24.8.23

»Jawoll, Frollein! Zu Befehl! Strammgestanden!«


 












Bild: Werbeplakat im ägyptischen Scharm el Scheich. Die wissen, worauf's ankommt ... Foto: Investigativjournalist U. S., auch im Urlaub immer aktiv

Jetzt wird es ernst mit dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz. "Ich mach mir die Welt - tralalala - wie sie mir gefällt!" Näheres siehe u. a. hier. Ob Mann, ob Frau, das gibt's jetzt all für lau ...

Da in Kriegen immer noch bevorzugt Männer verheizt werden, empfiehlt sich vielleicht vorbeugend der Eintrag als Frau. Den Sieg trägt dann die Kriegspartei davon, die solche modernen "Fluchtmöglichkeiten" durch Geschlechtswechsel noch nicht kennt ... 

Der Blogger Dilger hat das auch erkannt, wenn er schreibt: "Rechtlich wirklich relevant ist jedoch nur, ob der Eintrag „männlich“ lautet oder nicht. Vielleicht wäre es tatsächlich klug, wenn ich den Eintrag für mich und meinen Sohn streichen ließe." Genau! Ab ins Röckchen und heim von der Front! Wir dienen ab jetzt nur noch bei der Prinzengarde.

Der eine oder andere Quotenjob als "Frau" winkt vielleicht, aber zumindest billigere Versicherungen als Frau sind in der EU Vergangenheit, in Kanada noch nicht, siehe hier (etwas nach unten scrollen). 

Wie viele Konkurrenten oder Kritiker Putin schon um die Ecke gebracht hat - siehe aus aktuellem Anlaß hier (vom Balkon gefallen, Herzanfall ...) 

Und jetzt zu etwas gaaanz anderem: Die Altstadt war schon Ende der Sowjetzeit toprenoviert und diente als Filmkulisse für sowjetische Filme, die irgendwo im Westen spielten, in Zürich oder Oslo ... Man mußte nur darauf achten, daß keine Holzhäuser ins Blickfeld gerieten, denn das ist für Riga typisch (außerhalb der engsten Altstadt): das Nebeneinander von (restaurierten und unrestaurierten) Zarenzeitbauten und (skandinavisch bunt gestrichenen oder braun "naturbelassenen") Holzhäusern. 

Auch die (gammligeren) Viertel dienen jetzt als Filmkulisse, z. B. für den z. T. in den 50er Jahren spielenden Film "Die Geschichte der Currywurst". Zum gammligen Charme des ehemaligen Ostblocks siehe hier. Und was für schön billige Hotels es in der "Moskauer Vorstadt" gibt: Hotel Dodo, Hotel Gertrude ... 

Kehren wir zurück nach Scharm el Scheich. Schaut mal, wie stilvoll die auf dem "Soho-Platz" Weihnachten feiern: 

 

Ciao, Leute!

19.8.23

»Die Gutsherrin und ihr Knecht« - das Buch der Woche - WzS 20.8.'23 - Tempo und Trauminseln - Herbstzeitlose und Schleicherei

Die neue Gutsherrin und ihr Knecht / Schwarze Serie Bd.8 

Immer tiefer treibt die neue Gutsherrin den Gärtner, ursprünglich fast reicher als sie, in die Sklaverei ... 

Erhältlich hier für schlappe 14,99 €. 

Ein gemütlich-geiler Textauszug zum heutigen Sonntag; genau das Richtige zum Kaffee: 

Sie trinkt ihren Kaffee in einem Zug aus. „Du musst lernen, vorsichtiger zu sein“, erklärt sie. „Ich werde dir nachher zur Strafe ebenfalls weh tun. Jetzt mach weiter, aber vorsichtig.“ Ich küsse ihre Zehen, lutsche ihren kleinen Zeh.
„Noch einmal zurück zu deiner Situation“, sagt sie einige Minuten später. „Empfindest du es als Folter, den Keuschheitsgürtel zu tragen?“
„Ich trage ihn gern“, antworte ich. „Es schränkt meine Freiheit ein, es ist Zwang. Ich     würde so gern onanieren, und mein größter Wunsch ist, mit Ihnen zu ficken, Paula. Wollen wir? Nur ganz ausnahmsweise. Es erfährt niemand, und Ihnen hat es doch auch Spaß gemacht, als ich Sie von hinten genommen habe.“
„Sieh mich mal an“, sagt Paula und beugt sich zu mir herunter. Ich hebe meinen Kopf, erhalte einige Ohrfeigen schnell hintereinander.
„Du willst mich also ficken?“, fragt sie und schlägt eine weitere Serie leichter Ohrfeigen. „Reicht das als Antwort, oder möchtest du, dass ich Frau Schenk von deinem Wunsch berichte? Vielleicht sollte sie wieder die Latte benutzen. Oder soll ich dich schlagen?“
„Wenn ich die Latte bekomme und dafür ficken darf, bin ich einverstanden“, antworte ich und spüre ein gefährliches Kribbeln im Unterleib.
„Mir gefällt dein Ton nicht“, tadelt Paula, und ich weiß, dass ich zu weit gegangen bin. „Ich erwarte von dir denselben Respekt, den du Frau Schenk gegenüber zeigst. Ich erwarte, dass du ab sofort wie ein gehorsamer Diener antwortest!“
„Verzeihen Sie, Paula“, sage ich und sehe zu Boden. „Ich habe unbedacht und respektlos gesprochen. Ich habe eine besondere Lektion verdient.“
„Eine, die dich geil macht, was?“, sagt sie wütend und sieht mir in die Augen. „So läuft das nicht, Karl. Geil ist alles, was sich in Grenzen abspielt. Ein wenig Auweh und Schmerz ist geil, nicht wahr? Daraus entsteht aber kein Machtgefälle. Dadurch akzeptierst du mich nicht. Weißt du, ich bin keine Erfüllungsgehilfin für deine Neigung. Ich möchte, dass deine Submission aus zwei Quellen gespeist wird: aus Neigung und aus Angst. Ja, ich denke, Respekt wächst bei dir aus Schmerz.“
Sie hebt ihren rechten Fuß, stößt mich zurück und steht auf. „Wenn ich heute Abend zehn Uhr wiederkomme, finde ich dich auf dem Bauch liegend auf dem Fußboden in deinem Schlafzimmer. Zwei Seile, jeweils einen Meter lang liegen ebenfalls dort.“
Sie steht auf, geht hinüber zur Villa, während ich meine Arbeit beginne und nach dem Wässern der Gärten zwei Seile aus meinem Lager hole.

Den ganzen Tag über bin ich aufgeregt. Ich habe keine Ahnung, was Paula mit mir machen wird. Gehorsam lege ich mich kurz vor zehn Uhr abends auf den Bauch. Einige Minuten später höre ich Frauenabsätze auf meiner Terrasse. Ich höre sie in meinem Wintergarten, auf dem Flur und laut im Schlafzimmer.
„Ich zeige dir deinen Platz“, sagt Paula kalt. Ich hebe den Kopf, sehe sie in braunen          Lederstiefeln, einer schwarzen Stoffhose, mit einem Rohrstock in der Hand.
„Du bist völlig respektlos“, sagt sie. „Ich werde dir das austreiben. Ich treibe dich, und weißt du, wohin?“ Sie bindet mir die Füße und anschließend die Hände an den Gelenken zusammen.
„Sie werden es mir gleich sagen, Paula“, antworte ich.
„An einen Platz, auf dem dir deine Frechheiten vergehen!“, ruft sie. „Du denkst, weil du mich ficken durftest, kannst du dir etwas herausnehmen? Ich werde dir jetzt zeigen, was du dir herausnehmen darfst. Dein Platz ist unter meinen Stiefeln.“ Sie nimmt den Rohrstock, holt weit aus und schlägt ihn mir über den Hintern. Ich brülle auf, krümme mich zusammen, sehe die wütende Paula im Raum stehen.
„Du folgst!“, ruft sie. „Jeder Schlag mit dem Stock hinterlässt eine Strieme.“ Sie schlägt wieder zu. Ich jaulte auf, versuche, mich zur Seite zu drehen. Paula tritt mir an den Oberschenkel, geht um mich herum, tritt gegen meinen Oberarm, in meine Rippen. Ich stöhne bei jedem Tritt, komme auf die Knie, will aufstehen.
„Du bleibst unten!“, befiehlt sie, läuft weiter um mich herum, tritt zu. Der Rohrstock trifft mich. Brennender Schmerz rast mir in Hintern und Beinen. „Auf den Rücken!“, befiehlt   Paula.
Ich drehe mich stöhnend, spüre ihre Stiefelsohle auf meinem Oberarm. Sie drückt zu, presst ihren Absatz in meine Haut, drückt ihren Stiefel auf meine Oberschenkel, meine Brust, auf meine Wangen. Ich sehe gerötete Abdrücke ihres Sohlenprofils auf meinem Bauch. Sie setzt ihre Stiefel auf mich, sieht zu mir herunter, dreht ihre Sohlen. Ich versuche auszuweichen. Sie stellt sich neben mich, holt aus, schlägt zu. Quer über meinem Bauch bildet sich eine rote, geschwollene Linie.
„Du wirst mich nie wieder respektlos behandeln!“, ruft sie. „Ich werde dich jetzt mit Stiefeln und dem Stock hier so lange behandeln, dass dir in Zukunft jede freche Antwort, jeder Widerspruch und jedes widerspenstige Verhalten vergehen. Dich erziehe ich mit Grenzüberschreitung. Los, küss die Stiefel, die dich treten!“

Als ich erwache, liege ich auf meinem Bett. Keine Fesseln, kein Stock, keine Paula. Ich komme mühsam hoch, sehe an mir herunter und glaube es nicht. Blaue Flecken, Striemen, Blutergüsse. Mein ganzer Körper schmerzt. Ich gehe langsam zur Dusche, lasse kaltes Wasser über mich laufen.
„Hände und Füße, Kopf und Hals, alle sensiblen Stellen sind unbeschädigt“, sagt Paula. „Freust du dich, mich zu sehen? Wollen wir weitermachen? Du hast geheult wie ein Kind, gestrampelt, dich gewunden wie ein Wurm. Ist dir das in Erinnerung?“
Ich drehe das Wasser ab, gehe mühsam auf meine Knie, beuge meinen Mund zu ihren Turnschuhen. „Es ist mir in Erinnerung, Herrin“, sage ich.
„Ich bin gespannt, wie lange es anhält“, seufzt sie. „Du hast jetzt den Eindruck, dass dein ganzer Körper zerschlagen ist und nichts mehr aushalten kann. Das ist nicht so. Wir sind noch nicht fertig. Trockne dich ab, hole zwei weitere Seile, geh in dein Schlafzimmer. Binde die Seile an die Bettpfosten, leg dich auf dein Bett. Ich mache mir meinen Kaffee allein, bin in 20 Minuten bei dir.“
Ich hole zwei weitere Seile, binde alle vier Fesseln an die Bettpfosten, lege mich hin, warte. Ich bin nicht fasziniert, spüre auch kein geiles Kribbeln.
„Ab heute werde ich dich konsequent bestrafen“, sagt Paula, stellt einen Schirmkorb in   die Zimmerecke. „Jedes Vergehen zieht eine Strafe nach sich. Du hast mir mit einem  Nagelreiniger unter den Zehennagel gestochen. Das tat weh. Deshalb werde ich dir weh tun. Ist das gerecht?“
„Es ist gerecht, Herrin“, antworte ich und sehe zu dem Schirmständer.
„Was denkst du, wie viele Schläge hast du für die Sache mit meinem Fuß verdient?“, fragt sie und sieht mich gereizt an.
„Zehn, Herrin“, antworte ich und sehe weiter zu dem Schirmständer.
„40“, entgegnet Paula. „Das Vergehen bringt zehn, so etwas passiert. Weitere zehn gebe   ich dir für deine Geilheit, die dir gestern ins Gesicht geschrieben stand. Zehn bekommst du, weil du mir zu wenig Achtung erwiesen hast. Und weitere zehn Schläge gebe ich dir, weil ich es möchte. Dreh dich um, den Hintern nach oben. Und beeil dich, ich muss das Frühstück für unsere Gäste drüben zubereiten, lasse mich von dir nicht beschäftigen.“
Ich gehorche. Paula knotet mir die Seile um die Handgelenke, bindet meine Füße fest und geht. Ich liege und warte, bis sie ihren Kaffee getrunken hat, sehe zum braunen Schirm­ständer, aus dem Stöcke ragen.
„Ich strafe dich im Sinne des Wortes“, sagt sie, als sie mein Schlafzimmer erneut betritt. „Hier ist nichts mit bizarr wirkenden Peitschen, nichts, das du erotisieren kannst. Ich trage weder Stiefel noch Lederhandschuhe, keinen Lederrock, keine Strapse, keine Uniform. Ich schlage dich mit einfachen Holzstöcken. Ich strafe, um dich zu erziehen.“
Sie nimmt einen dünnen, etwas biegsamen Holzstab, holt aus und zieht durch.
„Eins, zwei, drei vier, fünf!“ Der Schmerz raste in meinem Hintern. Ich keuche, bekomme kaum Luft.
„Reg dich ab“, sagt Paula. „Der Schmerz potenziert sich durch schnelles Schlagen, der dünne Stock beißt, ich weiß.“
Sie sucht einen etwas längeren Stock. „Eins, zwei, drei vier, fünf!“
Ich schreie während der Schläge, versuche, mich zu drehen.
„Das waren erst zehn“, sagt Paula, wählt einen dickeren Stock.
„Magst du zählen? Nein? Elf, zwölf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn! Schrei bitte leiser! Man könnte dich in der Villa hören. Das stört die Gäste am frühen Morgen.“
Ich beruhige mich, sehe Paula, die einen etwas kürzeren, dicken Stock wählt. „Sechzehn, siebzehn, achtzehn, neunzehn, zwanzig! Und? Ist das eine geile Sache?“
„Nein, das ist nicht geil, das ist zu viel auf einmal“, rufe ich, zerre an den Seilen.
„Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, ach, neun, zehn, das sind jetzt dreißig“, ruft sie. „Ich sagte, du sollst leise schreien! Die letzten zehn ziehe ich dir mit einem sehr langen, dünnen Stock über beide Hinterbacken. Merkst du etwas, Karl? Keine Pausen, kein Gejammere nach Gnade, sondern eine schnelle, schmerzvolle Strafe. Es ist mir egal, ob du der Meinung bist, eine Strafe auszuhalten. Es interessiert mich nicht, wie oft ich dich geschlagen habe. Ich nehme keine Rücksicht. Auf ein Vergehen folgt Strafe. Was ist? Magst du das nicht? Du bist ganz nass. Schwitzt du? Karl, du sollst gehorchen, einfach nur gehorchen. Los, die letzten zehn mit dem ganz Dünnen. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn. Karl, das Zauberwort ist Gehorsam. Das war es – entspann dich. Hallo, Karl, es ist vorbei!“
Ich liege auf dem Bauch, die Matratze unter mir fühlt sich nass an. Plötzlich kommt zum    Schmerz ein Brennen, das wie Feuer in meinen Körper zieht.
„Hab dich nicht so!“, sagt Paula. „Die Salbe verhindert das Platzen der Schwellungen,   desinfiziert. Das war es. Keine fünf Minuten. Du brauchst dich nicht zu bedanken, keine Füße zu küssen. Das, Karl, das ist Strafe. Also denk nach, bevor du sprichst, überlege dir dein Handeln mir gegenüber, zeige mir ständig Respekt. Tust du es nicht, bestrafe ich dich.“ Sie löst die Fesseln. „Strafen sind Grenzüberschreitungen“, sagt sie. „Denk darüber nach. Jetzt bleibst du noch liegen, und dann, ich meine, sobald du kannst, gehst du an deine Arbeit. Es wird noch eine Weile weh tun. Morgen wirst du wieder auf einem Kissen sitzen können. Die Salbe hilft super.“
Ich öffne und schließe meine Fäuste, presse meinen Kopf auf die Matratze. Das ist wirklich keine Erotik. Das tut nur weh. Ich bleibe liegen, konzentriere mich, denke an andere Dinge, an die Augustäpfel, die vom Baum müssen. Es hilft nicht, schmerzt.
„Karl, keine Müdigkeit, oder brauchst du Nachschlag?“, fragt Paula.
„Nein, Herrin, bitte nicht“, presse ich heraus und stehe langsam auf.
„Herrin klingt gut“, sagt Paula. „Damit beschreibst du unser Verhältnis ziemlich gut. Und noch etwas. Es geht um deinen Keuschheitsgürtel. Frau Schenk und ich haben uns für längere Keuschhaltung entschieden. Bereust du, dass ich ihn dir angelegt habe?“
„Ich gehorche Ihnen, Herrin“, sage ich.
„Geschickte Antwort“, erwidert sie und geht. 

Und sonst so?: 

Das Verbrennerverbot hilft weder der Umwelt noch dem Kampf gegen den Klimawandel, meint der Ökonom Hans-Werner Sinn u. a. hier und hier. Eins dürfte wohl klar sein: Das Öl wird bis zum letzten Faß aufgebraucht werden, wenn nicht von uns, dann von anderen. Wenn aus Europa weniger Nachfrage kommt, freuen sich diverse Schwellen- und Entwicklungsländer: »Hurra! Endlich können wir uns richtige Autos statt Mopeds leisten!« Mit entsprechenden Folgen. 

Stirbt der Diesel aus?  Leider ja - zumindest im spinnerten Europa mit seinem E-Auto-Fimmel.

Italien und Tschechien wollen das Autobahn-Tempolimit auf 150 km/h anheben, siehe hier. (Hatte ich schon mal erwähnt.) Amüsant der Link zu einem anderen Artikel: »Schleichen fürs Klima - Grüne fordern Tempolimit von 70 für Lkw«, wenn auch nur in der Schweiz - siehe hier. Nun ja - 1950 rechnete man zwei Tage für die Lkw-Tour Hamburg-München, und der Weltumradler Helfgen berichtete 1951 über ein (echtes) Elefantenrennen in Thailand: »Die Tiere rannten mit der Geschwindigkeit eines normal fahrenden Lastwagens, also etwa 30 bis 40 km/h.« Und Dürrenmatt empfahl einst den Schweizern, keine Autobahnen zu bauen, damit sie nicht sähen, wie klein ihr Land sei. Heute gehört die Schweiz zu den Ländern, in denen man, um auf die Autobahn zu dürfen, ein Tempo von über 80 schaffen muß (nicht über 60 wie bei uns). Mein früherer 7-PS-Motorroller hatte deshalb »81« als Höchstgeschwindigkeit im Fahrzeugschein stehen ...

In den USA ist das nach der Ölkrise von 1975 eingeführte 88-km/h-Tempolimit schon seit den späten 90er Jahren Geschichte. Insbesondere die Menschen in den dünnbesiedelten Weiten des Mittleren Westens hatten die Nase voll von der Schleicherei und votierten in einer USA-weiten Volksabstimmung für das »Pedal-to-the-metal-law«, das Bleifußgesetz - und seitdem ist es Sache der einzelnen Bundesstaaten, und in manchen darf man voll auf die Tube drücken ... 

»Die Stadtleiche San Franciscos - Innenansichten einer toten Stadt« schreibt Danisch hier. Traurig, wie eine Stadt auf den Hund kommen kann. Und sie ist nicht die einzige ... Ob sie wieder zum Leben erwachen wird? 

Und noch einmal auf die paradiesischen Malediven. Den härtesten Knast dort findet man hier. Gleich neben den billigeren Touristenhotels. 

Aus den Kommentaren:

Die Malediven empfand ich als langweilig, das muslimische Leben dort als bedrohlich und irgendwie nicht angenehm und nicht wirklich weltoffen. Landschaftlich und von der Bevölkerung sagen mir die Karibik und die Seychellen viel mehr zu. [Genau! Die sind nämlich zu 76 % katholisch und nur zu 1,6 % muslimisch.] 

Ich war letztes Jahr selbst 2 Wochen auf Maafushi. Ich finde es beeindruckend, wie sehr sie alles unter Kontrolle haben, man hat in den 2 Wochen nicht einmal etwas von dem Gefängnis mitbekommen. Es wird weder darüber gesprochen, noch gibt es irgendwelche Probleme. Unsicher fühlt man sich definitiv nicht! 

Ich fliege auf die Malediven und wollte mir unbedingt die reale Welt ansehen und 3 Tage auf Male bleiben, die Kultur kennenlernen und das lokale Essen ausprobieren ... Wenn ich das jetzt so sehe, bekomme ich etwas Angst.

Das ist echt krass. Ich war vor 2 Wochen auf der Insel für paar Tage. Ist eigentlich keine schöne Insel und sehr langweilig. Mein Hotel war paar Meter neben dem Gefängnis, und ich wollte unbedingt wissen, wie es drinnen aussieht. :)) jetzt weiß ich es ... 

Maafushi ... Die Touri-Falle für alle, die mal behaupten wollen, auf den Malediven gewesen zu sein ... Keine Strände. Müll. Lärm. Touri-Bunker-Hotels, und die Hälfte der Insel ist ein Knast. Hat aber die höchste Dichte an Hotelbetten. Aber hey ..."ich war uff den Maledüüven." 

Ich war 1982 zum ersten Mal auf den Malediven. Damals war Male ein Dorf, einige Blechhütten, wo Andenken verkauft wurden, das einzige schöne Haus war der Präsidentenpalast, auch das einzige Auto gehörte dem Präsidenten, am Hafen ein paar Fischer und die wenigen Boote, die die Urlauber vom Flughafen auf die Inseln brachten ... Davon gab es nur wenige für Touristen ... Dort gab es einfache Bungalows, oft war die Butter ranzig, das Wasser blieb dann schon mal weg, wenn man gerade unter der Dusche stand *lach*  Ich konnte die Veränderungen über die Jahre beobachten, es ist alles moderner, bequemer und luxuriöser, aber nicht unbedingt besser. Allein der Müll ist ein Riesenproblem.
Süßwasser ist ein Luxus, aber die Privatpools der reichen Touristen sind gut gefüllt, alle Lebensmittel müssen eingeführt werden, aber den Reisenden wird jeder noch so blödsinnige Luxus ermöglicht.
Ich bin froh, die einfache, aber traumhaft schöne Inselwelt erlebt zu haben, bevor man sie zu "Disneyworld" für Promis verstümmelt hat. 

Ich war noch nie auf den Malediven und werde definitiv nie hinfliegen. Kein Urlaubsstrand im Unrechtsland.

Wenn man vorher noch keinen Knall hatte, hat man ihn danach.

Darum mache ich nur in der EU Urlaub.

Niemals in ein ISLAM-Land fahren! 

Wenn das Reporterteam weg ist, dann kommt der Stock, wenn man nicht spurt.

Wusste gar nicht, dass dort die vorherrschende Religion muslimisch ist. Das war es dann mit dem Urlaub dort.

»Die ersten Herbstzeitlosen sind da!« meldete ein Bekannter auf FB am 19.8. Zeit, die Ernte einzufahren und sich vom Acker zu machen ... 

Tschüß erst mal ... 

18.8.23

EXTRAAUSGABE! Gammelfleisch in Gelsenkirchen und Reiter in der Residenz - Zimmer gibt's immer ... schlimmer ...


In Gelsenkirchen-Ueckendorf residiert diese Notfall-Expertin, die beim Abbau von streßbedingten Verspannungen ebenso hilfreich ist wie fix bei anderen, ähnlichen Notfällen: 

Näheres siehe hier. Ich residierte einige Male dort, auch über Nacht. Die gemütliche Hotelzimmeralternative in Gelsenkirchen-Ückendorf, gut für jeden Scheiß.

Sie hat übrigens ihr Geschäft altersbedingt verkleinert. Aber auch ein Besuch bei einer (halb-)pensionierten Domina kann ja seinen Reiz haben, siehe hier: hier. Ein Wochenende oder gar Weihnachten so zu verbringen hat schon seinen Reiz.  

Der Autor »Trip Svenson« sagt über sich: "I'm a guy with dirty mind, just looking to make some money from it." Na, das ist es doch genau, was ich die ganze Zeit versuche! 

Mit der besten Domina von allen - siehe hier - habe ich ein Erziehungsprogramm gestartet; dazu der heutige Tagebucheintrag: 

FR, 18.8.: Null mal Wix. Obwohl ich könnte. Ich will mal einen Anfang machen. Bis morgen früh wird nicht gewichst! Morgens halb zehn in Deutschland: Für manche eine Zeit für das zweite „Frühstückchen“, für mich die vom Morgenschiß. Und was für einer! Im Sitzen (hier am PC) drückte ich ein geräumiges „Sitzkissen“ unter mich. Ohne mich einen cm hochzudrücken! Ein Erfolg von Dulcosoft vermutlich. So – und nun werde ich mein Schriftpensum für heute mit meinem etwas speziellen „Sitzkissen“ absolvieren. Man muß in meiner … äh … Po-sition lernen, stundenlang zu schreiben mit vollen Hosen, und man muß auch erotische Stories schreiben können, wenn der Pimmel halbtot ist. Das ist wahre schriftstellerische Professionalität. Und damit für heute ciao! - Korrektur: Ohne Wixen hab' ich's doch nicht ausgehalten. - Ich werde die Mönchspfeffer-Dosis erhöhen.

»Gammelfleisch in Gelsenkirchen« alberte Harald Schmidt mal vor Jahren. Die erwähnte »Gummimami« lud mich mal nach der Session ins »Brauhaus« ein, dessen Werbespruch lautete: »Dat wirse nie vergessen!« Jawoll!

Noch mal schöner könnte sein, in Gelsenkirchen Stadtschreiber zu sein - obwohl die das offiziell anders nennen: »Reiter in der Residenz« oder so ähnlich. 


Hauptstraße in Gelsenkirchen-Ückendorf, nur einen Steinwurf weit von der o. a. »Gummimami« ...

Foto: S. Laurin für die »Ruhrbarone«

Dazu hier die Ruhrbarone: »Tim Holland aus Berlin ist der neue Gelsenkirchener „writer in residence“. Am Mittwoch, 16. August, wurde der 1987 in Tübingen geborene Lyriker und Autor der Öffentlichkeit vorgestellt und gab im Gelsenkirchener „Hier ist nicht da“ seine Auftaktlesung. Drei Monate lang wird er nun im „Kreativquartier“ Ückendorf wohnen und arbeiten. Aktuelles Schwerpunktthema seines literarischen Schaffens sind die Spekulative Literatur und zukunftsorientierte Fragen.«

Aus Tübingen also und sogar gelernter Buchhändler, siehe hier. Sein schriftstellerisches Opus ist etwas dünn - aber nicht dünner als meins. Ich habe also gar nicht so üble Chancen, mal drei Monate in Gelsenkirchen zu residieren, und zwar sogar in Ückendorf ... 

Für den richtig großen Scheiß empfiehlt sich übrigens dieses Angebot eines chinesischen Herstellers: 80.000 Windeln zu einem Stückpreis von 7 Cent.

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Alte Werbeinschrift in Ückendorf. Für die gemütliche Gummimami sollten sie werben ... Foto: WP

Viel Vergnügen!  

14.8.23

»Hamburg abandon« - der Folterkeller. Das Buch der Woche. WzS 13.8.'23

Cover-Bild Hamburg abandon 

Erhältlich für nur 4,99 € bei Amazon.

Eine Masochistin „bestellt“ bei Leuten, die sich auf so was spezialisiert haben, eine möglichst täuschend echte „Entführung“ mitsamt anschließender Folterung und »Vergewaltigung«. Sie möchte einmal so richtig durchgenudelt werden … Doch sie verspätet sich, und irrtümlich halten die „Entführer“ eine ähnlich aussehende, junge Frau für ihre Klientin und lassen ihr die für die Klientin gedachte „Behandlung“ angedeihen – und siehe da, dem „falschen Opfer“ gefällt es gar nicht so übel …

Und sonst so?: 

Immer mehr Schweizer Schüler tragen noch Windeln, meldet nicht nur der SPIEGEL. Sogar bis zu 11jährige Schüler! Wenn die aufs »Gymi« gehen, haben sie schon in der ersten Lateinarbeit die Hosen voll. 

Dem Dußlinger Antiquar Heck droht die feuerpolizeiliche Schließung seiner extrem vollgestopften Bücherbude; wie sehr sie vollgestopft ist, siehe hier. Außerdem wird er noch von Ladendieben gepeinigt. Wie man mit denen wirkungsvoll umgeht, sieht man hier.

Die deutsche Fleischproduktion ist um 6 % gesunken, siehe hier. Insbesondere wurden über 9 % weniger Schweine geschlachtet. Ist das die Krise oder ein Erfolg der grünen Umerziehungsbemühungen? Oder beides? Ich krieg die Krise ... Daß die Grünen die deutschen Schweinezüchter schikanieren, erwähnte ich vor wenigen Wochen schon mal.    

41 % mehr Unternehmensinsolvenzen im Ruhrgebiet im Juli '23 - siehe hier. 

Artenschutz für Parkplätze! Die gehören bald zu den aussterbenden Arten - z. B. in Stuttgart-Botnang. Die AfD verhinderte die von allen anderen Parteien (warum eigentlich?) getragene Umwidmung von 200 Parkplätzen in Fahrradwege, siehe hier. 

In dem Dörfchen mit dem schönen Namen Killer (Ortsteil von Burladingen, dortselbst TRIGEMA und Grupp) wendet man sich vehement dagegen, noch mehr Asylbewerber reingestopft zu bekommen, siehe hier. - Außerdem gibt's in Killer noch das deutsche Peitschenmuseum.

Das grüne Wirtschaftswunder in NRW: Die Industrieproduktion ging um 5 % zurück, in energieintensiven Bereichen gar um 12 % - siehe hier. 

In der rheinland-pfälzischen Gemeinde Freisbach traten der gesamte Gemeinderat und der Bürgermeister zurück, weil die Gemeinde von den Umlagen und Abgaben finanziell erwürgt wird, siehe hier.  

In Italien und Tschechien soll das Autobahn-Tempolimit auf 150 km/h angehoben werden, siehe hier.

Ciao und eine gute Woche!  

5.8.23

2 x UPDATED! - »Im Kerker der Kleopatra« - das Buch der Woche - Malediven zum Minipreis - Knackige Kerkerwärterinnen in Texas - WzS 6.8.'23


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kartoniert kann man diesen knackigen Roman hier für 9,99 € bestellen, als Ebook mit dem obigen, rassigen Titelbild nur außerhalb Amazons für 4,99 € z. B. bei Lehmanns oder bei Beam oder bol.com. 

Ab 1.11.'23 im Schlußverkauf als Sonderangebot für nur noch 1,49 € - bis zum 31.12.'24; danach fällt das Fallbeil für den Bücherhimmel ...  

Hier ein schöner Ausschnitt aus dem Roman, und ...

... hier mal ein anderer Ausschnitt aus demselben:

Hier hat der Herr Regisseur mal wieder die Regiepeitsche abgegeben und kriegt sie selbst zu spüren: 

»Tjaaa!«, rief sie plötzlich und streifte sich die Lederhandschuhe ab. »Ich für meinen Teil wollte auch nur spielen. Du wirst wohl einsehen, wenn mir dazu im Moment jede Lust vergangen ist. Aber wenn du es unbedingt willst, will ich meine Befürchtung, du könntest überfordert werden, überwinden und dir eine andere Domina besorgen. Davon gibt es hier mehr als genug. Warte kurz.«
Sie verschwand. Anthony blieb recht unschlüssig zurück. Einerseits war ihre Reaktion relativ ruhig ausgefallen – vielleicht hatte sie sich doch besser unter Kontrolle, als er geglaubt hatte – andererseits gefiel ihm die Idee gar nicht, mit einer Fremden konfrontiert zu werden. Wie zur Bestätigung war ein weiterer Schmerzschrei aus dem Kellergewölbe zu hören. Da war Severine wieder zurück, mit einer korpulenten Matrone neben sich. Dieser Walküre stand Leder bei weitem nicht so gut wie Severine.
»Darf ich vorstellen: Das ist Peggy. Peggy, Anthony.«
Er war wie angewurzelt. Nur zaghaft winkte er in Richtung Walküre.
»Das ist aber ein stattlicher Sklave!«, röhrte Peggy.
Wie ein Stück Vieh auf dem Markt wurde er von ihr begutachtet.
»Er hat auch eigene Spielsachen«, setzte Severine hinzu.
»Nicht nötig. Ich nehme lieber meine eigenen. Mein Mann kann warten. Er steckt gerade in einer Zwangsjacke. Aber der hier, der ist echt hübsch.«
Da war es wieder, das grässliche Wort. Peggy ging um Anthony herum.
»Der hat ja gar keine Striemen auf dem Rücken!«
Sie baute sich vor ihm auf. »Stehst du etwa nicht auf Peitschen?«
Unschlüssig sah er in Peggys kleine, eingefallene Augen, die ihn verzehrend anglotzten. Im Hintergrund schüttelte Severine den Kopf, er aber nickte. Severine seufzte.
»Fein, dann wäre alles geklärt. Danke Severine, ich bring ihn dir nachher zurück.«
Die Matrone nahm die Leine, die immer noch von Anthony Halsband baumelte und zog ihn hastig in einen Nebenraum. Dort lag in einer Ecke ein dickes weißes Bündel mit schwarzer Maske.
»Mein Mann«, äußerte Peggy beiläufig, während sie Anthony zu einem Brett führte.
Er verstand zuerst nicht, womit er es zu tun bekam. In der Mitte besaß das Brett eine große Kerbe und zwei kleinere Kerben daneben.
»Leg dich darauf!«, befahl die Matrone.
Im selben Atemzug zog sie so heftig an der Leine, dass er gar nicht anders konnte, als sein Haupt in die mittlere Ausbuchtung zu platzieren.
Mit ihren entblößten, glitschigen Stummelfingern packte sie seine Hände, um sie in die anderen Kerben zu legen. Dann stemmte sie ein identisches Brett hoch und positionierte es genau auf das erste, über dem Anthony beugte. Schließlich kettete sie die beiden Hölzer mit Vorhängeschlössern zusammen. Er konnte sich keinen Millimeter bewegen. Diese Art der Fixierung war weit unbequemer als Severines Seile und Handschellen.
»Ah, prächtig«, hörte er Peggy hinter sich stöhnen, »und so jungfräulich.«
Ihm schoss die Frage durch das Hirn, ob der Wechsel von Severine zu der Walküre eine gute Idee war. Mit einer eisigen Hand fuhr Peggy über seinen Rücken.
Plötzlich dachte er, ihm flögen die Rippen auseinander. Mit voller Wucht traf etwas langes Klobiges seinen Rücken. Sofort hatte er das Bild der mit einer geflochtenen Peitsche auf Peter eindreschenden Helen vor Augen. Anthony schrie laut auf. Seine Rückseite brannte sofort. Ein weiterer, ebenso kräftiger Hieb prallte gegen seine Rippen. Es gab ein gewaltiges Klatschen. Anthony spürte, wie Schweiß von der zweiten getroffenen Stelle abspritzte. Wieder schrie er auf.
»Nicht so laut!«, mahnte die Matrone.
Sie zwängte ihm etwas in den Mund. Es handelte sich weder um eine Maske noch einen Knebel von der Art, wie Severine sie benutzt. Das hier war ein dicker Ball, den Peggy mit mehreren Riemen quer über seinen Kopf schnallte. Auf einmal schmerzten seine Mundwinkel, weil ihm ein durch den Knebelball getriebener Riemen ins Fleisch schnitt. In seiner gebeugten Haltung konnte er mit Mühe die Peitsche erkennen, die Peggy gegen ihn einsetzte. Es war tatsächlich keine mehrstriemige Geißel, sondern ein einziger Strick aus hart verknoteten Lederriemen. Während sich Peggy wieder hinter Anthony postierte, schleifte das Ende des Folterwerkzeugs über den Boden. Schadenfroh schwang die Walküre die Peitsche und ließ sie über den Betonboden krachen, ehe sie sie in unverminderter Härte weiter auf Anthony schlug.
Nun trat auch noch die Pein hinzu, die ihm der Riemen im Mund bereitete. Denn bei jedem Schrei bohrte sich der Ball weiter in seinen Rachen und das Leder tiefer in seine Lippen. Aus seinem Unterkiefer triefte Speichel, wodurch der Riemen in den Mundwinkeln zusätzlich verhärtete. Er konnte nichts dagegen tun. Zwischen den unaufhörlichen Peitschenhieben fiel ihm ein, dass er nicht nach dem Schlüsselwort gefragt hatte. Jeder Schlag unterbrach seine verzweifelten Gedanken in mehr oder weniger rhythmischen Abständen. Dennoch versuchte er, sich auf seine Gedanken zu konzentrieren: Selbst wenn er das Sicherheitswort wüsste, brächte er es nicht heraus. Der Knebel war dabei ein geringeres Hindernis als die Schmerzen, welche ihn unfähig machten, auch nur irgendetwas Zusammenhängendes zu äußern. Ihm blieb nichts anderes übrig, als die Schläge auf den Rücken und das Schneiden in die Mundwinkel zu ertragen. Völlig hilflos keuchte er vor sich hin. Schon allein das Aufschauen war eine Strapaze. Dann fingen auch noch seine nackt auf dem Boden liegenden Beine an zu schmerzen. Er hatte ja keine Ahnung gehabt, was SM bedeuten kann. Nur zu gerne hätte er wieder in Severines samtweichen Seilen gehangen. Was dachte er sich nur dabei, sie zurückzuweisen!
Halb im Zustand der Bewusstlosigkeit meinte er plötzlich, ihre Umrisse an der Tür erkennen zu können. Er wusste nicht, ob sie es wirklich war. Vielleicht handelte es sich nur eine Fata Morgana. Selbst wenn, dann bildete er sich zumindest ein, dass ihn da jemand täuschend echt anstarrte; mit einem wehmütigen, gequälten Gesicht, womöglich genauso gequält, wie sein eigenes gerade aussehen musste. Schwer atmend schaute er trotz aller Anstrengung weiter in Richtung Ausgang und warf der Erscheinung einen flehenden Blick zu. Doch plötzlich war sie weg.
»Geh nicht!«, hätte er geschrien, wenn er gekonnt hätte.
Unerbittlich sausten die Peitschenhiebe auf ihn herab. Inzwischen hatte Peggy von seinem Rücken abgelassen. Nun geißelte sie seine Beine, was nicht minder wehtat. Offensichtlich war sein Rücken derart beackert, dass ihr ein weiteres Pflügen dort keine Lust mehr bereitete. Plötzlich setzten die Schläge aus. Er atmete durch den Knebelharnes durch.
»Severine hat gesagt, hier gäbe es eine Problem«, sprach eine unverhoffte Stimme.
Anthony war höchst verwundert, als er sie als diejenige von Helen identifizierte.
»Wieso?«, erschrak Peggy. »Hier läuft alles prima.«
»Severine?«, fragte Helen.
»Ich hatte den Eindruck, Anthony braucht eine Pause.«
»Warum hat er dann nichts verlauten lassen?«, rechtfertigte sich die Matrone verdattert.
»Du weißt doch, er ist Anfänger«, erwiderte Severine nüchtern.
Helen ging auf Anthony zu. Sie bückte sich und hob sein Kinn an. Sogleich floss sein Speichel auf ihren roten Handschuh.
»Benötigst du eine Pause?«
Streng, gar grimmig glühten ihn Helens Augen an. Er brachte nichts heraus außer einem unförmigen Laut. Helen ließ seinen Kopf los. Gereizt zischte sie:
»Dem möge mal jemand den Knebel abnehmen! Ich versteh kein Wort.«
Peggy konnte nicht schnell genug reagieren, Severines Hände waren schon bei Anthony und befreiten ihn aus dem Geschirr.
»Ich...«, prustete er, »brauche eine Pause.«
»Die Schlüssel!«, forderte Severine.
Peggy händigte sie ihr anstandslos aus. Severine entriegelte das Kopfbrett und half ihm auf die Beine. Während er sich von Severine stützen ließ, sah Helen sie beide mit schmalen Augen an.
»Severine, du hast mich heute Nachmittag gebeten, dich alleine um ihn kümmern zu dürfen, damit so etwas nicht passiert. Auch hast du mir versichert, dass er dem Spiel gewachsen ist. Warum sieht er dann so fertig aus? Wieso hast du ihn Peggy überlassen?«
»Sie können beide nichts dafür«, schnaufte Anthony. Es war jetzt das mindeste, was er für Severine tun konnte: »Ich wollte nicht mit ihr spielen und habe Peggy an ihrer Stelle gebeten, mich auszupeitschen. Ich habe mich überschätzt. Es tut mir leid.«
»Nein!«, widersprach Severine. »Anthony lügt.«
Sie signalisierte ihm mit einem kaum merklichen Kopfschütteln, das Reden diesmal ihr zu überlassen.
»Es ist meine Schuld. Ich war sauer auf ihn, weil er mir plötzlich nicht mehr vertraute. Also habe ich ihn mit der Idee überrumpelt, ihn Peggy auszuliefern.«
Helens Augen wetterleuchteten. Ihr Blick pendelte zwischen dem ausgemergelten Anthony, der ihm Halt verleihenden Severine sowie der ängstlich neben den beiden stehenden Peggy hin und her. Schließlich erklärte sie:
»Anthony, ich glaube, es ist besser, wenn du jetzt gehst. Alfred wird dir deine Sachen bringen und ein Taxi für dich rufen. Ich habe geahnt, dass du noch nicht soweit bist. Daher habe ich meiner Freundin erlaubt, allein mit dir zu spielen, obwohl nach meinen Regeln jede Domina jeden Sklaven haben darf. Aber ich kann dich nicht vor dir selbst schützen.«
 

Und sonst so?: 

Schwere Jungs und taffe Frauen, die könn' uns glatt den Tag versauen: In Texas sind die Hälfte der Gefängnisaufseher fesche Frauen; da gibt's in deutschen Männerknästen noch Nachholbedarf. Eine 19jährige Wärterin sagt vor ihrer ersten Schicht (ab ca. 10:25): »Ich hab mir die Arbeit ausgesucht, weil sie gut bezahlt wird, und ich habe gehört, sie soll leicht sein - im Prinzip wie Babysittung.« - Zu einem Häftling: »Wenn Sie mich für 18 halten wollen, dann tun sie das.« Wenigstens nicht für a c h t z i g ... 

 


Welch kreative Fesselkombi aus Kabelbindern und Handschellen! 

30:40 ff.: Der Knacki liest Stephen King - ein zerlesenes Exemplar ... Die Knackis haben offenbar den zu ihnen passenden Literaturgeschmack. Als ob die Realität nicht schon genug Horror böte!

Vom Kerker zur Koralleninsel 


Bild: Müllhalde auf den Malediven (WP), und zwar in der Hauptstadt Malé

Ein Bild von einer Demo schwarzvermummter Islamisten in Malé brachte ich hier schon mal ...  

Seit rund 50 Jahren gibt's nun Tourismus auf den Malediven, und über 25 Jahre lang nur auf den schweineteuren (und das im Islam!) Luxus-»Resorts«, wo ausländische Hotelketten das meiste Geld absahnen und den Einheimischen fast nix vom Zaster bleibt.

2008 bis -09 erzwangen die Bürger dann eine Demokratisierung - nicht nur der Politik, sondern auch des Tourismus; seither kann man nicht mehr nur in den Luxusresorts, sondern auch in richtigen Ortschaften Einheimischer in Pensionen und kleinen Hotels Ferien verbringen, und das oft zu einem Bruchteil des Gelds, das für die Luxusbuden fällig wäre. Näheres zum bezahlbaren Maledivenurlaub siehe hier.

bofewo 6-8.3.'26

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