besungene »Normale«? Was war Normalität? Finnegan spürte das Verlangen auszubrechen. Sie geilte sich an dem auf, was sie sah. Es erregte sie mehr als jemals etwas zuvor. Sie war feucht, wollte … und wusste gleichzeitig, dass ihr Begehren falsch war, abgrundtief falsch und gegen alles, was ihr bisher wichtig gewesen war. Oder war es so, dass ihr bisheriges Leben falsch gewesen war? Aber sie kämpfte gegen das Verbrechen – konnte das falsch sein? Nein, aber vielleicht die Motive, deretwegen sie zur Polizei gegangen war. Was war es gewesen? Macht? Die Nähe zum Verbrechen, zum wirklich Bösen? Lust am Untergang? Finnegan zweifelte an sich selbst, während ihre Augen sich in den Bildern festfraßen, die sie vor sich auf dem Schirm ablaufen ließ.
Eine Frau wurde auf einem Gestell festgebunden. Sie war gefesselt, und ein Mann in schwarzem Leder nahm sie, wieder und wieder, hart und egoistisch. Anfangs zeigten die Gesichtszüge der Gefesselten noch Schmerz, Angst, Furcht, aber mit den sich hinziehenden Penetrationen wurde sie erregter, ließ sich ein auf das Spiel, auf das Ausgeliefertsein, das Genommenwerden. Finnegans Finger entwickelten ein Eigenleben. Sie glitten unter ihren Slip, bewegten sich automatisch, ohne Finnegans Zutun. Finnegan zitterte. Immer schneller bewegten sich ihre Finger. Finnegans Phantasie galoppierte davon. Sie war die gefesselte Frau. Ihr Hintern ragte hoch in die Luft, und sie war es, die durchgefickt wurde. Finnegan stöhnte, atmete immer schneller, und dann kam sie. Ein Schwall heiße Feuchtigkeit spülte ihr über die Finger, und eine rote Welle löschte Finnegans Bewusstsein für Sekunden aus ihrem Hirn.
Sie zitterte wie Espenlaub. Herr im Himmel, was war das gewesen? Finnegan wusste nicht mehr, was sie denken sollte. Nie hatte sie einen Orgasmus in derartiger Stärke vorher erlebt! Sie frage sich, ob das, was sie vorher für Orgasmen gehalten hatte, nicht etwas ganz anderes gewesen waren, ein Ersatz, ein schwacher Abglanz dessen, was sie eben gefühlt hatte. Sie rieb ihren Schritt mit der Linken und wechselte die DVD gegen eine andere, gespannt auf das, was die ihr zeigen würde. Finnegan schob ihre Finger, so weit sie konnte, in ihr Geschlecht und drückte auf »Play«.
So leise es möglich war, schlich Maurer rückwärts aus dem Raum. Was er da in den letzten Minuten gesehen hatte, brachte seinen Kreislauf zum Flattern. Seine Hose war stramm gespannt über seinem eregierten Penis, und er war drauf und dran, zurück in den Raum zu stürzen und sein Teil in seiner Assistentin zu versenken, egal in welches ihrer Löcher! Er wollte diese kleine Sau ficken, verdammte Scheiße noch mal! Warum tat er es dann nicht? Maurer öffnete leise die Tür zu seinem eigenen Büro, trat ein und schloss sie ebenso leise wieder.
Er hatte nicht schlafen können und war zum einzigen Ort gefahren, zu dem er gehen konnte, um Ruhe zu haben: in sein Büro. Er hatte Licht gesehen, und da hatte Finnegan gesessen. Mit weit gespreizten Beinen hatte sie dagesessen und sich einen runtergeholt. Dabei hatte sie die Filme angesehen, die sie in Mrs. Stones Appartement beschlagnahmt hatten. Das war perverses Zeug gewesen, so viel war klar gewesen. Er selbst hatte nur ein paar Szenen mit einem Schäferhund gesehen – ziemlich widerliches Zeug. Finnegan hatte vor einer Fesselungsszene gesessen und an sich gespielt. Es schien ihr gefallen zu haben. Sofort stand Maurers Glied wieder stramm. Es machte ihn an, und er verfluchte sich, dass er nicht zu Finnegan ging und sie nahm. War er zu feige, zu »gut erzogen«? Hemmungen? Wohl alles zusammen, gestand er sich ein. Ein paar Zimmer weiter onanierte eine der … nein, die schönste Frau des ganzen verfluchten Polizeiapparats, und er stand hier mit Schweißtropfen auf der Stirn und traute sich nicht, hinüber zu gehen und zu fragen, ob sie Hilfe brauchen könnte! Maurer entschied, dass es ganz klar Feigheit war, die ihn abhielt. Sein Penis sprach es deutlich aus: Eigentlich wollte er …

Und sonst so?: 

MO 28.8.: Der Herbst ist da mit Kühle und mit Regen ... und dabei sind noch nicht mal die Sommerferien zu Ende ... Warum kommen die immer so spät?

Teile der Politik und der Medizin, die üblichen Verdächtigen halt, beginnen schon wieder von einer neuen  Corona-Variante zu faseln, gegen die man was tun müsse, siehe hier. Himmel, hilf! ;-)  Siehe auch hier. Eine Uni in Alabama hat schon eine neue Maskerade verordnet, siehe hier.

Hier noch was zu den "Blade Runners", die in London die neuen Verkehrsüberwachungskameras schrotten oder stehlen - leider schaffen die auch nicht mehr als ein Zehntel davon ... Betroffen sind in London von den hohen Gebühren übrigens nicht nur die vor 2005 gebauten Benziner, sondern auch die vor 2015 gebauten Diesel - das sind bedeutend mehr.

Zum Jahreswechsel gibt's einen satten Zuschlag bei den CO2-Steuern, siehe hier. "Sie senken vor allem die Kaufkraft und treiben die Normalverdiener in den Ruin  Dennoch zieht die Regierung ihr Programm durch. Weitere Steigerungen der Abgaben sind bereits geplant. Also wird die Kaufkraft weiter sinken, [...] also gehen die Normalverdiener harten Zeiten entgegen", denn die politische Agenda ist auf Armut und Unfreiheit gerichtet, ohne daß das explizit gesagt wird - und in der Tat schaffen es manche, das zu übersehen oder schlicht zu leugnen. "Oculos habent et non videbunt."

Dänemark plant ein Gesetz gegen Koranverbrennungen, siehe u. a. hier. Angeblich werde dadurch die Meinungsfreiheit in keinster Weise berührt ... 

Eine Tradition verfestigt sich: Deutsche Sportler ohne jede Medaille bei der Leichtathletik-WM, siehe hier und hier. Na ja - was soll's?

Ciao einstweilen!

bofewo 6-8.3.'26

 äläl                   äläl