6.3.22

Riesendominas und freche, faule Jungs - Deutschland sucht die Supernutte - Frauen in Uniform - Dudelfunk, Videos und Tanzereien - Auf den Müll mit Ausbeuter-Ebookfirmen! - Weltfrauentag


Vorsicht! Die legt euch freche Bübchen locker übers Knie! (»Fall '91« von Charles Ray)

Man sollte bei Videos nicht immer nur auf Youtube schauen ... Hier fand ich das herrliche, vor zwei, drei Jahren von Youtube verschwundene Video »Egyptian Reggae« (1977) wieder, ebenso das einst dort starkbesuchte »Puttin' on the Ritz« von Fred Astaire (1946) oder Ursula Martinez' Hanky-Panky-Nummer ohne Macken. - Schon befinden wir uns im meteorologischen Frühling, und beim Frühjahrsputz zu empfehlen sind leichte Lockerungsübungen wie hier bei der trefflichen Cassandra Fox - und dann füllt man die Löcher im Bauch wieder mit Diplomatentorte auf, Fastenzeit hin, Diät her. Aber Vorsicht! Nicht beim Pausemachen und Rumalbern von so einer Chefin erwischen lassen wie der hier oben! 

»DSDSN«: Deutschland sucht die Supernutte - das wär' die passende Überschrift oder Unterschrift für dieses Bild. Fragt sich nur noch, ob Domina oder Sklavin. Stattdessen ist das Bild aus der Serie GNTM, »Germany's next top model«. So läßt man die Mädels heut' posieren ... Näheres über diesen Wettbewerb hier. (Wenigstens sind die so schlank, wie wir am Ende der Fastenzeit sein sollten.)


 

 

 

 

 

»Frauen in Uniform!« schwärmte einer meiner Autoren mal, als ihn Polizistinnen aus einer mißlichen Lage befreiten. Aber die hatten sicherlich feschere Uniformen - mehr so wie die Mädels oben  - als die Ukrainerinnen in Uniform, die jetzt ein wenig ihre männlichen Kameraden unterstützen und entlasten, so wie die hier links. Insgesamt ergibt sich aber leider das triste Bild, daß wieder mal fast nur Männer an die Front müssen, ukrainische Männer von 18 bis 60 dürfen nicht ausreisen, Frauen aber sehr wohl ...  

Spendenmöglichkeiten für die Ukraine hier, bei Antenne 1. Selbst im Autoradio hör' ich mittlerweile keinen Deutschlandfunk mehr.  Ich räume ein, daß er immer noch einige gute, wichtige und richtige Sendungen macht; insgesamt hat er mich aber zunehmend angenervt - mit so einem privaten Dudelfunk fühl' ich mich wohler. Lieber Gedudel als Gelaber ;-) Und bei der Arbeit am Rechner - also  z. B. jetzt - hör' ich meist das Schweizer Jazzradio, und wer keinen Jazz mag, der ist mit dem Schweizer Klassikradio oder dem Schweizer Popradio gut bedient, mit Sendern, die einen angenehmen Geräuschteppich fast ohne Worte liefern. Noch mehr Sender findet man auf radio.de oder auf Radiogarden (einfach von der vorgeschlagenen Station auf dem Globus weitersurfen, z. B. aufs Tübinger Stadtradio Wüste Welle). 

Ebook-Ausbeuterfirmen

Noch schiebe ich es ein wenig vor mir her, aber wahrscheinlich wird demnächst eine Kündigung bei meinem Ebook-Provider fällig. (Meinen Autoren schreibe ich in dieser Sache auch noch mal.) Bei den Ebooks, die ich direkt bei Amazon publiziert habe, ist es finanziell eigentlich am besten, man kriegt zwei Drittel vom Ladenpreis (der Verleger oder Selbstverleger). Allerdings ist Amazon pingelig, willkürlich und undurchsichtig bei Erotik, Sex und Pornographie, und das Ebook wird nur über Amazon.de vertrieben, nirgendwo sonst. Epubli und Bod.de scheinen 60 bzw. 50 % vom Ladenpreis an den (Selbst-)Verleger weiterzureichen. Bei Readbox, dem Provider, bei dem meine Nicht-Amazon-Ebooks waren, gab's, glaub' ich, 40 %, zumindest anfangs eine anfänger- und laienunfreundliche Anmeldeprozedur neuer Titel, und man mußte knapp 100 € Einmalgebühr für die Konvertierung in alle möglichen Ebook-Formate zahlen, aber immerhin, es ging, und zwar nicht nur über Amazon.de, sondern auch über alle möglichen anderen Plattformen. Und wenn ein Titel mal erfolgreich war, dann löcherte einen Amazon via Readbox, man solle Sonderangeboten zu ruinösen Preisen zustimmen. (Die von Readbox selbst wurden von Amazon übel behandelt, z. B. mit vorzeitigen Vertrags- und Konditionskündigungen.)   

Und dann kam das Jahr 2021. Die schnell im Februar/März mit Readbox produzierten Ebooks waren erfolgreich, stürzten aber ab wie Ikarus, als sie bei Amazon in Ungnade fielen (Details lasse ich mal weg). Statt über 1000 Stück monatlich für 3.500 € Honorar waren's bald nur noch 200 Stück (bei Nicht-Amazon-Plattformen) für um die 500 €.  

Und dann kam auch noch die Fusion: Readbox wurde von Bookwire geschluckt. (Vielleicht war das sogar der Anlaß von Amazon, sich die Titel mal genauer anzusehen.) Mit einem Überleitungsvertrag. Eigentlich dachte ich, es würde sich außer dem Firmennamen nix ändern, aber da hatte ich wohl falsch gedacht. Jede Monatsabrechnung ist eine unangenehme Überraschung, und ich hätte eigentlich schon längst die Notbremse ziehen sollen, war aber durch den Umzug gebremst. Inzwischen bekommt der Marterpfahl Verlag für 200 in einem Monat verkaufte Ebooks kaum noch 100 €, manches Ebook bringt nur wenige Cent. Nach Abzug der i. d. R. 10 % Autorenhonorar (manchen Autoren war das zu wenig), bleibt nix mehr. Indiskutabel.

Time to say Goodbye. Wahrscheinlich werde ich zur Jahresmitte kündigen und dann eine neue Plattform nehmen - für die Neuerscheinungen sowieso.   

Und sonst so? Der Frauentag (8.3.) naht - vielleicht sollte man mal als Gegendemonstrant zu einer Frauendemo, so wie der Penisheini da unten. Aber selbst dieses Kostüm ist deutlich teurer geworden. O tempora, o mores!

Und damit allen eine trotz allem fröhliche Zeit und amen, over and out!




 





















18.2.22

22.2.'22 - Ingrid kriegt die Peitsche - »Stromscheiß« - Olympia, die Krone der Sexliteratur - Nachtrag: Sexbombe 75


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ingrid Steeger 2013, Wikipedia

Was man so alles beim lustvollen Surfen entdeckt!: Ingrid Steeger hat als Anfängerin in mancherlei unterhaltsamem, geilem Mist mitgemacht, z. B. in Die goldene Banane von Bad Porno (1971) oder Ich, ein Groupie (1970). Zu letzterem schreibt Tante Wiki: »Die Zürcher Hells Angels konnten als bezahlte Darsteller für die Mitwirkung gewonnen werden. Die Vergewaltigungsszene wurde am Türlersee gedreht, und an der Hauptstraße zwischen Winterthur und Schaffhausen rasten die Angels mit nackten Frauen auf dem Sozius im regulären Straßenverkehr nach Norden. (...) In einer spektakulären Filmszene überquerte sie [Steeger] bei den unbewilligten Dreharbeiten im Skigebiet Diavolezza vor den Augen von Anwohnern und Touristen völlig nackt einen Gletscher.« - Interessant scheint auch Der lüsterne Türke (1971): »Der Film basiert auf dem anonym verfassten Roman The Lustful Turk aus dem Jahr 1828.« Hauptrolle: Ingrid S. »Eine Gruppe von nordafrikanischen Piraten greift ein Schiff an und entführt ein britisches Mädchen namens Eliza, das als Sexsklavin in den Harem des Bey von Tunis gebracht wird.« Das Lexikon des internationalen Films: »Pornofilmchen mit krassen sadistischen Bestandteilen«. Ah, wird sie gepeitscht, unser Ingridchen? :-) »Regie: Dr. Renatus Frustratus«. (Damals gehörte der Türkei bzw. dem Osmanischen Reich noch die ganze Nordküste Afrikas). Solche orientalischen Szenerien waren damals, im 19. Jh., vor allem in der Malerei beliebt, so nach dem Motto: Fiese Orientalen entführen und versklaven Europäerinnen. (Wir berichteten schon mal darüber.) - Kraß, was es sonst noch für Filmtitel gab!: »Und mehrmals täglich quietschen die Matratzen und Auch Ninotschka zieht ihr Höschen aus« (Wikipedia, beide 1973). Im Nichterotikbereich gab's Titel wie »Zigarren werden nachts gerollt« (mit Blüten, also Falschgeld) und »Wo Gangster um die Ecke knallen«.

Links sehen wir das Titelbild - offenbar passenderweise einem »Orientalistengemälde« entnommen - der deutschen Ausgabe des »lüsternen Türken«, erschienen im Verlag Olympia Press, Darmstadt, wie ich vor einigen Stunden entdeckte.

Das führte mich - etwas verblüfft - zu der Frage: Wie viele Verlage namens Olympia Press gab oder gibt es eigentlich?

Zum ersten Mal stieß ich im »SM-Adreßbuch 1998/99« auf einen Verlag namens Olympia Press. Der residiere in Ryde auf der englischen Insel Wight, vor der Südküste Englands, und sei wohl der größte SM-Verlag der Welt. Eine Website war nicht angegeben; ich hatte auch noch kein Internet.

Als ich ab Sommer 1999 Internet hatte, fand ich irgendwann die Website des erwähnten Verlags und staunte in der Tat über die Vielzahl der Titel, gewiß an die 1000, viele davon gar nicht gedruckt, sondern nur als PDF zum bezahlten Download angeboten.

Heute find' ich die Website des Verlags nimmer, weiß auch nimmer ihre genaue Adresse, und man kann im Internet gerade noch feststellen, daß es mal einen Verlag dieses Namens und dieser Adresse gab, sonst nix. An der erwähnten Adresse zeigt Google Street View keine Spuren eines Verlags. Alles weg. Schade.

Später las ich dann, daß der erste Erotik-Verlag namens Olympia Press 1953 in Paris gegründet wurde und so prekäre, umstrittene Titel wie »Lolita« und die »Geschichte der O« herausgab; der deutsche Verleger Jörg Schröder gründete 1968 mit Genehmigung des Pariser Originalverlegers den deutschen Erotikverlag Olympia Press in Darmstadt. Existiert aber auch nimmer.  

»Irgend so'n Stromscheiß« (Helge Schneider)

Da pries mir neulich einer ein billiges Notebook an - »nur 550 €!« Na, danke. Hab kürzlich eins im Sonderangebot für 117 € bestellt, das wird mir hoffentlich gute Dienste leisten, sollte ich zukünftig im sonnigen Süden irgendwo den Winter als Kaffeehausliterat verbringen; für Emails, Internet und Textverarbeitung wird's wohl reichen.

Auch ein »billiges« Elektroauto pries mir jemand an, den Dacia SPRING: 20.500 € Neupreis, 125 km Reichweite - bei mildem Wetter. Bei Winterwetter 80 km. Da lob ich mir den guten alten Dacia Sandero - 9000 € Neupreis (leider nimmer 7000 €:-( ), Reichweite vielleicht 800 km, egal bei welchem Wetter ... Typisch E-Auto: Doppelt so teuer und doppelt so unpraktisch wie die bewährten »Verbrenner«  ...  

Und noch mal zurück zu den Büchern: Hier gibt ein Autor im Buchladen unumwunden zu, daß sein Roman Mist ist.

Das Filmplakat des alten Sexschinkens :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hach! 22.2.'22! Was für ein Datum! :-) ... und auch wenn das Datum noch 4 Tage in der Zukunft liegt, werde ich dieses Post jetzt wohl 'rausschicken - und warum? Weil ich es kann, genauso wie die Lehrerin in diesem Video. Ciao! 

Nachtrag 26.8.'22: Huch! Jetzt erst gesehen!: Am 1. April 1947 ist sie geboren, wurde also am 1.4.2022 75. Herzlichen Glückwunsch nachträglich! 

 

11.2.22

11.2. - Ficken fürs Vaterland - Freiheit kennt keine Grenzen


 

 


 

9.2.: Und auf einmal ist es im Druck: »Die Wahrheitskammer«, ein befristetes Sonderangebot meiner polnischen Druckerei sei Dank. Bis 22.2. - dann wollt' ich eigentlich erst den nächsten Post veröffentlichen - wird er schon längst hier sein ... Darin gehen die linken Studentinnen im Pinochet-Chile wieder mal der Beschäftigung nach, »dem Vaterland zu dienen«, d. h. den patriotischen Soldaten als Matratze und Samenablage zu dienen ...

In der Zwischenzeit betätige ich mich als Kaffeehausliterat, schreibend, dichtend, Kaffee und durchaus auch Bier schlürfend ... stundenlang ... ein- bis zweimal wöchentlich ... 

Deutschlands Energiewende macht Norwegens Strom teurer

»Wir sollten nicht den billigen Polenstrom kaufen«, hielt mir neulich einer vor, als ich für eine Liberalisierung der EU-Energiemärkte war; »sonst wird er für die geringverdienenden Polen bedeutend teurer.« 

Klar, Norwegen hat reichlich Wasser, Gebirge und Strom - und außerdem nur 5 Mio. Einwohner zu  versorgen, nicht 80. Aber daß das energiehungrige, energiewendevernarrte Deutschland nun auch den Norwegern den bis dato billigen Strom versaut, das wußt' ich echt nicht (Quelle: Anton Brenners FB-Seite, Anfang Februar 2022): 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regierungssozis gegen Freiheit

„Wir können in Deutschland nicht akzeptieren, dass irgendein russischer Gründer-Milliardär definiert, was Meinungsfreiheit ist“, polterte ebenso wütend wie hilflos Jens Zimmermann, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Das richtet sich gegen den Telegram-Gründer Pawel Durow; über dessen Vita hier: Telegram-Gründer - von Rußland nach Dubai. Aber ob wir's so einfach akzeptieren sollten, daß irgendwelche SPD-Ministerialräte die Grenzen unserer Freiheit festlegen? Ohne uns zu fragen?

Hier mal ein empfehlenswertes Produkt, auch wenn's nicht von uns ist: 




Nutten müssen auch mal abrechnen? findet eine Ehefrau nach zehn Jahren Ehe, und der kleine Max erweist sich als wohlvertraut mit den nackten Tatsachen des Lebens. - Hier eine Hausbesichtigung mit Tor zur Hölle, Schwarzem Loch ... Für Loser und Bitchie heißt es: Einmal Biker, immer Biker! - Schon 11 Monate alt und leider immer noch aktuell: Richlings Kritik an den hysterisch überzogenen Coronamaßnahmen.  

Letzten Herbst war's an einer belgischen Autobahntankstelle noch der blanke Horror, inzwischen sah's Palmer in Tübingen (siehe Bild): Spritpreise nur noch wenig unter den von den Grünen einst geforderten 5 Mark pro Liter. Palmer schiebt's auf Putin. Dabei weiß ein jeder: Wer mit dem Finger auf andere zeigt, auf den zeigen drei Finger zurück ... Ein Kommentator: »Das Barrel Öl lag 2012 bei 109,45 USD und 2022 bei 85,64 USD!«


2.2.22

Prachtregion fürn Arsch - Prüderie und Spießertum marschieren - Zensur in Frankfurt - 2.2.'22

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kreis Schmalkalden (Autokennzeichen: SM) warb zusammen mit einigen anderen Kreisen mit der Website prachtregion.de für sich und druckte das gleich quer übern Arsch der örtlichen Volleyballerinnen. Wohl nicht auf Dauer. Wurde vom Werberat als sexistisch gerügt. Sehr schön dieser Fernsehbericht darüber. 

Und weil's so schön war: Hier noch ein Bild:


 

 

»Sexismus« - Spießer auf dem Vormarsch 

Vor einigen Jahren fingen zwei Bezirke Berlins damit an, darunter wohl auch Kreuzberg: Sexistische Reklame wurde verboten oder soll verboten werden. Leipzig, Bremen, München, Stuttgart folgten oder sollen folgen. Auf einer Website die Frage: »Was bringt ein Verbot sexistischer Werbung?« Antwort: Nix als Verdruß. Schluß mit dem Stuß! In Berlin gab's gar eine Volksabstimmung über ein generelles Plakatwerbeverbot. Das ging für die Werber noch mal gut aus, aber jetzt gibt's einen neuen Anlauf in Genf. Die Stadt soll bis 2025 komplett werbefrei sein. Ja, das paßt zur Stadt des Calvinismus.  

Klimawandel rettet Menschenleben

laut der Medizin-Postille THE LANCET gab's durch die Klimaerwärmung der letzten Jahre zwar 116.000 mehr Hitzetote, aber auch 283.000 weniger Kältetote, siehe hier.

Zensur in Frankfurt

Jutta Ditfurth fordert eine Vorzensur für rechte Verlag auf der Frankfurter Buchmesse, siehe hier.  

Buchhandlung teurer, Bumshandlung teurer ... 

... alles wird teurer. Seufz. Vor ein, zwei Jahren sollte die Traditionsbuchhandlung Gastl in Tübingen schließen. Die alte Inhaberin wollte in Rente, verkaufen - aber es fand sich kein Käufer, jedenfalls nicht zu einem angemessenen Preis. Das kommt neuerdings nicht selten vor. Ein Gastl-Fanclub kaufte schließlich und betreibt den Laden weiter - demnächst im Nachbarhaus, denn der Inhaber des bisherigen Hauses wollte die Miete von 4.200 € auf 5.000 € erhöhen ... 

Auch die beste Domina von allen erhöht die Preise, »weil alle Kosten gestiegen seien«. 25 % mehr. Das schmerzt wie ein Dutzend Hiebe mit dem gelben Onkel ;-)  

Das war's für heute am 2.2.'22. Was für ein Datum! Da müssen wir schon bis zum 3.3.'33 warten, bis wir wieder so'n schönes haben ;-) 

Ich muß jetzt den Ebook-Anbieter wechseln, denn einen, der mir kaum 10 % vom Ladenpreis zahlt, kann ich mir nimmer leisten ... 

Ciao bis zum näxten Mal! :-)

5.1.22

Entzückende Perspektiven - die Staatsfunker und die Querdenker


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Wikipedia) Eigentlich sollte hier ein Konstanzer Alpenblick-Foto stehen, aber dann guckt wieder kein Schwein;-) 

Vor rund 15 Monaten, am 4.10.2020, war ich in Konstanz auf einer Querdenker-Demo. Herrliches Herbstwetter, Alpenblick, die Thesen der Querdenker waren zwar etwas schräg, aber welche Wohltat, mal wieder Menschen ohne Lappen vor der Schnauze zu sehen - und dann weiter zum Zürcher Brüderchen und dort übernachten und am nächsten Tag wieder heim.

Jetzt erst ist mir aufgefallen, daß auch die Staatsfunker über diese Demo berichtet haben. Ein besonders boshafter ist hier. Da brauchen sich die Staatsfunker nicht zu wundern, wenn ihnen immer mehr Abneigung entgegenschlägt.  

Ein Interview mit dem AfD-Abgeordneten Frohnmaier (das ich jetzt nimmer finde) hatte auch mehr Denunziation als Bericht zum Ziel. Ich fragte mich die ganze Zeit, ob die Reporterin, etwa in diesem Bericht, sich jemals Berichte von Scholl-Latour angeschaut hat. Hätte der jemals mit einem noch so unsympathischen Politiker solche Interviews geführt?

Seit Anfang Dezember war ich nimmer in Restaurants. Zwar zweimal geimpft, und die zweite Impfung lag noch keine 6 Monate zurück, aber der QR-Code funktionierte nicht ... Also einen neuen geben lassen und lieber daheim bleiben. Auch gleich einen Booster-Termin geben lassen. Am 2.12. meldete ich mich an, am 11.1. werde ich drankommen, fast 6 Wochen später. Inzwischen verschärften die Politiker die Regeln, so daß ich einen Helgoland-Aufenthalt abblies. Jetzt (5.1.2022) ging ich mal wieder in mein Lieblingslokal und mußte erfahren, daß jetzt nur noch Zutritt erhält, wessen »Booster« maximal drei Monate zurückliegt. Ich durfte dennoch - nach einem Schnelltest. (Ich bekam sogar meine Armbanduhr wieder zurück, die ich dort einen Monat zuvor liegengelassen hatte.)

Nächste Woche startet der Stepkurs nach der Weihnachtspause wieder - einen Tag nach meinem Booster-Termin.  

Wie soll das weitergehen? Alle paar Monate eine neue Impfung? Na, Prost Mahlzeit ...  

Ein sächsischer Bürgermeister ist sogar disziplinarisch gemaßregelt worden, nachdem er an einer Querdenker-Demo teilgenommen hatte, siehe hier. Das wäre bei klimaschutzdemonstrierenden Bürgermeistern natürlich anders - ebenso beim Nehrener Bürgermeister, der vor Jahren an einer Lichterkette teilnahm, die sich wundersamerweise pro und contra Islamisten aussprach, siehe hier.

In einem Internetforum erzählte eine Frau, ihre elfjährige Tochter habe vor kurzem ihren Kindergeburtstag gefeiert und die habe dann später erzählt: »Wir mußten ganz leise sein, damit uns die Polizei nicht hört - genauso wie im Tagebuch der Anne Frank, das wir gerade in der Schule lesen. Die mußten auch immer ganz leise sein, damit die Polizei sie nicht hört.«

Damit amen, over and out! :-)  

4.1.22

Die Peitsche für den Urlauber! :-)


Heutzutage ist man ja froh, wenn man überhaupt noch 'rauskommt :-) 

(Der Zeichner Perscheid ist übrigens für immer 'raus, er ist vor Monaten gestorben und sieht mir hoffentlich den Bildklau nach;-)

Wer übrigens mal billig kreuzfahren möchte, der schaue mal unter "Kreuzfahrtschiff Überführungsfahrten" nach - da geht's viel billiger, und man ist fast allein auf dem Schiff :-) 

Wenn man schon nicht böllern darf, dann soll man wenigstens mit Plastikverkleidungen rasseln oder "Bumm! Bumm!" rufen, meint Helge Schneider. Ein herzerfrischender Anblick der Normalität inmitten lauter meschuggenen, "seriösen", besorgten staatstragenden Leuten. - In Rexingen war übrigens ein dolles Feuerwerk, so wie es vor Corona kaum das dreimal so große Nehren geschafft hatte ... :-)

 



Die neue schottische Variante des Virus :-)

 

 













 






















Ja, amen. Ohne weitere Worte. Schönes neues Jahr! :-)

29.12.21

Klatsch! Wumm! :-)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

»Die Jungfrau züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen« von Max Ernst. (Arsch nachgerötet;-) Der Heiligenschein des Knäbleins ist 'runtergefallen.

(Es gibt auch noch ein Gemälde von Martin Kippenberger, »Selbstporträt mit Schmerbauch und ausgeleierter Unterhose«, aber das fand ich leider nirgends im Internet.) 

Wenn man schon kein Silvesterfeuerwerk mehr hat, dann sprengt man wenigstens sein Auto in die Luft - so hier ein Finne, der mit seinem gebraucht gekauften Tesla unzufrieden war und ihn mit einer Elon-Musk-Puppe und 30 kg Dynamit in die Luft sprengte. 

Im Motormuseum Riga kann man den Rolls Royce besichtigen, den Leonid Breschnew einst fuhr: 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Breschnew hatte eine Vorliebe für schnelle, teure westliche Autos. Die westlichen Staatsmänner wußten um diese Schwäche und nutzten sie, um durch entsprechende kleine Präsente den Kremlgott milde zu stimmen, so auch mit diesem Rolls - mit dem B. aber 50 km außerhalb von Moskau in einen Lastwagen semmelte. »Zu schnell: Herr B. und sein Rolls« wird das Bild im Baedeker kommentiert. - Auch nicht schlecht: Ein vergammelter Rolls von 1939, der kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs noch an einen Kunden in Berlin ausgeliefert wurde, dann 1945 zur sowjetischen Kriegsbeute wurde - aber keiner der Funktionäre, die ihn fahren durften, wollte ihn so recht, er wurde von einem zum anderen weitergereicht und landete zum Schluß bei einem estnischen Kartoffelbauern aus Pärnu, der die Rücksitze ausbaute, um mehr Kartoffelsäcke transportieren zu können ... 

Explosiv sind oft auch die Machenschaften des dänischen Kochs in der Muppet-Show, siehe hier und hier und hier: »Der Teig soll hochgehen, aber er soll keine Aufstand maken!« :-) Und hier noch seine Tips für Diätmahlzeiten :-)

Hier möchte er eine gefüllte Kokosnuß machen, aber da ist was Explosives drin ... 

Generell  hatte die Muppet-Show viel Explosives zu bieten, und man findet es auch auf Youtube, so daß sich weitere Verweise hier erübrigen. 

Hier vielleicht noch: Gonzo der Große auf dem Motorrad. 

Schon vor ein, zwei  Wochen las ich: Anti-Corona-Maßnahmen-Demonstranten stürmten in Luxemburg-Stadt einen Weihnachtsmarkt, überrannten die Absperrungen, die zur Kontrolle der Corona-Ausweise dienen, und jetzt Belgien: Die Kulturschaffenden ignorieren die neuen Corona-Schließungen einfach :-) 

»Drücken Sie persönlich den Abschaltknopf!« raten die Beschäftigten des KKW Grohnde, denen zum Heulen zumute ist, in einem offenen Brief ihrem Ministerpräsidenten Weil. Das KKW wird nämlich (mit zwei anderen) zum Jahresende 2021 abgeschaltet, obwohl es noch jahrelang zuverlässig Strom liefern könnte, wie es tausende Windspargel nur unzuverlässig tun können ... Drei weitere folgen noch, dann ist's aus mit der Kernenergie in Deutschland.

Ach ja, noch einer wird abgeschaltet zum Jahresende: Claus Kleber. 500- bis 600.000 € soll er jährlich verdient haben, bezahlt von unseren Zwangsgebühren. Und sein Ruhestand ist auch üppig gepolstert, mit Zuverdienstmöglichkeit. Dabei würde doch für einen Nachrichtensprecher mit etwas An- und Abmoderation ein Zehntel des genannten Betrags genügen.

So, 29.12.'21, halb eins mittags. Eigentlich müßte ich jetzt FFP2-maskiert auf dem Schiff nach Helgoland sein, nach 700 km nächtlicher Autofahrt nach Cuxhaven und Schlangestehen vorm PCR-Test, mit schmerzenden Knien, denn an denen leide ich momentan, wie alle paar Monate, unterwegs auf eine vernieselte Insel, deren gute Laune sich in eine Art maskierte Intensivstation verwandelt hat. Ein Glück, daß ich vor einigen Tagen die Notbremse zog und wenigstens einen Teil des bezahlten Geldes retten konnte ... Aber was tun, wohin reisen, damit man Silvester und/oder Weihnachten nicht trist allein verbringen muß? So was sollte nie mehr vorkommen ... Wenn schon allein zwischen 24.12. und 1.1., dann irgendwo im Süden, möglichst da, wo Kälte, Regen, Schnee, Corona und sonstiges Ungemach keine Chance haben! (Für Tips bin ich dankbar)

Und zum Schluß: Tragt's mit Humor! (... wenn möglich) Eine berühmte Statue heißt »Der Dornauszieher«. Die hier müßte dann wohl »Der Pograbscher« heißen - dabei steht sie noch nicht mal am Kölner Hauptbahnhof ... 

 

25.12.21

Buchmesse Frankfurt 2022 - oder Kleinkleckersdorf?


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

»Die Frankfurter Buchmesse 2021 ist wieder eine Präsenzmesse«, kommentierte (sinngemäß) die FAZ ihr obiges Bild. Aber wieviele Verlage waren denn 2021 noch in Frankfurt präsent?

Vor zehn Jahren waren's über 7.000 Verlage; doch schon damals hieß es: »Noch drei oder fünf Buchmessen, dann war's das.« Ein bißchen länger schleppt sie sich nun dahin, 2020(?) fand sie nur virtuell statt - und 2021 war's endlich wieder eine Präsenzmesse. Mit 1800 Verlagen. Tichys Einblick berichtet: »Ich bin auch über die Buchmesse gelaufen, habe in jeder Ecke geschnüffelt und gesucht, und weil die Buchmesse so winzig geworden ist wie eine Literaturveranstaltung in Klein-Kleckersdorf, war das nicht viel Recherche-Arbeit.« Und so sind die riesigen Bücherkathedralen wie auf dem Bild oben heute halb leer wie die richtigen Kathedralen und Münster - mit einem wackeren Häuflein von übriggebliebenen Rechtgläubigen ;-) 

»Meine einzige Angst war, dass ich in der weiten Leere dieses gigantischen Messegeländes irgendwie verloren gehen könnte und verhungern müsste, weil der Ausgang zu weit weg ist.«

»Ein paar fragwürdige Islam-Verlage; verschleierte Damen und die üblichen Kaftan-Zausel, die mir islamischen Rassismus schmackhaft machen wollten. Aber auch von denen habe ich mich nicht bedroht gefühlt. Sie waren freundlich, wollten mich bekehren, und bei Erfolglosigkeit sind sie schweigend abgedreht.«

Vielleicht ist das ein Hinweis: Ich wollte die Buchmesse ja eigentlich zum »Oktoberfest des Buches« umbenennen und dann im Dirndl belgisches Starkbier servieren. Doch das funktioniert leider nicht; selbst in ein Dirndl Größe 54 passe ich nur mit fremder Hilfe 'rein, und das liegt weniger an meiner Wampe als an meinen unweiblich breiten Schultern ... 

Da böte ein islamischer Fummel doch mehr Spielraum - in jeder Hinsicht :-) 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Freiheit im Niqab - Bier marsch! :-) 

»Zweitens hat Feldmann [der Frankfurter OB] durch Unfähigkeit verursacht, dass die Internationale Automobil-Ausstellung von Frankfurt nach München umgezogen ist; nicht nur wegen Corona: Feldmann erklärte das Auto an und für sich für verzichtbar. Wegen Feldmanns Plumpheit ist das Messegelände heute so leer, dass meine Furcht vor Verirrung im Labyrinth und Verhungern übermächtig ist. Und Frankfurt hat einen Wirtschaftsfaktor verloren, der seit Jahrhunderten Frankfurt ausmacht: die Messe als Treffpunkt der Welt. Jetzt soll sie nur noch eine Messe für ein paar Gleichgesinnte sein. Eine bunte Stadt wird so vielfältig wie ein Grünen-Ortsverein: Alle gleich beschränkt.

Und dieser OB sagt nun: „Ich finde es schlimm, und ich mache mir auch Sorgen, richtig große Sorgen, wenn ich lese, dass Autorinnen Angst haben, nach Frankfurt zu fahren, weil sie hier auf rechtsradikale Verlage und Autoren treffen könnten.“ Er will von der Buchmesse Lösungen; also Ausschluss von Verlagen, die den schwarzen Aktivistinnen nicht genehm sind. Die Aussteller sollen zensiert werden. (...)

Damit hat ein aufgebauschter Skandal eine neue, höhere Ebene erreicht: Den Übergang zur offenen Zensur.

Wie soll man auf derlei Wahn reagieren?

Die Buchmesse ist auf ein unattraktives, langweiliges, gequältes und eher peinliches Format geschrumpft; sie hat nichts mehr von dem früher global Flirrendem, das herrührte von den vielen Gästen aus der ganzen Welt, von den Diskussionen und Streitereien, von den Präsentationen und neuen faszinierenden Ideen und gelegentlich auch vom Irrsinn und Abseitigen; keine klugen Männer mehr, keine der großen Frauen der Literatur, nur noch „Aktivisten“ mit ein paar Tropfen Opfer-Blut in ihren Adern. Der Rechte-Handel, also welcher Verlag verlegt welches Buch, ist nach New York abgewandert. Frankfurter Buchmesse ist tiefste Provinz, und die Show bestreiten ein paar unleserliche Autorinnen, ein paar Quoten-Schwarze, ein korrupter Oberbürgermeister und eine inkompetente Stellvertreterin.

Sollen sie. Verlegt die Messe nach Leipzig, gebt ihr dort noch mal eine Chance; auch München wäre als Ort denkbar. In Frankfurt hat der freie Geist keinen Raum mehr.«

Ja, amen! ;-) 

Früher mußte man den Stand fürs nächste Jahr bis Ende November des Vorjahrs gebucht haben, wollte man den Frühbucherrabatt ergattern, jetzt reicht Ende Januar. Und schon 2021 war ein 8-m2-Stand nur noch wenig teurer als früher ein 4-m2-Stand. Die Macher der Frankfurter  Buchmesse mußten runter von ihrem hohen Roß ... 

Billig ist's, wo keiner hinwill - machen wir das Beste draus! Wir rocken die Stinos! ;-) 

20.12.21

Weihnachtsgeschichte ... in schlesischer Tunke;-) - Der Marterpfahl und die Ebooks - Weihnachtsfilme und -lieder - 4 x GEBOOSTERT :-)

 



















 

 

 

»Hohoho! Höhöhö!«:

Schöne Bescherung

Eine Weihnachtsgeschichte.

„Schokolade“ sagte Bernhard unvermittelt in das Schweigen. Und dann noch einmal, fast brünstig gehaucht: „Schokolade!“

„Ja“, seufzte Friedhelm. „Schokolade wäre jetzt etwas Feines. Stellt euch vor, meine lieben Brüder, als Kind habe ich manchmal …“ Eine heiße Zähre wehmütiger Erinnerung rann ihm über die bleichen, eingefallenen Wangen in sein struppiges Barthaar. Wieder schwiegen sie und starrten stumpf in die verglimmende Glut. Von den Wänden des Iglus widerhallte eisiges Schweigen, und nur ab und zu fiel ein Tropfen von der Decke und verzischte auf dem Ofenrohr. Und immer näher rückte mit dem erlöschenden Feuer der grimmige Griff der arktischen Kälte.

Die Stimmung war auf dem Nullpunkt angelangt, schon rein geographisch gesehen. Das Iglu stand fast metergenau auf dem Nordpol. Aber es war unter den Schneeverwehrungen kaum noch zu erkennen. Lediglich der Flaggenmast mit der verschlissenen Fahne der Vereinten Nationen ließ erkennen, dass hier Menschen ihren Fuß hingesetzt hatten. Seit zehn Tagen fegte ein grauenvoller Polarsturm von Süden heran. Woher auch sonst ...

Im Iglu selbst war die Moral unter dem Nullpunkt, die Temperatur knapp darüber. Ein jämmerlich kleines Feuer brannte in dem winzigen Kanonenöfchen. Es war düster. Es stank nach Käsefüßen, nach den Resten einer letzten Dosensuppe, nach Verzweiflung, ausgedünstet von acht bärtigen Männern.

Sie wussten es alle. Auf Rettung war kaum noch Hoffnung. Verhungern würden sie nicht. Konserven, tiefgefroren leider, waren noch ausreichend vorhanden. Aber erfrieren und verdursten mussten sie. Das Brennmaterial ging unerbittlich zur Neige. Draußen herrschten Temperaturen, die den Atem vor dem Munde gefrieren ließen. Unendliche Mühe kostete es, wenigstens ein kleines Stückchen Eis im Munde zum Schmelzen zu bringen.

109 Exemplare „Sind Frauen bessere Menschen“, 22 Stück „Mythos Männermacht“, kaum mehr als ein letzter Funken Hoffnung auf Wärme waren sie gewesen. Auch die „Befreiungsbewegung für Männer“ oder das jüngste Werk von Eugen Prinz hatten nicht einmal für einen Tag Hoffnung gegeben. Und eben verglimmten drei Exemplare von „Medusa schenkt man keine Rosen“ im Feuer. Ein letztes, stark zerlesenes Exemplar „Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus“ … Wilfried wollte schon danach greifen, aber Friedhelm presste es an seinen ausgemergelten Körper, als wolle er sich noch einmal daran wärmen. „Nein, ich gebe es nicht her“, keuchte er beinahe hysterisch und warf irre Blicke um sich. „Was hilft das alles, wenn wir schon sterben müssen …“

„Nächste Woche“ begann Ludwig mit erstickter, ersterbender Stimme... „nächste Woche...“
„Was ist nächste Woche? Sag es doch.“ Eduard drängte, weniger um die Antwort zu erfahren. Sie war ihm traurige Gewissheit. Nein, er wollte den Freund wenigstens durch seine Teilnahme am Leben erhalten.

„Nächste Woche hätte ich meine Tochter wieder einmal besuchen dürfen. Stellt euch vor, für 45 Minuten hätte ich sie sehen dürfen, nach drei Monaten, unter Aufsicht der Schwiegermutter.“

„Bitte beruhige dich.“ Norbert ergriff Ludwigs Arm. „Das hilft doch alles nichts mehr. Sieh dir Bruder Peter an, wie tapfer er sein Geschick erträgt. 3200 Euronen fährt er Monat für Monat als gerechten Lohn für seine redliche Mühe in die Scheuer. Was bleibt ihm? Was bleibt ihm?“ Und wie der Hauch aus dem Grabe kam die Antwort von Peter: „840 Euro.“
Erschüttert schwiegen die Brüder.
„Ein SUV hat sie sich gekauft.“
„Ein was?“ „Ein SUV, ein sport utility vehicle.“
„Ach schweig doch stille. Das ist ja grässlich.“

„Ach was.“ Christian riss sich verzweifelt das Hemd auf. "Lasst es uns doch herausschreien, nun das Ende nahe. Nach zwölf Jahren erfuhr ich, dass mein Sohn nicht mein Sohn ist, dass er die Frucht einer Buhlschaft meiner Frau mit einem Skilehrer ist. Und stellt euch vor…“

„Still! Hört ihr nichts?“ Helmuts Stimme riss sie aus der Lethargie und seine Augen starrten wie schwarze Glasknöpfe ins Leere, sein Mund stand halboffen, um besser hören zu können, wie es die Seeleute tun.
„Da ist nichts.“
„Ruhe!“ zischte Bernhard. „Ich höre auch etwas.“
„Ja, da ist ein Brummen.“
„Ein Brummen!“ Ein Schrei ging durch die Runde, elektrisierte sie. Sie sprangen auf. Stürzten zum Eingang. Drückten mühsam die Bretter und Fetzen beiseite, mit denen sie das Iglu abgedichtet hatten, stürmten ins Freie.

Jetzt hörten sie es alle ganz deutlich. Ein tiefes Brummen, das immer lauter wurde. Es kam von irgendwo aus dem grausigen bleiernen Grau über ihnen. Und dann quollen plötzlich die Wolken auf und das Schemen eines riesigen Flugzeugs wurde sichtbar.
Erst standen sie wie gelähmt. Dann fielen sie förmlich in Wahnsinn. Bernhard und Eduard rissen Magnesiumfackeln auf. Norbert und Andreas sprangen wie irrsinnig über das Eisfeld und schwenkten die Arme.

Endlich gelang es Friedhelm, eine Leuchtrakete abzufeuern. Zischend stieg sie in den polaren Himmel und sank als rote Kugel mit einem langen Nachleuchten zeitlupenartig auf das Eis zurück. Das Flugzeug schien sie bemerkt zu haben. Es kam tiefer. Überflog das Lager. Wackelte träge mit den Flächen und im Cockpit glaubten sie für einen Augenblick grüßendes Winken zu sehen. Dann war die viermotorige Maschine mit einem Donnern vorbei.

Aber sie zog hoch, legte sich in eine weite Kurve und kam zurück. Der Pilot war ein Könner. In kaum hundert Metern Höhe kam er über die Schneefläche, so langsam, dass das Flugzeug fast auf der Stelle zu stehen schien, dann fiel ein dunkles Objekt aus der Heckluke und gleich darauf erblühte wie eine Blume der Hoffnung ein großer orangefarbener Fallschirm, der sanft einen riesigen Ballen, kaum zweihundert Schritte von der kleinen Gruppe entfernt auf dem Eis absetzte.

„Gerettet. Wir sind gerettet.“ Wer es nicht herausschrie, bei wem es nicht nur ein hysterisches Schluchzen oder Gelalle war, dem stand es ins Gesicht geschrieben.
Sie stürmten sie los, wie sie waren. Stolperten, glitten auf Eis und Schnee aus, erreichten den großen Ballen. Mit fliegenden Händen und klammen Fingern lösten sie die Packriemen, entfernten die Außenhülle und rissen die restliche Verpackung beiseite.

„Jetzt sind wir wirklich gerettet.“ Das war Helmut, mit kaum vernehmbarer Stimme, als er den ersten Packen öffnete „Zweitausend Exemplare… mein Gott! Sie haben sich wirklich nicht lumpen lassen.“ „Und hier!“ Das war Reinhart, der einen weiteren Packen aufriss: „5000 Broschüren vom Ministerium für BSFidelbummsfallera …“ lallte er.
„Zehntausend Hochglanzflyer vom Bundesforum für Männer, das hält mindestens 5 Tage. Ich wusste es. Die deutsche Genderpolitik würde uns nicht im Stiche lassen.“

Es war ein Wunder. Männer, die noch eben völlig verzweifelt, schon bereit gewesen waren, sich aufzugeben. Nun waren sie wie verwandelt. Neue Hoffnung war in den Gesichtern, die Wangen gerötet, die Augen leuchtend, als sie kaum eine halbe Stunde später, nachdem sie die Ladung ungeachtet ihrer Entkräftung begeistert zum Iglu geschleift hatten, um den lustig bullernden Ofen und sein helles Feuer saßen. In den Blechtassen dampfte bereits ein duftender Kaffee. In dem alten zerbeulten Aluminiumtopf – wie viele Expeditionen hatte er nicht schon mitgemacht – schmolz eine Ladung Schnee nach der anderen. Bernhard zerbröselte eben mit dem Beil eine Packung Gefrierfleisch. Gleich war eine Packung Suppenpulver dazugerührt, und schon begann eine lang ersehnte warme Mahlzeit ihren verführerischen Duft zu verbreiten.

„Ich wusste es“ hauchte Helmut noch einmal. „Jetzt ist wirklich Weihnachten.“ Und ein Schimmer der Hoffnung erleuchtete sein gefurchtes Antlitz, während er beglückt in die Flammen starrte, wo eben das das künstliche Lächeln von Frau von der Leyen und die misandrische Maske von Frau Schwesig in hellen Flammen rosig erglühten, während ein paar Broschüren von minderem Brennwert, Gesterkamp, Kemper, Rosenbrock und anderen, lustlos vor sich hin kokelten.

Frohe Weihnachten, Männer!

So weit die Weihnachtsgeschichte von dem vor fast elf Monaten verstorbenen Dr. Eugen Maus, langjähriger Vorsitzender von MANNdat e. V. »Wenn bis zu meinem Tod die übelsten Auswüchse des Feminismus beseitigt sein werden, werde ich zufrieden in die Grube fahren.« Es wurde leider nicht wahr. Stattdessen ist alles ungewisser denn je. »Wir wissen nicht, woher wir kommen, geschweige denn, wohin wir geh'n - mein Vater sprach, dem Tode nah', das wird man dann schon seh'n« lautet der weise Spruch auf seiner Todesanzeige.

Wie sagte einst der dicke Privatdetektiv Nero Wolfe? »Ich habe etwa 40 Pfund Übergewicht, aber das verliert sich wieder, wenn ich tot bin.«

 

 


 















Dagegen heißt es: »Die Schlankheitskur verliert an Schrecken, läßt du dir alles weiter schmecken.«

Aus der Achse des Guten (achgut.com), 15.12.2021: 

Cancel Cuisine: Würste mit schlesischer Tunke

Der kulturelle Einfluss der aus den ehemaligen Ostgebieten geflohenen Deutschen nimmt immer mehr ab. Kulinarische Spuren, wie etwa schlesische Würste mit Weihnachtstunke, sollten jedoch nicht vergessen werden.

Je länger der Zweite Weltkrieg zurückliegt, desto mehr verflüchtigt sich auch das Andenken an eine der größten Integrationsleistungen der Weltgeschichte ins Nebulös-Historische. Zwischen zwölf und 18 Millionen Deutsche aus den amputierten Ostgebieten, aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland sowie „Volksdeutsche“ aus Rumänien, Ungarn und der UdSSR mussten sich nach Kriegsende eine neue Heimat suchen und fanden sie, von den Schon-länger-hier-Lebenden zunächst misstrauisch, zuweilen feindselig beäugt und behandelt, vor allem in Westdeutschland.

Im Zuge aktueller Migrationsdebatten wird gerne darauf verwiesen, dass es angesichts dieser gigantischen Zahlen ein Klacks sei, jetzt noch ein paar Millionen „Geflüchteter“ aus dem Nahen Osten oder aus Afrika aufzunehmen. Doch der Vergleich hinkt, handelte es sich bei den Ost-Flüchtlingen und Heimatvertriebenen doch in der Regel um Angehörige des gleichen Kultur- und Sprachraumes, die sich zudem im darbenden Nachkriegsdeutschland nicht unverzüglich in die soziale Hängematte verfügen konnten, sondern sich mit Fleiß und Anpassungswillen eine neue Lebensbasis schufen.

Die politische Bedeutung der Heimatvertriebenen ist mittlerweile nur noch marginal, selbst in Bayern, wo die Sudetendeutschen von der Staatspartei CSU lange als „vierter“ bayerischer Stamm hofiert wurden, neben Altbayern, Franken und Schwaben. Und sogar über einen „fünften“ Stamm wurde diskutiert, namentlich die Schlesier, die sich in großer Zahl in Ostbayern angesiedelt hatten. Mit der politischen Bedeutung der Heimatvertriebenen und ihrer einst mächtigen Verbände verblassen auch ihre kulturellen Spuren, wozu, ganz wesentlich, kulinarische Traditionen zählen. Nur wenige „ostdeutsche“ Speisen hatten es, meist schon lange vor dem Krieg, in den Kanon deutscher Hausmannskost geschafft, darunter die Königsberger Klopse, denen ich schon einen Beitrag gewidmet habe.

Jetzt zur Weihnachtszeit wird sich manch einer auch an das köstliche, geflämmte Königsberger Marzipan erinnern. Man bekommt es noch hier und da, meist sind es Nachfahren geflohener Ostpreußen, die an der Tradition dieser Spezialität festgehalten haben. Eine der besten Quellen ist die Konditorei Wald in Berlin-Charlottenburg. Schon das tüddelige Ladengeschäft im Stil der 60er Jahre mit seinen fotografischen Reminiszenzen an das alte Königsberg ist unbedingt einen Besuch wert. Das Marzipan, das hier in aufwendiger Handarbeit zu kleinen Kunstwerken geformt wird, ist nicht allzu süß, besitzt eine leicht bittere Note und sollte so frisch wie möglich gegessen werden, übrigens nicht nur zu Weihnachten, sondern als „Teekonfekt“ das ganze Jahr über.

„Die Soße ist die Tunke ist die Soße“

Hier soll aber nicht von einer Süßigkeit die Rede sein, sondern von einem ebenfalls traditionell zu Weihnachten zubereiteten Gericht, das halb auf der sauren, beziehungsweise salzigen, halb auf der süßen Seite liegt und in Schlesien immer an Heiligabend nach der Christmette serviert wurde: Würste mit schlesischer Tunke, ein Klassiker der Küche in dem unter Friedrich dem Großen an Preußen gekommenen Landstrich zu beiden Seiten der Oder, in der slawisch-bäuerliche Deftigkeit und böhmisch-habsburgische Raffinesse eine Einheit eingehen.

Tunke ist der schlesisch-mundartliche Ausdruck für das, was man heute modisch als „Dip“ bezeichnen würde. Man kann natürlich auch dazu Soße sagen oder Sauce: Wolfram Siebeck war weder das eine noch das andere Wort geheuer, es erinnerte ihn zu sehr an die von ihm zeitlebens geschmähte, ja, verhasste Mehlschwitze: „Der Weg von der Soße zur Tunke ist nur scheinbar ein Weg, die beiden sind identisch“, schreibt er in seinem Kochbuch „Alle meine Rezepte“. „Die Soße ist die Tunke ist die Soße. Für immer aneinandergeleimt, um Angst und Schrecken über die Welt der Feinschmecker zu bringen, bescheren sie uns den dicken, braunen Sumpf, in dem der Ruf der deutschen Gastronomie ertrunken ist und immer wieder ertrinkt.“ Also, großer Meister, jetzt bitte wegschauen droben im Himmel!

Dabei basiert eine schlesische Tunke noch nicht einmal auf einer Mehlschwitze, sondern wird mit Soßenlebkuchen gebunden. Dabei spielt zwar auch Mehl eine Rolle, doch eben nicht in einer unmittelbar an Kleister erinnernden Weise. Man kann übrigens auch Heiligabend-Tunke dazu sagen, Polnische Tunke, Pfefferkuchensoße oder, wenn man sie nicht zu Würsten, sondern zu gedämpftem Karpfen reicht, Fischpfefferkuchensoße, wobei neben Malzbier dann Karpfenblut hineingehört. Das ist aber wohl nicht jedermanns Sache.

Selbst Fresspäpste können irren!

Zunächst gilt es, allerlei Wurzelwerk (Lauch, Sellerie, Pastinake, Karotten, Petersilienwurzel) zu säubern und kleinzuschnippeln. Das Gemüse bedeckt man dann mit Wasser und gibt ein schönes Stück Rauchfleisch (Räucherspeck, Kassler) sowie Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Wacholderbeeren dazu, vielleicht auch ein paar Nelken. Wenn das Fleisch gar ist, wird es zusammen mit dem Gemüse aus dem Topf gefischt. Die Brühe wird aufgehoben und das weiche Gemüse durch ein Sieb gedrückt oder die Flotte Lotte gejagt. Dann vermischt man das Püree mit dem vorher in Malzbier eingeweichten Soßenlebkuchen und gibt solange Brühe hinzu, bis die Tunke eine schöne sämige, jedoch keinesfalls pampige Konsistenz hat. Man kann die Tunke auch noch mit Feigen, Rosinen und Mandelstiften festlich verfeinern. Hier ein Rezept mit Mengenangaben.

Neben dem Rauchfleisch aus der Brühe serviert man sie zu Würsten jeder Art, am besten natürlich zu schlesischen Weißwürsten, die traditionell mit Zitronenschale (manchmal auch mit weihnachtlichen Gewürzen) aromatisiert werden und einen überraschend frischen Kontrapunkt zu der deftigen Tunke setzen. Außerdem gibt es Sauerkraut und Salzkartoffeln oder Kartoffelbrei. Es handelt sich bei diesem Gericht nicht gerade um eine Hervorbringung der Diätküche, aber schließlich ist die Mahlzeit nach dem Besuch der Christmette ja auch das Ende der mehrwöchigen, adventlichen Fastenzeit.

Soßenlebkuchen und schlesische Weißwürste kann man übrigens relativ problemlos im Internet bestellen. In München gibt es die Würste frisch in der Metzgerei Rühl am Viktualienmarkt. Ich glaube, dass dieses wunderbare Gericht auch beim seligen Wolfram Siebeck Gnade gefunden hätte. Merke: Selbst Fresspäpste können irren!


Weihnachtsmarkt in Breslau, ca. 13.12.2021 - maskenfrei! (Klonovsky, Acta diurna, Leserpost)


Der Marterpfahl und die Ebooks

Etwa 2013 wurde es aktuell: Wie und wo sollte er Marterpfahl Verlag Ebooks produzieren?

Warum nicht gleich beim Hauptabnehmer Amazon.de? Da braucht man nicht mal 'ne ISBN, die technische Seite ist so einfach gemacht, wie es für ein Angebot für Selbstverleger geziemt, und es gibt mehr als die Hälfte des Ladenpreises für den »Publisher«. 

Allerdings wird dann nur auf Amazon.de veröffentlicht, nirgendwo sonst. Gut - insbesondere bei gutgehenden Titeln macht Amazon.de meist zwei  Drittel bis drei Viertel der Gesamtverkäufe aus, aber wenn ein Titel mal bei Amazon.de in Mißkredit gerät, ist's eben Essig :-( 

Und das kann schnell gehen. Für Erotik gelten bei Amazon.de rigide, moralinsaure Richtlinien, die noch dazu immer mal verschärft werden - und die man vor allem nirgends nachlesen kann. Da wird einem einfach ein Titel gestrichen (oder mehrere), und man kann dann rätseln, woran's liegt. Ändern kann man meist nix daran ... 

Also vertraute ich mich für die meisten Titel Readbox an, einem Anbieter für größere Verlage und für mehr als eine Handvoll Ebooks. Das konnte man auch spüren - Readbox nahm den Verleger nicht, wie Amazon einen Laien, an die Hand, sondern erwartete, daß verlagsseitig jemand Versiertes da war: Bei der Anmeldung neuer Titel mußte man auf Englisch x Fragen beantworten, so à la »Ist Ihr Produkt ein Leporello-Falz im altkoreanischen Format?« oder »Ist es ein Audiofile im peruanischen Blockflötenformat?« Fragen, die 90 % der Ebook-Produzenten gar nicht interessieren, nur verwirren dürften; ebenso, daß die Monatsabrechnungen im csv(?)-Format ergingen, das zwar unter Datenbanken anscheinend häufig ist, das aber mit Excel nur unter mühsamen Verrenkungen sichtbar gemacht werden konnte - entweder man sah chinesische Schriftzeichen oder total schiefe oder »verrenkte« Grafiken ... 

Man brauchte sie aber auch nicht mehr; der verbesserte »Reporting«-, d. h. Statistikteil  erlaubte es, sich relativ einfach z. B. die Verkäufe eines Kalenderjahrs abzurufen und aufzuzeichnen. Auch die Anmeldefunktion neuer Titel wurde - offenbar nach Beschwerden etlicher User - erheblich vereinfacht. Was macht es da schon, daß das Honorar weniger als 50 % des Ladenpreises betrug und man für die Konvertierung in x Datenformate etwa einen Hunderter zahlen mußte - insgesamt machte es sich wohl bezahlt. Und der Boom von  2017 war wirklich riesig: 17.000 Ebooks in einem Jahr! Die Paperbacks waren fast nur noch eine Marginalie ...

Bis zur Übernahme von Readbox durch Bookwire. Alle Titel wurden abgemeldet und wieder neu angemeldet, was vielleicht der Anlaß für Amazon war, mal einen Blick auf die soeben im Schweiße des Angesichts produzierten zehn, zwölf Marterpfahl-Ebooktitel zu werfen - und sie rauszuschmeißen. Zu viel Porno. Fanden die. Das hat mich locker einige Zehntausend Euro Umsatz gekostet. Mich und meine Autoren ... Immerhin, außerhalb von Amazon geht noch was. Der alte Readbox-Kundenbereich mit den Abrechnungen war abgeschaltet worden, und ich habe nun keine Sicherung mehr für die alten Verkaufszahlen, die sind futsch.

Die Lektüre der Bookwire-Abrechnungen macht auch keine Freude. Warum gibt's manchmal für 80 Stück eines Titels nur so viel wie in einem anderen Monat für 8 Stück? Ich fürchte, ich werde mir einen anderen Produzenten suchen müssen ...    

 


Hier wird eindrucksvoll erklärt, wie viele mediale und politische Wendungen es seit 2020 gab und wieviel Abscheuliches, Bizarres ... 

Ich stehe kurz davor, einen schon gebuchten und im voraus bezahlten Silvester-Helgolandaufenthalt wieder zu stornieren, weil die Vorschriften immer weiter verschärft wurden ... 

Wer filmische Unterhaltung will, der schaue in die »X-mas-files/films« des trefflichen Herrn Sommer; schon »Sommers Weltliteratur« und seine Betrachtungen zu den Bibelbüchern waren sehenswert. Hier seine Betrachtungen zu »Bad Santa«, und von da aus kommt man leicht zu den anderen Filmen. Viel Vergnügen auf der Santanismus-Skala!

Ansonsten frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr - in alter Frische! Nicht im Leichenschauhaus ;-)

PS: 21.12.2021: Der ganze Alltag gleicht mehr und mehr einer SM-Session, meist für Masos: Knebel, Atemkontrolle, Hausarrest, Reiseverbote, Peitsche in Form von Bußgeldern ... Und was noch nicht ist, das kommt noch. Ab 28.12. verschärfte Bestimmungen nämlich. Wenn ich einen Tag später nach Helgoland will, muß ich mich als Geimpfter, aber noch nicht Geboosterter bei der »Einreise« auf die Insel einen PCR-Test machen - und jetzt reicht's. Ich stellte mir die vier Helgoland-Tage als gemütlichen Kneipen- und Restaurantbummel, Spaziergänge, Silvesterfeuerwerk vor - und nun verwandelt sich Helgoland in eine maskierte Intensivstation. Ohne mich! Mal sehen, ob ich bei diesem späten Storno noch was zurückbekomme ... Derweil denke ich nach, wie man so was in künftigen Jahren vermeiden kann, ohne aufs Reisen zu verzichten ...

Herr Sommer hat nun auch den trefflichen Weihnachtsfilm Tatsächlich Liebe gewürdigt, wenn auch eher kritisch. Aber da haben ihm die Kommentarschreiber Bescheid gestoßen! :-) 

Nochmals schöne Feiertage!

 


 




































22.12.'21: Und da bin ich noch mal. Tübingens grüner OB Palmer schockiert damit, allen, die  nicht bis zum 15.1.'22 eine Impfung oder Boosterung vorweisen können, Rente/Job/Geld/Freiheit zu entziehen. 

Dazu jemand auf Palmers Facebook-Seite: 

Das ist doch nur #bleib daheim

Das sind doch nur zwei Wochen

Das sind doch nur Pflegeeinrichtungen

Das sind doch nur ein paar kleine Unternehmen

Das sind doch nur Kneipen und Gaststätten

Das sind doch nur Kulturveranstaltungen

Das ist doch nur für einen Monat

Das ist doch nur eine Gästeliste mit ein paar Daten

Das sind doch nur Masken

Das ist doch nur in geschlossenen Räumen

Das ist doch nur an manchen öffentlichen Plätzen

Das ist doch nur ein bisschen Abstand

Das ist doch nur bis die Zahl der hospitalisierten sinkt

Das sind doch nur prophylaktische Testungen

Das ist doch nur eine Tracking App

Das sind doch nur ein paar medizinische Daten

Das sind doch nur ein paar Monate

Das sind doch nur ein paar Einschränkungen

Das sind doch nur ein paar Regeln

Das ist doch nur ein bisschen Freiheiten abgeben

Das ist doch nur für ein Jahr

Das ist doch nur bis wir die Alten geimpft haben

Das ist doch nur eine Impfung für alle ab 50

Das ist doch nur damit du deinen Job behältst

Das ist doch nur damit du sicher reisen kannst

Das ist doch nur noch ein Lockdown

Das ist doch nur eine Impfung für alle ab 18

Das wird doch keine Impflicht gehen

Das wird doch keine Impflicht auch nicht durch die Hintertür geben

Das ist doch nur 3G, 2.5G, 2G+....eigentlich nur 1G

Das ist doch nur eine Impfung für alle Kinder ab 5

-

Das soll doch für 1 bis 2 Jahre Schutz sorgen

Das soll doch für 9 Monate Schutz sorgen

Das soll doch für 6 Monate Schutz sorgen

Das soll doch für 3 Monate Schutz sorgen

- Das ist doch nur 1. Impfung

Das ist doch nur die 2. Impfung

Das ist doch nur die 3. Impfung

Das ist doch nur die 4. Impfung zum Schutz vor Omikron

…

5.

6..........

»Freiheit stirbt mit Sicherheit«, sagten früher manche. Vor allem stirbt sie scheibchenweise.

Tja, manche sollte man einfach auf den Mond schießen - ohne Rückfahrkarte: One way ticket to the moon. - Herr Sommer bespricht heute den alten Streifen Wir sind keine Engel mit Humphrey Bogart und Peter Ustinov. Viel Vergnügen! 

Nachtrag vom 23.12.:

Hier singt Helene Fischer den Klassiker Sleigh Ride (Schlittenfahrt), und hier tut's - bedeutend lässiger und lockerer - Ella Fitzgerald.

Hier zum Abschluß noch ein Quiz: 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Oh Tannenbaum
2. Oh du fröhliche
3. Little Drummerboy
4. Süßer die Glocken nie klingen
5. Maria durch den Dornwald ging
6. Rudolph, the rednosed reindeer
7. Es kommt ein Schiff geladen
8. Schneeflöckchen Weißröckchen
9. Macht hoch die Tür
10. Stille Nacht

15.12.21

»Dornröschen« ist tot


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz verwaschen und verblasen von den Nordseewinden wirkt sie hier schon, unsere Schöne, die hier symbolisch für das erotisch-literarische Dornröschen steht. Unsere Autorin Anne Rice alias Anne Roquelaure ist am 11.12. im Alter von 80 Jahren gestorben.

Das Foto wurde Jahre zuvor an einem Novembertag bei wenigen Grad über Null auf der dänischen Nordseeinsel Römö geknipst. 

Von 2011 bis 2016 gab ich diese drei Bände in Lizenz heraus. Ich hatte einen Autographen von ihr, auf dem sie versichert, bei einem bestimmten Finanzamt in Los Angeles veranlagt zu sein. Ihre Privatadresse stand auch dabei, doch als ich sie in Google Maps eingab, um mal zu sehen, wie die Dame so residiert, kamen lauter Fehlermeldungen, oder man wurde zu ähnlich klingenden Adressen anderswo geleitet. 

Endlich die Abrechnungen meines (gezwungenermaßen) neuen Ebook-Dienstleisters Bookwire studiert - und an einigen Stellen furchtbar niedrige Honorarsätze gefunden. Mitunter gab's für 80 Stück eines Titels so wenig wie sonst für 8 Stück. Fürs Autorenhonorar blieben dann gar nichts mehr übrig ... 

Ich fürchte, da wird die Suche nach einem neuen Ebook-Produzenten fällig ... 

Man sollte mal wieder verreisen ... 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


6.12.21

Advent, Advent, ein neuer Buka kommt gerennt - »Raute in Rente«

Böller zum Abschied (8.12.) von der Raute des Grauens - wird's leider nicht geben :-(

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Mittwoch wird's zum ersten Mal seit 16 Jahren einen neuen Bundeskanzler geben - aber Freudenfeuer und -parties werden wohl ausbleiben ;-)  

Die netten kleinen Buchhandlungen können auch ganz schön doof sein.

Abenteuerreisen in Deutschland 

5.12., ein Tag vor Nikolaus. 

Böse Bescherung! Am Wochenende wollte ich den Weihnachtsmarkt in Schaffhausen besuchen, aber das Wetter wird scheußlich, die Politik beider Länder wird scheußlich, immer mehr Restriktionen, vor allem für den grenzüberschreitenden Verkehr - mal sehen, ob ich's wag ... 

Mein Helgolandtrip über Silvester steht auch in den Sternen, und die entfernen sich z. Z. eher. Eigentlich hatte ich über Silvester nach Belgien gewollt, aber dann den Belgien-Trip klugerweise vorgezogen. Was man hat, hat man. Helgoland war nur zweite Wahl - und die droht nun zu entschwinden, mitsamt den rund 350 €, die ich dafür schon bezahlt habe ... Und wenn's klappt, dann wird's wohl ein scheußlicher Trip mit Maulwindel und Kotzwetter ... 

Kartoffel, Kartoffel, sagt der Motor. Die reinste Poesie. Die reinste Musik. 

Die »Silvesterböllerei«, wie es immer etwas abwertend genannt wird, wird auch schon wieder verboten. Mit fadenscheinigen Argumenten. 

5.12.: In Luxemburg haben Coronamaßnahmengegner den Weihnachtsmarkt gestürmt :-)    Siehe hier. 

»Raute in Rente« titelt BILD heute, und die Sonne kommt auch endlich mal wieder zum Vorschein. Aber die Freudenparties werden wohl ausbleiben, und ob was Besseres nachkommt, ist leider auch zweifelhaft ...  

3.12.21

Heiße Bäckchen, glühende Geschäfte












 

»Trübsal ist nicht das einzige, was man blasen kann« sah ich mal quer über die (noch entwicklungsfähigen) Möpse eines Teenagers gedruckt (auf einem T-Shirt), und ich denke,  das obige Bild ist das geeignete Titelbild für den nächsten MARTERPFAHL-Prospekt :-)



bofewo 6-8.3.'26

 äläl                   äläl